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BeitragVerfasst: Sa Mai 01, 2010 6:54 pm 
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Zweieinhalb Monate nach meinem Ersteinstieg ins Forum möchte ich wieder mal einen eigenen Thread starten. Ich hab' das Thema schon in einigen Antworten in andern Threads gestreift, möchte es aber gerne vertiefen.

In "Bestellungen beim Universum" stellt Bärbel Mohr die Sache ja wirklich so dar, dass wir uns quasi wie Kunden verhalten: eine Bestellung aufgeben (mit Liefertermin und allem) und sie dann "vergessen" im Vertrauen darauf, dass sie auch ausgeführt wird. Die Beiträge im Forum zeigen, dass es manchmal allerdings auch nicht klappt: Von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern wird das dann meist so interpretiert, dass das Universum weiß, wenn eine Bestellung für uns nicht "das Richtige" ist, und sie dann nicht ausführt. - Es herrscht also die Vorstellung, das Uni könne im Grunde alles. :?:

Das sehe ich etwas anders. Ich hab' irgendwann mal eine Antwort geschrieben auf einen Beitrag, in dem jemand sich eine bestimmte Art Job gewünscht hat, was aber nicht klappte. Da wies ich darauf hin, dass im Moment vielleicht gar kein solcher Job zu vergeben sei, und dann könne das Uni auch nichts machen. (Jedenfalls nicht kurzfristig: Ich zweifle nicht daran, dass das Uni jemanden auf die Idee bringen kann, genau einen solchen Job zu schaffen. Aber das braucht Zeit, und der "Besteller" braucht den Job vielleicht dringend.)

Ich erfahre das alles im Moment selbst, denn eine meiner beiden "grossen" Bestellungen beim Uni betrifft die nachhaltige Sicherung meines Finanzbedarfs. (Der ist nicht unbeträchtlich, weil ich meine Ex-Frau längerfristig voll unterstütze wie auch meine noch in Ausbildung befindlichen Söhne.) Folglich habe ich beim Uni genügend Aufträge bestellt, damit mein Einkommen einen bestimmten Wert erreicht (ich bin freischaffend). Das hat das Uni nicht geschafft! Aber - es gibt Teillieferungen. Und: Ich bin bis jetzt finanziell über die Runden gekommen, obwohl das mit dem tatsächlich erzielten Einkommen eigentlich gar nicht möglich schien.

Irgendwie empfinde ich es so, dass die Bestellungen beim Uni nicht auf einer "Einbahnstraße" ablaufen, sondern dass umgekehrt auch das Uni zu mir spricht: "Hör mal, ich bemühe mich ja und tue mein Möglichstes, suche auch Notlösungen um die Zeit zu überbrücken - aber hexen kann ich nicht :wink: : Dies kann ich dir zurzeit anbieten; ich versprech' dir mich wieder zu melden..."
Habt ihr das auch schon so erlebt, dass ihr euch eigentlich wie eine Art "Verhandlungspartner" fühlt?

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BeitragVerfasst: Sa Mai 01, 2010 7:22 pm 
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Weder noch. Wir sind nur Schauspieler, die ihre Rolle spielen. Manche identifizieren sich mit ihr, andere wiederum leben im Bewusstsein, dass es nur eine Rolle ist. Jeder spielt seine Rolle allerdings authentisch, finde ich.

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BeitragVerfasst: Sa Mai 01, 2010 8:14 pm 
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Registriert: Di Jan 06, 2009 9:16 pm
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Hallo Max!

Du kannst nichts bekommen, von dem Du denkst, dass Du es nicht bekommen kannst! Ich würde mir an Deiner Stelle aber keinen großen Kopf drum machen: Wenn Du davon überzeugt bist, dass die größeren Lieferungen auch kommen, nur halt nicht sofort, wird das genauso sein. Mit der Zeit wirst Du merken, dass das Warten weniger nötig und weniger lang wird... (Nebenbei ist die Frage, in wie weit Zeit linear existiert, eine Überlegung wert :wink: )

Viel Erfolg!

Sand


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BeitragVerfasst: Sa Mai 01, 2010 8:33 pm 
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Registriert: Fr Nov 24, 2006 9:41 am
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Hallo max-schweiz!

Nein, das glaube ich nicht!
Wieso sollte das Uni denn nichts machen können, wenn gerade ein Job nicht frei ist?
Das sollte doch eines seiner leichtesten Übungen sein einen zu beschaffen (Mitarbeiter könnten kündigen aus irgendwelchen Gründen, Umzug oder so, Mitarbeiterinnen könnten schwanger werden, Firmen verändern sich....u.s.w.)!
Was deine Lieferungen der Aufträge angeht, könnte doch zum passenden Zeitpunkt aus einem der bereits gelieferten etwas enstehen, was deine Erwartungen weit übertrifft, oder es ist einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt für die Auslieferung, die deinen Ansprüchen gerecht wird.
Aber dass, das Uni irgendwie grad was nicht auf die Reihe kriegen würde kann ich mir nicht vorstellen. Und es wäre ja auch ziemlich depremierend, wenn ich immer das Gefühl haben müsste ich könnte es mit irgendwas überfordern.
Außer natürlich mit Fantasien wie: Ich möchte morgen fliegen können, oder als Einhorn aufwachen :)!
Ansonsten sollte man schon Vertrauen haben, was das Uni sich alles einfallen läßt um unsere Wünsche zu erfüllen.

LG Muggi

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Leben ist das bewusste Wahrnehmen des Augenblicks!


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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2010 6:53 am 
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Muggi hat geschrieben:
Und es wäre ja auch ziemlich depremierend, wenn ich immer das Gefühl haben müsste ich könnte es mit irgendwas überfordern.

Nun ja, was mich betrifft, habe ich das nie als deprimierend empfunden. Im Gegenteil: die Rolle als aktiv Mitdenkender liegt mir mehr als die des passiven Konsumenten (ist vielleicht auch berufliche Gewohnheit).
martina hat geschrieben:
Wir sind nur Schauspieler, die ihre Rolle spielen.

Diese Vorstellung würde mich jetzt eher deprimieren!

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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2010 6:56 am 
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Muggi hat geschrieben:
Wieso sollte das Uni denn nichts machen können, wenn gerade ein Job nicht frei ist?
Das sollte doch eines seiner leichtesten Übungen sein einen zu beschaffen (Mitarbeiter könnten kündigen aus irgendwelchen Gründen, Umzug oder so, Mitarbeiterinnen könnten schwanger werden, Firmen verändern sich....u.s.w.)!

Ja, natürlich! Aber das braucht Zeit, und ich hab' meine Bestellung vielleicht mit einem zu knappen "Liefertermin" versehen. Das ist, was ich meinte.

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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2010 7:34 am 
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Wir sind weder Kunden noch Verhandlungspartner, sondern das "Universum" selbst, und der einzige Grund, dass sich ein Wunsch nicht manifestiert, ist der, dass man nicht in Resonanz damit ist. Sobald das jedoch der Fall ist, tun sich die Türen von selbst auf.

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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2010 7:57 am 
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Moin Max!
Zitat:
Aber das braucht Zeit, und ich hab' meine Bestellung vielleicht mit einem zu knappen "Liefertermin" versehen. Das ist, was ich meinte.


Zeit ist relativ...und ich denke, du beschränkst dich durch dein Denken selbst.
Und du hast zu wenig Vertrauen, dass wirklich für dich gesorgt ist.
Du selbst bist das Uni, das ist das ganze Geheimnis. Das Versandhaus ist eine schöne Metapher (die vielen hilft), dennoch bist du dein eigenes Versandhaus. Du bist Kunde, Versender, Hersteller der Ware und sogar die Ware selbst.

Worauf kommt es dir bei deinem Wunsch an?
Schau auf das Gefühl dahinter.
Willst du finanzielle Unabhängigkeit? (Das war unser Bestreben) und wir sind auf dem guten Weg dorthin, weil wir immer weniger brauchen.
Es ist egal, ob man (wir) uns tierisch reich gemacht hätte(n), oder ob wir mit weniger auskommen.
Wir leben nun das, was wir sind und womit wir uns wohlfühlen. Es ist immer genug da für uns und wir haben ein viel entspannteres Verhältnis zum Thema Finanzen.
Das hätten wir anfangs gar nicht für möglich gehalten, dass wir nicht mehr Geld brauchen, um unser Leben zu leben, sondern weniger brauchen zum gleichen inneren Ergebnis führt.
Ich bin froh, dass ich auf das Gefühl hinter dem Wunsch geschaut hatte und damit das Ruder aus der Hand geben konnte, um zuzulassen.
Es wird immer gesagt, wir müssen lernen "Nein" zu sagen....ich denke: "Ja"- sagen ist fast noch wichtiger. Ja zum Leben, Ja zu mir.

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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2010 7:58 am 
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Naike hat geschrieben:
Wir sind weder Kunden noch Verhandlungspartner, sondern das "Universum" selbst, und der einzige Grund, dass sich ein Wunsch nicht manifestiert, ist der, dass man nicht in Resonanz damit ist. Sobald das jedoch der Fall ist, tun sich die Türen von selbst auf.


Hab ich jetzt erst entdeckt....ja, genau.... :)

Nachtrag an Max:
Zitat:
Ich erfahre das alles im Moment selbst, denn eine meiner beiden "grossen" Bestellungen beim Uni betrifft die nachhaltige Sicherung meines Finanzbedarfs. (Der ist nicht unbeträchtlich, weil ich meine Ex-Frau längerfristig voll unterstütze wie auch meine noch in Ausbildung befindlichen Söhne.) Folglich habe ich beim Uni genügend Aufträge bestellt, damit mein Einkommen einen bestimmten Wert erreicht (ich bin freischaffend).

Vielleicht bist du innerlich müde geworden, für alle zu sorgen, für alle verantwortlich zu sein? Schau doch auch da mal nach.

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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2010 8:35 am 
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Hat hier jemand meinen Beitrag gelöscht?

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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2010 9:33 am 
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Registriert: Mo Sep 10, 2007 5:24 pm
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martina hat geschrieben:
Weder noch. Wir sind nur Schauspieler, die ihre Rolle spielen. Manche identifizieren sich mit ihr, andere wiederum leben im Bewusstsein, dass es nur eine Rolle ist. Jeder spielt seine Rolle allerdings authentisch, finde ich.


Meinste den?
Ich habe nichts gelöscht.

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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2010 11:36 am 
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Huhu Max,

also wenn ich Deinen Beitrag so lese hab ich das Gefühl Du siehst Dich gern als Verhandlunspartner des Uni und Du führst auch gern Verhandlungen mit dem Uni. Und deshalb tut Dir das Universum den gefallen und lässt Dich Verhandlungspartner sein :wink: Kann das sein ?! :mrgreen:

Viele liebe Grüsse
Bea

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Die Steigerung von erleuchtet ist überbelichtet (P. Spielbauer)

Wer Rechtschreibfehler in meinen Texten findet darf sie gerne behalten!


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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2010 7:15 pm 
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Wow, da ist ja einiges an Beiträgen gekommen!
Einige Antworten und Präzisierungen meinerseits:
Naike hat geschrieben:
Wir sind weder Kunden noch Verhandlungspartner, sondern das "Universum" selbst, und der einzige Grund, dass sich ein Wunsch nicht manifestiert, ist der, dass man nicht in Resonanz damit ist. Sobald das jedoch der Fall ist, tun sich die Türen von selbst auf.
Damit bringst du's natürlich wieder mal auf den Punkt :wink: Ja, wir alle sind das Universum. Genau deshalb sind wir doch auch alle irgendwie beteiligt und mitverantwortlich dafür, dass sich "Bestellungen" oder "Wünsche" manifestieren können, wie du's nennst?
Peti hat geschrieben:
ich denke, du beschränkst dich durch dein Denken selbst.
Ich empfinde es nicht als Beschränkung, im Gegenteil: als Erweiterung.
Peti hat geschrieben:
Du bist Kunde, Versender, Hersteller der Ware und sogar die Ware selbst.
Genau - insofern verhandle ich im Grunde (auch!) mit mir selbst.
Peti hat geschrieben:
Vielleicht bist du innerlich müde geworden, für alle zu sorgen, für alle verantwortlich zu sein?
Ja, das war so. Es lässt sich aber nicht ändern (warum, das würde zu weit führen), und seit ich merke, dass es ja geht, akzeptiere ich es auch. :)
Wunschpunsch hat geschrieben:
also wenn ich Deinen Beitrag so lese hab ich das Gefühl Du siehst Dich gern als Verhandlunspartner des Uni und Du führst auch gern Verhandlungen mit dem Uni. Und deshalb tut Dir das Universum den gefallen und lässt Dich Verhandlungspartner sein. Kann das sein ?!
Oh ja, da hast du natürlich völlig recht. Darüber hinaus bilde ich mir aber sogar ein, dass das Uni sich das nicht nur gefallen lässt, sondern es (zumindest in meinem Fall) auch so möchte :wink: . Womit ich wieder bei Naikes Satz angelangt wäre: Wir sind weder Kunden noch Verhandlungspartner, sondern das "Universum" selbst!

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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2010 7:39 pm 
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Zitat:
Aber das braucht Zeit, und ich hab' meine Bestellung vielleicht mit einem zu knappen "Liefertermin" versehen.


Also ich finde, indem du sagst, dass es Zeit braucht und du etwas knapp den Termin gesetzt hast, erklärst du, dass es nicht klappen kann. Ich sehe es als Beschränkung.
Aber, muss ja nicht stimmen, mach das so, wie es für dich richtig anfühlt.

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Herzlichst Peti
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BeitragVerfasst: So Mai 02, 2010 7:41 pm 
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max-schweiz hat geschrieben:
Genau deshalb sind wir doch auch alle irgendwie beteiligt und mitverantwortlich dafür, dass sich "Bestellungen" oder "Wünsche" manifestieren können, wie du's nennst?

Laut der Loa-Lehre sind wir nicht nur beteiligt, sondern die Ursache selbst, also voll verantwortlich. Ich sehe das etwas differenzierter, da ich den freien Willen als Illusion betrachte, deshalb gefällt mir der Begriff Verantwortung in dem Zusammenhang nicht, aber das ist eh die Sicht des Lebensspiels von einer anderen Ebene aus und deshalb nicht von praktischem Wert für unser Dasein als Mensch an sich.
Denke, viel wichtiger als Wunscherfüllung anzustreben, wohinter sich doch meist ein Mangel verbringt, der Mangel kreiert, sollte man vertrauen, dass das Beste zu einem kommt, wenn man auch das Beste denkt und fühlt. Und das ist manchmal etwas ganz anderes, als es zunächst schien.

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