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BeitragVerfasst: Di Jul 04, 2006 6:30 pm 
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Registriert: Mi Mai 04, 2005 7:34 am
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wenn ich abnehmen will? :?
Hat jemand Erfahrungen damit gemacht? Die Schlanken unter uns mögen bitte nicht antworten.
Ich habe mir bestellt, dass ich genau das esse was mein Körper braucht. Es hilft alles nichts. Heut habe ich schon wieder soviel verputzt, dass ich die ganze Woche nichts mehr essen sollte.
Bin für Tipps und Tricks sehr dankbar.

LG
Alexa :?:


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BeitragVerfasst: Di Jul 04, 2006 7:01 pm 
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Registriert: Do Feb 02, 2006 10:57 am
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hallo,
ich hatte vor jahren auch ein wenig das jojo-problem und beschloss aus diesem grunde, nie wieder eine diät zu machen. geholfen haben mir die bücher:(ersteres ist besser)
DENKEN SIE SICH SCHLANK! von Elsye Birkinshaw, Diätfrei abnehmen in 21 Tagen.Ariston verlag

SCHLUSS MIT DEN DIÄTKUREN von Hirschmann/Munter, kabelverlag

Beide arbeiten mit Visualisation. man suggeriert sich, bereits in einem schlanken, beweglichen ,fitten körper zu sein, um dann automatisch nicht mehr das Bedürfnis zu haben, sich mit schwerem Essen zu belasten. Es gibt keine verbote. Aber wenn man sich zum beispiel als tanzenden oder laufenden körper erlebt, dessen energiefluss so richtig in schwung ist , dann gibt es von selbst einen natürlichen bezug zum essen: Nämlich essen als genussvolle Nährstoffzufuhr , und nicht als Vollstopfen unter Schuldgefühlen.
ich hoffe dir hilft meine antwort, auch wenn ich mittlerweile schlank bin :wink:
ciao,
marlene


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 Betreff des Beitrags: Essen, was ich brauche...
BeitragVerfasst: Di Jul 04, 2006 8:59 pm 
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Registriert: Fr Jun 30, 2006 6:18 pm
Beiträge: 18
Liebe Alexa H,
ich habe riesige Gewichtsschwankungen hinter mir. Ich bin 1,67 m groß und anfang 20 überschritt ich die 70 kilo marke...
ich war oft krank, habe sehr viel erlebt (privat und im Beruf). Während meiner "kranksten" Zeit wog ich mit 25 Jahren 95 kilo!
Im nachhinein denke ich, ich habe dieses Gewicht "gebraucht".
Einmal als Schutz, einmal zum "Zehren".
Ich war oft unzufrieden, habe aber nie eine Diät gemacht, um abzunehmen. Konnt ich gar nicht, wenn ich Hunger hatte, MUSSTE ich essen..
Ich bin mit 25 Chefin von 18 Frauen geworden, von 17 - 50, sehr fit, kompetent, in einem sehr anspruchsvollen Beruf. Ausserdem leitete ich einen offenen Jugendtreff. Hatte eine schwierige Ehe..
Ich habe viel an mir gearbeitet, um meine Erlebnisse zu verarbeiten. Mal hab ich abgenommen, dann gings (ohne sichtbaren Grund) wieder hoch.
Letztes Jahr wurde eine Lebensmittelallergie bei mir festgestellt, die so ziemlich alles umfasst, was ich damals gegessen habe: Milch, Eier, Weizen usw....
Was mein Körper nicht verarbeiten konnte, hatte er halt beiseite gelegt, und mir ein "eindrucksvolles Auftreten" ermöglicht....

Heute wiege ich 65 kilo und fühl mich so gut wie noch nie!
Ich habe mir gewünscht, gesund zu sein , auszusehen wie ICH und mich wohl und zufrieden zu fühlen!
Vieleicht ist so eine offene formulierte Lieferung auch besser anzunehmen?

Viel Erfolg und liebe Grüße
tatuzita


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BeitragVerfasst: Mi Jul 05, 2006 7:27 am 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Hallo Alexa!

Tatuzita könnte grad ich sein.... auch ich bin 1,67 groß und hatte mit so um die 22 Jahre plötzlich 70-78 kg... ich hatte das Glück, trotzdem noch halbwegs ansehbar auszusehen.

Wie auch immer, ich hatte wie Tatuzita damals eine schwierige Zeit, und abgenommen hab ich durch Affirmationen, nachdem ich Louise Hay gelesen habe (sehr zu empfehlen!! - Gesundheit f. Körper und Geist). Ich hab mich damals vor den Spiegel gestellt und immer Dinge gesagt wie: "Ich bin schlank. Ich bin schön. Ich liebe meinen Körper.... etc.". Mittlerweile gibts diese Technik auch in Abnehm-Büchern, damals noch nicht, glaub ich zumindest.


Wie auch immer, so lächerlich einfach es klingt, so einfach ist es auch!!! :lol: Von einer Freundin wurde ich belächelt (sie ist selber eher schlank). Wie auch immer, ich hab es einfach gemacht, weil ich schon nach einem Tag (!) das Gefühl hatte, es ändert sich was.

Der langen Rede kurzer Sinn: mittlerweile hab ich so zw. 62 u. 64 kg, und zwar ohne dass ich irgendwie auf meine Ernährung besonders achte (zumindest nicht auf Kalorien).
Und das Gewicht bleibt auch relativ konstant.

Was du brauchst, ist: Vertrauen (ja, dein Körper konnte auch mal schlank sein und dir sagen, was du essen solltest, z.B. als Kind!).

Und blocke "gutmeinende" Menschen ab, die dir sagen wollen, was du essen "solltest" bzw. was nicht (Mütter, mütterliche Freundinnen) - ihnen solltest du regelrecht verbieten, dreinzureden (hab ich auch gemacht).

Und jetzt etwas, was dir als grotesk erscheinen wird, aber ich auch gemacht habe: wenn jemand zu mir gesagt hat, dass ich in dieser Kleidung schlank "wirke", hab ich frech gekontert: Ich BIN schlank!

Außerdem ist es nicht schlecht nachzudenken, WARUM du ißt, aber wenn du wie ich bist, hast du es wahrscheinlich eh schon oft getan. Mir ist dann aufgefallen, dass ich einfach mehrere Alternativen zum Essen haben muss (spazieren, reden, lesen etc...)

Und: fall in keinen Perfektionismus! So dieses: naja, aber 58 kg wären noch besser als 64 hab ich schon lange aufgegeben: ich bin kein Modell, keine Ballerina, und ansonsten gibt es keinen Grund für Perfektionismus (das betrifft dich aber erst im letzten Abnehm-Stadium)


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BeitragVerfasst: Mi Jul 05, 2006 10:50 am 
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Registriert: Mo Jun 12, 2006 12:01 pm
Beiträge: 147
Wohnort: Buchholz, idN
Hallo,

mir gehts da nicht anders. Ich war schon immer dick, ich denke mittlerweile, dass das so eine Art Schutzmauer ist, weil ich eben ständig Angst habe, irgendwo aufzufallen, und dann könnte auffallen, dass ich eben nicht so perfekt bin, wie ich gern andern gegegnüber erscheine.
Ich finde es toll, dass es hier so ein paar Tipps gibt, werde auch gleich mal das eine oder andere ausprobieren.
Eines noch: eigentlich weiss ich gar nicht mehr, wie viel ich genau wiege, ich habe keine Waage mehr zu hause. Habe sie mal vor lauter Frust weggeschmissen, weil ich mich total verrückt gemacht habe, so mit drei mal am Tag wiegen und so. Und da bin ich dann immer in Panik geraten, wenn die mal 1kilo mehr anzeigte. Wollte nicht so eine "Besessene" werden. Letztens war ich bei einer Freundin zu besuch, die eine Waage hat, zumindest habe ich seitdem nicht weiter zugenommen...
Ich versuche jetzt mehr und mehr einfach auf meinen Körper zu hören, schaun wer mal.

_________________
Leere ist gut, sie muss nur mit Positivem gefüllt werden...


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BeitragVerfasst: Mi Jul 05, 2006 11:10 am 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Hallo Magic,

sich nicht immer wiegen finde ich ein toller erster Schritt!!! Die Ärzte empfehlen ja, dass man sich nur so etwa 1x im Monat wiegt, tägliche Wiegungen sind überhaupt nicht wirklich aussagekräftig in Bezug auf Gewichtsab-/zunahme! Das kann Wasserverlust bedeuten, oder Zunahme wegen der Menstruation, oder Nicht-Abnehmen wegen Umwandlung von Fett in Muskelmasse etc.!!!

Wie auch immer, versuch das mit den Affirmationen, ich hab es mindestens 1x am Tag gemacht, irgendwann, so nach 2 Wochen, hab ich damit aufgehört, aber da war es wohl eh schon in meinem Unterbewußtsein, schätz ich. Es ist fast verrückt, wie schnell es gewirkt hat.... seitdem weiß ich einfach, dass Gedanken/Glaube die Realität gestaltet!!


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 Betreff des Beitrags: Hallo Alexa
BeitragVerfasst: Mi Jul 05, 2006 1:02 pm 
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Registriert: Do Aug 18, 2005 2:54 pm
Beiträge: 7
Wohnort: Schweiz
Gehe doch mal auf die Seite www.schlanktipps.ch. Das ist toll dort. Habe gerade einen Kurs mit Angelika Stein gemacht. Endlich mal was anderes.

Schöne Grüsse
Cindy

_________________
Herzliche Grüsse


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 Betreff des Beitrags: Abnehmen
BeitragVerfasst: Mi Jul 05, 2006 8:03 pm 
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Registriert: Mi Mai 04, 2005 7:34 am
Beiträge: 18
Hallo und herzlichen Dank an alle die geantwortet haben (auch die Schlanken :-)
Mit soviel Feedback habe ich gar nicht gerechnet.
@Tatuzita: an dem "Eindrucksvollen Auftreten" ist was dran. Bemerkenswert finde ich Deine Antwort Allall: "Mehrere Alternativen zum Essen haben". Heute abend z. B. habe ich die Alternative Jogging "gegessen", wenn Du verstehst was ich meine. Eine sehr gute Alternative.

Alles Liebe. AlexaH :)


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 Betreff des Beitrags: ..mir ist noch was eingefallen!
BeitragVerfasst: Mi Jul 05, 2006 9:19 pm 
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Registriert: Fr Jun 30, 2006 6:18 pm
Beiträge: 18
Ich habe nochmal das Eingangsposting gelesen, da ist mir aufgefallen: "essen, was ich brauche"...
Interessant, dass dir diese Formulierung eingefallen ist....
vieleicht ist dieser "schutzwall" das, was du zZ brauchst..
vieleicht solltest du herausfinden, was du brauchst?
Mein Gedanke ist nämlich folgender: von meiner Allergie habe ich ja geschrieben.
Weisst du, wie ich mich ernähre?
Als ich von meiner "Diät" erfahren habe, steckte ich im Umzug, es gab Probleme mit der Einrichtung. Ich hatte von April bis September keine Küche, also: Fremdversorgen.
Das heisst: Pommes, Pommes, Pommes. Spiessbraten!
Kebap (wenn ich den Metzger kannte und wusste, da ist kein Lecitin eingerührt). Cola (macht satt!). War Stammgast beim Griechen. Usw.....
(meine Schwester nennt das low-carb-allergie)
Damit hab ich über 20 kilo abgenommen.
Seitdem hab ich viele Leute mit ähnlichen Erfahrungen kennengelernt.
Lass dich doch mal auf den Kopf stellen ( am besten beim Heilpraktiker)
vieleicht gibt es ja ausser Schutzwall noch andere Gründe?

sehr schön fand ich auch die vorschläge, sich selbst zu "visualisieren" und anzunehmen!

Liebe Grüße
tatuzita


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Jul 19, 2006 9:38 pm 
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Registriert: Mi Okt 12, 2005 8:51 am
Beiträge: 772
Hallo zusammen,

als Leidensgenossin von AlexaH möchte ich auch mal meinen Senf dazugeben.

Ich bin 1,62 m groß, und was ich wiege, will ich gar nicht wissen (hab' meine Waage auch vor etlichen Jahren schon in die Tonne gekloppt). Aber eines weiß ich mit Sicherheit: es liegt bei mir nicht am Essen. Ich war immer ein Nudel-Fan, und bis vor knapp sieben Jahren waren die nie ein Problem. Ich konnte soviel essen, wie ich wollte, ich blieb konstant auf 58 kg. Dann bekam ich eine Arbeitsstelle, wo ich mich "schützen" mußte, dazu kam eine gesteigerte Angst vor Männern. (Damit hätten wir schon mal das Problem des Schutzwalls.)

Da ich Louise L. Hay sehr gerne mag, hab' ich öfter schon versucht, mit Affirmationen und vor allem Spiegelarbeit mein Gewicht in den Griff zu kriegen. Folge: je mehr und öfter ich mich im Spiegel betrachtete, umso dicker kam ich mir vor, und umso enger wurden die Hosen. Das half also auch nix, und ich mußte mir eine neue Möglichkeit suchen. Diät kam für nicht nie in Frage, weil ich einfach gerne esse (hab' ich immer getan), und ich will auch nicht bis ans Ende meines Lebens mit Weight Watchers Punkte zählen müssen.

Nach vielen vergeblichen Versuchen handhabe ich es heute so: ich versuche, wann immer ich mich im Spiegel sehe, irgendetwas Schönes an mir zu sehen. Manchmal sind's meine Hände, oder meine Füße, oder meine Schultern oder irgendetwas anderes an meinem Körper. Das ist vor allem dann wichtig, wenn ich mich dabei ertappe, wie ich mich auf meinen Bauch, meine Schenkel oder meinen Po konzentriere. Dann fange ich sofort an zu suchen, was mir in diesem Moment gerade gut an mir gefällt. Das macht zumindest ein besseres Gefühl, und ich fühle mich nicht ganz so wie eine dicke Nuß. Außerdem versuche ich der Gewichtszunahme etwas Positives abzugewinnen. Es hat zwar immer das gleiche Ergebnis, aber das ist egal. Durch das Mehr an Körpergewicht habe ich auch eine größere BH-Körbchengröße gekriegt, und das ist etwas, was mich wirklich froh macht. Darauf konzentriere ich mich dann.

Visualisierungen setze ich auch manchmal ein, und zwar sehe ich mich dann immer wieder in einer Jeans, die ich seit 10 Jahren habe. Sie war immer ein wenig weit, heute passe ich nicht mehr rein. Aber in meiner Vorstellung sehe ich mich in dieser Jeans durch die Gegend laufen, sie sitzt weit, und ich kann mich super darin bewegen. Gibt auch ein gutes Gefühl, und das ist sowieso das Wichtigste.

Als letztes kann ich noch eine kleine Übung empfehlen, die zumindest gefühlsmäßig bei mir wahre Wunder wirkt. Dazu lege ich mich abends ins Bett, wenn alles dunkel ist und ich mit meinem Schlafi ja etwas sehr Bequemes, sprich: Weites anhabe. Dann fühle ich, wie ich auf der Matratze liege und sehe mich schlank und leicht. Ich "sehe", wie ich kaum eine Delle in die Matratze mache, weil ich eben so leicht und schlank bin. Das ist eine schöne Übung, die mir sehr gut tut, und damit läßt sich auch gut einschlafen. (Die Übung habe ich übrigens aus einem Newsletter von Abraham-Hicks.)

So, jetzt weiß ich nicht, ob ich wirklich etwas Hilfreiches hier beisteuern konnte, aber "geteiltes Leid ist ja halbes Leid", und wenn ich mir gar nicht zu helfen weiß, dann halte ich es mit dem dicken Kater Garfield, und sage mir: "Ich bin nicht übergewichtig, ich bin nur untergroß!" :D

Viele Grüße an alle
vom Gotham Girl


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