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Hallo Liceti,
das kenne ich auch zur Genüge, besonders gruselige, bin manchmal ganz geschafft.
Habe aber festgestellt, dass die Träume gar nicht immer negativ sein müssen. Das ist vielleicht nur die eigene Bewertung (z.B. gehört es sich nicht, jemanden zu verprügeln).
Mir hilft es, dann noch mal in den Traum zurückzugehen und die einzelnen Personen, Tiere und Gegenstände, die besonders aufgefallen sind, zu befragen, was sie darstellen sollen und was sie von mir wollen. Da hat sich manchmal die Bedeutung/Bewertung umgekehrt und hat mir sogar Kraft und Stolz vermittelt.
Assozieren ist auch gut.
Ich würde schon denken, dass es auf jeden Fall hilft, die Träume einfach zu akzeptieren und sich deswegen nicht zu sehr zu grämen von wegen unentwickelte Seele.
Träume sind halt voller Symbole und manchmal schwer zu entschlüsseln.
Wenn du jemanden im Traum verprügelt, kann das auch bedeuten, dass du fähig bist, dich zur Wehr zu setzen oder du sollst lernen, dich zu wehren oder auch, nicht immer sofort dich wehren zu müssen oder oder ...
Den negativen Traum nochmal positiver träumen hat mir nicht so geholfen, irgendwie hatte ich dann das Gefühl, als würde ich es übertünchen, ohne die Botschaft zu verstehen.
Mir hilft es besser, erst entschlüsseln und dann überlegen, wie ich es lieber hätte. Habe aber oft festgestellt, nachdem ich den Traum verstanden hatte, hatte ich gar nicht mehr das Bedürfnis, den Traum nochmal verbessert zu träumen.
ich könnte mir vorstellen, dass sogenannte hochentwickelte Personen auch weiterhin negative Träume haben, sie lassen sich nur nicht mehr davon beeindrucken.
Achja, komischerweise habe ich mehr grausige 'negative' Träume, je besser es mir im Tagerleben geht. Habe ich viele schöne, 'positive' Träume, geht es mir dagegen gar nicht so toll. Tja, wieso das so ist? Ausgleich?
Liebe Grüsse Wildmind
_________________ Wir entdecken in uns selbst, was die anderen uns verbergen, und wir erkennen in anderen, was wir vor uns selber verbergen.
Marquis de Vauvenargues
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