Hallo Mia!
Angststörungen und Depressionen können sich sehr ähnlich sein.
Ich selbst habe Depressionen ( zum glück leichte) und ich arbeite so an mir, dass ich meine Gesamtschwingung erhöhe, es schaffe, mit meinen Kräften zu haushalten, bei mir zu bleiben.
Ich schreibe mal klein weiter, weil mein Hund gekrault werden will...
ich konzentriere mich wirklich darauf zu achten, was mein herz zum singen bringt.
meditation und bewegung, vor allem in der natur tun mir auch sehr gut.
mein letzter "schub" ist nun schon richtig lange her und ich vertraue dann einfach auf meine liebe in mir und warte ab, bis es vorbei ist. dann warte ich ab und beobachte einfach nur und konzentriere mich auf mein SEIN.
Hund ist wieder weg...
Heute empfinde ich diese Leere, diese Antriebslosigkeit, so als stünde ich unter Schock, nicht mehr als Bedrohung, es ist ein Teil von mir und ich liebe ihn, nehme ihn in Gedanken in den Arm.....heute kann ich dasitzen mit mir und die Stille in mir um mich herum geniessen und kann dann froh und munter, zum Teil gestärkt wieder heraustreten, wann ich möchte.
Auch habe ich keine Angst mehr davor, dass es mich treffen könnte aus heiterem Himmel und mich einsaugt und verschluckt, gegen meinen Willen.Das macht so frei!
Ich denke Depressionen sind einfach eine Tiefe, die uns Angst macht (gemacht hat) und dennoch soviel sehen/ wissen läßt.
Wenn man sich auf diese Tiefe einläßt, merkt man: Hey- sie ist okay, sogar liebevoll.
Wenn du sagst, dass du das Bild von einem bedrohlichen Himmel hast, trau dich, den Himmel mal anzuschauen, stell dich einfach in die Landschaft, breite deine Arme aus und atme diese Kraft ein. Naturgewalten besitzen viel Kraft, nutze diese Kraft doch einfach für dich.
Es gibt auch eine schöne Meditation aus der CD von Rüdiger Dahlke:
Angstfrei leben.
So ungefähr mache ich sie:
Denke an das erste Sicher-Sein-Gefühl, das dir einfällt.
Bei mir kam sofort ein Bild auf, wie ich als gerade-Geborenes bei meiner Mutter im Arm lag. Es war sooo schön und so weich und so sicher.
Merke dir dieses Gefühl genau. Man kann das trainieren, sich solche schönen Gefühle zu merken, um sie bei Bedarf abzurufen.
Nun stelle dir eine Situation vor, die dir Angst macht- nimm die Angst wahr- sie will wahr genommen werden, denn sie ist deine Schöpfung und will geliebt werden. Wenn dir das nicht gelingt, reicht es auch, wenn du sie nur wahrnimmst und sie ansprichst: "Hallo Angst, da bist du ja!" Denke an Dein Wohl-Geborgen-Sein-Gefühl. (Es macht dich stark) Lass dich nun nicht von der Angst leiten und dich von ihr umhertreiben, sondern scheuche die Angst "ksch-ksch" zurück. Du bist Herr in deinem Haus und Herr in deinem Leben und nicht die Angst.
Zurück bleibt die Angst eingekuschelt in ihrem Körbchen, dein Wohl-Gefühl und das Wissen, du bist in Sicherheit.
Vielleicht kannst du etwas damit anfangen. Ich drücke dir die Daumen, dass es dir jeden Tag ein Stück besser geht.