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 Betreff des Beitrags: Selbstliebe
BeitragVerfasst: So Feb 26, 2006 6:49 pm 
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Registriert: Mo Feb 20, 2006 1:24 pm
Beiträge: 11
Hallo ihr Lieben,

ich bin in letzter Zeit, seit ich mich mit den universellen Gesetzen etc. befasse oft auf das Thema Selbstliebe gestoßen, hab mich sonst immer davon etwas distanziert, weils mich irgendwie nix anging... dachte ich! Denn mittlerweile ist mir bewusst geworden, dass mich das sehr wohl was angeht und nach und nach stelle ich fest, dass meine Gedanken da sehr eingefahren sind. Um es krass auszudrücken: Ich habe arge Probs mit der Selbstliebe sowie der Selbstakzeptanz.
Ich bemerke zwar schon meine negativen Gedanken in dieser Richtung, oftmals melden sie sich mit "Hilfe, bin ich blöd", "Oh gott nee, das kann ich nicht oder schaffe ich nicht", "seh ich heut wieder scheiße aus" etc. pp.
Umgehen kann ich mit diesen gedanken jedoch nicht wirklich, auch helfen mir Affirmationen in diesen Situationen nicht so recht weiter.
Nun hab ich ein schönes Buch dazu gelesen "Nichts an dir ist verkehrt" unf für mich draus gezogen, dass ich diesen Teil einfach annehmen muss, er gehört eben zu mir. Ich sollte diese Gefühle umarmen und Mitgefühl dafür aufbringen.
Bei meiner täglichen abendlichen Meditation kommen jetzt aber auch solche Gedanken hoch.. "es ist quatsch, was du hier machst, das bringt doch eh nix" usw. Ich versuche dann, die Gedanken wie Wolken weiterziehen zu lassen.
Ich merke auch, dass seit einigen Tagen mein Bauch etwas drückt, da hat sich wohl ganz schön energetisch was aufgestaut..
Frage an euch: Sind das Zeichen der Besserung?? Ich bin so durcheinander, was die Selbstliebe angeht, denn verdrängen, so wie ich es sonst immer gemacht hab, führt ja eher zum Gegenteil, näml immer mehr Selbsthass..

Ich weiß nicht so recht weiter, zudem lebe ich übergangsweise bei meinen Eltern und ich spüe mittlerweile die "negative" Kommunikation, d.h. Vorwürfe, Beleidigungen... im Prinzip nimmt hier keiner den anderen ganz bedingungslos an. Ich sehne mich sehr nach Ruhe und Muße, aber finden kann ich sie in meinem Elternhaus nicht.

Es ist so kompliziert, nicht mal über die Konzentration auf meinem Atem oder das Loslassen verschwindet der Kloß in meinem Bauch und ich merke auch, dass meine Grundeinstellung sehr negativ ist..

Hab ich mir denn meinen Optimismus immer nur eingeredet, damit ich nicht tiefer in mir bohre, weil ich doch Ansgt davor habe, was ich vorfinden werde??

Ich hab sogar gemerkt, dass ich Angst vor dieser Angst habe.. was ich eigentl sehr lächerlich finde, wenn ich es genau betrachte, aber ich weiß nicht, wie ich das auflösen soll??

Großen Dank schonmal für eure Meinungen und Antworten...

Jula


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo Feb 27, 2006 11:30 am 
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Registriert: Mi Feb 15, 2006 8:33 am
Beiträge: 39
Hallo Jula,

seitdem ich mich hier im Forum bewege, fällt mir eindeutig auf, dass die Probs die andere Haben auch ich habe.

Die Selbtliebe
Ich denke, dass das ein Lernprozess ist, weil in unserer Gesellschaft die Liebe so gelern wird: Tu dies und tu das, dann liebe ich dich auch. Ich kenne ds so aus der Erziehung. Was habe ich aber jetzt gelernt? Ich habe gelrent, dass ich liebenswert bin wenn ich für andere tue und so bin wie ich andere haben wollen. Wann habe ich gelernt mich selber zu lieben?

Tja und dann fällt mir hierzu noch Gott und die Kirche ein, die mich gelehrt hat, dass ich nur geliebt werde und in den Himmel komme wenn ......

Ganz interessant ist dabei, dass man beginnt sich für alles und jede selbst zu verurteilen, bei dem man glaubt Mist gebaut zu haben.

Ich habe für mich vorerst zwei Wegge gewählt, mehr an die Selbstliebe heranzu kommen. Ich bete und versuche einen Gott zu begreifen, der mich liebt, egal wie ich bin und was ich tue und ich sage mir öfters "ich liebe mich selbst bedingungslos und übernehme mehr und mehr Selbstverpflichtung". Da ich allerdings hier noch ganz in den Anfängen bin kann ich dir nicht sagen was dabei rauskommen wird.

Was deinen Bauch angeht, vermute ich, dass du in einem Beziehungskonflikt steckst. Ich persönlich reagiere immer mit Bauch und Unterleib, wenn ich mich in unklaren Beziehungen bewege. Das ist meine eigene Erfahrung. Teste doch einfach mal deine Umgebungen aus, aändere sie, gehe woanders hin und überprüfe dann, was mit deinem Bauch passiert.

Es liegt Goldstaub in der Luft, lass ihn auf dich niederfallen und absorbiere ihn.

Grüße Glücksstern


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo Feb 27, 2006 12:27 pm 
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Registriert: Fr Jun 03, 2005 10:38 am
Beiträge: 392
Wohnort: Hamburg
Hallo,

"Ich denke, dass das ein Lernprozess ist, weil in unserer Gesellschaft die Liebe so gelern wird: Tu dies und tu das, dann liebe ich dich auch. Ich kenne ds so aus der Erziehung. Was habe ich aber jetzt gelernt? Ich habe gelrent, dass ich liebenswert bin wenn ich für andere tue und so bin wie ich andere haben wollen. Wann habe ich gelernt mich selber zu lieben?"

Liebe durch Leistung nennt man das.

Djohariah Toor schreibt in ihrem Buch "Llieder vom heiligen Berg":

"Wenn wir Liebe oder Anerkennung nur bekommen, indem wir gefallen, entsteht in unserem Innern eine subtile Tyrannei. Wir lernen allmahlich, nicht auf unser eigenes Urteil zu hören. Wenn andere uns nur liebten, wenn unser Zimmer sauber und unsere Haare gekämmt waren, wenn wir gute Noten nach Hause brachten oder die Unterwäsche gewechselt hatten, dann wurden wir mit der Zeit selbst leistungsbezogen. Wenn Liebe nur unter bestimmten Bedingungen vergeben wird, erleben wir sie als subtile Art der Unterdrückung.
Familien, die das Beste für ihre Kinder wollen - und das wollen die meisten - haben auch reichlich Erwartungen an sie. In Familien, wo Konventionen höher bewertet wird als Kreativität, wo gut angesehen sein wichtiger ist als gut leben, da kann nichts grünen."

Einen schönen Text zum Thema gibts hier:
http://www.standenat.at/artikel/kunst-s ... lieben.htm

Liebe Grüße
Sonja


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo Feb 27, 2006 1:04 pm 
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Registriert: Mo Feb 20, 2006 1:24 pm
Beiträge: 11
Hallo Glücksstern und Sonja,

vielen Dank Sonja,
der Artikel aus deinem Link ist wirklich gut!
Wiedererkannt habe ich mich dort auf jeden Fall, vor allem, dass übertrieben positives Denken zur Verdrängung der Gefühle führt. Ich glaube, ich bin da ein gutes Beispiel für.. mir sind quasi gerade die Schuppen von den Augen gefallen..

Glücksstern, ja es ist komisch, dass man hier was liest und denkt: "Hey, mir gehts auch so!" Passiert mir auch ständig :wink:
Hab mir zur Selbstliebe auch Hilfe bzw. einen Wegweiser vom Uni bestellt, ich glaub die Lieferung ist über Sonja eingetroffen ;-)


Lieben Gruß,
Jula


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 Betreff des Beitrags: Viel Mut
BeitragVerfasst: Mo Feb 27, 2006 5:02 pm 
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Registriert: So Jan 22, 2006 1:21 pm
Beiträge: 49
Hallo Jula,

ich glaube, uns allen ergeht es ständig so, daß die Problemen von anderen eigentlich auch unsere eigenen Probleme sind.........leider :cry: oder zum Glück :wink: , denn wir sind nicht alleine.

Liebt man sich selber, ist man doch schon sehr mutig. Denn dann steht man für sich ein und beschützt sich selber. Wer tut das schon für uns? Da müssen wir einfach selber anfangen und sagen: "Hey, ich bin ich und es ist gut so. Niemand ist so wie ich. Ich bin einzigartig!" Und darauf können wir doch stolz sein. Und die Erkennung des eigenen ICHs ist ein großer Schritt durchs Leben. Man lernt zwar ständig, aber nur mit der Eigenliebe hat man auch festen Boden unter den Füssen. Ich habe es für so erlebt.
Liebe, die ich weitergebe, hat einen festen Untergrund, aber sie ist viel mehr wert, wenn ich selber auch auf einem festen Boden stehe.

Gruß Trulli :lol:

_________________
Lebe deine Träume!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Feb 28, 2006 3:12 pm 
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Registriert: Mi Feb 15, 2006 8:33 am
Beiträge: 39
Sonja,

der Text ist einzigartig. Wie wenig liebe ich mich, dass ich mich derart demütigen lasse, wie das die letzten zwei Jahre in meinem Leben geschehen ist.

Wenn nicht eine Freundin vor einem dreivietel Jahr zu mir gesagt haette, schau nach vorne und gehe in kleinen Schritten weiter, sonst erstarrst du zur Salzsäule, dann wäre ich heute mit diesem Bekannten -siehe Resonanztext- ein menschliches Wrack. Eine Demütigung nach der Anderen und ich selbst habe um Liebe, Frieden etc. gekämpft.

Ich werde nun denn doch nochmal alles Revue passieren lassen müssen um in mir selbst Klarheit zu schaffen. Möge Gott mich begleiten und dafür Sorge tragen, dass ich Stück für Stück mich selber lieben lerne und das wünsche ich allen Menschen, die sich danach sehnen.

Liebe Grüße
Glücksstern


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Mär 01, 2006 10:17 pm 
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Registriert: Mi Nov 16, 2005 8:09 pm
Beiträge: 110
Hallo Sonja,

der Artikel ist spitze. :D Den werde ich sicher noch manches Mal weiter-empfehlen.
Danke.

Bist du über Christa Kössner zu S.Standenat gekommen?

Liebe Grüße
sunlight


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do Mär 02, 2006 8:21 am 
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Registriert: Fr Jun 03, 2005 10:38 am
Beiträge: 392
Wohnort: Hamburg
Hallo sunlight,

nein, auf die Seiten bin ich gekommen, als ich mal nach einem Thema gegoogelt habe.
Und ich war sehr erfreut, welch ein reicher Schatz an Informationen sich da auftat. Ich gucke immer wieder gern in diese Artikel, und empfehle sie auch oft weiter.

Liebe Grüße
Sonja


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Mär 11, 2006 3:02 pm 
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Registriert: Mi Feb 15, 2006 8:33 am
Beiträge: 39
Hallo Zusammen,

ich habe nun doch ne wichtige Frage.

Warum schaffe ich es nicht wirklich meine negativen Gedanken rauszuwerfen? Ich versuche es, dann glaube ich ein paar Stunden an Gutes, Positives und dann holt mich schlussendlich wieder das negative Denken ein.

Z.B. glaube ich, dass ich es nicht verdient habe, dass mich andere Menschen wirklich lieb haben. Dann sehe ich um mich und stelle fest, dass da schon Menschen sind, die mich lieb haben. Kommt aber mal einer, der mich dann eben nicht lieb hat -ich das glaube/weiss-, dann bin ich wieder beim Satz:
Ich habe es nicht verdient, dass mich andere Menschen lieb haben.

Was mache ich falsch? Wie kann ich das in den Griff bekommen?

Das war nur ein Beipiel. Davon habe ich jede Menge.

Wer hat mir einen guten Rat/Tip/Hilfe?

Liebe Grüße
Glücksstern

PS: Mit NLP habe ich es verucht - erfolglos


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BeitragVerfasst: Sa Mär 11, 2006 4:04 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2692
Wohnort: Bremen
Ich liebe mich ja selbst, habe inzwischen ja gar keine Probleme damit, aber alles so in Worte fassen, wie das bei mir gegangen ist, fällt mir ja immer schwerer. Deswegen möchte ich euch folgende Seite an s Herz legen:
http://www.standenat.at/artikel/kunst-s ... lieben.htm.
Viel Spaß beim Lesen.

_________________
Alles Liebe
Martina
----------
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Mär 11, 2006 4:17 pm 
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Registriert: Mo Mär 06, 2006 11:37 pm
Beiträge: 5
Hallo ersteinmal !!!!!

hab grade gelesen was du geschrieben hast und bin gleich etwas traurig geworden! :cry:
zuerst einmal....DU kannst für DICH selbst überhaupt garnichts verkehrt oder blödes oder negatives tun!!!!!!Das Gefühl was du hast, kommt meist daher das man es am liebsten allen anderen leuten alles recht machen will und du dadurch "vergisst" was dir gut oder nicht gut tut und dir freude macht!Du bist einzigartig und es gibt niemanden anderen der so ist wie du!!versuche mit dir freundschaft zu schließen, sei nicht böse wenn es menschen gibt die dich nicht so gern haben wie du es gerne hättest!vielleicht ist das deshalb so weil dir diese menschen für dein leben eben gerade nicht so wichtig sind!ich glaube das universum schickt uns schon die "richtigen" menschen für unser leben und es können eben nicht alle sein(wär auch ganz schön stressig :wink: )...versuch mal bei nächster gelegenheit daran zu denken,also in etwa-"ok ich habs versucht;dann passen die wohl nicht in meine leben im moment"- und bedanke dich beim universum dafür, nimm es an und verbrauche nicht weiter deine kostbare energie darin!!!!
ist doch schade darum, in der ganzen zeit in der du versuchst "unpassende" leute "passent" zu machen kannst du dich um deine sowiso "passent"-freunde kümmern!!


guter buchtip-----"Glücksgefühle bis zum Abwinken" von Ella Kensington



schick dir einstweilen für deine Aufgabe viel licht und ich bestell mir von dir berichte!!!!!!! :wink:


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BeitragVerfasst: Sa Mär 11, 2006 8:13 pm 
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Registriert: Mi Feb 15, 2006 8:33 am
Beiträge: 39
Hallo Martina, hallo Kristina,

Martina, den Text habe ich mir gestern ausgedruckt und während ich den so lese wird mir klar, dass ich eigentlich schon die ganze Zeit versuche mich auf positives Denken zu polen. Das steht da ja auch drin aber es klappt irgenwie nicht.

Kristina, mal ein anderes Beispiel:
Da schicke ich ne Bestellung ab und irgendwann drauf denk ich dann, die geht ja eh nicht in erfüllung. Das sind dann natürlich die Bestellungen, die mir wichtig sind, die Bestellungen/Wünsche, die ich teilweise schon jahrzehnte mit mir rum trage und dann :-(.

Dnn denk ich einmal was fürchterliches und prompt kommts direkt auf mich geschossen. Ich scheine ein Magnet für Katastropensituationen zu sein.

Vielleicht sollte ich mal beginnen alles was ich mir eigentlich wünsche als Katastrophe zu betrachten. Vielleicht gehn die Wünsche ja dann in Erfüllung.

Ich beneide die Menschen, die durchs Leben gehen und genießen, denen irgendwie alles in die Hände fällt, was sie so alles gerne möchten und mir fällt entweder gar nichts in die Hände oder genau das, was ich eben nicht möchte.

Inzwischen häufen sich dazu noch seltsame Dinge. Mein Mann und ich wohnen getrennt und er hat seine Post umgemeldet. Jetzt kriegt er meine Post an seine Adresse und ich seine Post an meine Adresse.
Wenn wir die Wohnungen tauschen würden, dann würd´s wieder stimmen.
Gut darüber schmunzel ich, jetzt aber brüüüüüülllll - ich will meine Wünsche erfüllt haben und endlich positiv denken.

Liebe Glückssterngrüße

Oder soll ich dieser Weisheit folgen? Was den Indianer nicht umbringt macht ihn stark


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BeitragVerfasst: Sa Mär 11, 2006 9:20 pm 
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Beiträge: 2267
Wohnort: bei Bremen
Hallo Glücksstern und Jula,

mir fällt da eine Übung ein, die ich persönlich sehr gerne mag. Vielleicht ist es ja auch etwas für Euch?

Ich habe den Auszug einfach mal kopiert:

""Eine typisch hawaiianische Methode, in einen guten energetischen Zustand zu kommen, ist das sogenannte "Segnen":

Man setzt sich in eine ruhige Ecke, schließt die Augen und lobt sich eine Minute lang selbst. Damit meine ich keine Selbstbeweihräucherungen, keine Lebenslügen, nichts, was Sie sich selbst niemals ernstlich glauben könnten, aber sehr wohl ein Anerkennen all dessen, was Sie an sich selbst mögen und schätzen.

Loben Sie jedes körperliche Detail, das Ihnen gefällt, die Form Ihrer Augenbrauen oder Fingernägel, Ihre Zähne und Knöchel, was auch immer. Halten Sie sich nicht mit irgendwelchen "Ja, aber ..." auf, richten Sie Ihre Aufmerksamkeit ganz bewußt auf das, was Sie anerkennen können. Ich erinnere zum Beispiel deutlich, dass ich als Kind ein winziges Muttermal auf meinem Handrücken wunderschön gefunden habe. Niemand hätte dieses Faible verstanden, aber darum geht es eben überhaupt nicht.

Loben Sie Ihre körperliche Ausdauer, alle Organe, die so unbemerkt Ihre Arbeit tun, Ihr Skelett, das Sie aufrecht hält, Ihre Muskulatur, jede einzelne Zelle in Ihrem Körper. Loben Sie Ihre geistigen und emotionalen Fähigkeiten, alles, was Sie in Ihrem bisherigen Leben geschafft und bewältigt haben.

Und dann öffnen Sie Ihre Augen wieder und anerkennen Ihre unmittelbare Umgebung. Erwähnen Sie alles, was Ihnen nützt und Ihr Leben angenehm gestaltet. Loben Sie Ihre Couch, auf der Sie so gut sitzen, die Heizung, die Topfpflanzen, den Teppich und das heißgeliebte Bild an der Wand. Nehmen Sie alle Farben, Linien und Formen bewußt wahr und übergehen Sie nichts als selbstverständlich oder nicht beachtenswert. Auch dafür investieren Sie eine ruhige Minute.

Sie werden sich wie neu geboren fühlen. Auch wenn Ihnen das im ersten Moment befremdlich vorkommen mag, ein Versuch macht Sie sicher. Und ich hoffe, Sie finden in Zukunft jeden Tag zwei Minuten zum Segnen.""

Aus "Magie ist keine Hexerei - Vom bewußten Umgang mit Energie" von Eva Ulmer-Janes,
Ibera Verlag, ISBN 3-900436-50-9

Liebe Grüße von Amber


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BeitragVerfasst: So Mär 12, 2006 12:18 am 
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Registriert: Fr Jun 03, 2005 10:38 am
Beiträge: 392
Wohnort: Hamburg
Huhu Amber,

wenn du Huna magst, kennst du auch sicher die Bücher von Serge King, oder?
Die finde ich persönlich noch besser als die von Eva.

Liebe Grüße
Sonja


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BeitragVerfasst: So Mär 12, 2006 1:22 pm 
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Registriert: Sa Jul 02, 2005 11:17 pm
Beiträge: 2267
Wohnort: bei Bremen
Hallo Sonja,

Jaaaaaaa :lol: , ich liebe Huna!
Den Stadt-Schamanen habe ich inzwischen auch, genauso wie die anderen Bücher von Eva Ulmer-Janes und ich sauge alles auf, was ich im Inet zu fassen bekomme :D .

Bin allerdings erst vor kurzer Zeit durch das Wunschprojekt-forum auf Huna aufmerksam geworden. Huna fasziniert mich und ich habe das Gefühl, als wäre ich am Ende einer langen Suche angekommen. Huna und Abraham ... mehr brauche ich nicht :lol:


Liebe Grüße! Amber

_________________
Es ist ein Abenteuer, das eigene Paradies zu finden.
("Wie im Himmel")


Zuletzt geändert von Amber am So Mär 12, 2006 11:04 pm, insgesamt 1-mal geändert.

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