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 Betreff des Beitrags: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Di Jan 11, 2011 1:42 pm 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
wollte lovely-womens Thread (Fixierung aufheben...) nicht ausufern lassen.. deshalb hab ich jetzt einen neuen Thread eröffnet!!

Allgemein d.h. zur allgemeinen Gelassenheit beisteuern heißt ja: "die Wichtigkeit rausnehmen".. (Die Abe`s sagen das, oder?)
So verstehe ich das jedenfalls..

Ich find das auch eine gute Sache.. aber.. ich merke.. ich habe echt riesen Schwierigkeiten in der praktischen Umsetzung.. dieser Satz klingt zwar einfach..

AAber..
Ich bin ziemlich mulitasking-untauglich :wink: .. heute vermute ich fast, ich habe autistische Züge an mir.. hm.. :roll: D.h. ich kann mich wirklich IMMER nur auf eines konzentrieren.. was dann noch so kommt überfordert mich schon immenz.. Und wenn ich mich dann SO auf was festbeiße.. bleiben viele, viele Dinge auf der Strecke..

So stelle ich mir das einfach unvorstellbar schwer vor.. einfach "die Wichtigkeit rausnehmen!"

Ich glaub deshalb tue ich mich mit für mich schwierigen Büchern, echt schwer sie zu verstehen.. Wow.. wie schwer klingt das schon beim lesen.. diesen Satzes..

Na.. auch egal.. aber..

Wie kann man sowas praktisch umsetzen.. ??
Hat ja was mit dieser Fixierung aufheben gemeinsam.. (find :oops: )

Ist es für einen Menschen wie mich überhaupt möglich??
Genauso .. den Fokus rausnehmen.. bedeutet für mich ein Kraftakt.. ohne gleichen..

Da philosophier ich so mein halbes Leben an meinem selbigen rum.. wieso ich es so schwer hab??? Mich so schwer tu.. und jetzt??
Klar.. mein Intellekt, bzw. meine Fähigkeit reicht (vermutlich) nicht aus.. um das hinzubekommen..

Ich fühle mich irgendwie echt zu doof dafür.. das soll jetzt nicht negativ sein.. noch will ich hier jammern.. oder sonstwas..
Nein.. das ist wie wenn mir da was fehlt.. so irgendwie..
Komisch.. bin fast froh drauf zu stoßen.. es zu erkennen..

Suchte schon therapeuten auf.. weil ich meinte.. mit mir stimmt was nicht.. dann kanns sein.. wenn ich da sitze.. dann weiß ich nicht mal mehr warum.. bzw. was mir fehlt??

Thema verfehlt.. setzen sechs.. :lol: :lol: :lol:

Allzugern verliere ich den "Roten Faden" verzettle mich.. total.. und gesprächspartner schauen mich manchmal an.. als ob ich vom Mars käme!!
Vom 100sten zum 1000sten ja.. das ist mein Motto.. Eine Therapeutin meinte: "vom Hölzchen zum Stöckchen.. so kommen wir nicht weiter"

.. :mrgreen: Ironiemoduson .. und was ist mit dem Treibholz???.. Ironiemodusoff
..
Wo fange ich da nur an.. mit der Wichtigkeit.. irgendwie.. ist doch alles gleich wichtig!! wenn ichs rausnehme(?!).. ist da oft gar nix mehr.. was wichtig ist.. und das macht mich depremiert.. und wahnsinnig ( :oops: manchmal).

Ich musste das jetzt mal loswerden.. in der Hoffnung nicht so ganz alleine dazustehen.. und vllt. fällt da zufällig noch jemand ein.. was man da machen könnte.. um es sich selbst ein wenig zu erleichtern.. 8) :wink: :) :D

Vllt. ne Liste schreiben?.. hm :roll:

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Di Jan 11, 2011 2:08 pm 
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Registriert: Sa Nov 06, 2010 9:46 pm
Beiträge: 13
Someone, hast ne PN von mir! :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Di Jan 11, 2011 6:32 pm 
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Registriert: Sa Jul 25, 2009 6:36 pm
Beiträge: 84
Wohnort: Leipzig
Nun, someone,

man könnte das Leben auch würdigen, wie es im Augenblick ist, ohne ständig von den eigenen Wünschen gepeinigt zu werden.
Selbstverständlich kann man n i c h t die Wichtigkeit rausnehmen, denn was man sich wirklich wünscht, ist einem eben wichtig. Man kann aber zulassen und akzeptieren, dass es einem eben wichtig ist und gut. Vielleicht ist es dann möglich, sich wieder der Gegenwart zuzuwenden.
Wünschen (aus tiefstem Herzen wünschen) katapultiert einen fast immer aus dem HIER UND JETZT heraus, das muss dem Wünscher klar sein. Der Wunsch nach einem Parkplatz meistens nicht, denn der ist in Anbetracht des Lebens fast immer sehr unwichtig und wird daher erfüllt, ziemlich oft. (Weshalb es keine Kunst ist, so etwas als Beispiel in entsprechenden Büchern anzuführen.)

Man kann auch vertrauen. Einfach darauf, dass alles, was geschieht, eben gut und passend für einen selbst ist. Auch das löst den Krampf. Und dann ist es meistens ziemlich egal, was geschieht... Dann erfüllen sich Herzenswünsche automatisch, aber zur richtigen Zeit (wenn sie am besten ins "große Ganze" passen).
Probier mal, someone, und wünsch Dir nicht soviel...

Herzliche Grüße,
nanabosho

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Wilhelm Busch


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Mi Jan 12, 2011 9:14 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
Hallo Nanabosho,

na ganz so viel Wünsche hab ich ja gar nicht.. ich würde die zwischenzeitlich eher als natürliche Bedürfnisse bezeichnen..
Das heißt für mich.. diese paar Wünsche die ich habe.. und das sind wenig.. die habe ich weil ich Mensch bin.. und nicht ewig brav und bescheiden in der Ecke hocken will und den anderen beim "Glücklichsein" zugucken möchte.

Diese paar Wünsche.. sind sowas wie lebensnotwendig.. um sich nicht gehen zu lassen.. um nicht unter zu gehen..
Ich wünsche mir.. nur dinge die ich wirklich brauche.. da gehören eben gar keine Parkplätze dazu!!

Ich will eigentlich nicht bescheiden sein.. aber noch zwingt mich eh "Irgendwas" (wahrscheinlich ich selbst oder eben das Leben) dazu..

Ich versuch ja anzunehmen.. und zu akzeptieren.. wo es mir nur möglich ist..
..
Bei mir ist es einfach dieses permanente.. "schlucken müssen" was dazu führt(e) dass ich mich immer mehr ärgerte.. auch über Lappalien aufregte.. bis ich bemerkt habe.. dass es mich wie in einen Strudel hinab zog..

Wenn es mir gelingt spüre ich, dass Wichtigkeit rausnehmen.. genau das ist.. was für mich wichtig ist.. (hahaa.. lustig oder?).

Gelassenheit trainieren.. heißt ja auch annehmen!!

Merke nur, dass mir das nicht leicht fällt..

Du hast recht.. bzw. ich stimme Dir zu! Vertrauen.. das ist so eine Sache.. da komm ich zwar mit Vernunft... bzw. in der Theorie verstehe ich das gut.. das ist aber das was mir in der Tat so fehlt.. So eine Art Urvertrauen, dass alles so kommt, dass es -gut ist- Meine größte Angst im Leben ist die vor unverhofften Schicksalsschlägen.. und.. das ist wahrscheinlich auch mein größtes Problem!!
Bin mir dessen voll bewußt! Aber es ist eben nicht leicht.. wenn man im Leben "Dementsprechendes" ER- LEBT hat!

Und Nana.. Du wirst lachen.. aber.. ich war mal ein Mensch.. der NICHT mal einen einzigen Parkplatz vom Uni abbekam..
Und so fing es an.. ich war soooo sauer.. dass DAS DOOFE UNI (!!!! getrennt von mir!) nicht mal einen popeligen Parkplatz für mich hatte!!

So beschloss ich ja.. dann auch.. mir meine Parkplätze nun selbst zu liefern..
Das klappte dann auch!

Nun möchte ich beschließen (dies wäre nun ein Wunsch ans nicht von mir getrennte Uni bzw. an mich) die Wichtigkeit rauszunehmen..
und .. dies fällt mir eben nicht gerade leicht..
..
Aber.. ich gehe da jetzt trotzdem (!!) mit Leichtigkeit ran!!

LG
someone

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Mi Jan 12, 2011 3:56 pm 
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Registriert: So Mai 15, 2005 10:52 am
Beiträge: 1496
someone, vielleicht ein bißchen überraschend dass ich dir hier schreibe.

ich kenne das, und ich glaube man kann nur die wichtigkeit aus einem wunsch, ziel, traum, egal wie man es bezeichnen will, herausnehmen, wenn man im kopf eine brauchbare alternative hat.

mir ist es so ergangen, egal in welcher situation.
nur und das ist es ja, manchmal gibt es und für mich und meinen kopf ist es eben das wort brauchbar wo der knackpunkt liegt, keine wirklich brauchbare alternative-
und genau das ist meiner meinung wieder so ein widerspruch zu dem ganzen, weil es immer heißt ein herzenswunsch hat so viel energie er geht in erfüllung.

aber sind es nicht genau diese wünsche die eben nicht in erfüllung gehen?

bei meiner arbeit, für mich das beste beispiel, du weißt was ich beruflich mache und ich wollte unbedingt eine bestimmte stelle haben, nicht bekommen, keine reaktion, erst als sich eine brauchbare alternative angeboten hat und ich gesagt habe gut dann nehme ich die, konnte ich gar nicht so schnell schauen da war sie die gewollte stelle.

oder in der liebe, kennen doch viele, man verliebt sich gerade, und plötzlich stehen da zig verehrer da usw.

wie gesagt ich schreibe nur von mir, meine erfahrungen meines lebens.

nur leider, gibt es manchmal eben keine brauchbaren alternativen in meinen leben in manchen lebensbereichen, und genau das macht das ganze manchmal schwer.


p.s. liebeskummer überwunden, tat dann gar nicht weh, war und bin einfach nur stinksauer, was aber besser ist, als traurig zu sein. :wink:

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vlg dream


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Mi Jan 12, 2011 4:38 pm 
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Registriert: Sa Jul 25, 2009 6:36 pm
Beiträge: 84
Wohnort: Leipzig
Someone hat geschrieben:
Meine größte Angst im Leben ist die vor unverhofften Schicksalsschlägen.. und.. das ist wahrscheinlich auch mein größtes Problem!!


Oha, someone,
wie ähnlich die Menschen doch sind! Ich z. B. kenne die blanke Existenzangst. Und ich konnte nicht dagegen an. Habe dann eben alles verloren, was noch so da war, Haus, Frau usw. Übrig blieben ein paar Schulden, ein paar alte Möbel und ein kleines Wunder, das mir trotz allem eine passable Wohnung beschert hat, so dass ich nicht ganz auf der Straße landete.
Was wurde daraus? Nun inzwischen ein kleiner Verlag, eine Mitarbeiterin, die gleichzeitig meine Freundin ist, ein wieder brauchbares Auto, eine wachsende Lesergemeinde, rasant abnehmende Restschulden und viel, viel neue Inspiration!!

Was habe ich vor der Angst gewollt und gewünscht und meinte, das Universum(???) müsste es mir geben? Reichtum, den großen Erfolg als Schriftsteller, die lockere Abzahlung des Kredits, viele Reisen u. ä.
Bilanz?
Als ich - für meine Verhältnisse - ganz "unten" angekommen war, verließ mich die Angst, denn ich merkte, dass ich immer noch da war. Dass sogar einige Dinge so günstig standen, dass ich nicht völlig untergehen musste. Aber ich war misstrauisch, denn nun traute ich dem "Universum" - was immer diese Größe auch meint - nicht mehr. Ich hatte nämlich schon jahrelang viel Mühe daran gesetzt, "positiv" zu denken und statt dessen alles verloren!!!!
Dann gelang es mir, von allen Schwierigkeiten Abstand zu nehmen, schon mal räumlich. Ich versprach mir nichts davon, wanderte aber auf Anraten meiner Tochter den Jakobsweg. Als ich zurückkehrte, ging es mir innerlich wahnsinnig gut, denn ich hatte erlebt, dass ich mit kaum etwas in der Tasche wunderbar über die Runden gekommen war. Trotzdem war ich noch immer misstrauisch. Aber kurz nach meiner Heimkehr trat diese Frau in mein Leben, die mich von Anfang an stark unterstützt und mir viel Mut gegeben hat. Und sie riet mir - zu recht und es passte -, einfach nur über die Dinge froh und dankbar zu sein, die gerade SIND. Und siehe da, es geschah mehr von dem, worüber ich froh und dankbar sein konnte! - Wenn ich aber wieder anfange zu wünschen, bleibt alles stehen, habe ich sofort das Gefühl, dass es stagniert. Ich freue mich also des Lebens und zwar ganz gleich, ob sich dies oder jenes erfüllt hat. Vielleicht stehen meine Bücher (noch) nicht in den Bestsellerlisten, aber diejenigen, die sie lesen, lesen sie gern (da habe ich schon sehr viele Rückmeldungen). Und vielleicht tanze ich noch nirgends über einen roten Teppich und habe noch nicht mal alle Schulden beglichen, aber ich fühle mich genau an dem Platz, an dem ich sein soll und an den ich passe.
Es ist nicht wichtig, groß rauszukommen, glaube ich jetzt, aber es macht glücklich, ICH SELBST zu sein.
Vielleicht kannst Du es so besser "nachvollziehen".
Herzliche Grüße,
nanabosho

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Mi Jan 12, 2011 4:56 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
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Wohnort: Bremen
Ich musste lachen bei deinem Beitrag, Someone. Sagte vor ein paar Tagen zu meinem Süßen, "ich glaube, ich bin autistisch."
Na ja, die Wichtigkeit rausnehmen geht m.E. nicht wirklich. Man kann nicht einfach gelassen sein, wenn man nicht gelassen ist.
Ich sage ja immer, sich das bewusst machen, reicht schon und das immer wieder und immer wieder und immer wieder. Irgendwann wird es dann belanglos und dann könnte es passieren, dass man die Dinge gelassener sieht.
In einem Punkt bekomme ich das wohl nie hin, sry, und zwar in Bezug auf meine Kinder. Egal, ist halt so. Ich mache es mir bewusst und kann sie "manchmal" auch schweren Herzens leiden lassen, ihre eigenen Erfahrungen machen lassen. Es ist nicht einfach, aber es geht. Meine Kinder verlieren halt nicht ihre Wichtigkeit für mich.

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Alles Liebe
Martina
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Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Do Jan 13, 2011 8:47 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
@ Martina,

:wink: ich musste gerade einfach nur schmunzeln.. ich habe statt autistisch.. -authentisch- gelesen.. und dachte so.. hm.. bisher hab ich sowas nie gespürt.. dann hab ich -autistisch- erkannt.. und gemerkt.. Das dies hier -aus meinem Gefühl heraus!!- der erste Beitrag ist dem ich Dich als authentisch empfinde. .. etwas seltsam aber auch witzig- find ich das jetzt :lol:

und beim eigenen Kind die Wichtigkeit.. rausnehmen.. sowas hab ich nicht gemeint.. nein schon da.. wo man getrost die Wichtigkeit rausnehmen kann.. :wink:

@ Nanabosho
diesem Beitrag kann ich nichts hinzufügen.. ja.. ich weiß das.. aber.. ich bin nicht ganz unten.. aber.. auch noch nicht oben auf.. und.. ja..
.. Die Theorie ist mir bekannt.. wie bei einem Süchtigen, der erst mal ganz unten ankommen muss um zu begreifen..

Ich krebse halt schon viele Jahre.. um sowas wie ein Existenzminimum (an Finanzen UND.. Lebensfreude) rum.. wie die Katze um den heißen brei..
Theorien kenn ich viele..
Aber.. ich hab so ganz ohne Auto.. nicht die Möglichkeit Fahrpraxis zu erlangen..
(um das mal als bildliches Beispiel zu nehmen!!)

D.h. mir fehlen die Ideen.. wo ich (wieder?) bzw. neu anfangen kann.
Oder wie.. ich es mir selbst leicht gestalten könnte..
D.h. hat jemand eine Idee.. wie man praktisch die Wichtigkeit -rausnehmen- könnte?

Habe schon überlegt, mir eine Prioritätenliste anzufertigen.. aber ich merke schon.. da komme ich auch vom Hundertsten zum Tausendsten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Do Jan 13, 2011 2:22 pm 
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Registriert: Sa Jul 25, 2009 6:36 pm
Beiträge: 84
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Geh etwas anderes heran, someone,

mach Dir keine Prioritäten-, sondern ein Dankbarkeitsliste. Jeden Tag etwas finden, wofür Du dankbar sein kannst. Nimm alles das wirklich wahr, was an Deiner Situation ein Pluszeichen verdient. Sieh genau hin!
Nur schlecht gibt es ebensowenig wie nur gut!
Herzliche Grüße,
nanabosho

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Do Jan 13, 2011 3:14 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2692
Wohnort: Bremen
Ich habe nie gesagt, dass du das gemeint hast, das bei den Kindern.
Ich denke sowieso, dass man nicht die Macht hat, etwas zu machen. So auch nie die Wichtigkeit rausnehmen. Was einem wichtig ist, ist einem wichtig und warum einen die Dinge wichtig sind, auch darauf habe ich keinen Einfluss, keine Macht.
Ich wünschte manchmal ich hätte es, das ist das einzige.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Fr Jan 14, 2011 8:32 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
Nanabosho hat geschrieben:
Geh etwas anderes heran, someone,

mach Dir keine Prioritäten-, sondern ein Dankbarkeitsliste. Jeden Tag etwas finden, wofür Du dankbar sein kannst. Nimm alles das wirklich wahr, was an Deiner Situation ein Pluszeichen verdient. Sieh genau hin!
Nur schlecht gibt es ebensowenig wie nur gut!
Herzliche Grüße,
nanabosho


Okay.. ich werd das mal versuchen.. werde zwar eher.. weil das meine Natur ist.. versuchen Dinge zu finden.. die ich gut finde.. in denen ich mich finde.. mit denen ich zufrieden bin.. weil dann fühle ich mich gut.. und das führt dann zu einem gefühl.. dass dem der Dankbarkeit nahe kommt..
.. Danke .. für den Tipp!

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Fr Jan 14, 2011 8:47 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
martina hat geschrieben:
Ich habe nie gesagt, dass du das gemeint hast, das bei den Kindern.
sorry.. ich meinte dass Du Dir mehr Gelassenheit bezüglich Deiner Kinder wünschst.. das tue ich auch..

Zitat:
Ich denke sowieso, dass man nicht die Macht hat, etwas zu machen. So auch nie die Wichtigkeit rausnehmen.


Ich denke doch.. denn.. das empfinde ich als meine einzige Macht.. mich dahingehend zu ändern.. damit ich besser mit meinem Leben klarkomme..dass ich einen inneren Frieden finde.. der mir das Gefühl der Gelassenheit verschafft.. dass ich mich wohlfühle.. besser fühle, fühlen kann.

Zitat:
Was einem wichtig ist, ist einem wichtig und warum einen die Dinge wichtig sind, auch darauf habe ich keinen Einfluss, keine Macht.


Dies bedeutet aber Stillstand.. ich darf ruhig auch mal reflektieren.. ob das was für mich wichtig ist.. -wirklich- wichtig IST.. wenn nicht.. weg damit.. raus..

Als Beispiel.. ich ärgerte mich früher.. noch über jeden "Pubs".. alles.. ich war.. hypersensibel.. und explodierte.. wg. Kleinigkeiten..
Nun.. ich habe wie blöde an mir gearbeitet.. und minimale Erfolge erreicht.. Immer wieder tappe ich wirklich noch in so Fallen.. da könnte ich mich hinterher.. nochmal über mich aufregen.. Aufgrund (m.E.) einer falschen Reaktion meinerseits..

Noch kommt mir das aber so wahnsinnig schwer vor.. und ich wünschte mir deshalb ein paar Tipps.. wie ich es mir selbst etwas leichter gestalten könnte!

Ich habe mindestens ein Jahr.. versucht.. alles was mich ärgerte anzunehmen.. und hinzunehmen.. ich kam mir vor wie eine tickende Zeitbombe.. die bald platzt..
..
und wie schon oft in meinem Leben.. kommen dann so Sätze.. wie: Gelassener werden.. Wichtigkeit rausnehmen..
und schon der Gedanke daran erschafft mir etwas Erleichterung..
Nur.. es ist so verdammt schwer und mühselig.
.. und so bin ich eben auf der Suche.. nach einem etwas leichteren Weg..
aber.. Keine Macht.. d.h. machtlos.. nein.. niemals..
:wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Fr Jan 14, 2011 8:52 am 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2692
Wohnort: Bremen
Du glaubst also, du kannst etwas verändern. Also den Zahn habe ich mir vor Zeiten gezogen, es macht das Leben einfacher, nichts mehr verändern zu wollen. Veränderung passiert, da ist dann auch kein Stillstand.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Fr Jan 14, 2011 9:17 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
wahrscheinlich ist das Ansichtssache.. ich weiss.. dass das Leben Veränderung bedeutet.. aus Erfahrung.. meiner.. eben..!

Früher.. fühlte ich mich meinem Leben ausgeliefert.. ich dachte.. immer Das Universum liebt mich nicht.. und deshalb.. hab ich so ein unbefriedigendes Leben erhalten.. isso.. war so.. und wird sich nieeeeee ändern..

Mein Durchbruch.. hab ich dadurch erhalten.. dass ich im wahrsten Sinne des Wortes mein Leben in die Hand genommen habe..

Mir geht es wirklich noch nicht perfekt gut.. aber auf jeden fall besser.. als in dieser handlungsunfähigen Opferrolle.. die ich früher.. meinte .. erhalten zu haben.. !!

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 Betreff des Beitrags: Re: Wichtigkeit rausnehmen
BeitragVerfasst: Fr Jan 14, 2011 1:22 pm 
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Registriert: Sa Jul 25, 2009 6:36 pm
Beiträge: 84
Wohnort: Leipzig
Das mag vielleicht widersprüchlich klingen,
aber wenn ich so die letzten zwei oder drei Beiträge lese, finde ich, dass Du, martina, zwar gut "den Finger drauf" hast, someone aber an einer Stelle seines (ihres) Weges ist, wo eigene Handlung unbedingt wichtig ist. Es wäre nur besser, wenn Du, someone, Dich auch an allem freust, wo Du handlungsfähig geworden bist und Dich nicht mehr vergleichst.
Nur so ein kurzer Gefühlseindruck...
Herzliche Grüße,
nanabosho

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