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 Betreff des Beitrags: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 6:04 am 
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Oder: Wie egoistisch darf man sein?

Ich schildere mal den Fall einer Bekannten, die ich in ihrem "unmoralischen" Wunsch unterstütze, weil ich denke, dass wir nie wissen können, was das Beste für alle Beteiligten ist.

Sie ist verheiratet und liebt einen verheirateten Mann. Umgekehrt ist es auch so. Beide Ehen sind unglücklich. Ihrer ist ein Despot, Choleriker und Kneipengänger. Die Kinder erwachsen - der Jüngste (23) studiert noch und wohnt zu Hause.

Seine Kids sind noch um einiges jünger, aber sie leiden unter den Auseinandersetzungen der Eltern. Setzen aber alles dran, die Ehe der Eltern zu retten. Seine Frau möchte eigentlich - nach eigener Aussage - nur versorgt sein und liebt ihren Ehegatten nicht mehr. Hat aber auch keinen anderen.

Das ist kurz die Situation. Nun meint sie, sie dürfe sich eigentlich 2 einigermaßen friedvolle Scheidungen, Finanzierbarkeit des Lebens auch nach den Scheidungen und das Zusammenleben mit ihrem Freund gar nicht wünschen, weil das nicht zum Wohle aller wäre. Ihr Sohn genießt Hotel Mama und hätte was dagegen, wenn Muttern plötzlich nicht mehr da ist und sich erdreistet auch mal sich zu denken. (Sie hat auch Angst ihren Sohn zu verlieren) Ihr Nochehemann würde - er ist schon 60 J. alt - wohl keine andere mehr finden, die seine Launen erträgt und die Ehefrau und die 2 Kids des Freundes hätten bestimmt auch was dagegen, wenn der Vater sich scheiden läßt und mit ihr zusammen zieht. Sie rechnet so auf: Ihr Wunsch wäre zwar zum Wohle ihres Freundes und zu ihrem eigenen Wohl, aber nicht zum Wohle der insgesamt fünf anderen Beteiligten. Ich dagegen denke, dass es durchaus auch zum Wohle der anderen sein kann: Ihr Sohn wird vielleicht endlich selbständiger, der Nochehemann ändert sich, damit er noch eine andere Frau findet. Die Ehefrau des Freundes könnte auch noch mal die große Liebe finden...usw.

Wie seht ihr das? Auch bezogen auf alle möglichen anderen Wünsche, die eventuell mit dem Wohle aller Beteiligten auf den ersten Blick nicht vereinbar sind.

LG, Sybille


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 7:18 am 
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Gumo Sybille,

zu deiner Frage gibt es gibt ein ausgesprochen zutreffendes Motto , welches ich eigentlich auch in meiner Signatur verwenden wollte.

" Wenn jeder an sich selbst denkt, wird keiner vergessen."

So möglich, empfehle ich diese Sentenz nicht nur langsam auf der Zunge zergehen zu lassen.

Egoismus kann eine Art " guter Lehrmeister" sein.

Gruß

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° Jede Sekunde öffnet sich ein Mini-Geschenk in deinem großen Geschenk ☺ . °


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 7:34 am 
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Zitat:
" Wenn jeder an sich selbst denkt, wird keiner vergessen."

Ganz genau.

Außerdem ist Moral erfunden und die Heiligkeit von Ehe und Familie erfunden. Man muss sich halt entscheiden, ob man sich fremden Zwängen beugen oder sein eigenes Leben freudvoll gestalten will.

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(Rumi, Das Lied der Liebe)


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 7:45 am 
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Warum nicht? Ich sehe, dass es zum Wohle aller ist, sogar für den Sohn.
Übrigens meine Kinder haben mir alle mit "Liebesentzug" gedroht, das gehört bei Kindern dazu. Und gerade wenn sie sich abnabeln tun, und das nicht einfach für sie ist, kann es m.E. gut tun, so richtig in Streit auseinander zu gehen. Das muss nicht sein, aber warum nicht. Also bei meinem Sohn, mittlerweile ist er 27, hat das auch so stattgefunden. Ich bin ausgezogen, als er 16 war. Wir hatten lange keinen Kontakt, weil er es nicht wollte. Heute ist er ständig bei mir. Und noch was, mein damaliger Ehemann war damals sehr verletzt, als ich ihn verließ, er fühlte sich in seiner Ehre gekränkt und hat wohl die Augen vor dem verschlossen, was er nicht sehen wollte. Wir hatten keinen Sex mehr, keine Berührungen, also wer da nichts checkt. Egal. Heute ist er dankbar dafür, denn er hat inzwischen eine neue Freundin. Manchmal muss einer einfach den ersten Schritt, den Stein ins Rollen brigen, den Sprung wagen, nach vorne schauen, nicht zurück, was war, was man zurücklässt. Ich muss sagen, das Uni stand mir sehr hilfreich zur Seite. Es braucht einfach erstmal eine Portion "nur-an-sich-denken" dafür, denn alles was man in Liebe für sich tut, kann für andere nicht falsch sein, sonst ist man selbst der Leidende. Leid wird dort erzeugt, wo festgehalten wird, wo Identifikation stattfindet, in dem man sich als Mutter oder Ehefrau sieht.

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Alles Liebe
Martina
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Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 8:02 am 
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Registriert: Mo Jan 12, 2009 8:49 pm
Beiträge: 186
Puh - Danke für eure Antworten. *freu* Sie bestätigen mich eigentlich sehr. Meine Freundin kennt das Gesetz der Anziehung und natürlich auch die darin enthaltene Vorgabe, dass man nur zum Wohle aller Beteiligten bestellen sollte. Ich werde sie auf das Forum und eure Antworten aufmerksam machen und jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass eure Meinungen ihr helfen werden, ihren Wunsch endlich zu formulieren und die Wunschbestellung abzuschicken. Dieses "Zum Wohle aller" hat sie immer abgehalten, es zu tun.

LG, Sybille


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 8:20 am 
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Registriert: So Okt 04, 2009 7:07 am
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guten morgen,

martina, ja und nein. es ist einfach(er) für einem zu gehen, auch mit schuldgefühlen, wenn der andere festhält. und zudem man sich an dem neuen, das man schon bereits hat "erfreuen" kann, während die zurückgeblieben sich erst finden müssen. identifikation hin oder her.

das schönste was ich erlebt habe: als mein mann und ich uns scheiden liessen, war es zu einem zeitpunkt, wo wir uns beide entschieden haben auseinander zu gehen, weil wir noch anderes erleben wollten. da gab es keinen der festhielt und keinen der "ausriss".
das war schön...auch wenn es schmerzte für beide, weil wir eine schöne zeit hatten und dieses leben miteinander ohne weiteres fortführen hätten können. es gab tränen, wir schrieben gedichte und verabschiedeten uns.

naike: ob es moral oder erfunden. eine ehe oder eine familie ... ist etwas schönes...für mich zumindest. (klar gibt es phasen des alleinseins und klärung und reisens) doch würd ich persönlich nicht darauf verzichten wollen. dein post hört sich einwenig so an, als ob diese keinen wert hätten, weil eh erfunden...und deshalb ist es gut, keine zu haben, vorallem wenn es nicht klappt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 9:46 am 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
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Sybille hat geschrieben:
Puh - Danke für eure Antworten. *freu* Sie bestätigen mich eigentlich sehr. Meine Freundin kennt das Gesetz der Anziehung und natürlich auch die darin enthaltene Vorgabe, dass man nur zum Wohle aller Beteiligten bestellen sollte. Ich werde sie auf das Forum und eure Antworten aufmerksam machen und jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass eure Meinungen ihr helfen werden, ihren Wunsch endlich zu formulieren und die Wunschbestellung abzuschicken. Dieses "Zum Wohle aller" hat sie immer abgehalten, es zu tun.

LG, Sybille



Ich finde, deine Freundin sollte weniger bestellen und mehr handeln. Wohnung suchen, ausziehen usw., dann wird das Universum ihr schon helfen. Sie muss sich entscheiden!

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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 10:05 am 
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wanda hat geschrieben:
naike: ob es moral oder erfunden. eine ehe oder eine familie ... ist etwas schönes...für mich zumindest. (klar gibt es phasen des alleinseins und klärung und reisens) doch würd ich persönlich nicht darauf verzichten wollen. dein post hört sich einwenig so an, als ob diese keinen wert hätten, weil eh erfunden...und deshalb ist es gut, keine zu haben, vorallem wenn es nicht klappt.

Keineswegs, meine Familie ist mir die allerliebste und dazu gehört auch trotz Trennung wegen Auseinanderlebens über viele Jahre noch immer mein Mann. Aber ich mache mich nicht abhängig von dem, was angeblich sein soll, von den Vorstellungen anderer, der Gesellschaft. Diese ganzen Regeln, die bloß für Leid sorgen, wenn man sie nicht flexibel und gemeinsam handhabt.
Zum Beispiel wird von den meisten allgemein angenommen, dass Ehe für immer halten müsse, es ein furchtbares Versagen der Beteiligten ist, wenn es zur Trennung kommt, und eine Trennung den Kindern schadet. Ohne diese Vorstellungen schaut die Realität viel besser aus und es fällt viel leichter, alles zur Zufriedenheit aller zu managen. Alles ist möglich, wenn man den ganzen Soll-sein-Ballast abwirft und nach besserem Denken sucht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 10:10 am 
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Ja Martina, du hast Recht. Ich denke, die Vorstellung, dass ihr Wunsch ja nicht zum Wohle aller wäre, hat sie glauben lassen, dass das Uni ihr dann auch nicht helfen würde, wenn sie zur Tat schreitet. Nun hoffe ich, dass sich das ändert.

@naike - gut ausgedrückt. Manches ist einfach eine falsche Moral. Viele leiden lieber, als eine Ehe zu beenden. Zu was soll das gut sein? Es nützt niemandem - auch den Kindern nicht. Nur finanziell scheint es immer schwieriger zu werden, sich zu trennen. Aber da hilft auch das Vertrauen in die Hilfe des Uni. Denke ich mal.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 10:35 am 
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Registriert: So Okt 04, 2009 7:07 am
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naike,

ich glaube keiner schert sich um die konvention der gesellschaft, wenn er wirklich das machen will, was er möchte. denn die gesellschaft bin immer nur ich. eine ehe bis der tod uns scheidet, bedeutet dann auch, dass ich für immer mit diesen menschen zusammensein möchte. doch kann sich das wieder ändern. so sehe ich das. aber vielleicht meinen wir dasselbe.

eine trennung hat auch noch nie den kindern geschadet. nur: wie die vonstatten geht, das ist dilemma. und was danach kommt.

den soll-sein-ballast abwerfen indem man sich ein besseres denken aneignet ist für mich eigentlich so, als ob ich mir egal wär. wir sind ja keine roboter.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 10:53 am 
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Naike hat geschrieben:
wanda hat geschrieben:
naike: ob es moral oder erfunden. eine ehe oder eine familie ... ist etwas schönes...für mich zumindest. (klar gibt es phasen des alleinseins und klärung und reisens) doch würd ich persönlich nicht darauf verzichten wollen. dein post hört sich einwenig so an, als ob diese keinen wert hätten, weil eh erfunden...und deshalb ist es gut, keine zu haben, vorallem wenn es nicht klappt.

Keineswegs, meine Familie ist mir die allerliebste und dazu gehört auch trotz Trennung wegen Auseinanderlebens über viele Jahre noch immer mein Mann. Aber ich mache mich nicht abhängig von dem, was angeblich sein soll, von den Vorstellungen anderer, der Gesellschaft. Diese ganzen Regeln, die bloß für Leid sorgen, wenn man sie nicht flexibel und gemeinsam handhabt.
Zum Beispiel wird von den meisten allgemein angenommen, dass Ehe für immer halten müsse, es ein furchtbares Versagen der Beteiligten ist, wenn es zur Trennung kommt, und eine Trennung den Kindern schadet. Ohne diese Vorstellungen schaut die Realität viel besser aus und es fällt viel leichter, alles zur Zufriedenheit aller zu managen. Alles ist möglich, wenn man den ganzen Soll-sein-Ballast abwirft und nach besserem Denken sucht.

Sehr schön gesagt, Naike, sehe ich genau so.

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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 11:24 am 
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@Naike
Und wie so oft, teile ich deine Ansicht, sehe es genauso.

Bin da eher ideologiekritisch. Mir ist es immer ein Rätsel, wie sich doch die meisten, wie selbstverständlich einer Doktrin unterwerfen und der Herde blind folgen. Ohne dies mal gründlich zu hinterfragen.

Denn in einer auf freien Entscheidungen und nicht auf zwängen beruhenden Gesellschaft, haben alle Menschen eine bessere Chance ihr Leben angenehmer zu gestalten.

Da eine Ehe auch immer auf Zwängen und Verpflichtungen beruht, man hat ja schließlich unterschrieben :mrgreen: , halte ich diese Art von Beziehung nicht mehr für Sinnvoll. Es hat so etwas von Besitz, "mein Mann, meine Frau" usw. Wir besitzen niemanden, auch wenn es der Ehevertrag anders vorgesehen hat.

Sorry Wanda, dass hat natürlich nichts mit dem zu tun, was du meintest. Ich verstehe schon was du damit sagen wolltest.

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Es hört doch jeder nur, was er versteht.
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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 12:03 pm 
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Wie wahr, wie wahr - ich glaube langsam auch, dass das Model "Ehe" überholt ist. Und diese dumme Ideologie der Unauflösigkeit der Ehe haben wir besonders den Kirchen zu verdanken. Folge sind (unbegründete) Schuldgefühle, wenn jemand aus einer kaputten Ehe ausbricht, sich scheiden läßt. Aber ich denke, die Zeiten ändern sich zum Glück und in ein paar Jahrzehnten sieht die Bevölkerung zum Großteil ein, dass es besser ist nur Lebensabschnittspartnerschaften einzugehen. Hält diese "ewig" ist es okay, wenn nicht, ist es auch vollkommen okay. Die moralische Macht der Kirchen wird hoffentlich in die Bedeutungslosigkeit verschwinden, zumal die Kirchen zwar Moral predigen, aber selbst....................(siehe Mixa und andere) Tschuldigung, war etwas off topic.


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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 1:13 pm 
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wanda hat geschrieben:
ich glaube keiner schert sich um die konvention der gesellschaft, wenn er wirklich das machen will, was er möchte.

Ich kenne, ehrlich gesagt, kaum Menschen, die sich nicht um Konventionen scheren. Sicher nicht jeder um alles, aber gerade bei den grundlegenden Regeln traben viele der Herde wirklich blind hinterher, wie Harry schrieb.

Zitat:
nur: wie die vonstatten geht, das ist dilemma. und was danach kommt.

Genau, weil kaum einer bereit ist, es mal anders anzugehen.

Zitat:
den soll-sein-ballast abwerfen indem man sich ein besseres denken aneignet ist für mich eigentlich so, als ob ich mir egal wär. wir sind ja keine roboter.

Das hat nichts mit Egal-Haltung zu tun, sondern es geht darum, Gedanken zu wählen, die sich besser anfühlen. Wenn z. B. deine Ehe zerbricht, weil dein Mann eine Neue hat, kannst du dich und alle Beteiligten martern oder dich entscheiden, anders damit umzugehen, nach dem besten Weg zu schauen, mit der Sache klarzukommen. Deshalb ist noch lange nicht alles egal, aber niemand hat was davon, wenn Dramen inszeniert werden.

Finde Ehe auch großen Quatsch, aber ich würde es wohl aus reiner Romantik wieder tun. :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Zum Wohle Aller?
BeitragVerfasst: Sa Aug 28, 2010 1:35 pm 
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Registriert: Fr Mai 22, 2009 8:40 pm
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Okay, der Romantik wegen, drücke ich mal ein Auge zu, gerade bei euch Frauen ist das ja so wichtig. :roll: :lol:

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