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 Betreff des Beitrags: Hey Uni - Was soll das???
BeitragVerfasst: Mi Dez 23, 2009 10:29 am 
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Boah ich beruhig mich ja fast gar nicht mehr.
Jetzt hab ich mich in letzter Zeit nochmal intensiv mit Bestellungen ans Universum befasst, habe so weit es schon ging auf meine Gedanken geachtet und versucht (auch wenn ich meinen Job nicht wirklich gerne mag) das Positive draus zu sehen.
Klappte doch ganz gut.

Montag und Dienstag hatte ich trotz riesenriesen Stress in der Arbeit ziemlich gute Laune, hab alles hingekriegt, sogar ohne größere Probleme, hab mir Weihnachtsmusik nebendran angemacht und war in einer echt tollen Stimmung.
Dann gestern abend kamen die Ohrfeigen. Und alle in der Arbeit, von plötzlichen, fürchterlich dringenden Extraarbeiten auf dass ich ja zu spät zu meiner Verabredung komme, über Berge von neuen Abrechnungsbelegen (jetzt war ich endlich fertig für dieses Jahr... aber nein *sfz*) aber auch da hab ich versucht mir die Laune nicht verderben zu lassen - es ist halt so. Punkt. Dann durfte ich feststellen, dass meine Kollegin Weihnachtsgeschenke bekommen hat, und das obwohl sie das ganze Jahr über Sch.. gebaut hat, die ich auslöffeln durfte :evil: ich krieg keine Anerkennung von meinen Chefs (ich will kein Geschenk, aber etwas Anerkennung wäre das so schlimm?) aber okay, das trübt zwar etwas die Stimmung, aber nun gut es ist ebenso. (Friede sei mit dir...)
Und dann krieg ich noch die Info, dass bald im nächsten Jahr alles nur noch schlimmer wird in der Arbeit. Ich noch mehr Urlaubsvertretung machen muss, noch mehr Überstunden machen muss und alles und wir noch mehr Arbeit kriegen und *aaaaaaaargh*

Die ganze gute Stimmung war wie weggeblasen (und kam auch in dem hohen Maß wie gestern vormittag noch auch nicht wieder).
Uni was soll das? Ich arbeite doch echt an mir, ich habe positive Gedanken, ich bin dankbarer, gelassener und fokusiere meine guten Gedanken nun besser auf Dinge die ich will und DANN krieg ich wieder Felsbrocken zwischen die Beine geworfen. Wieso denn bitte schön? Warum funktioniert ein negativer Gedanke gleich sooo viel besser als alle positiven davor?

Sorry Leute, das musste jetzt mal raus. Mich ärgert das immer noch (noch mehr weil es mich so ärgert - was für ein Schwachsinn von mir :roll: )

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BeitragVerfasst: Mi Dez 23, 2009 10:44 am 
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Du machst sich noch zu sehr davon abhängig, was im Außen geschieht, statt dir die gute Stimmung zu bewahren. Weiter üben! Ich kenne niemanden, der von heute auf morgen in der Lage ist, nur noch positiv zu denken, das ist auch gar nicht nötig, es ist nur wichtig, sich im Falle negativer Gefühlslage so fix wie möglich wieder neu auszurichten, auf Wertschätzung und das, was man wirklich will.

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In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: Mi Dez 23, 2009 4:07 pm 
Du hast ja in den nächsten Tagen Zeit ein wenig nachzudenken - was soll dir die Situation sagen ?
Wärst du in einem anderen Job ? mit einem anderen vorgesetzten ? glücklicher ?
Was ist mit Selbstständigkeit - da arbeitest du nur noch für dich ?

Denke mal darüber nach, und schöne Feiertage.


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BeitragVerfasst: Mi Dez 23, 2009 6:41 pm 
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Registriert: Do Apr 20, 2006 1:07 pm
Beiträge: 593
Wenn es Sinn macht?


Was muss dir das Uni (oder wer auch immer) denn noch auf den Rücken packen und zwischen die Beine werfen, damit du da gehst - oder etwas drastisch veränderst?


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BeitragVerfasst: Do Dez 24, 2009 2:08 pm 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
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Denk einfach mal, dass das Uni in Dir ist.. es ist .. es bist Du, Du bist (in der Lage).. die dich fühlen lässt erleben lässt.. fühl mal nach.. was willst DU DIR damit sagen?..

vllt wirklich gehen??.. kanns denn noch schlimmer kommen?.. Vllt.. besser aushalten? Aushalten ?? Nee, nich?.. denk mal, du wärst Dein Uni.. wie könntest Du dich..bzw. Dein überich.. dich beschenken.. was müsste geschehen, bist Du s Dir wert?..

Horch in Dich hinein.. genau mit solchen "Schicksalsschlägchen" kommt man in Handlungsnot.. endlich was anzupacken, was zu ändern..
Vllt auch nur mal ein Schrei rauslassen?

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irgendwo sind wir alle eins..


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BeitragVerfasst: Do Dez 24, 2009 6:37 pm 
Hi!

Hast du dir das durchgelesen, was du ins Forum geschrieben hast?
Es ist total schlimm, wenn man auf der Arbeit unzufrieden ist.
Aber du ziehst noch viel mehr Negativität an.
Du teilst dem Uni mit, dass du im Grunde noch mehr Negativität willst.
Ich kann mir vorstellen, dass sich in deinem Kopf auch augenblicklich nur negative Gedanken abspielen.

Bist du schon mal bei deinem Chef gewesen? Hast du mit ihm gesprochen?
Hast du ihm gesagt, dass du unzufrieden bist?
Das deine Kollegin dir nur noch mehr Arbeit einbrockt? Das du schon soviele Überstunden schiebst? Stell dir symbolisch vor, wie du vor dem Schreibtisch deines Chefs mit einem riesigen Stopschild stehst und laut "Halt!" rufst.

Ich mag hier auch schon viele negative Sachen geschrieben haben. Aber das alles ändert nichts an der Ausgangssituation. Du musst aktiv werden.

Entweder gehst du! Oder du sprichst ihn direkt an. Wenn er verständnisvoll ist, dann ändert dein Chef was oder er stellt dich vor die Wahl zu gehen. Wenn das echt so schlimm ist, dann kann das Gehen für dich doch nicht so schlimm sein, oder?

Einen kleinen Tipp habe ich noch. Was machst du nebenher um deinen Kopf frei zu bekommen? Meditation ist eine gute Sache. Das öffnet oft andere Horizonte.

Sei gedrückt.

Liebe und Licht

Markus


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BeitragVerfasst: Di Dez 29, 2009 11:05 am 
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Registriert: Di Sep 18, 2007 3:35 pm
Beiträge: 304
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Liebe Alle,

danke für die Antworten. Ohja ich muss noch viel an mir arbeiten sehe ich. Es ist ja witzig, dass ich anderen Leuten gute Ratschläge geben kann, aber bei mir selber funktionierts nicht...

Ich möchte ja einen anderen Job! Unbedingt. und das eigentlich schon seit nem halben Jahr. Ich bin auch fast täglich dabei die Stellenanzeigen durchzusuchen, aber irgendwie ist da nicht das dabei, was ich will - wobei ich nicht mal 1000%ig weiß was ich will, nur was ich nicht will - und die meisten Stellen waren eher die Richtung in die ich nicht mehr möchte. Aber das Traumangebot war bisher nicht dabei. Und einfach alles hinzuschmeißen und dann einfach irgendwas anzunehmen bin ich zu feige und auch nicht gewillt, wieder irgendwas zu machen, ich will einen Job der mir Spaß macht, zumindest mir mehr Freude macht als der jetztige. Aber entweder warte ich einfach zu sehr darauf oder keine Ahnung, jedenfalls kommt einfach nichts :evil:
Und so sehr ich mich auch bemühe, meine jetztige Arbeit zu akzeptieren (ist ja schließlich nicht alles schlecht, sonst wär ich wahrscheinlich wirklich schon längst anderswo, aber ich befürchte ja anderswo ists nicht besser), es klappt eben nicht immer, wie mein Eingangspost es beweist. Oder nur phasenweise und dann kommt wieder ein Felsbrocken.

Es stimmt PP. Was brauch ich noch? Ich weiß es nicht. Ich weiß nicht, wieviel ich noch schultern kann bis ich dann endlich zusammenbreche und ob es das ist, worauf ich warte. Keine Ahnung. Daran, dass morgen mich ein Headhunter anruft und mir meinen Traumjob anbietet, glaub ich ja fast nicht mehr, wie soll sichs dann erfüllen, aber worauf warte ich dann noch zum Kuckuck?

Lieber Markus,

du hast Recht. Aber ich war schon beim Chef, bzw. bei der Personalchefin. Getan hat sich nicht wirklich was. Solange ich ja mache und packe, wieso was ändern? Und an der Konsequenz, in Zukunft die Berge einfach liegen zu lassen habe ich schon gut gearbeitet, dass pünktlich zum Feierabend den Stift fallen zu lassen, arbeite ich noch. Damit die endlich mal sehen, was hier abgeht.

Das Aktivwerden ist aber tatsächlich auch ein Problem. In der Arbeit bin ichs schon mal geworden, hat nicht viel gebracht. Aber für Stellen, die ich dann doch recht ansprechend fände (auch wenns vielleicht nicht so 100%ig das ist was ich wollte) schaff ich es nicht Bewerbungen zu schreiben. Ich sitze vor dem Anschreiben und mir fällt und fällt einfach nichts ein. Null. Aber wie dann aktiv werden?

Hm meditieren versuch ich schon ab und an. Aber Kopf freikriegen tu ich nicht. Selbst beim Yoga, was ich sehr gerne mache, kreisen meine Gedanken und hören nicht mehr auf (und um was für Schmarrn manchmal). Diverse Kurzurlaube (mehr war in letzter Zeit nicht drin) haben mir schon geholfen, meist hab ich wirklich meinen Alltag und alles vergessen und mir gings gut. Doch irgendwann ist wieder Montag und die Gedankenmaschinerie geht von vorne los :?

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