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Guten Morgen!
Laut The Secret oder Bleep sind Synchronizitäten das Zeichen dafür, ob ein Mensch das tut, was seiner Berufung entspricht.
Für mich sind Synchronizitäten daran zu erkennen, dass alles "wie am Schnürchen läuft".
Wenn ich mir etwas wünsche, es geht in Erfüllung und ich wünsche mir darauf aufbauend noch etwas und auch das geht in Erfüllung, dann erlebe ich jedes Mal die Synchronizität und, dass ich sie immer öfter erleben kann.
Wenn ich etwas mache und ich erlebe, dass dies das Thema meines heutigen Tages ist, dann erlebe ich sie auch. Die Synchronizität. Und ich erlebe sie aus der Synchronizitä heraus. Der Weg ist eben auch das Ziel. - Auch meine Tätigkeit hier, meine Schreiberei im allgemeinen, entsteht aus dieser Synchronizität und ist sie somit zugleich auch selbst.
Ich beginne meinen Tag im allgemeinen damit, dass ich meditiere, in die Statistiken schaue, die mir aufzeigen wie sich der Bekanntheitsgrad meiner Homepage und meines Forums entwickelt und schreibe meinen Tagebucheintrag, mein Zitat des Tages und ich schreibe auch hier. Manchmal ist es, wie du sicher schon mitbekommen hast, das Gleiche, was ich in meinem Tagebuch schreibe.
Die Reihenfolge dieses Handelns ist unterschiedlich. Manchmal lasse ich oben benannte Tätigkeiten aus. Alles geschieht praktisch immer im Einklang mit der Synchronizität.
Oft erlebe ich, so wie Heute, dass ich einen Tagebucheintrag geschrieben habe, der, ohne dass ich es zuvor wußte, das Zitat des Tages ausdrückt, dass ich danach aufschlage und für jeden lesbar auf meiner Startseite präsentiere.
Am Anfang erlebte ich das als "Das ist ja ein Ding!" und freute mich darüber. Heute erlebe ich es als Bestätigung meines Denkens und Tuns und freue mich auch darüber.
Auch das ist ein Grund, warum ich hier schreibe. Ich erlebe, dass es Sinn macht. Andere erleben das auch. Wieder andere möchten den Sinn nicht erkennen. Alles in Ordnung also.
Auch erlebe ich, dass ein öffentliches Tagebuch Interesse weckt. Das war soweit nachvollziehbar und neben meinem Wunsch andere an meinen Erfahrungen teilhaben zu lassen ein Bewegegrund für mein öffentliches Tagebuch.
Viele Menschen schauen sich Sendungen an, lesen Artikel in Klatschblättern, Foren und auch Bücher in denen es um andere Menschen geht.
Hier kann in zwischen zweierlei Motivation unterschieden werden:
Die Einen interessieren sich für das Leben der anderen und leben danach ihr eigenes, ähnlich wie zuvor, weiter. = Motivation: Ablenkung
Andere finden im Leben anderer die Inspiration sein eigenes Leben zu verändern. = Motivation: aktiver Veränderungsprozess
Ich hoffe und ich fühle, dass es so ist, dass mein öffentliches Tagebuch, mit dem ich mich für alle so zeige, wie ich erlebe, andere inspiriert sich der Veränderung mit Freude zu stellen und sie aktiv zu betreiben.
Gestern habe ich wieder erlebt, dass ich mich auf meine Hoffnung und auf mein Gefühl diesbezüglich verlassen kann:
Das Telefon klingelte. Ich hob ab, stellte mich vor und wünschte einen guten Tag. Die Anruferin stellte sich vor und platzte sofort damit heraus, wie meine Seite auf sie wirkt.
Ich war baff, erfreut von so viel Begeisterung und fragte nach, wie sie auf meine Seite gekommen sei. Ihr Ex-Mann, aus Erkelenz habe sie ihr empfohlen. "Und wo wohnst du?" fragte ich, da unser freundschaftlicher Austausch nur ein "du" zuließ.
Es stellte sich heraus, dass sie in Bielefeld wohnt, dass sie mit mir gemeinsam Seminare geben und dass sie mich also treffen wolle.
"Ich fahre in fünf Minuten nach Bielefeld, um dort an der Sparrenburg spazieren zu gehen." sagte ich. Und spontan vereinbarten wir uns dort zu treffen. - Synchronizität eben.
Der Spaziergang war sehr schön, wie das Gespräch selbst auch.
Sie erzählte von sich. Davon, dass sie ein Buch darüber geschrieben habe, wie sie mit ihrer Brustkrebserkrankung, völlig entgegend er medizinsichen Lehre, umgegangen sei und dass sie Heute, sieben Jahre später, keine Brustkrebs mehr habe.
Spannend! Endlich konnte ich selber einen Menschen kennenlernen, der es so macht, wie ich es schon lange als machbar lese. Sie hat sich selbst geheilt. Sogar ohne Hilfe. Vielleicht hat es deswegen sieben Jahre gedauert?
Auf jeden Fall hat sie erkannt, dass sie sich ihr Leid, den Krebs, selber erschaffen hat. sie hat erkannt, dass ihr Leid das Werkzeug war, das sie gebraucht hat, um endlich ihren Arsch hoch zu bekommen. sie hat also erkannt, dass "Leid" eine Einstellung ist, die sie selber verändern kann.
Zum Abschied schenkte sie mir das Buch "Die Leiter im Sand" mit dem sie aufzeigt, wie sie im Dialog mit ihrem Selbst - so verstehe ich "Klara" - zur Gesundheit fand und was sie dafür alles veränderte. sie hat es selbst geschrieben.
Wieder zu Hause angekommen rief ich sofort meine Freundin an und erzählte ihr von dem Anruf und dem Spaziergang.
Anmerkung: Interessanter Weise hatte Beate zuvor angerufen und gefragt, ob wir später gemeinsam spazieren gehen wollten. Nachdem ich in mich hineingefühlt hatte, hatte ich das abgelehnt. Danach rief Elisabeth erst an...
Und nun stellte sich während des neuerlichen Telefonates mit Beate heraus, was wir sie vor ein paar Monaten schon einmal getroffen hatten, und dass das neuerliche heutige Treffen exakt darstellt, wenn ich ausdrücke, dass ein Mensch so oft das selbe und die selben Menschen erlebt, bis er alles Wichtige für sich daraus gefunden hat.
Elisabeth und ich kannten uns also bereits. Und, was der Hammer war, genau wie in einem anderen Beispiel, haben wir uns beim zweiten Kontakt zuerst nicht wiedererkannt.
Unser erstes Treffen lief ominös ab. Was heißt eigentlich genau "ominös"? - Moment. Wikepedia... Aha: schlimmer, zweifelhaft, seltsam. Ja, das passt. Seltsam.
Wir hatten bei unserem letzten The Secret Treffen einstimmig beschlossen, dass wir uns nicht weiter treffen wollten. - Synchronizität eben. - Diese kam nicht in freundlichen Einvernehmen einher, sondern in einem von mir als unharmonisch, also als Streit erlebten Austausch, mindestens aber dank frustrierter Haltung, zum Ausdruck. Auch von mir mitverursacht.
Ich gab vor, dass ich auf Grund vom Verhalten anderer mich innrhalb der Gruppe nicht mehr wohl fühlte und ich mich deswegen nicht weiter treffen wolle. - Interessant, oder? Derjenige, der anderen sagt, dass sie selber der Grund sind und behauptet hat, das bei sich immer zu erkennen, schiebt andere als Grund für sein Handeln vor.
Blinde Flecken eben, die dazu führen, dass ich Heute sage, dass in jedem, also auch in mir, immer alles vorhanden ist und, wenn überhaupt, es nur wenig Menschen gibt, die sich zur Gänze von etwas freisprechen, tatsächlich dies nicht mehr ausdrücken.
Ich denke eher, wenn ein Mensch so weit ist, weiß er, dass er immer alles in sich hat und es jederzeit passieren kann, dass er etwas ausdrückt, wovon er einst glaubte es nicht mehr auszudrücken.
Und zu eben diesem damaligen Treffen erschien auch Elisabeth. Sie zeigte mir einen Aspekt an mir auf, den ich damals nicht wahr haben wollte. Ich weiß nicht mehr um welchen es sich handelt, das ist aber im Moment auch weniger wichtig. Wenn er wichtig ist, kommt er wieder hoch.
Und dann treffen wir uns Gestern, Monate später, wieder und erkennen uns beide zuerst nicht? Unachtsamkeit... Erlebt durch die Achtsamkeit, die auf etwas anderes gerichtet war.
Zwischen diesen beiden Treffen ist vieles Geschehen.
Da ich mit fast allen aus der Gruppe des TS-Treffs noch in sporadischem Kontakt bin, habe ich erlebt, dass es in jedem von uns einen enormen Wandel gegeben hat.
So oder so, es war eben an der Zeit sich auch loslassen zu können. Und erkennen wir es nicht im Achtsamen, dann eben im Streit.
So oder so scheint es für mich jetzt an der Zeit zu sein, mit einem Menschen etwas zu machen, den ich vormals abgelehnt habe.
Wie schrieb Peti so trefflich: "Wandel um 180°..."
Synchronizitäten sind es eben immer. Doch erst dann, wenn wir unser Erleben bewusst als hilfreich annehmen und nicht weiter als unwichtig ablehnen, was wir erleben, erleben wir die Synchronizität als weg und als Ziel.
Wenn wir uns weiterhin danach ausrichten, dass alles, was wir erleben zu unserer Weiterentwicklung hilfreich ist, erleben wir Synchronizitäten immer wieder und immer öfter.
Und nach und nach freuen wir uns immer mehr über das, was wir erleben.
Sogar dann, wenn wir uns früher noch darüber geärgert haben.
Und die Erfüllung unserer Wünsche wird immer weniger wichtig...
Liebe Grüße
Axel
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