love hat geschrieben:
bekommst den hier

Den nehme ich auch gern!
@Glücksformel:Im Grunde steckt ja hinter jedem Wunsch ein Mangel, sonst würde er gar nicht erst auftauchen. Also durch das Fehlen von etwas kommt man ja erst drauf, es haben zu wollen. Ob nun Parkplatz, Geld, Partner etc. Den entscheidenden Hinweis, ob hinter dem Wunsch ein Brauchen steckt (statt einfach nur ein "es wäre doch schön, wenn..."), geben deine Gefühle. Wenn es dich zu sehr nach Erfüllung drängt, ist die Gefühlswelt negativ eingefärbt. Das muss nicht immer extrem sein, manchmal sind das nur so ganz zarte Unzufriedenheitstönungen, das muss man auch ein bißchen üben zu erkennen. Wenn die mal vorkommen und man dann bewußt verändernd eingreift, ist das nicht schlimm, aber
permanente negative Gefühle, leise Zweifeln, Sorgen, Ungeduld - gibt da ja so einiges - sorgen dafür, dass du mit dem Gewünschten nicht in Resonanz kommst.
Die Wichtigkeit aus Wünschen rauszunehmen, ist auch Übungssache. Wie gesagt, mit Kleinem beginnen, man kann nicht verlangen, dass einem von heute auf morgen alles wurscht ist und man sich permanent nur freut. Haben es halt einst ganz anders gelernt.
Die Formulierung an sich ist nicht ausschlaggebend, es manifestiert sich nicht, was man aufschreibt oder ausspricht, die Gefühle singen die Melodie. Dennoch spricht natürlich nichts gegen Notieren, größere Sachen, wie z. B. eine Wohnungsbestellung, bringe ich auch zu Papier, weil es sich einfach
gut anfühlt (dieser wirklich wichtige Punkt noch mal!). Ich gucke mir das nicht jeden Tag an, kümmere mich nur darum, wenn es mir einfällt. Aber gegen gemütliche Visualisierungs-Sitzungen zu einer ruhigen Tageszeit oder auch in einer Warteschlange spricht auch nichts. Spaß muß es machen, der Freude wegen visualisieren, nicht damit es zum Ergebnis kommt.
Versuche mal, bevor du irgendwo ankommst, zu fühlen, wie angenehm es ist, einen günstigen Parkplatz zu finden. "Ich mag es, wenn ich gleich einen Platz vor der Tür bekomme, wenn ich bei xxx ankomme" - da hinein
fühlen, nicht einfach nur vor sich hinsagen. Und überhaupt nichts drum geben, Egal-Haltung einnehmen, was ja bei Parkplätzen recht einfach ist.