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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Di Aug 17, 2010 8:31 pm 
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Registriert: Fr Mai 22, 2009 8:40 pm
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@Martina
Verstehe schon....., so sind die jungen Dinger eben :wink:

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Es hört doch jeder nur, was er versteht.
(Goethe)


Zuletzt geändert von harry am Di Aug 17, 2010 8:34 pm, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Di Aug 17, 2010 8:32 pm 
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Registriert: Di Jan 06, 2009 9:16 pm
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bluna hat geschrieben:
und von der kohle die ich in den 25 jahren arbeit eingezahlt habe , kann sand ruhig harz iv bekommen …da hab ich überhaupt nix gegen


:D :D :D DANKE :D :D :D

Eure Antworten führen mich zu einer weiteren Frage: Wann seid Ihr zu RG/LOA/Bestellen gekommen? Bei den meisten scheint es mir so zu sein, dass Ihr erstmal "normal gearbeitet" habt, um dann im Erwachsenenalter auf eine andere Schiene zu kommen. Das war bei mir anders, ich kam schon als Kind damit in Kontakt (so am Rande) und als Jugendliche/junge Erwachsene dann ganz intensiv. Dieses "einfach akzeptieren, dass dieser Job jetzt gemacht werden muss" habe ich nie gelebt, zumindest nicht, was Erwerbstätigkeit angeht. (Ich habe dieses Feld mit meiner Küche, die dauernd schon wieder geputzt werden will :lol: )

Auch deshalb kommt es mir so absurd und undenkbar vor, irgendeinen Job um des Geldes willen zu tun. Wenn ich einen Job hatte, dann immer mit Mehrwert, und wenn der nicht mehr gegeben war, habe ich aufgehört....


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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Di Aug 17, 2010 10:42 pm 
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Registriert: Sa Mai 22, 2010 11:55 am
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naike
danke, ich hab mich bestens vergnügt obwohl ich gar nicht zum shoppen gekommen bin…

harry
auch vielen dank für deinen beitrag , den lese ich mir noch mal durch wenn ich mal
wieder zweifel habe …die hab ich ehrlich gesagt schon mal so zwischendurch , aber da ich keine kids habe (dafür mega-süsse nichten) nehms ich meistens sehr gelassen .

sand
gerne .
und von rg weiss ich seit knapp 1 ½ jahren . seitdem hat sich fast alles positiv verändert .
solche sklavenjobs bei denen ich kaum freizeit habe werde ich jetzt bestimmt nicht mehr machen , aber ich bin wie gesagt auch nur für mich selbst verantwortlich und kann somit volles risiko spielen…

immerhin wars ne schicke brücke die älteste von paris (pont neuf)…und eine sehr
ereignisreiche zeit…und wie man vom brückenkind zur geschäftsführerin wird und dann wieder unter der brücke landet…kann ichs zur not noch an „goodbye deutschland“ verkaufen…;)
ne quatsch , es geht immer irgendwie weiter und am besten gut

lg bluna


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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Mi Aug 18, 2010 7:28 am 
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Wir nennen uns hier nicht Erwach(sen)te.
Nennen wir uns doch einfacher, Menschen auf dem Weg zur Identitätslosigkeit. Und da gibt es eigentlich keine Grenze, über die man schreitet. Außerdem ist keiner weiter als ein anderer, sondern alle sind auf verschiedenen Wegen unterwegs, jeder Weg sieht anders aus, jeder bietet andere Einblicke. Es gibt Irrungen, die Erfahrungen genannt werden, und man schaut sich Wege nochmal an, betrachtet sie anders, das ist dann ein Schauen auf die Vergangenheit. Auf den Wegen trifft man auf Menschen, die den gleichen Wege beschreiten, man geht Wege mit ihnen gemeinsam. Einige versuchen sich festzuhalten, indem sie heiraten, Haus kaufen, etwas "mein" nennen. Einige versuchen jemanden an bestimmte Orte zu ziehen, etwas zu zeigen, was man dort "so" gesehen, das nennt man dann Erziehung. Wenn wir unser Gegenüber anschauen, sehen wir in einen Spiegel, alle Urteile, die wir fällen, fällen wir über uns.

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Alles Liebe
Martina
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Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Mi Aug 18, 2010 11:26 am 
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Registriert: So Aug 30, 2009 11:13 am
Beiträge: 168
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das ist mal eine wirklich gute frage @sand ;-)
im grunde genommen habe ich schon immer gewusst, so wie ich lebe...das kann es nicht sein!
ich habe mich schon als kind immer gegen alles gewehrt wenn ich mich gezwungen fühlte, wenn man versucht hat mich in muster und schablonen zu pressen: das ist einfach so, das MUSS so getan werden, es gibt keine alternative!
schule war noch irgendwie ok, ich wollte wissen, ich mochte lernen...

aber danach...die arbeitswelt im konventionellen sinne war nie meine, aber mir wurde eingehämmert, arbeit muss getan werden, obs passt oder nicht, kann man nicht ändern...auf die idee das man dabei auch spass haben könnte bin ich schon gar nicht gekommen! auch nicht als ich mich selbständig machte. ich wurde depressiv...
ende der 80 er bekam ich von einer freundin ein buch von sanaya roman in die hände gedrückt!
da flackerte so ein erster hoffnungsschimmer in mir auf...irgendwann kam egli, und das lola prinzip...und der feste wille alles zu ändern.

ich denke von aussen sah mein leben schon gut aus... verheiratet, süsse tochter, eigenes geschäft, ich hatte zwar zumindest augenblicke des glücks, aber immer noch das gefühl ich muss kämpfen!
jetzt wollte ich um mein glück kämpfen...aus heutiger sicht ganz klar zum scheitern verurteilt, aber ich kannte es ja nicht anders. glücklich ist man nicht einfach so...das muss man sich verdienen, hart dafür arbeiten, sich anpassen und unterordnen!
mit 35 habe ich mich getrennt, alles aufgegeben, nochmal die schulbank gedrückt, wollte neu anfangen, und alles besser machen...immer hat mich das gefühl begleitet ich lebe nicht mein leben...auch wenn ich es zeitweise erfolgreich verdrängt habe!

irgendwann kam bärbel mohr... :) ich bestellte erfolgreich parkplätze, schöne wohnung, einen eigenen laden, meinen traummann...
irgendwie war leichtigkeit in mein leben eingezogen...ich war nicht reich, aber ich fühle mich erfolgreich und frei in meiner kleinen welt, so wie ich sie mir erschaffen hatte!

RG für anfänger... ;-)

dann habe ich meinen traummann geheiratet, habe meine kleine welt verlassen, und bin in seine gezogen...und schleichend, ohne es zu merken bin ich wieder in meine alten muster zurückgerutscht, und habe mich nach und nach aufgegeben, mich seinen erwartungen angepasst, mich meinen "pflichten" untergeordnet.
nun sind wir seit fast 3 jahre getrennt, ich lebe mit unserem "kind der liebe" in einer fremden umgebung.
nach dem trennungsschmerz kamen die erkenntnisse was alles falsch gelaufen ist und warum, aber es kommt auch wieder zeitweise das leichte in mein leben zurück, obwohl mein kind krank ist, und unsere lebensumstände (äusserlich betrachtet) im moment nicht wirklich toll sind.

ich habe ziele, und doch keine...wir nehmen die tage wie sie kommen, geniessen was sich uns schönes bietet.
mein kind zeigt mir wo es langgeht, er weiss alles!!!
selbst in verzweifelten situationen, wie vor kurzen auf der intensivstation der kinderklinik, zeigt er mir wie man damit umgeht: kranksein ist doch egal, wenn man eine schar von ärzten um sich hat, die einem 5-jährigen erklären wie sämtliche geräte da funktionieren, und er selbst auch mal einen knopf drücken darf! :-) wir glauben fest: alles wird gut!

und die arbeit? naja...im moment kann ich nicht fest arbeiten gehen, ich will es auch nicht! und ich traue mich auch das zuzugeben... ich denke wenn der zeitpunkt passt, werde ich es auch wieder tun, aber dann hätte ich bitte gerne eine aufgabe mit " mehrwert"!

und ich möchte das mein sohn in dem bewusstsein gross wird, das er sich aussuchen darf, wie er gerne leben möchte!
meine grosse tochter ist schon auf einem guten weg!

danke@sand...für diesen thread

...und jetzt möchte meine küche geputzt werden...

RG für fortgeschrittene? :lol:

_________________
wir können alle hinters licht führen, sogar uns selbst. aber niemals unser selbst! (abdi assadi)

ich bin nicht dazu da um so zu sein wie mich andere gerne hätten...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Mi Aug 18, 2010 11:38 am 
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Die Küche kann ja nicht "nein" sagen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Mi Aug 18, 2010 11:41 am 
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@*lucy*:
Danke für's Teilen! Macht nachdenklich.

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In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
(Rumi, Das Lied der Liebe)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Mi Aug 18, 2010 11:41 am 
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Zitat:
ich habe ziele, und doch keine...wir nehmen die tage wie sie kommen, geniessen was sich uns schönes bietet.
mein kind zeigt mir wo es langgeht, er weiss alles!!!
selbst in verzweifelten situationen, wie vor kurzen auf der intensivstation der kinderklinik, zeigt er mir wie man damit umgeht: kranksein ist doch egal, wenn man eine schar von ärzten um sich hat, die einem 5-jährigen erklären wie sämtliche geräte da funktionieren, und er selbst auch mal einen knopf drücken darf! wir glauben fest: alles wird gut


liebe lucy
vielen dank für deinen wunderbaren beitrag !
du hast recht , in vielen dingen sind kinder die besten lehrer .
ich liebe es auch mit kids zusammenzuseien , auch wenn ich selbst keine habe .
ich wünsche dir und deinem sohn alles gute und das ihr wirklich so leben könnt wie ihr leben möchtet !

lg bluna


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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Mi Aug 18, 2010 4:10 pm 
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Registriert: Di Jan 06, 2009 9:16 pm
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Danke Lucy!!!!

Ich wünsche Dir und Deinem Sohn von Herzen alles Gute! Ich hoffe, es geht ihm gut und Ihr könnt noch viel voneinander lernen!!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Mi Aug 18, 2010 5:06 pm 
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Registriert: Mo Jul 26, 2010 2:15 pm
Beiträge: 1919
hallo an alle,

heute gibt es aber viel zu kauen und verdauen hier in den div. threads.

alles liebe

petra


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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Fr Apr 08, 2011 8:25 pm 
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Registriert: Do Mär 17, 2011 7:36 am
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Puh,ein intensiver threat, bei dem meine Gefühle ordentlich Achterbahn gefahren sind :?

Sand, wie geht es Euch heute?

Ich habe drei Kinder - und mich nie von meinen Finanzen, sondern von meinem Herzen leiten lassen. Sie waren alle drei nicht geplant, aber gewollt!

Wobei ich gestehen muss, die Zeiten der stay-at-home-Mom gehörten zu den unglücklichsten meines Lebens! Ich habe fast jeden Job gemacht, um aus dem Strudel von Wäsche und Popos waschen herauszukommen. Von Zeitungen austragen bis zum Psychologie-Grundstudium war alles dabei :mrgreen: .

Ich bereue nichts davon, hat es mir doch eines gezeigt: ich verdiene saugerne Geld!

Alte grün-alternative Sozialistin, die ich war, habe ich aber bis zu meinem 40. Lebensjahr gebraucht, um mir das einzugestehen. Und mir einzugestehen, dass ich in die traditionelle Mutter-Rolle überhaupt nicht reinpasse - und meine Jungs trotzdem über alles liebe!

Jetzt bin ich getrennt (im September geschieden), bekommen nur Unterhalt für meinen jüngsten Sohn und ein kleines Taschengeld. Dafür habe ich mir einen tollen Job herbeigewünscht, habe eine Ausbildung zur Yogalehrerin für Schwangere, Senioren und Kinder gemacht, im nächsten Jahr werde ich mein Psychologiestudium als psych. HP beenden.

Und wißt Ihr, wer die Saat dafür gelegt hat? 2001 Bärbels "Bestellungen beim Universum" und ein Intelligenztest im Jahre 2003, den ich nie gemacht hätte, wenn ich mich aus wirtschaftlichen Gründen gegen Kind Nr. 3 entschieden hätte :wink: .


alles Liebe
Gabriele

EDIT fand zu viele Rechtschreib- und Syntaxfehler ...


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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Mo Apr 11, 2011 9:43 am 
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Registriert: Di Jan 06, 2009 9:16 pm
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Oh, danke, uns geht´s gut :)

Aber "das Thema" ist natürlich immer noch Thema. Ich habe mir jetzt zwei Umschulungen rausgesucht, die ich mir vorstellen könnte zu machen. Nicht aus Leidenschaft, aber mit dem geringsten Widerwillen.... :lol:

Aber ich habe ja noch ein Jahr Zeit, bis mein Jüngster drei ist.... bin für Wunder offen!

Für mich ist das "Nur-Mutter-Sein" super, genau das richtig im Moment. Ich mag es, und wenn ich etwas anderes mache, habe ich das Gefühl, meine Zeit zu verschwenden. Es dürfte gerne noch ein paar Jahre so bleiben, bis es gleitend in ein Schriftsteller-Dasein übergeht.....


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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Mo Apr 11, 2011 2:23 pm 
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Registriert: Fr Okt 22, 2010 7:40 am
Beiträge: 497
Ich arbeite sehr gerne - aber halt fuer mich! Die Arbeit, die ich gegen Bezahlung verrichte, ist öde und langweilig!

Liebe Grüße

Lavendelhonig


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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Fr Apr 15, 2011 7:04 pm 
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Registriert: Mo Mai 21, 2007 7:11 pm
Beiträge: 212
Hallo Sand,

bin ich froh, das ich diesen Thread jetzt doch noch durchgelesen habe. Als ich Deinen ersten Beitrag las, war ich ganz schön stinkig. :wink:

Aber ich finde auch, das Du in Deinem ersten Thread Dir Deine Antwort doch schon selbst gegeben hast.

Du magst Kinder, Garten und schreiben. Ich finde die Idee der Tagesmutter ehrlich gesagt gar nicht schlecht. Da ist doch ein hoher Bedarf und eine Ausbildung dafür gibt es ja auch.

Meine Schwester ist auch so gerne Mutter und hat jetzt nebenbei einen Job bei der Kirche, da organsisiert sie die Pfadfinder, macht Jugendgruppen etc. Das ist jetzt natürlich nicht für jeden was, und bei so einem Zwerg wie Deinem auch etwas schwerer, aber grundsätzlich die Richtung?

Zum Teil kann ich Dich auch gut verstehen, ich hatte auch sehr lange das Problem, das ich Arbeit doof fand und wenn dann nur wofür ich mich interessiere, meine "Berufung", naja, all das was "man" so die ganze Zeit so liest und hört.

Aber fängt Realitätsgestaltung nicht als erstes mit meinen Gedanken/ Meinungen an?

Ich habe jetzt einen Beruf und ehrlich? Wenn mir jemand vor Jahren erzählt hätte, das ich das toll finden würde, ich hätte den ausgelacht. Auch jetzt, wenn ich meine Interessen angucke, mein Job ist nicht dabei. Aber ich liebe ihn, er ist genau der richtige Ausgleich zu meiner Freizeit und ich freue mich, das ich dafür auch noch Geld bekomme :D . Im Grunde bin ich da durch Zufall rangekommen, ich hatte zu meinem alten Beruf keine Lust mehr, und es sollte für mich nur eine Übergangslösung sein, bis mir das "Wirklich Wahre" eingefallen ist.

Und letzendlich kam das durch eine Änderung in meiner Gedankenwelt, bzw. in meiner "Wahrnehmungswelt".

Ich wünsche Dir viel Glück!

Pluto

_________________
Weil es der Gesundheit förderlich ist, habe ich beschlossen glücklich zu sein!
(Voltaire)


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 Betreff des Beitrags: Re: Wozu Arbeiten???
BeitragVerfasst: Fr Apr 15, 2011 8:42 pm 
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Registriert: Di Jan 06, 2009 9:16 pm
Beiträge: 131
Wohnort: Berlin
pluto hat geschrieben:
Hallo Sand,

bin ich froh, das ich diesen Thread jetzt doch noch durchgelesen habe. Als ich Deinen ersten Beitrag las, war ich ganz schön stinkig. :wink:




Das würde mich jetzt schon ein bißchen genauer interessieren... hattest Du den Eindruck, ich bin ein fauler kleiner Schmarotzer? :lol:


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