Hab mich grad erst im Forum angemeldet und bin ganz begeistert, das es andere gibt, die auch so "schräg" drauf sind wie ich. Ich glaube, mit meinen Freunden könnte ich nicht so darüber reden.
Also, ich beschäftige mich ja schon seit längerem mit Affirmationen und Visualisierung seit ich das Buch von Dr. Joseph Murphy gelesen habe. Damals hatte ich Probleme ( oder eher ich sah die Probleme) mit einem Kollegen. Hatte mir "good vibrations" vorgestellt, mittlerweile glaube ich, dass er in mich verliebt ist oder so, er macht immer so'ne bemerkungen. Naja, sind wohl zu viele good vibrations

, er ist halt nicht mein Fall.
Aber das sind einfach nur "Efolge", deren man sich nur bewusst sein muss.
Jedenfalls, hatte ich mir letzte Woche zufâllig das Buch von Bärbel Mohr gekauft. Ich sollte dazu sagen, ich habe es auf französisch gekauft, da ich seit drei Jahren bei Disney arbeite und hier in der Nähe von Paris wohne. Dementsprechend find ich die Bücher hier halt auf französisch. Es ist das Buch "Bestellungen beim Universum", das ich mir gekauft habe. Manchmal zieht mich eine Art innere Stimme einfach so irgendwo hin, ich sehe es als Zeichen, und handel dann entsprechend. An dem Tag war es so, dass ich einen Kollegen, in den ich grad verliebt bin, der das aber nicht weiss, weil ich zu schüchtern bin

, zufällig mit seiner Freundin gesehen habe. Natürlich habe ich so getan als ob ich ihn nicht gesehen hätte und bin dann in diese bereits erwähnte Buchhahndlung, wo ich eben das Buch fand. ich musste es einfach kaufen, ich wusste noch nicht warum, aber mittlerweile verstehe ich es.
Um nach Hause zukommen, fahre ich immer ca. 30Min in einer Bahn und muss dann noch umsteigen. In diesen 30Min an diesem besagten Abend las ich bereits in diesem Buch. Als es ums Umsteigen ging, hatte ich gedacht, ich versuche es mit dem Wünschen gleich mal. Ich fahre entweder mit der Bahn oder mit dem Bus, je nach dem was grad zuerst kam. Irgendwie sagte mir meine innere Stimme bereits, ich sollte die Bahn nehmen. Ich entschied mich dagegen, natürlich war der Bus weg. Da dachte ich: jetzt oder nie. Normalerweise ist die bahn um diese Zeit weg, dh ich müsste noch mal 15Min warten. ich wünschte mir also: Die Bahn soll, wenn ich am Bahnsteig ankomme, aus welchen Gründen auch immer, noch dastehen, damit ich gleich nach Hause kann. Ich ging also los, ich bin nicht gelaufen aber schnell gegangen, und was soll ich sagen, die Bahn stand noch da, als ich die treppen hochkam. da dachte ich nur:WOW, geht doch.
Tags darauf, wieder auf dem nachhauseweg, diesmal mit dem Bus. Musste noch einkaufen, sollte über eine Strasse, die immer stark befahren ist. Ich dachte noch, ich wünschte ich könnte gleich über die Strasse, ohne das ich viel warten muss. In dem Moment, wo ich am Strassenrand ankam, hatte der Autofahrer seinen Motor abgewürgt und ich konnte in Ruhe rüber. Ich konnte es nicht fassen, und dann dachte ich nur: "danke, ihr da oben. das läuft ja richtig gut."
Ob das mit den "grossen" Wünschen auch so klappt, mal schauen. Genau hier ist das Problem: die Zweifel, werde wohl noch viel an mir arbeiten müssen. Nun ja, gestern abend habe ich meinen Wunschzettel bei Vollmond und bei einer Kerze mir vorgenommen. Und als "mein Rituell" wollte ich, das die Kerze vom lauen Wind ausgeht, damit die Wünsche in Erfüllung gehen. Die Flamme erwies sich als recht robust, und wollte und wollte einfach nicht ausgehen. ich hatte versucht, sie allein mit meiner Gedankenkraft "auszupusten", es wollte einfach nicht. Und dann in dem Moment, wo ich überlegte, was ich tun könnte, also nicht mit meiner Konzentration auf dieser Kerze ausgerichtet war, ging sie aus. Und der Wind war nicht doller als vorher.
Also denke ich, daraus schliessen zu können, das meist das was wir als grössere Wünsche empfinden, diejenigen sind, die usn sehr am herzen liegen ( Liebe, Job usw), dh wir lassen diese nicht so leicht los, wie zb den Wunsch einen Parkplatz zu haben, oder die nâchste Bahn zu erwischen. Denn auch wenn wir es versuchen, uns einzureden, wir sind schon in gewisser Weise "traurig", wenn sich die grossen Wünsche nicht erfüllen, hingegen ein nicht freier Parkplatz bringt uns vielleicht zur Weissglut aber nicht unbedingt in die nächste Depri-Phase.
Dann ist da auch noch das Problem, ob wir uns "wert" fühlen diesen Wunsch zu bekommen? Wie oft höre ich mich selber sagen "das kommt ja doch nicht" oder "ich hätte es gerne aber das ist nicht für mich bestimmt", es ist schlimm. Ich bin mir dessen bewusst, und trotzdem ist es verdammt schwierig, diese unbewusste Programmierung zu ändern.
Deshalb bin ich dankbar, dass ich euch/dieses Forum gefunden habe, so kann ich vielleicht den einen oder anderen Tipp bekommen.
Schönen tag wünsche ich noch und sorry das es gleich so viel geworden ist, musste nur meine Gedanken freien Lauf lassen
bsi bald
Ildiko