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Hallo mary,
Soweit ich Dich jetzt verstanden habe, findest Du den Lernstoff immer noch spannend, es fällt Dir aber zur Zeit schwerer zu lernen.
Das ist doch relativ "normal". Es gibt so Lernstufen, da behält man ne ganze Zeit ganz viel, kommt gut vorwärts und dann gibt es eine lange Stufe, wo man das Gefühl hat nicht vorwärts zu kommen.
Bei mir ist das ganz oft so, weil ich extrem viel Stoff in kurzer Zeit reingepaukt habe und das dann auch gerne mal sacken möchte. Und wenn es irgend geht auch angewandt werden möchte.
Mein Tip hierfür wäre, hast Du eine Möglichkeit das, was Du bisher gelernt hast auch mal praktisch anzuwenden? Mir fällt da meine Freundin ein, die Heilpraktiker gelernt hat, und dann bei allen ihren Freunden und Verwandten die Irisdiagnose geübt hat.
Was auch gut ist, stelle Dir vor, Du müsstest das, was Du bisher gelernt hast (oder ein Thema davon) jemandem anderen wirklich beibringen. Arbeite sozusagen einen Unterricht dafür aus. Das musste ich mal machen, heissa, ich habe mir vorgestellt welche Fragen so alle kommen könnten. Aber danach war ich superfit in dem Bereich. Besser als wenn ich das "einfach so" gelernt hätte.
Oder vielleicht brauchst Du auch einfach nur mal einen kurzen Lernurlaub, mal für ne Woche gar nicht mehr lernen, was schönes anderes machen, auch etwas kreatives, oder handfestes. Etwas was ganz anders ist als lernen.
Mit Glaubenssätzen und Affirmationen, die ich mir bewusst für eine Situation, speziell gegen Angst und Unsicherheit ausdenke, komme ich persönlich gar nicht weiter.
Bei mir funktioniert am allerbesten, wenn ich mir diese Angst/Unsicherheit, wie eine Freundin von mir vorstelle, und dann mit ihr rede. Ganz besonders toll wirkt bei mir das "nochmehraufstacheln" so ungefähr: "ah, hallo Angst, da bist Du ja wieder, na, kannst Du noch lauter jammern? Fällt Dir noch mehr dazu ein? Komm, schrei alles raus!" Dann lasse ich sie wüten und toben, was aber bei mir nur sehr kurz anhält und dann fängt die Angst schon an zu lachen und meine Grundüberzeugung, das ich es schaffe und sowieso keine Angst haben brauche, wird wieder stark und alles ist gut.
Oder, wenn ich merke, das sie sich nicht beruhigen will, dann behandele ich sie ungefähr so: "Ok, ich verstehe Dich, ich liebe Dich auch, Du darfst so sein, trotzdem mache ich jetzt so weiter wie ich mir das vorgenommen habe" Ich stelle mir vor, die ist wie eine Behinderung in mir, die mich aber nicht daran hindert mein Leben so zu leben wie ich mir das vorstelle.
Lieben Gruß von Pluto
_________________ Weil es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein! (Voltaire)
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