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BeitragVerfasst: Do Feb 17, 2011 10:18 am 
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Registriert: Mi Mär 10, 2010 8:31 am
Beiträge: 10
Hallo an alle,

So wie es im Moment läuft vor allem im Arbeitsleben geht es nicht weiter. Ich dachte immer ich könnte diesen Job bis an mein Lebensende machen, doch ich glaube das wird nichts.
Auch Geldmäßig könnte ich mehr gebrauchen, aber da kann ich in meinem Job nicht mehr rausholen.
Ich habe das Gefühl das früher jeder seinen Traumjob machen konnte und das nun nicht mehr geht. Ich würde so verdammt gerne meinen Traumjob machen und dabei noch eine Menge Kohle verdienen.
Wie stelle ich das an? Kann man da mit Bestellungen arbeiten?
Ich meine das ist sooooo viel das sich ändern müsste, schafft das Universum das alles?

Glg und Danke schon mal


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BeitragVerfasst: Do Feb 17, 2011 10:44 am 
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Ein Job ist ein Job, das setze ich gleich mit Arbeit und Geld verdienen.
Eine Berufung ist etwas anderes, das ist eine Tätigkeit, die mir Freude macht, wo Zeit und Geld keine Rolle spielt.
Irgendein berühmter Mann hat mal geschrieben: "Wenn ich Mediziner wäre, würde ich allen meinen Patienten raten, ihre Arbeit nicht wichtig zu nehmen. Ich würde Ihnen Freude am Tun und mehr Zeit mit ihren Liebsten verordnen."

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Alles Liebe
Martina
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Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


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BeitragVerfasst: Do Feb 17, 2011 12:20 pm 
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Registriert: Mo Sep 10, 2007 5:24 pm
Beiträge: 6809
Wohnort: Landkreis Celle
Hallo Daydreamer!

Wie kommst du darauf, dass früher jeder sienen Traumjob machen konnte?
Jeder hat immer die Chance, heute mehr, als in der Nachkriegszeit oder zu jenen Zeiten, als die Eltern ihre Berufe an die Kinder weiter gaben.
Den Sinn in Allem zu suchen ist gut und schön, nur nutzt es nix, wenn es beim Suchen bleibt und du ihn nicht siehst, ihn nicht erkennen kannst.
Suche und finde im Kleinen.
So viele Künstler sagen, etwas zu erschaffen, um damit erfolgreich zu sein, nutzt nichts, das haut nicht hin.
Sei Wahrhaftig in dem, was du tust und der Erfolg stellt sich ein....oder nicht, dann ist auch nicht schlimm, weil du in dir erfolgreich warst-bist.
Frage dich bei jedem Schritt: Bringt es dein Herz zum Singen? Folge deinem singenden Herzen.
Ich wünsche dir alles Gute dabei.

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Herzlichst Peti
Erfahrungen sind ein wahrer Schatz, der sich verdoppelt, wenn man ihn teilt.
Was denkbar ist, ist machbar.


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BeitragVerfasst: Do Feb 17, 2011 4:01 pm 
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Registriert: Mi Okt 15, 2008 6:21 am
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Wohnort: hier
Hallo daydraemer1

Schau mal hier:
Ralf Bihlmaier

Link entfernt vom Moderatur, siehe Nutzungsbedingungen.

Lg und viel Glück wünscht dir,
Engel11


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BeitragVerfasst: Do Feb 17, 2011 4:55 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2693
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Engel, setze den link nochmal ein und nehme einfach den Doppelpunkt raus oder ein "w", dann muss der Mod es nicht entfernen, handhaben wir inzwischen alle hier so. :wink:

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BeitragVerfasst: Do Feb 17, 2011 5:02 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2693
Wohnort: Bremen
Also ein sogenannter Traumjob muss ja auch nicht ewig einer bleiben. Das ist ja festhalten. Ständig ist etwas im Wandel, der Traumjob, der Traumpartner, alles verändert sich. Und dann kann es auch mal ein Ende geben.

Ich finde, dieses ewige festhalten an etwas, bringt Träume zum platzen. Das Erkennen, dass etwas vorbei ist, macht offen und frei für neue Wege.

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BeitragVerfasst: So Feb 20, 2011 2:57 am 
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Registriert: Di Jan 01, 2008 1:58 pm
Beiträge: 2
Just Over Broke...

...aber selbst wenn der (erlernte) Beruf zur Berufung wird, sollte das Geldverdienen und der Spaß an der Sache selbst in einem annehmbaren Verhätlnis stehen :wink:


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BeitragVerfasst: So Feb 20, 2011 10:41 am 
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Geld kann seine Wichtigkeit verlieren.
Wir sind immer der Ansicht, wir müssen uns um alles kümmern. Nein, müssen wir nicht. Im Vordergrund steht der Spaß, die Freude um den Rest lass ich das Universum für sorgen. Ich bin der Akteur, das Universum der Regiesseur, der Führer, der Lenker, dem ich vertrauen kann und tue.
Kann ich es nicht, bin ich doch wieder sehr menschlich und auch das ist ok.
Der Mensch bleibt nur das Bewusstsein.

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BeitragVerfasst: So Feb 20, 2011 11:02 am 
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Registriert: So Dez 19, 2010 12:08 pm
Beiträge: 74
Ich arbeite in einer Branche in der ich Erfahrung habe, nach einem kurzem erfolglosen "Ausflug" in einen anderen Bereich. Nein, es ist nicht mein Traumjob. Ja, ich arbeite viel und komme abends erst spät nach Hause. Ja, ich muss mich jeden Tag klassisch anziehen und komme mir oft verkleidet vor.

Mein Traum: Ein Buch schreiben und davon leben können.

ABER: Ich bin dankbar meine Arbeit zu haben. Ich beherrsche meinen Job. Ich lerne jeden Tag noch dazu und habe Zukunftsaussichten. Meine Kollegen sind nett. Die Bezahlung ist ok. Mein Chef ist wundervoll! Und das ist es was ich beachte. Ich bin an diesem Platz, weil ich mich selbst dorthin gebracht habe. So ist es. Es ist mein Platz.

Und dann gibt es mein Privatleben. Ich trage Jeans. Ich schreibe. Ich bin spirituell... Und wer weiss, vielleicht bringe ich mein Buch irgendwann fertig und es wird ein Weltbestseller? Aber bis dahin mache ich weiterhin meine Arbeit in Dankbarkeit.

Ich denke der Schlüssel zur Veränderung liegt in freudigem Verlangen nach etwas Neuem und in gleichzeitiger Wertschätzung der jetzigen Arbeit.


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BeitragVerfasst: So Feb 20, 2011 11:38 am 
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Registriert: Di Jan 01, 2008 1:58 pm
Beiträge: 2
martina hat geschrieben:
Geld kann seine Wichtigkeit verlieren.

Stimmt, aber die Betonung liegt für die meisten Menschen in unserem Kulturkreis auf *kann*. Und diese Kann-Bestimmung tritt zumeist erst dann ein, wenn wir unabhängig von ihm sind. Und Unabhängigkeit heißt nun (leider) nun mal nicht, dass die meisten Lotto-Spieler in diesem Land auf den gut dotierten Gewinn verzichten würden, weil sie ihn ja im Grunde genommen nicht brauchen, sondern sie nehmen ihn mit, weil er sie in der Regel unabhängig(er) macht... ;)

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pride, pleasure, peace, profit... finde heraus, was der mensch will und hilf ihm, es zu bekommen


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BeitragVerfasst: So Feb 20, 2011 7:15 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2693
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Ich gehöre zu keinem Kulturkreis, in dem Geld wichtig ist.
Es gibt Politiker, die dafür sorgen, dass alle hier Geld haben, auch wenn es nur Hartz IV ist. Es reicht, man muss nicht verhungern und es gibt immer Möglichkeiten, an Geld zu kommen. Genug Geld zu haben und noch was übrig haben, ist überhaupt kein Problem, wenn man sich keins daraus macht. Ich mache daraus keins. Geld kommt zu mir, ich brauche nichts dafür tun was anstrengend ist oder worüber ich mir einen Kopf zerbreche.

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BeitragVerfasst: So Feb 20, 2011 7:29 pm 
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Registriert: Mo Sep 10, 2007 5:24 pm
Beiträge: 6809
Wohnort: Landkreis Celle
martina hat geschrieben:
Geld kann seine Wichtigkeit verlieren.
Wir sind immer der Ansicht, wir müssen uns um alles kümmern. Nein, müssen wir nicht. Im Vordergrund steht der Spaß, die Freude um den Rest lass ich das Universum für sorgen. Ich bin der Akteur, das Universum der Regiesseur, der Führer, der Lenker, dem ich vertrauen kann und tue.
Kann ich es nicht, bin ich doch wieder sehr menschlich und auch das ist ok.
Der Mensch bleibt nur das Bewusstsein.


Das erinnert mich an sehr alte Sätze:
"Seht die Vögel unter dem Himmel an. Sie sähen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen und euer himmlischer Vater ernährt sie doch."

Es ist immer wieder erstaunlich, wie aktuell dieses alte Buch doch ist, vor allem die Bergpredigt Jesu.

Martina, dass du dieses Urvertrauen hast, ist ein Geschenk und ich finde es schön, dass du das so für dich annehmen kannst.
Ich habe nicht das Gefühl, dass du etwas nachplapperst, sondern dass du das vom Inneren heraus so lebst. Das macht es besonders wertvoll, finde ich.

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BeitragVerfasst: Mo Feb 21, 2011 9:46 am 
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Registriert: So Dez 19, 2010 12:08 pm
Beiträge: 74
Martina, dieses Fühlen habe ich auch. Wir haben einmal unser Geschäft bei einem Brand verloren und ich habe mich so stark gefühlt. "Wir haben ja uns", habe ich gedacht.

Mein Mann war leider am Boden zerstört und inzwischen gibt es kein UNS mehr. Seine ewigen Geldsorgen, haben unser Paar zermürbt. Er wirft mir heute noch von seine Sorgen nicht TEILEN zu wollen. Ich war immer grundoptimistisch, er empfand mich als sorglos. Dabei hat es uns nie an etwas gemangelt. All das existierte nur in seinem Kopf.

Aber ich denke jetzt immer ICH HABE JA MICH. Und das kann mir keiner nehmen. Alles Materielle - auch wenn ich es sehr wertschätze - ist nicht so wichtig. Ja, ich liebe mein schönes Haus und alles was drin ist, aber das ist es nicht , was mein Glück ausmacht. Und die (von mir gewollte) Trennung von meinem Mann wird mich auf meinem Weg weiterbringen.


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BeitragVerfasst: Fr Mär 04, 2011 10:08 am 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
@Daydreamer: auch mich wundert es, wie du darauf kommst, dass früher jeder seinen Traumjob machen konnte... :shock: denk z.B. an all die Frauen, die in gewissen Berufen nicht zugelassen wurden (und ich bin jetzt wirklich keine Emanze :D )....Anscheinend brauchten Frauen früher teilweise die Einwilligung ihres Mannes, wenn sie arbeiten gingen!

Abgesehen davon gibt es mehr Aus- und Weiterbildung als eh und je, und mehr Spezialisierung als je zuvor... und wenns im Inland nicht klappt, versucht man es eben außer Landes!

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BeitragVerfasst: Fr Mär 04, 2011 10:11 am 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
@Samsara:

ich finde es toll, dass du zu dir gefunden hast! Ich denke, dass dein Mann einfach nicht mehr zu dir - deiner neuen Einstellung - gepasst hat. Ja, du selber bist immer der einzige Mensch, auf den du dich immer verlassen darfst, das habe ich in meinen früheren Singlejahren gelernt!!

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