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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 8:22 am 
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Folgenden Beitrag habe ich aus dem Kondolenzbuch kopiert, hoffe, das ist so in Ordnung, sicher werden viele ähnliche Gedanken haben, wie die von Annegret hier beschriebenen.
Wie geht ihr jetzt mit dem Thema Realitätsgestaltung um?

Annegret21 hat geschrieben:
Als Erstes gilt mein Mit-Gefühl dem Ehemann und den Kindern, auch unbekannterweise ... was hat das Leben und die Göttliche Energie da geschehen lassen?

Ja, es geht darum zu fühlen: auch Unangenehmes, Trauriges, Schreckliches, Belastendes - ausgelöst durch Tod, Krankheit, Menschen, Situationen - das Leben ist eben doch kein Wunsch-Konzert, indem ich mir alles bestellen kann, wie ich will... schade, aber wohl wahr!

Denn nach den 'Hermetischen Gesetzen' leben wir hier auf der Erde immer in der Polarität, d.h. da wo viel Licht ist, gibt es auch viel Schatten - diesen gilt es sich ebenfalls bewußt zu machen und nicht zu unterdrücken!
Das Leben schwingt immer von einer Pendelseite zur anderen; wir bekommen die abgelehnte (belastete) Seite/situation nicht aufdauer unterdrückt, verdrängt, weggeredet und auch nicht positiv weggedacht!
Unterdrückte Wut, Hass, Aggression kann sich genau darin, im Krebs, zeigen: nicht verarbeitete und gefühlte Gefühle, die einfach verdrängt wurden oder wie es in Büchern von der Autorin beschrieben wurde: " ... sich das Gegenüber als harmlos vorzustellen und dann wieder positiv weiterzumachen ..." Das wurde schon vor 20 Jahren zur Genüge beschrieben im Buch: " Krankheit als Sprache der Seele!"

Doch, wollen wir das wissen? Oder wollen wir lieber glauben, wir sind der Macher/die Macherin und können mit unserer Gedankenkraft den sog. negativen/belastenden Pol ausschalten?

Das ist die Frage, ob das richtig ist: immer alles positiv zu sehen und sich seine Gefühle damit weg zu rationalisieren - das ist die große Frage und das sollte uns gerade jetzt zu denken geben!
Daß gerade solch ein wunderbarer Mensch wie Bärbel Mohr, die ALLES wußte rund um diese Themen der Wunscherfüllung usw. dann an Krebs sterben muß (obwohl sie sich gesund ernährte und auch hierzu geschrieben hat), ist schon sehr berührend; gibt es vielleicht doch die Wichtigkeit, die Hermetischen Lebensgesetze zu beachten, so wie Dr. R. Dahlke es soeben in seinen Büchern 'Schattenprinzip' und Schicksalsgesetze' beschrieben hat? Ist vielleicht genau das die Botschaft, die ihr früher Tod beinhaltet? Daß es eben nicht der richtige Weg war???
Eine harte Nuß!

Das Thema ist zu ernst und hier auch zu traurig, als daß man einfach so weitermachen kann und den Menschen erzählt, sie müßten sich 'nur' alles positiv denken, vorstellen oder fühlen ... und dann wird sich alles verbessern! Auch bei Herrn Enke ging es um Gefühle und deren Ausdruck; wenn ich wirklich in einer Depression stecke, dann geht es nicht mehr um positives Denken, sondern darum, meine traurigen, verzweifelten Gefühle endlich wahrzunehmen und zu fühlen: wie es so gut heißt: " Deine Depression wird ganz schön depressiv werden, wenn Du sie nicht endlich lieb haben lernst!"

Auch Pierre Franckh wurde gerade in der 'Bunte' ein Artikel gewidmet zum Thema 'Positive Affirmationen'; welche Erwartung wird im 'Normalbürger' geschürt, wenn er hört, er müsse nur positive denken bzw. er denkt noch nicht positiv genung - nur darum ist er z.B. arm, krank, getrennt oder arbeitslos usw.

Also sollte es uns allen zu denken geben, dieses ganze positive Denken! Denn wo Licht ist, da ist nun mal in dieser Welt der Polarität auch Schatten; und auch der will leben und gesehen werden und eben nicht im Schatten bleiben ... das habe auch ich schmerzlichst lernen müssen/dürfen!

In diesem Sinne möchte ich hier in aller Stille anregen, zu fühlen!
Annegret

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(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 8:58 am 
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Registriert: Do Apr 20, 2006 1:07 pm
Beiträge: 593
Darüber bin ich auch gestolpert (eher unangenehm) und es war Frage der Zeit bis dieses Thema auf den Tisch kommt, ne?


Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich gar nichts von dem weiß, was ich meinte zu wissen. Anderseits ist auch das in Ordnung.


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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 9:25 am 
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Beiträge: 936
Hi Naike,

Verdrängung oder Verschiebung gehört nicht zu meinen Strategien, daher hat mir wohl auch stets die Euphorie gefehlt, mit der andere sich in die Materie stürzen. Ich habe darüber hinaus nichts ( von Bärbel Mohr bis Ramtha) , was ich zum Thema RG gelesen habe, so verstanden. Sondern lediglich als Aufforderung, mich bewußt mit dem, was mich bedingt (Herkunft, Familie, Familiengeschichte, gemachten Erfahrungen, der Gesellschaft, in der ich lebe und ihren Einflüssen, meinem Körper, meinen Gedanken, Erwartungen, meinem Weltbild ) auseinanderzusetzen und zu schauen, was mir entspricht und was ich lediglich tue ( denke ) , weil ich es nie hinterfragt habe.

Ich denke, die Frage ist, wie man mit Elend, Leid, Krankheit umgeht. Welche Bedeutung man den Inhalten seines Lebens gibt. Wie oft klebt man an Lebenssituationen, in denen zu viele Rädchen und Hebel am Werk sind, als das man sie einfach weg"wundern" könnte, anstatt dieses Leben ganz einfach zu beenden und noch einmal von vorn anzufangen ?

Später mehr, ich muß erst einmal zur Arbeit.

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*****"Die Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass sie jemand findet.“ *******

Astrid Lindgren


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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 11:10 am 
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Beiträge: 8405
Wohnort: Düsseldorf
Das Thema wird übrigens auch im Pierre-Franckh-Forum besprochen:
http//forum.pierre-franckh.de/phpBB3/viewtopic.php?f=12&t=3957&start=950#p95699

_________________
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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 12:49 pm 
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Registriert: Do Sep 13, 2007 10:31 pm
Beiträge: 1749
Tja, ihr Süßen.
Jetzt ist jeder aufgefordert auf sich selbst zu hören und Lehren und Weisheiten anhand sich selbst und seiner eigenen Erfahrungen zu überprüfen.
Es kann sich jetzt nicht mehr hinter einer Bärbel Mohr versteckt werden und ihr Verantwortung übertragen werden, die sie nie hatte und jetzt erst recht nicht mehr hat.
Wer es dennoch tut, mag jetzt ein Problem haben. Hatte es aber im Grunde schon vorher.

Eine Zeit der Entscheidung für einige, wie ich finde.

Lieber Gruß und alles Gute
Zawo


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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 1:04 pm 
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Beiträge: 471
Wohnort: Hagen
Jaaaa, ich hab jetzt eine ganze Weile über meine Antwort nachgedacht und dennoch befürchte ich, daß sie recht holprig ausfallen wird.

Der Post von Annegret ging mir etwas quer herunter. Denn (entschuldigt, wenn ich ihr jetzt zu nahe trete) diese Userin hat sich gestern nur für diesen Post hier angemeldet (so kommt es zumindest herüber).
Bei mir entsteht der Eindruck, daß da ein gehöriger Zweifler erst mal mit dem Zeigefinger in unsere Richtung wedelt und sagen will: "Da habt ihr's! Alles nur ein Schmarren!"
Und nun sitzen wir vor unseren PC's und fangen selbst wieder an zu hadern oder hadern wieder verstärkt (je nach dem).
Ich entschuldige mich abermals, wenn ich Annegret zu nahe trete oder ihr Unrecht tu.

Ein User schrieb im Pierre Franckh Forum allerdings auch, wir wissen doch nun wirklich nicht, ob Frau Mohr selbst danach gelebt hat?
War vielleicht ihr Wunsch, jedem das positive Denken und Fühlen zu vereinfachen so groß, daß sie sich selbst vernachlässigt hat?
Hatte sie vielleicht vor ihren Buchveröffentlichungen so gelebt, wie sie es später geschrieben hat? Hatte sie danach und währendessen dann vergessen so zu leben? Alles auf später verschoben?
Wer kann das sagen? Wer kann das wirklich wissen?
Gedanken lesen kann meines Wissens nach noch keiner wirklich.

Außerdem kann ich mich nicht erinnern, daß irgendjemand von uns verlangt unsere Wut, unseren Hass und dergleichen zu verdrängen.
Ist so wirklich auch nicht möglich.
Auch aus Wut und Hass kann man etwas lehrreiches beziehen, wenn man diese Gefühle mal näher beleuchtet und hinterfragt, WARUM mich das jetzt so belastet.
Hat mir mal weitergeholfen.
Nur als Beispiel:
ich hab da eine Kollegin, die mich mit ihrer Art in den Wahnsinn treibt und mich regelrecht verletzt.
Meine Reaktion darauf ist stets äußerst empfindlich. Eine Weile schlucke ich, dann explodiere ich.
Als ich während meiner Schwangerschaft von ihr ein wenig geschont wurde, hatte ich die Möglichkeit, meine Gefühle näher zu beleuchten.
Ich mag nämlich meine Kollegin eigentlich sehr sehr gern. Und sie mich angeblich auch. Daher ist mir ihre Art mir gegenüber so unbegreiflich und unverständlich. Das macht mich erst ratlos, dann hilflos und verständnislos ohnehin. Nach einiger Zeit folgt dann regelrechte Wut, weil ich nicht verstehe. Denn sie mag mich doch, warum also ist sie dann so?
Mir ist halt aufgefallen, daß ich weniger wütend bin, wenn es um Personen geht, die mir vollkommen am ... naja... vorbeigehen.

Geändert hat sich bei mir zwar nichts, doch gerade diese Wut hat mir meine Augen über mich selbst geöffnet.

Wut und Hass und andere Emotionen im negativen Sinne zu unterdrücken bzw. zu verdrängen macht sicherlich krank.
Ihnen allerdings so viel Macht zu verleihen, daß sie den größten Teil eines Tages, einer Woche oder gar eines Lebens beherrschen... das macht genauso krank.
Sie sich selbst zu hinterfragen und zu beobachten kann durchaus eine positive Lehre mit sich ziehen.

Was mach ich jetzt damit?

Ich für meinen Teil möchte die Realitätsgestaltung nicht als Schwachsinn abtun, denn dafür hab ich zu viele Beweise in meiner Umgebung.
Denke nur, daß ich mir vornehme, meine anderen Emotionen als hilfreiche Begleiter zu betrachten anstatt sie in einen Safe zu sperren.
Liebevoll umarmen tu ich sie allerdings auch nicht. Ich lasse sie dann einfach für einen Moment zu und nehme mir vor, daß sie keine Macht über mich haben dürfen.

Hoffe, ich habe nicht wieder zu konfus geschrieben.

mit lieben Gruss

Delenn

_________________
Gib jedem Tag die Chance,
der Beste Tag Deines Lebens
zu werden.


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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 1:06 pm 
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Registriert: Do Mär 15, 2007 9:36 pm
Beiträge: 2508
Naike hat geschrieben:
Wie geht ihr jetzt mit dem Thema Realitätsgestaltung um?

Nicht anders als vorher...
und danke, dass du die Diskussion aus dem Kondolenzbuch hierherüber gezogen hast!

Annegret21 hat geschrieben:
Das ist die Frage, ob das richtig ist: immer alles positiv zu sehen und sich seine Gefühle damit weg zu rationalisieren - das ist die große Frage und das sollte uns gerade jetzt zu denken geben!
...
Ist vielleicht genau das die Botschaft, die ihr früher Tod beinhaltet? Daß es eben nicht der richtige Weg war???

Ich habe Bärbel nie so verstanden, dass man einfach nur ein bischen positiv Denken muß und dann geht alles weg.
Für mich waren ihre Bücher, ihre Werke ein Anstoß WIE ich mit Situationen umgehe.
Zu hinterfragen, ob das, was ich so "gelernt" oder anerzogen bekommen habe, auch für mich stimmig ist.

Shaoli hat geschrieben:
Ich denke, die Frage ist, wie man mit Elend, Leid, Krankheit umgeht. Welche Bedeutung man den Inhalten seines Lebens gibt

Genau das denke ich auch.
Am Tag unserer Geburt ist festgelegt, dass es einen Tag des Todes geben wird.
Wie man mit der Zeit dazwischen umgeht - das ist die Frage (oder Herausforderung)
Läßt man sich von einer Krankheit runterziehen, oder lebt man die Zeit, die man noch hat in bestmöglichster Form.
Ich bin mir ziemlich sicher Bärbel hat zweiteres gewählt.

Wir vergessen nur allzugerne, dass unser Leben mit dem Tod endet.
Für jeden von uns kann es morgen (oder in 10 Minuten) hier vorbei sein.

Zu sagen, das Lebens-Konzept eines Menschen hat nicht funktioniert, weil er gestorben ist, läßt die Konzepte, die "funktionieren" bei Null landen.
Ich habe noch von niemandem gehört, dass er den Tod überlebt hat.

Ich hoffe, das hört sich nicht allzu kaltschnäuzig an, so ist es überhaupt nicht gemeint.

Die Qualität unseres Lebens (für uns) ist ausschlaggebend, nicht die Länge.

_________________
""Was nicht im Menschen ist, kommt auch nicht von außen in ihn hinein."
Wilhelm von Humboldt


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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 1:13 pm 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
jetzt würde mich aber auch Dein Statement, Naike interessieren.. zumal Du es ja zur Diskussion stellst..

Für mich auch ein Schock, das Bärbel so früh ihr Leben verlor.. und mit meinem sehr wohl begrenzen Verstand (natürlicherweise) auch überhaupt nicht nachvollziehbar..

Aber.. was ne allgemeine "Krankheit" ( :oops: ) des Menschen ist.. auch meine!! (d.h. ich schließe mich selbst da nicht aus! -- Ist die Frage nach dem Warum...

Es scheint in meiner Welt sooo vieles so wichtig.. was dabei deutlich zutage kommt.. ist meine (!!) persönliche Erkenntnis..
.. Ein Mangel an Liebe! (=unsere Quelle, Gott, Universum)..(d.h. für mich.. äh.. nicht falsch verstehen)

Es ist m.E. so furchtbar wichtig:

gut sein müssen, nicht gut sein wollen, Erleuchtet (Weise), es ist sooo wichtig zu gefallen (egal wem) ob nun Gott selbst, sich selbst, dem Universum oder der Quelle (?!)

Wir streben, wachsen.. aber wohin??? ..

Für mich ist Gott einfach die Liebe... das ist meine Sichtweise geworden..

und die führt mich dahin, dass ich mich selbst hinterfrage.. und darauf stoße.. dass mir bei all meinem Streben bewußt wird..

dass ich der Liebe selbst weder gefallen muss noch kann.. sie wertet absolut nicht!!! Sie urteilt absolut nicht..
Ich bin ihr .. (!!!!! im besten SINNE) egal.. ;o)
und das ist gut so..

Alles Urteilen.. ist uns Menschen überlassen..
...
Der Liebe selbst muss ich nicht gefallen
Der Liebe selbst mache ich nie etwas recht/unrecht

.. nur mir selbst..

Meiner Meinung nach gibt es nichts "da draußen" dem wir irgendwas beweisen bzw. gefallen müssen..
und in uns?.. müssen wir es denn uns immer recht machen? Müssen wir uns selbst gefallen?.. im Innen..?

Meine Liebe soll bedingungslos sein.. in mir und um mich rum..
aber.. es ist ein Ziel .. d.h. da will ich hin.. ich will .. und ich denke.. das ist auch wieder ein Fehler.. ;o)..

Vielleicht kann (noch?) der Mensch gar nicht anders als fehlbar zu sein.. es liegt in unserer Natur.. ;o) auch das Streben nach Vollkommenheit.. auch das Scheitern..

Das gute ist, die Liebe selbst braucht keine Bestätigung
Die Liebe selbst braucht nicht mal Dank..
die Liebe braucht keine anerkennung..
.........

Wie oft hab ich mir über meine Signatur unten den Kopf zerbrochen.. wollt sie schon löschen.. weil es mir so schwer fällt.. "in der Liebe zu bleiben" bzw. mich so zu fühlen, als ob ich überhaupt "in der Liebe" bin :roll:

Irgendwas sagt mir allerdings.. sobald ich nur das Gefühl hab, dass es "schwer ist/fällt" fällt es schwer.. :cry:


Jetzt hab ich mich wieder so weit verplappert, dass ich den Faden verloren hab.. und ins OT gekommen..

D.h. wie kann man nur annehmen.. das ein Mensch (Bärbel Mohr) hier und mit all ihren Büchern.... wirklich den Tod mit der Wahrheit besiegt?

"Liebe" Anegret,
wenn Du jetzt weisst, wie es "funktioniert" schreib ein Buch.. und urteile nicht über einen Menschen..

Ich finde das übrigens ohne mich dafür zu entschuldigen ENTSETZLICH!

_________________
irgendwo sind wir alle eins..


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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 2:01 pm 
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Registriert: Mo Sep 10, 2007 5:24 pm
Beiträge: 6809
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Sterben müssen wir alle mal.

Bärbel hatte eine halbe Lebenszeit hier auf Erden und sie hat ihr ganzes Potential gelebt. Das, was sie geschaffen hat, das schaffen andere nicht mal in 2 Leben.

Wie ich schon immer schrieb, mit Bestellungen fängt es an und dann fängt man an, sein Leben nach seinem höchstmöglichen Potential zu leben. Die Bestellungen sind weit mehr- sie bringen einen auf den Weg. Auf SEINEN eigenen Weg.

Oder zumindest diese Richtung anzustreben.
Ihr kennt meine Geschichte mit dem Fischer und dem Haus. Ich lebe mein Leben so, wie ich es möchte, lebe es nach meinem Potential. Und da hat "Bestellungen beim Universum" einen großen Anteil daran getan.
Da gab es ein Schlüsselgleichnis, das hat mir mir so laut "KLICK" gemacht, dass ich selbst zusammengezuckt bin.

Zitat:
Zu sagen, das Lebens-Konzept eines Menschen hat nicht funktioniert, weil er gestorben ist, läßt die Konzepte, die "funktionieren" bei Null landen.
Ich habe noch von niemandem gehört, dass er den Tod überlebt hat.


Maffi, da gebe ich dir recht. Das hast du so schön ausgedrückt!!! Brauche ich mir selbst nicht den Kopf zu zerbrechen.

Der Tod ist bei uns in der Familie nie ein Tabuthema gewesen.
Ich habe meine Mutter beim Sterben begleitet und viel darüber erfahren und vom Tod erahnen können.
Meine Mutter hatte keine Angst vor dem Tod...ihr war nur totlangweilig und wir mussten ihr vorsingen, Geschichten, Anekdoten erzählen, um ihr das Hinübergleiten unterhaltsam zu gestalten. Da war nichts Schreckliches, nur Friedern, ebenso wie bei meinem Opa, meiner Omi und meiner Schwester.

Frau Kübler-Ross hat ein schönes Bild gemalt, indem sie davon schrieb, dass wir Menschen wie die Raupen sind und wenn wir sterben, die nächste Entwicklungsstufe abgeschlossen haben. Wenn die Raupe tot ist, ist sie ein wunderschöner Schmetterling.

Niemand trauert um die Raupe, die nicht mehr ist. Alle begrüßen den Schmetterling.

Als meine Mutter starb, wurde ihre ganze Liebe frei, war nicht mehr nur auf ihren Körper beschränkt. Sie breitete sich aus und durchdrang alles.
Da konnte ich das erste Mal ihre Liebe spüren.

Seit diesem Augenblick WEISS ich, ihre Energie ist da, als Liebe spürbar. Denn die Liebe ist das, was alles zusammenhält.

Zu Bärbel fühlte ich immer schon eine tiefe Verbundenheit und sie sprach klar und deutlich meine Sprache- nicht son Orakelzeugs.
Ich spüre Bärbel immer noch und ich weiss, sie ist uns nur voraus gegangen.

Trotzdem bin ich traurig, dass sie jetzt und hier in meinem Menschenleben nicht mehr direkt greifbar ist.

Menschen, die sterben hinterlassen halt eine Lücke.
Und ich als Mutter weiß, dass es ihr das Herz zerrissen haben muss, ihre Kinder zurückzulassen. Egal, wie spirituell du ausgerichtet bist, wir sind als Mensch hier.
Wir werden geboren und sterben und der Teil in der Mitte, unser leben kann so oder so gelebt werden.

Bärbel hat gesund gelebt, hat eine herzliche Grundeinstellung gehabt. Das ermöglichte es ihr, die Zeit, die ihr gegeben war mit offenem Herz, wachem Geist und vitalem Körper zu erleben. Sie konnte in dieser Zeit aus dem VOLLEN schöpfen.

Ich weiß nicht, wie es nach dem Tod weitergeht, kann mich aber dafür entscheiden, dass es ein Leben vor dem Tod gibt.
Das hat Bärbel uns vorgelebt.
Dahinter muss man sich nicht verstecken.

Lasst euch nicht verrückt machen, von unsensiblen, sogar hämischen Aussagen Bärbel gegenüber.
Und ärgert euch nicht darüber, oder wenn, nur ganz kurz. :wink:
Hört auf euer Herz, auf euer Bauchgefühl.
Das kann man nicht austricksen, das Gehirn wohl!!!

Unsere Gemeinschaft hier im Forum ist so toll zusammengewachsen. Letztens sprach und schrieb ich noch mit Maffi darüber, dass das Forum richtig Spaß macht.

Ich spüre, Bärbels Geist weht hier weiter durch die Zeilen und mein Herz singt dabei.

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Herzlichst Peti
Erfahrungen sind ein wahrer Schatz, der sich verdoppelt, wenn man ihn teilt.
Was denkbar ist, ist machbar.


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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 2:05 pm 
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Registriert: Mo Sep 10, 2007 5:24 pm
Beiträge: 6809
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PP hat geschrieben:
Ich bin zu dem Schluss gekommen, dass ich gar nichts von dem weiß, was ich meinte zu wissen. Anderseits ist auch das in Ordnung.


Ich habe es gar nicht wahrgenommen, obwohl ich alle Einträge gelesen habe. Maffi und ich haben hier im Forum Totenwache gehalten, waren also den ganzen Tag hier.

Der banale Ausspruch.
Ich weiß, dass ich nichts weiß
Ist gar nicht so banal, oder?

Ich stimme dir zu, denn ICH finde das völlig in Ordnung und das zeugt auch von einer gesunden Selbsteinschätzung.

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Herzlichst Peti
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Was denkbar ist, ist machbar.


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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 2:19 pm 
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Registriert: Mo Sep 10, 2007 5:24 pm
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Zauberwort hat geschrieben:
Tja, ihr Süßen.
Jetzt ist jeder aufgefordert auf sich selbst zu hören und Lehren und Weisheiten anhand sich selbst und seiner eigenen Erfahrungen zu überprüfen.
Es kann sich jetzt nicht mehr hinter einer Bärbel Mohr versteckt werden und ihr Verantwortung übertragen werden, die sie nie hatte und jetzt erst recht nicht mehr hat.
Wer es dennoch tut, mag jetzt ein Problem haben. Hatte es aber im Grunde schon vorher.

Eine Zeit der Entscheidung für einige, wie ich finde.

Lieber Gruß und alles Gute
Zawo


Ein unangemessener Ton, den du in dieser Situation hier wählst.
Ich weiß nicht, ob du die Energie hier mitbekommst.
Es tritt jeder etwas leiser auf und alle versuchen in eigener Weise mit der neuen Situation klar zu kommen. Es tauchen auch Gedanken auf, was wird aus dem Forum?
Was ändert sich?

Klar, wenn man hier nur ab und zu reingepoltert kommt, dann kann man nicht wissen, wie diese Gemeinschaft hier drauf ist.

Ich möchte auch jedem seine Zeit zum Trauern geben. Wir respektieren hier den Anderen und seinen Umgang mit der Trauer.

Schreibst du auf eine Kondolenzkarte auch:
Danke, was ich von dir lernen durfte und zum Ehemann sagst du:
Tja, Süßer- nun musste alleine klar kommen und deine Wäsche alleine machen. Kannst dich nicht hinter deiner Frau verstecken.

Manfred liest hier mit und ich finde das mehr als unangebracht.

@Naike:
Das ist völlig in Ordnung, dass du den Beitrag hierher zum Diskutieren geholt hast, denn viele Mitglieder hier sind nun doch verunsichert oder haben Gesprächsbedarf.
Du hast uns sogar Arbeit erspart, denn das hatte Maffi auch gerade vor.
Vielen Dank. :)

@PP: Ja, in anderen Foren, bei YouTube ist diese Diskussion schon im Gange.
Das hast du gut erkannt, dass sie hier auch auftaucht. Das ist auch gut so.

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Herzlichst Peti
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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 2:25 pm 
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Registriert: Do Mär 15, 2007 9:36 pm
Beiträge: 2508
Peti hat geschrieben:
Zauberwort hat geschrieben:
Tja, ihr Süßen.
Jetzt ist jeder aufgefordert auf sich selbst zu hören und Lehren und Weisheiten anhand sich selbst und seiner eigenen Erfahrungen zu überprüfen.
Es kann sich jetzt nicht mehr hinter einer Bärbel Mohr versteckt werden und ihr Verantwortung übertragen werden, die sie nie hatte und jetzt erst recht nicht mehr hat.
Wer es dennoch tut, mag jetzt ein Problem haben. Hatte es aber im Grunde schon vorher.

Eine Zeit der Entscheidung für einige, wie ich finde.

Lieber Gruß und alles Gute
Zawo


Ein unangemessener Ton, den du in dieser Situation hier wählst.
Ich weiß nicht, ob du die Energie hier mitbekommst.
Es tritt jeder etwas leiser auf und alle versuchen in eigener Weise mit der neuen Situation klar zu kommen. Es tauchen auch Gedanken auf, was wird aus dem Forum?
Was ändert sich?

Klar, wenn man hier nur ab und zu reingepoltert kommt, dann kann man nicht wissen, wie diese Gemeinschaft hier drauf ist.

Ich möchte auch jedem seine Zeit zum Trauern geben. Wir respektieren hier den Anderen und seinen Umgang mit der Trauer.

Schreibst du auf eine Kondolenzkarte auch:
Danke, was ich von dir lernen durfte und zum Ehemann sagst du:
Tja, Süßer- nun musste alleine klar kommen und deine Wäsche alleine machen. Kannst dich nicht hinter deiner Frau verstecken.

Manfred liest hier mit und ich finde das mehr als unangebracht.


!!*zustimm*!!

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""Was nicht im Menschen ist, kommt auch nicht von außen in ihn hinein."
Wilhelm von Humboldt


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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 2:29 pm 
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Registriert: Do Sep 13, 2007 10:31 pm
Beiträge: 1749
Hallo Peti,

du hast meinen Post völlig in den falschen Hals gekriegt. Warum weiß ich nicht.

Naja, seis drum

Lieber Gruß
ZaWo


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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 2:32 pm 
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Registriert: Mo Sep 10, 2007 5:24 pm
Beiträge: 6809
Wohnort: Landkreis Celle
Zitat:
Sondern lediglich als Aufforderung, mich bewußt mit dem, was mich bedingt (Herkunft, Familie, Familiengeschichte, gemachten Erfahrungen, der Gesellschaft, in der ich lebe und ihren Einflüssen, meinem Körper, meinen Gedanken, Erwartungen, meinem Weltbild ) auseinanderzusetzen und zu schauen, was mir entspricht und was ich lediglich tue ( denke ) , weil ich es nie hinterfragt habe.


Hallo Shaoli!
Genau das leben wir hier auch.
Jeder in seinem Tempo, nach seiner Facon und seinem Gusto.
Dann haben wir das ja gleich verstanden.




Liebe Delenn, ich finde deine Antwort nicht zu konfus...hmmm...keine deiner Antworten.
Zitat:
Außerdem kann ich mich nicht erinnern, daß irgendjemand von uns verlangt unsere Wut, unseren Hass und dergleichen zu verdrängen.
Ist so wirklich auch nicht möglich.
Auch aus Wut und Hass kann man etwas lehrreiches beziehen, wenn man diese Gefühle mal näher beleuchtet und hinterfragt, WARUM mich das jetzt so belastet.
Hat mir mal weitergeholfen.


Das Thema Wut, Hass und Krankheit war hier ja auch vorher immer mal wieder Präsent und alle sind mit diesem Thema so toll umgegangen, dass wirklich jeder für sich aus den Gedanken aller etwas herausziehen konnte.
Ich habe eine Autoagressionserkrankung, heißt: Ich neige von Grund auf dazu, meine Aggressionen gegen meinen Körper zu richten und ihn Stück für Stück zu zerstören.
Ich erfahre in jedem Augenblick meines Lebens und an jeder Faser meines Körpers, was es heißt Emotion zu unterdrücken.
Lieb tun, alles ist gut, roas Zuckerguss drüber und darunter fault alles vor sich hin.
Nein, wir ziehen uns keine sauberen Strümpfe über die dreckigen Füße und sagen ganz stolz: Seht mal her ganz sauber, alles ist schön.
Wir gucken uns ganz bewusst auch mal die dreckigen Füße unter den sauberen Socken an. Weil das menschlich ist und zum Leben dazu gehört- die dreckigen Füße.

Delenn, du bist ja noch nicht sooo lange dabei, hast aber den Konsenz, der hier vermittelt wird, gerade in Bezug auf Aggressionen und Wut genau erfasst.
Du bist ja auch gerade Mutter geworden und ich finde, du gehst mit diesem sensiblen Thema klar um.

_________________
Herzlichst Peti
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Was denkbar ist, ist machbar.


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BeitragVerfasst: Fr Nov 05, 2010 2:40 pm 
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Registriert: Mo Apr 30, 2007 6:51 pm
Beiträge: 8405
Wohnort: Düsseldorf
@Zauberwort:
Wenn du als Abe-Jünger über allem stehst, dann bleib doch einfach bei dir, statt anderen falsches Vorgehen vorzuwerfen. Wir denken und handeln hier alle nach bestem Wissen und unseren gegebenen Möglichkeiten.
Wenn ich lese, wie in eurem Abe-Forum manchmal mit Menschen umgegangen wird, stellen sich mir die Nackenhaare auf. Was Esther bzw. Abraham so wunderbar gelingt, nämlich sämtliche Fragen in einer Weise zu beantworten, ohne den Fragesteller vor den Kopf zu stoßen, dieses grenzenlose Verständnis für alle Wesen und was sie beschäftigt, läßt sich bei euch vermissen. Abe vermittelt Hilfestellung, ist aber nicht belehrend, das ist ein tragender Unterschied.

@Someone:
Mein Statement kommt auch noch, möchte erstmal hören, was die anderen so bewegt, meine Gedanken sind noch in "Reifung".

Peti hat geschrieben:
Sterben müssen wir alle mal.

Das ist richtig. Empfinde es aber als Unterschied, wenn ein Mensch in höherem Alter stirbt oder ob ein noch so junger Mensch von uns geht, der gerade mitten im Leben steht und wohlmöglich noch kleine Kinder hat. Wie du schriebst, egal wie spirituell man ausgerichtet ist, man ist immer noch als Mensch hier, und der Mensch hinterfragt, das ist seine Natur.

_________________
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