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Hallo Forum,
dieses Mal wende ich mich an Euch mit der Bitte, mit mir zu hoppen, warum jemand (ein Mann) wie ein "Einsiedlerkrebs" lebt.
Der Betreffende ist seit einiger Zeit geschieden, hat drei Kinder, wobei die älteste Tochter bei der Mutter lebt und von ihm nichts wissen will, außer der Unterhaltszahlungen. Die beiden Söhne leben seit Jahren bei ihm und wollen ihrerseits wiederum keinen oder nur sehr sparsamen Kontakt zur Mutter haben. Die Scheidung war ziemlich häßlich (wobei das Wort schon viel HASS in sich birgt) und hat viel Nerven gekostet. Er ist also seit Jahren alleinerziehend, zuletzt an einem Posten in Südamerika, der nicht ganz einfach war, teils sogar recht gefährlich. Laut Facebook hat er aber einige Frauenbekanntschaften (wie intim die geworden waren, vermag ich nicht zu sagen) mitgenommen, was bedeutet, dass er dem weiblichen Geschlecht gegenüber nicht abgeneigt zu sein scheint.
Nun lebt er mit seinen beiden Söhnen seit einem Jahr am neuen Posten und geht laut Aussagen anderer abends um neun Uhr zu Bett und kann ab fünf Uhr morgens nicht mehr schlafen; lebt wie ein Einsiedlerkrebs, so wurde es genannt. Fast vollkommen zurückgezogen, wenig gesellschaftliche Kontakte. Andere Kollegen berichteten, er hätte früher, in jüngeren Jahren mal ein "wildes Leben" geführt. War also kein Kind von Traurigkeit.
Was kann diesen Mann dazu bewogen haben, sich so vom Leben abzuschneiden?
Wenn ich das hoppe, kommt zum Beispiel: Das kenne ich gut, ich lebe gerade selber so, bin damit aber nicht wirklich glücklich. - ich bin so verletzt worden, dass ich mich auf nicht mehr, niemanden mehr einlasse. Es tut mir Leid, dass ich mich selber so vom Leben und der Liebe abschneide. -ich traue niemandem mehr, die Welt ist so schlecht. Es tut mir Leid, dass ich mein Grundvertrauen in das Leben und meine Mitmenschen verloren habe. Es tut mir Leid, dass ich so betrogen wurde, und es tut mir auch Leid, dass ich aus meinem Tal nicht wieder herausfinde. Ich nehme mein Schicksal jetzt so an. Ich nehme es an und ich akzeptiere, dass ich mir diese Situationen in mein Leben geholt habe. -ich bin der Frau meines Lebens begegnet und habe sie nicht festgehalten. Es tut mir so Leid, dass ich mir mein Glück durch die Finger schlüpfen lasse und es nicht festhalte. Warum tue ich so etwas? Weil ich tief in mir glaube, dass ich es nicht verdient habe, glücklich zu sein. Ich habe so viel Mist gebaut in meinem Leben, dass ich mir gar nicht vorstellen kann, dass diese Frau mich lieben könnte. Das Leben ist so doof!
Ich bitte um Mithilfe! Danke!
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