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Nachfolgenden Text habe ich zum Hoppen ins entsprechende Forum gestellt. Darauf angesprochen stelle ich ihn nun auch hier zur Verfügung und freue mich auf und über zahlreiche Anregungen von Euch, die im Hoppen-Forum falsch aufgehoben wären. Hier der Text:
Hallo, Ihr Lieben,
ich bin ganz neu hier durch das Buch "Bestellungen beim Universum" gelandet. Ich hoffe, dass ich auch als Neuling um Eure Unterstützung beim Hoppen bitten darf. Ich befinde mich in einer sehr schwierigen persönlichen Situation, die ich alleine nicht hoppen kann, weil ich zu sehr emotional eingebunden bin.
Mein Mann und ich haben vor zweieinhalb Jahren standesamtlich und vor einem Jahr kirchlich geheiratet. Unsere gemeinsame Tochter, ein Wunschkind, ist nun 20 Monate alt.
In der Schwangerschaft hat mein Mann angefangen, sich emotional und körperlich von mir zu entfernen. Darauf angesprochen, hatte er immer Erklärungen parat, wie zum Beispiel Stress auf der Arbeit etc. pp.
Trotz der körperlichen Distanz ist es nun aber passiert, dass ich im April ungewollt von ihm schwanger geworden bin. Als er von der erneuten Schwangerschaft erfahren hat, hat mein Mann sich noch extremer verändert. Er ist sofort ins Gästezimmer ausgewandert und hat mir beinahe täglich gesagt, dass er dieses Kind nicht will. Er hat sich immer weiter von mir und unserer Tochter entfernt. War viel auf Geschäftsreise und jedes dritte Wochenende bei seinen Kumpels in Berlin, die ich nicht kenne und von denen er mir nichts erzählt. Er hat aber nie explizit von einer Abtreibung gesprochen, sondern fand es letztlich sogar gut, dass ich mich für das Kind entschieden habe. dennoch lehnt er es weiter ab. Ich bin jetzt im 7. Monat.
Im Alltag hatten wir uns trotz allem ganz gut arrangiert. Ich habe versucht, ihm seine Freiheiten zu geben und nicht zu viel über die Schwangerschaft zu reden. Auch die körperliche Distanz habe ich akzeptiert, auch wenn sie mich sehr verletzt. Trotz allem Entgegenkommen hat mein Mann sich keinen Millimeter auf mich zubewegt - ganz im Gegenteil: Vergangene Woche hat er meine Abwesenheit (ich war bei meinen Eltern) ausgenutzt und ist in einer Nacht- und Nebelaktion ausgezogen. Informiert hat er mich über diesen Schritt in einer Email.
In einem Gespräch Anfang der Woche hat er mir versichert, dass keine andere Frau im Spiel ist, dass er einfach nur Abstand braucht, um heraus zu finden, was er will. Ich solle seinen Schritt nicht als endgültige Trennung auffassen. Für ihn sei es eine Trennung auf Zeit.
Ich habe dann darum gebeten, dass wir erst einmal vier Wochen keinen Kontakt zueinander haben. Damit war er einverstanden. Nun herrscht also erst einmal komplette Funkstelle.
Ich will diese Zeit nutzen, um nach den vielen Monaten der Anstrengung zu mir und meiner Schwangerschaft zu finden. Ich möchte aber auch die Wut und Enttäuschung, die wohl verständlicherweise in mir toben in den Griff bekommen, um beim Universum um ehrliche Unterstützung bitten zu können, denn in meinem tiefsten Herzen wünsche ich mir schon, dass wir noch eine Chance haben.
Ich weiß, sehr komplex und viel. Umso mehr freue ich mich über Eure Hilfe.
Vielen Dank.
PS: Was vielleicht noch wichtig ist. In gewisser Weise wiederholt mein Mann bei seinem ungeborenen Sohn die Geschichte seines Vaters: Er hat seine Mutter verlassen, als diese schwanger geworden ist. Die Mutter wollte meinen Mann abtreiben, hat sich dann aber doch anders entschieden. Der Vater meines Mannes ist erst zu seiner Mutter zurückgekehrt, als mein Mann geboren war.
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