Ich fühle mich schon viel ruhiger, zumindest jetzt am Wochenende. Dafür danke ich dem Universum. Und besonders dafür, dass wir so ein wunderbar sonniges Wetter haben. Das tut soooo gut.
@baerli: ich habe oft extreme Schulter-Nackenverspannungen. Zum einen liegt es an der Schreibtischarbeit, zum anderen, merke ich, dass ich oft unbewußt, in diesem Bereich anspanne. Sobald es mir bewußt wird, muss ich mich regelrecht zwingen, locker zu lassen.
Genau Martina, Empathie ist das Stichwort.
Ich kann mich in andere Menschen hineinversetzen, warum sie wie und was machen. Ich muss das zwar nicht nachvollziehen können, aber aus ihrer Sicht der Dinge, verstehe ich sie dann. Andere sagen oft, ich versteh ihn/sie nicht.
Ich fühle mit ihnen mit. Das geht so weit, dass ich deren Trauer z.B. nachspüre und mitlebe. Da muss ich mir dan regelrecht ein "stop" setzen, da es mir nicht selbst passiert ist und für mich keinen Grund gibt weiterhin traurig zu sein.
Der Umgekehrte Fall ist mir dafür sehr willkommen: Freude, die ansteckend ist

macht aus einem regnerischen Tag gleich einen Sonnentag.
Wißt ihr, was mir wirklich die letzten zwei Tage bewußt geworden ist: ich galt immer als die total ruhige. Waldkatze ist in ihrer Mitte und immer so lieb, aber wie es in meinem Inneren aussieht, wissen die wenigsten. Ich schlucke viel herunter und ärgere mich über die Dinge, aber lass den Ärger nicht raus, weil ich nicht als zickig oder hysterisch gelten möchte. Das ist ein Knackpunkt an dem ich arbeiten muss, weil ich gemerkt habe, dass mich sonst diese vielen innerlichen Gefühle aufreiben.
Bei mir fallen zur Zeit zwei Dinge gleichzeitig ins Gewicht: die Unzufriedenheit im Job, wie mit Mitarbeitern umgegangen (speziell, im weiteren Sinne, natürlich die Art wie ich damit umgehe und dann auch weiter gefasst auch mit den anderen Menschen in meinem Umfeld) wird und dann meine große Liebe, die gerade ihren eigenen Weg gehen muss und ich ihn sehnlichst an meiner Seite wünsche, was aber noch nicht möglich ist.