Hallo, ihr Lieben,
hier unsere auffallendste Episode der letzten Tage.
Als Eric (Sohnemann, 13 J.) vor 14 Tagen das letzte Mal abends zum Training fuhr, kam er etwas aufgelöst zurück und erzählte, er hätte in der Straßenbahn (wüsste nicht einmal genau welche, da meherer Nr. auf der Strecke fahren) seinen Campingbeutel mit allen Sportsachen liegen lassen.
Ihr werdet ahnen, wie hoffnungslos die Sache aussah: Immer recht volle Bahnen, Adidas-Rucksack mit Adidas-Hose, Shirt, noch etwas zu lesen,zu naschen, Turnschuhe...
Montag darauf erkundigte ich mich, wo in der Straßenbahn liegengebliebene Sachen erfragt werden könnten. Ergebnis: allgemeines Fundbüro in der City und eine Telefonnummer.
Anrufversuche = Null.
Also bat ich die Oma; Omas haben Zeit. Natürlich auch Zeit für ein statement an uns, dass es doch nahezu ausgeschlossen und nicht zu erwarten sei, dass der Rucksack abgegeben worden sei.
Zwei Tage später hatte sie herausgefunden, dass das Funbüro nur an einem Tag in der Woche geöffnet hat. Sie schrieb sich alles exakt auf: Zeit, Strecke, Aussehen, Inhalt. und beschloss, am Öffnungstag für uns hinzugehen.
Ergebnis am Donnerstag: Wie von Oma prophezeit. Niemand hatte Erics Campingbeutel abgegeben.
Gestern war Eric das erste Mal wieder beim Training. Am Abend kam er nach Hause gestürmt wie ein (schreiender Fußballfan - oder so ähnlich, bin keiner).
SEIN RUCKSACK ERWARTETE IHN NACH 14 TAGEN

in der Straßenbahn und war sozusagen Eric zu Händen vorgefahren.
Hurra!
(Oma hatte selbstverständlich auch recht behalten. Abgegeben hatte wirklich niemand etwas.)
Wir haben unseren Wochenend-Familienlacher und freuen uns für Eric.
LG + ein schönes Wochenende

+ viele diverse Gründe zum Lachen
sunlight