Aktuelle Zeit: Mi Mai 23, 2012 10:27 am

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 23 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste
Autor Nachricht
BeitragVerfasst: Mi Dez 14, 2005 11:13 am 
Offline

Registriert: Di Nov 15, 2005 6:40 pm
Beiträge: 55
Wohnort: NRW
Ich habe auch das Problem, dass ich noch an einer Trennung leide, habe auch hier schon mal darüber berichtet und liebe Antworten erhalten, auch andere Beiträge gelesen, wie z.B. Pure Verzweiflung, was meinen Gemütszustand und meine Situation eigentlich trifft, nur habe ich (gottseidank) keine Kinder die die Situation noch komplizierter machten, aber ich habe langsam das Gefühl es wird alles immer schlimmer und ich komm nicht klar.
Am Anfang konnte ich mich vielleicht besser zusammenreißen, aber inzwischen geht es mir viel schlechter.

Ich muss so oft über ihn nachdenken, alles ist davon geprägt. Mal versuche ich die Gedanken zu verscheuchen, mal an was Glückliches zu denken, mal mich damit zu konfrontieren, so wie Martina auch sagte in Pure Verzweiflung, und meine Gefühle zuzulassen...
Aber im Ergebniss kann ich ihn irgendwie nicht loslassen, ich kann doch nicht jeden Tag diesen Schmerz fühlen.
Manchmal weiß ich auch, dass es weitergeht und dann denke ich wieder ohne ihn geht gar nichts mehr, grade jetzt vor den Feiertagen.
Ich vermisse ihn so sehr, auch wenn manche Aspekte der Beziehung echt nicht gut waren. Ich vergleiche das mit einer Sucht und ich bin ganz derbe auf Entzug.
Ich kann ihn nicht loslassen und ich will ihn oft auch gar nicht loslassen aus Angst ihn dann endgültig zu verlieren, dabei habe ich das ja schon.
Ich bin im Moment mehr verwirrt als alles andere.
Ich versuche mich nicht hängen zu lassen und probiere immer etwas, aber ich glaub inzwischen ich bin nicht mehr stark genug. Ich kann nicht mehr. Ich konnte eine gewisse Zeit, mit zwischenzeitlichen Zusammenbrüchen, aber es fühlt sich so an, als wäre alle Kraft jetzt verbraucht. Was soll ich tun, aufgeben, was soll ich aufgeben? Welches Verhalten bringt mich wieder auf die Spur?

Alles Glück scheint auch so fern. Sachen, die mich sonst glücklich gemacht haben funktionieren nicht mehr, als würden sie mein Herz nicht mehr erreichen und wären nur außen. Ich spüre, dass ich mich innerlich total abkapsel, auch wenn ich im äußeren versuche dagegen anzugehen, und ich weiß nicht, wie ich mich aus diesem Loch wieder rausbekomme.

Auch Bestellungen funktionieren nicht mehr, gar nichts geht mehr, und selbst wenn was funktioniert, interessiert es mich kaum, weil ich so ficxert bin auf meine Trauer und den Verlust. Wie kann ich das ändern?

Kann man das schon als Depression bezeichnen? Brauch ich psychologische Hilfe oder kann ich da auch alleine rausfinden?
Wie kann ich IHN loslassen? Wie finde ich wieder zu meinem Glück und zu mir selbst?
Wie schaffe ich es, mein Glück nicht von äußeren Bedingungen abhängig zu machen?
Auch Bestellungen kann ich nicht loslassen, ich hab das dringende Gefühle jetzt alles mögliche zu brauchen, damit ich wieder glücklich werde, das wird wohl der Grund sein, aber wie änder ich das?

Viele Fragen, ich bedanke mich schon im Voraus für eure Antworten.

_________________
Wunder werden wahr!


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Dez 14, 2005 1:17 pm 
Offline

Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Hi!

Vielleicht ist der Tipp jetzt ganz an den Haaren herbeigezogen, aber wie wäre es, wenn du versucht, irgendwelche verdeckte Emotionen zu spüren?

Wie wärs z.B. mit Zorn.. (ist ein irrsinnig starkes Gefühl, während man sich bei depressiven Stimmungen total schwach fühlt). Natürlich kannst du es mit anderen Emotionen versuchen, vielleicht einfach gezielte Trauer oder Angst. Aber wichtig finde ich, dass du was anderes fühlst.

Schau z.B. mein Schulproblem an. Seit ich der Klasse böse bin, zornig bin, dies auch ausdrücke, fühle ich mich plötzlich viiiiiel besser. Klar ist es nicht optimal, aber einfach besser. Ich fühle plötzlich Power, ich kann es vielleicht so erklären: ich komme morgens viel leichter hoch, gehe hocherhobenen Hauptes in meine "böse" Klasse. Ich fühle mich voller Energie. Natürlich hat auch Mut dazu gehört. Vielleicht solltest du mal deinem Ex deine Meinung sagen, und zwar, deine ehrliche???


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Dez 14, 2005 1:24 pm 
Offline

Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Außerdem würde ich mal jetzt das Thema "glücklich sein" beiseite schieben. Das stresst dich ja nur, jetzt auf Knopfdruck glücklich sein zu wollen!!! Es reicht ja wohl, wenn es dir besser geht! Gerade an Weihnachten hat man so einen sozialen Druck, dem würde ich mich definitiv NICHT beugen!! Mach DEIN Ding!

Ach ja, der beste Tipp ist vielleicht, dich selber ernst zu nehmen! Und dein innerstes Selbst will sicher nicht, dass du dich selbst bemittleidest! Mitleid heißt ja, jemanden für unfähig halten! Und du bist fähig, jede Sekunde beweißt du dir, dass du es alleine auch schaffst!

Erst wenn du dir das bewußt wirst, wirst du plötzlich deine innere Stärke spüren. Und dann wünsch dir was vom Universum, und in so einem Zustand wird der Wunsch sicher erfüllt!


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Schmerz
BeitragVerfasst: Mi Dez 14, 2005 1:25 pm 
Offline

Registriert: Do Nov 24, 2005 6:03 am
Beiträge: 4
Wohnort: Erfurt
:shock:


Zuletzt geändert von Jutta am Di Feb 03, 2009 6:44 am, insgesamt 1-mal geändert.

Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Dez 14, 2005 7:41 pm 
Offline
Benutzeravatar

Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2693
Wohnort: Bremen
Ich mußte heute auch mal schlechte Gefühle rauslassen, was genau, ist auch egal. Ich habe rumgeschrien: "Scheiße, Mist! Warum muss ich dadruch? Was soll das? Aaaah!" usw., das hat mir geholfen, sehr sogar. Jetzt geht es mir wieder gut und ich weiß garnicht, an welchem Rad ich da gedreht habe.

_________________
Alles Liebe
Martina
----------
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Liebes!!
BeitragVerfasst: Mi Dez 14, 2005 7:42 pm 
Offline

Registriert: So Nov 13, 2005 11:33 am
Beiträge: 9
Wohnort: hamburg
Liebe Liceti
Glaub`mir, ich weiß, wie schwer es ist.. Ich hatte meinen totalen Zusammenbruch Ende September bis Ende Oktober.. Ich dachte, ich bin innerlich gestorben, jeder Tag Qual und die Angst vor der Nacht, vor den Träumen und Bildern- Liebes, ich weiß, was Du durchmachst..Leider habe ich dafür keine Therapie.. Ich glaube, die gibt es auch nicht. Jeder geht anders damit um.
Ich vergleiche das mal mit einer sehr schweren Krankheit- auch hier gibt`s oft-nach anfänglicher Besserung- eine Krise..Die Entscheidung.. weiterleben oder..
Mein Glück war, glaube ich, daß mir ein gemeinsamer Bekannter versehentlich etwas erzählte, daß mich aufwachen ließ; zuerst war ich paralysiert und dachte mir fällt der Himmel auf den Kopf und ein anderer zieht den Boden unter meinen Füssen weg, während mir ein Dritter eine tonnenschwere Platte hinterherwirft- ich fiel erst mal ins Bodenlose..
Dann lag ich eben paralysiert am Boden und.. dann kam Zorn! "Heiliger" brennender Zorn (hielt nicht lange..) und jetzt.. versuche ich zu verzeihen, mir selbst , aber auch ihm.. Dann kommt irgendwann das Vergessen.. Trotzdem tut`s manchmal weh , wobei diese vorweihnachtliche Zeit es schwerer macht.. Ich lieb`den kleinen, feigen Wicht zwar immer noch und kann es mir nicht erklären- aber.. ich leide nicht mehr so schlimm..
Ich würde Dir so gern helfen, aber .. da kann Dir niemand wirklich helfen, da mußt Du allein durch- rede mit uns, schreib`Deine Gefühle, k... Dich richtig aus- immer wieder..
Vielleicht hilft Dir ein guter Psychologe weiter, ich weiß nicht, woher Du kommst, hier in HH gibt es die Krisenintervention, wenn`s ganz hart kommt, kann man da ein paar richtig gute Gespräche und die Vermittlung von guten Therapeuten bekommen..
Ich glaube, daß man nahc einer Trennung immer eine depressive Phase durchmacht, dabei kann professionelle Hilfe durchaus helfen, aber den Schmerzmit Psychopharmaka zu blcoken- nee, geht gar nicht, dann fällt man ja von einer schlimmen Sucht in die Nächste..
Liceti, ich kann nur sagen.. Fühl`Dich elsenfest umarmt und ..paß auf Dich auf..
Wir sind hier, um Dir zuzuhören, also erzähle, was Du willst..
Ich wünsche Dir alles Gute und schick Dir .. ganz viel Kraft..
Muckel


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Dez 14, 2005 10:30 pm 
Offline

Registriert: Di Nov 15, 2005 6:40 pm
Beiträge: 55
Wohnort: NRW
Ich danke euch allen ganz lieb, dass ihr da seid.
Es tut so gut, jemanden zu haben, mit dem man reden kann und jemand einem mit Rat beiseite steht.

Bei mir dreht sich immer alles im Kreis. Wenn ich versuche an glückliche Sachen denke, kommt immer irgendwie ein Gedanke an ihn darin vor... und dann denke ich wieder, dass ich das alles verloren hab. Dann versuch ich mir vor Augen zu halten, dass nicht alles toll war, dann frag ich mich warum nicht und warum wir nicht aus unseren Verhaltensweisen rausgekommen sind.
Aber ich schaffe es nicht, auf ihn wütend zu sein. Ich denke irgendwie ich habe kein Recht dazu, auch wenn er sich oft so unfair verhalten hat, dass selbst ich damals an Trennung dachte... und so ist es ja auch gekommen.
Manchmal denk ich die da oben konnten mich nicht länger leiden sehen. Aber ich wollte ja keine Trennung, sondern, dass es so wird wir früher. Das war wohl ein zum Scheitern verurteilter Wunsch. Vielleicht hat er nach anfänglicher Verliebtheit nur sein wahres Gesicht gezeigt, aber ich frage mich immer ob ich daran Schuld bin, ob ich diese Veränderung verursacht hab, durch mein Verhalten oder unbewusste Bestellungen.

Da ich im Moment krank zu hause bin, bin ich natürlich auch wieder arg am Grübeln...
Wenn ich das tue, weiß ich ja, ich leite meiner Energie nur auf das Negative, aber ich komm da auch irgendwie nicht raus.

Wahrscheinlich hast du Recht, Allal, mit dem Selbstmitleid. Aber ich geb mir auch selbst viel Schuld. Und was mich verrückt macht, ist, dass ich nicht alles als geklärt empfinde. Aber er hatte auch keine Lust das zu klären. Ich kann ihm am Telefon auch nicht zwingen, dann sagt er: es hat keinen Sinn und legt auf. Vorbeifahren bei 400km Distanz kann und will ich auch nicht. Das war immer unser Problem. Streit ist er immer aus dem Weg gegangen: anschreien auflegen. Die wenige Zeit die man real miteinander verbrachte wollte man auch nicht streiten. Vieles blieb immer ungeklärt. Dafür könnte ich ihn tatsächlich anschreien. Das macht mich tatsächlich wütend. Wütend macht mich auch, dass er sich Sachen gedacht hat, die ich von ihm verlangen würde, was niemals der Fall war. und wütend bin ich, weil er sich von anderen hat beschwatzen lassen, wie ich wär....
Ja, wenn ichs mir recht überlege gibt es Gründe warum ich wütend sein könnte. Aber sind das nicht ehr negative Gefühle, die ich meiden sollte? Ich hab bei meinen Freundinnen gesehen, wie verbittert sie dadurch wurden?
Darf ich wirklich wütend sein, auch wenn ich selbst Schuld mittrage? Hilft das? Ich habe diese Emotion immer zurückgehalten...
Macht wütend sein glücklich? Ich hab da immer noch diese Friede sei mit dir - Methode im Kopf. Das wünsch ich ihm auch ---- und auf der anderen Seite gönn ich es ihm aber nicht, wo er mich so verletzt hat auch während der Beziehung immer wieder. Aber ich denke mir, ich muss es ihm gönnen, alles andere wäre böse, oder nicht?

Ich hatte als wir noch zusammen waren immer Angst, dass ich mal ein Racheengel sein werde. Jetzt bin ich das Gegenteil davon. Und kraftlos.

Das mit dem auf Knopfdruck glücklich sein, Allall, hat auch irgendwie was. Das war mir gar nicht so bewusst, dadurch setzte ich mich ja auch unter Druck und verlange wohl für die momentane Situation etwas zu viel von mir. Ich werde versuchen, das alles etwas entspannter zu sehen und wenn ich dann mal diese negativen Emotionen hab, sie zuzulassen. Wahrscheinlich setzt es mich nur zusätzlich unter Stress, wenn ich versuche dagegen anzukämpfen, und macht mich zusätzlich traurig, wenn ich bei dem Versuch scheitere.

Ich danke euch allen, für eure Antworten, ihr habt mir sehr geholfen.

_________________
Wunder werden wahr!


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do Dez 15, 2005 10:59 am 
Offline

Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Natürlich darf man wütend sein. Die momentane Welle - vor allem in der Esoterik - ist ja, dass man immer glücklich sein soll und Liebe ausstrahlen.

Ich glaube aber, dass man oft erst mal ein tiefes Tal durchwandern muss, um dann die Höhen der Liebe zu erreichen. Um es mal poetisch auszudrücken!!! Irgendwo bei John Gray (Mars-Venus-Bücher) gibt es so einen Liebesbrief, in dem man zuerst den Zorn reinschreibt...dann Trauer usw. Erst jetzt kapiere ich den Sinn langsam.

Darf man wütend sein, auch wenn man selber schuld ist? Na klar, solange du niemand schadest immer doch!!!!


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do Dez 15, 2005 10:59 am 
Offline

Registriert: Sa Jun 04, 2005 8:40 am
Beiträge: 556
Wohnort: Oberschwaben
Hallo Liceti!

Fühl dich ganz fest gedrückt, das ist natürlich hart, nach so langer Zeit... ich kann dich absolut verstehen, das tut sicher enorm weh... und du wirst da einfach noch eine Weile brauchen, bis du einigermaßen darüber hinweg bist, lass dir auch die Zeit, nimm sie dir! Wenn du das jetzt einfach wegschiebst, ist es irgendwann umso stärker da!

Aber was ich noch zusätzlich sagen wollte: ich hab mal irgendwo gelesen, dass viele Menschen, aber vor allem auch "Partner" uns immer etwas zeigen, was wir an uns noch entwickeln sollten.. wenn z. B. dein ehemaliger Partner sehr spontan war und du nicht, dann solltest du diese Spontanität jetzt mehr fördern/fordern, mehr aus dir herausgehen.. dann fühlst du dich auch nicht mehr so "halb", weil du jetzt selbst dein Ausgleich bist...!

Versuch es einfach mal und such dir vielleicht ein neues Hobby, mach Dinge, die du mit ihm nie machen konntest.. (was jetzt nicht heißen soll, dass du ihn gleich wegschieben sollst.. aber das bringt dich auf andere Gedanken)!

Alles, alles Gute!

EDiT: Au backe ja.. die "nicht geklärten" Konflikte, vor allem auch, weil der Partner so weit weg wohnt.. das kenne ich auch sehr, sehr gut.. mir wurde mal gesagt, ich soll all das (die ganze Wut, Verzweiflung etc.) in einen Brief an die Person schreiben, aber nicht abschicken! Verbrenn ihn!
Vielleicht hilft dir das.. mir persönlich hat es damals nicht wirklich geholfen.. aber womöglich muss man es mehrmals machen..


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags: Liebe Leciti
BeitragVerfasst: Do Dez 15, 2005 11:26 am 
Offline

Registriert: Do Dez 15, 2005 11:06 am
Beiträge: 1
..ich bin ganz nue hier im forum und habe deinen beitrag gelesen und kann sehr gut nachvollziehen wie du dich fühlst.

..es ist immer furchtbar..wenn sich der partner von einem trennt .sich abwendet und man nicht versteht warum...denn man hat ja soo viel investiert ind diese beziehung, und deshalb war es ja auch so schön.

mir ist es selber passiert....ich hatte am sonntag geburtstag und als geschenk von meinem freund bekam ich seine trennung präsentiert....das war ein herber schlag..denn ich verstand nicht warum er so was an meinem geburtstag tun musste...

...ich war am boden zerstört...denn er warf mir dinge vor die er sleber tat und als aussrede benützte er zusätzlich noch seine katzen (ich habe eine allergie und habe ales versucht..doch mit den katzen ging es mir nicht gut) er würde nie ohne seine katzen auskommen wollen...deshalb ginge er....

...habe drei tage nciht geschlafen und gegessen und dem verzweifeln nahe...

der mensch der vorgab einen zu lieben und mir nie nahe genug sein konnte...nach dem motte keine sekunde ohne dich...der ging plözlich ...und es schien ihm leicht zu fallen...seine freunde seien wichtig...sein computer...er will allein bestimmen was er macht....

..tja ein schwerer schlag.....ich denke nun auch ich kann ohne ihn nicht leben und es wird nie wieder schön...du hast recht die feiertage sind da...da wird man traurig.....

..alles das was wir geplant haben...ist nun weg ...die freunde mit denen will MANN feiern....

...eine freundin empfahl mir dieses seite und das bestellen beim universum....


..ich glaube wenn wir bereit sind uns zu ändern dann ändern isch auch die anderen und wir müssen positiv denken und nicht nur im elend vergehen weil wir an die guten seiten der beziehung ständig denken.....

wenn du magst können wir uns ja auch mal austauschen...denn ein guter zuhörer ist manchmal auch viel wert und der schmerz lässt sich leichter ertragen....

...wir werden es schon schaffen und mit vielen positiven gedanken...werden dann auch die bestellungen wieder klappen...

..ich werde auch eine aufgeben...... ;-)))))

...lass dich nicht runterziehen....ich wünsche dir viel kraft...und viele viele positve gedanken...

liebe grüsse, die Fee


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do Dez 15, 2005 3:52 pm 
Offline

Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Ich hab ja auch "Ein Kurs im Wundern" per Email bestellt. Die Lektion von gestern könnte dir vielleicht helfen, wer weiß..


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do Dez 15, 2005 3:52 pm 
Offline

Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
GOTT ist die Stärke, auf die ich vertraue.

Wenn du auf deine eigene Stärke vertraust, hast du allen Grund, besorgt, ängstlich und furchtsam zu sein. Was kannst du vorhersagen oder kontrollieren? Was ist in dir, auf das du zählen kannst? Was würde dir die Fähigkeit verleihen, alle Seiten eines Problems wahrzunehmen und sie so zu lösen, dass nur Gutes daraus entstehen kann? Was ist in dir, das dir die Einsicht in die richtige Lösung gibt und dafür bürgt, dass sie erreicht wird?

Von dir aus kannst du nichts von alledem tun. Zu glauben, du könntest es, heißt, dein Vertrauen in das zu setzen, wo Vertrauen ungerechtfertigt ist, und Angst, Beklommenheit, Depression, Ärger und Leid zu rechtfertigen. Wer kann seinen Glauben in Schwäche setzen und sich sicher fühlen? Wer aber kann seinen Glauben in Stärke setzen und sich schwach fühlen?

GOTT ist in jeder Lage deine Sicherheit. SEINE STIMME spricht in allen Situationen und in jedem Aspekt jeder Situation für IHN und sagt dir genau, was du tun musst, um SEINE Stärke und SEINEN Schutz anzurufen. Es gibt keine Ausnahmen, weil GOTT keine Ausnahmen hat. Und die STIMME, DIE für IHN spricht, denkt wie ER.

Heute wollen wir versuchen, über deine eigene Schwäche hinaus zur QUELLE der wirklichen Stärke zu gelangen. Vier fünfminütige Übungsperioden sind heute nötig, und es wird dringend zu längeren und häufigeren geraten. Schließe deine Augen, und beginne wie gewöhnlich damit, den Leitgedanken für den Tag zu wiederholen. Verbringe dann eine oder zwei Minuten damit, nach Situationen in deinem Leben zu suchen, in welche du Angst investiert hast, und dann entlasse jede einzelne, indem du dir sagst:

GOTT ist die Stärke, auf die ich vertraue.

Versuche dann, alle Sorgen hinter dir zu lassen, die mit deinem eigenen Gefühl der Unzulänglichkeit verbunden sind. Es ist offensichtlich, dass jede Situation, die dich besorgt macht, mit Gefühlen der Unzulänglichkeit einhergeht, denn sonst würdest du glauben, dass du erfolgreich mit der Situation umgehen kannst. Nicht indem du dir selbst vertraust, wirst du Vertrauen gewinnen. Aber die Stärke GOTTES in dir ist in allem erfolgreich.

Die Anerkennung deiner eigenen Schwäche ist ein notwendiger Schritt in der Berichtigung deiner Irrtümer, aber er reicht kaum aus, um dir das Vertrauen zu geben, dessen du bedarfst und auf das du ein Anrecht hast. Du musst dir auch das Bewusstsein erwerben, dass das Vertrauen in deine wirkliche Stärke in jeder Hinsicht und unter allen Umständen vollkommen gerechtfertigt ist.

Versuche, im letzten Teil der Übung tief in deinem Geist einen Ort wirklicher Sicherheit zu erreichen. Du wirst merken, dass du ihn erreicht hast, wenn du ein Gefühl tiefen Friedens empfindest, wie kurz auch immer. Lass all die trivialen Dinge los, die an der Oberfläche deines Geistes schäumen und brodeln, und erreiche in der Tiefe und unter ihnen das HIMMELREICH. Es gibt einen Ort in dir, wo vollkommener Friede herrscht. Es gibt einen Ort in dir, wo nichts unmöglich ist. Es gibt einen Ort in dir, wo GOTTES Stärke wohnt.

Wiederhole den Leitgedanken tagsüber oft. Benutze ihn als deine Antwort auf jegliche Störung. Denk daran, dass du ein Anrecht auf Frieden hast, weil du dein Vertrauen auf GOTTES Stärke setzt.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr Dez 16, 2005 4:59 pm 
Offline

Registriert: So Okt 16, 2005 5:35 am
Beiträge: 60
Licetis Ausgangsfrage war (in meinen Augen): wie gehe ich damit um, dass ich meinen Ex-Partner nicht loslassen kann?
Dazu finde ich es zunächst hilfreich sich klarzumachen, dass dieses Verrhalten sich zwar unerfreulich anfühlt, aber auf einer ganz natürlichen Ursache basiert. Neuropsychologisch kann man sich das zB so klarmachen: im Umgang mit dem Partner hat unser Belohnungssystem gelernt, dass der Kontakt mit dieser Person grundlegende Bedürfnisse befriedigt (Lieben und Geliebt werden, Zärtlichkeit, Sexualität, Anerkennung..). Das Belohnungssystem lernt sehr schnell, ist auf ziemlich direkte Bedürfnisbefriedigung aus ("andere Mütter haben auch schöne Söhne" geht ihm am A.. vorbei) und ist ziemlich dominant, da hirnphysiologisch tiefliegend (im Stammhirn). Insbesondere ist es weit einflussreicher als unser Großhirn, das unser Denken und Fühlen beherbergt und evolutionär viel später entstand und daher unter Funktionsaspekten weniger wichtig ist.
Das erklärt, warum wir so lange und so vehement daran festhalten, immer wieder zu einer bestimmten Person zurückkehren zu wollen. Auch wenn wir wissen, dass das nicht klappt. Und das auch fühlen wenn wir es versuchen oder uns vorstellen.
Wer diese Erklärung nicht mag, kann sie ruhig übergehen, dann hilft sie bämlich auch nicht. Ich finde sie aber wichtig, denn meistens fühlen wir uns a) schlecht mit diesem "Suchtverhalten" und kämpfen b) dagegen an, was aber naturgemäß misslingt und wieder zu a) führt. Diese Zusatz-Aktivitäten unseres Egos sind aber nur schwächend und werden nicht zum Erfolg führen. Die obige Erkenntnis kann m.E. helfen bei dem schwierigen Versuch, sich auf sanfte, freundliche Art zum Aufhören zu bringen: "Lass es doch, Du weisst doch dass es nichts bringt." "Ja aber ich möchte so gerne. und ich kann doch nicht anders." "Klar, das ist ganz natürlich. Aber es hilft Dir nichts. Komm lass los. Ein bißchen. Und noch ein bißchen." Etc. Etc.
(Nebenbei: im "wer bin ich"-thread diskutieren wir ja gerade darüber, wie weit unsere Vorstellung von "ich" von der Wirklichkeit entfernt ist. Obiges scheint mir ein gutes Beispiel dafür, wie diese Erkenntnis hilfreich sein kann.)

Als Zweites möchte ich Dir Liceti (und allen anderen, die dessen bedürfen) noch ein konkretes Hilfsmittel an die Hand geben um aufzuhören mit dem Anhaften:
Etwas in Dir sehnt sich sehr stark nach der Person. Spüre diese Sehnsucht.
Vermutlich verbindest Du damit Gedanken wie "das und das war so schön", die machen Dir Gefühle, passend zu "das habe ich jetzt nicht mehr".
Diese Gedanken und Gefühlen beziehen sich auf die Person - scheinbar. In Wirklichkeit hört die Person sie aber gar nicht oder sie antwortet Dir nicht oder die Antwort führt nicht zu dem was Du Dir wünschst (sonst hättest Du das Problem nicht.)
Auf diese Weise gerätst Du innerlich leicht in eine Endlosschleife. Wie kommst Du da wieder raus?
Indem Du Deine Gedanken und Gefühle auf Dich beziehst.
D.h.:
1. Frage Deine Sehnsucht: Wonach sehnst Du Dich genau? Da kommen sicher ein paar konkrete vorstellungen. Frage dann weiter: Wie wirst Du Dich fühlen wenn das und das passiert? Dann kommst Du zu bestimmte Gefühlen wie geborgen, sicher, angenommenn, befriedigt..
Du kannst davon jetzt nicht sehr viel fühlen. Aber Du kannst Dich erinnern, wie es war, sie zu vielen. Und wenn Du dadurch das gute Gefühl ein Stück weit losgelöst von dieser Erinnerung fühlst, lernst Du, es wieder abzulösen von der Person, mit der Du gelernt hast es nicht zu bekommen.
Auf diese Weise befreist Du Deine Sehnsucht und kommst zu Dir zurück.
2. Spüre den Teil, der sich sehnt: Wo genau sitzt er im Körper? Was ist ein Teil von Dir? Was würde er brauchen um sich besser zu fühlen.
Da kommt dann oft immer nur "die Persondie Persondie Person" aber wie mit einem kranken Kind kannst Du in der Interaktion mit diesem Teil von Dir schrittweise einen Raum erschaffen indem dieser bedürftige Teil von Dir dasein kann und Du ihm gut tust, soweit Du es eben kannst.
Auf diese Weise befreist Du ebenfalls Deine Sehnsucht, tröstet sie und kommst so mehr zu Dir.

Und ich persönlich glaube: das ist es, was gescheiterte Beziehungen uns geben können. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Alles Gute auf diesem Weg
wünscht Dir
Leonard

_________________
In Wahrheit ist es Liebe.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Dez 17, 2005 12:15 pm 
Offline

Registriert: Sa Jun 04, 2005 8:40 am
Beiträge: 556
Wohnort: Oberschwaben
@ Leonard: Stellenweise klingt das stark nach diesem "die Fähigkeiten entwickeln, die man am Partner geschätzt hat, um sich selbst ganz zu fühlen"... oder nicht?

Wenn ja (oder auch wenn nicht) mal eine Frage: wie soll man das eigentlich bewerkstelligen? Ich meine, Thema Selbstständigkeit, da könnte man dann in kleinen Schritten.. wat weiß ich.. selbst einkaufen gehen (falls man extrem abhängig war und der Partner eben extrem selbstständig) oder so.. aber nehmen wir mal Thema "Dinge nicht so ernst nehmen"/humorvoller sein.. sowas finde ich z. B. sehr schwer :-/ weil ich das Gefühl habe, entweder ist man von Natur aus humorvoll und nimmt die Dinge nicht so ernst oder eben nicht.. oder täusche ich mich da?


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Dez 17, 2005 8:56 pm 
Offline

Registriert: Di Nov 15, 2005 6:40 pm
Beiträge: 55
Wohnort: NRW
Ich danke euch erneut für alle eure Antworten!

@ Allall: das Universum oder wer auch immer geht manchmal anscheinend sehr lustige Wege. Ich bin voll fasziniert.
Ich stellte mir neulich abends im Bett eine Frage, die jetzt nichts mit meiner ehemaligen Beziehung zu tun hatte und deine Tageslektion, die du hier gepostet hast, war die genaue Antwort darauf! Vielen Dank! Ich hab mir das erstmal ausgedruckt.

@Leonard: Es hilft durchaus, dieses Thema mal von der biologen Seite zu betrachten, als Bedürfnisbefriedigung. Ja, ich habe gelernt, dass dieser Mann meine Bedürfnisse befriedigte, dann nicht mehr, dann bin ich ihm hinterhergerannt wie bescheuert und hab ich auch wohl etwas eingeengt, ich wollte halt meinen Suchtstoff haben. Damit bin ich derbe auf die Schnauze gefallen.


Meine Erkenntnis dazu, die ich in traurigen Momenten aber auch irgendwie aus wohl Angewohnheit manchmal vergesse: Ich kann von keinem Menschen erwarten, dass er mir gibt, was mir fehlt, das muss ich selbst tun. Wie Martina sagen würde, mich selbst lieben.
Aber irgendwie ist in mir eine Verweigerungshaltung, ich will mir nicht alles selber geben, ich will auch was von Außen bekommen.
Ich nehme an, das hängt damit zusammen, dass ich schon als Kind von außen nie bekommen hab, was ich gebraucht hätte. Ich war irgendwie immer für mich, und als dann mal was von außen kam. Da hab ichs genommen wie das Wasser in der Wüste. Das hält wohl keiner lange aus... Und das passt auch dazu, dass wenn man sich selbst nicht liebt es auch kein anderer tun kann.


Eigentlich sind doch die Grundausagen des Kurs in Wunder - Postings von Allall und der psychologischen Aussage von Leonard komplett gegensätzlich. Ich find beides sehr zutreffend. Um es mir den Worten von Spocki zu sagen: Faszinierend

@Feenzauberin
An deinem Geburtstag Schluss zu machen find ich echt hart. Bei mir war es übrigens der Jahrestag.
Ich wünsche dir auch Kraft und Positive Gedanken!

Liebe Grüße an euch alle!
Liceti

_________________
Wunder werden wahr!


Nach oben
  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 23 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.

Suche nach:
Gehe zu: