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 Betreff des Beitrags: Saat und Ernte
BeitragVerfasst: Mo Feb 06, 2006 6:39 pm 
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Registriert: So Feb 05, 2006 11:52 pm
Beiträge: 3
Hallo zusammen

Gemäss Mohr-Theorie kommt alles zu einem zurück, wenn auch auf Umwegen. Das sei mit guten Gedanken/Taten, aber auch mit schlechten so.

Hab ihr eine Idee, warum das so sein soll bzw. wie man darauf schliessen kann?

Ich glaube zwar schon, dass sich Energie immer weiterverbreitet, dass sie nie "stirbt", sich verwandelt und irgendwann vielleicht auch wieder in der einen oder anderen Form zu einem zurückkommt.. aber warum sie dann "gleichartig" im Sinn von gut oder böse sein soll? Ich denke, dass die Energie selbst und somit auch das Leben gar nicht zwischen Gut und Böse unterscheidet. Daher kann sich Gutes in Böses und umgekehrt verwandelt.. und wer weiss: Tut man gutes, erhält man Böses und umgekehrt.

Liebe Grüsse,
Janosh


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BeitragVerfasst: Di Feb 07, 2006 1:56 pm 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Frage: was ist daran kompliziert? Ist doch irgendwie das einfachste "Gesetz", oder täusche ich mich da?

Wenn ich 3 Stunden Klavier am Tag übe, bin ich normalerweise - bei selbem Ausgangslevel - besser als derjenige, der 3 Minuten am Tag übt. Betonung auf "normalerweise"!!!

Wenn ich 10 Stunden auf eine Prüfung lerne (wieder mit selber Ausgangslage), schreibe ich höchstwahrscheinlich eine bessere Note als der/die, der weniger lernt.

Etc. etc. etc.....

Ausnahme ist: LIEBE! Wenn ich etwas liebe, muss ich normalerweise weniger Kraft aufwenden, um das selbe Ergebnis zu erzielen.

Dass man, wenn man Gutes tut, Böses bekommt und umgekehrt, ist schlichtweg Schrott. Ich weiß nicht, wie du auf sowas kommst. Bärbel spricht zwar von der Kehrseite der Medaille (Liebe ist die Kehrseite von Haß), hat aber nichts mit diesem ausgesendeten Haß/Liebe zu tun!!!

Das Leben unterscheidet nicht zwischen gut und böse! Aber es nimmt Differenzen zwischen starker und schwacher Liebe war! Es unterscheidet in Liebe und Haß, wenn man so will, aber es urteilt nicht in Gut und Böse(früher war es "böse", vor der Ehe Sex zu haben - hab aber nichts mit Liebe/Haß zu tun!!!!)

Im Prinzip kannst du was "Böses" in voller Liebe tun! Dann nimmt das Universum die Liebe wahr! Ich glaube aber, dass die wenigsten Menschen in voller Liebe, sagen wir, jemanden umbringen. Das ist nicht menschentypisch "lieb".


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BeitragVerfasst: Do Mär 02, 2006 10:13 am 
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Registriert: Mi Aug 24, 2005 1:25 pm
Beiträge: 36
Wohnort: trier
hallo janosh!
späte antwort,aber ich finde dass du in gewisser weise auf jeden fall recht hast. gut oder böse gibt es nicht, sondern wir menschen sind es, die einfache situationen oder tatsachen bewerten (deshalb find ich ja auch manches gut,was andere schrecklich finden...).
und wenn dir mal was passiert,dass du als negativ bewertest,dann ist es das vielleicht nur oberflächlich oder kurzfristig, aber irgendwann erkennst du,dass es DIE CHANCE deines lebens war. Kennt jemand die geschichte mit dem chinesischen bauer?die zeigt das sehr deutlich...
außerdem habe ich auch schon gehört und erlebt, dass positive dinge sehrwohl negative anziehen können. neale donald walsh schreibt auch darüber, dass wenn du dir etwas wünschst, erst einmal alle gegenteiligen umstände usw.eintreten. das hat halt damit zu tun,dass kalt nicht ohne warm existieren kann, oben nicht ohne unten usw.
das ist meine meinung dazu :wink:
gruß mad hatter

ps: draußen schneits grad richtig krass und daran lässt sich unsere thematik leicht erklären..ich könnte denken "mist, ich will endlich frühling haben"aber dann feststellen wie schön es ist einen schneemann zu bauen oder mal wieder rodeln zu gehn. oder ich würde vielleicht daheim festsitzen,weil ich keine winterreifen hab,würde mich tierisch ärgern und dann erfahren,dass das konzert auf welches ich wollte ausfällt, ich damit einem unfall entgangen bin, oder mich jemand besuchen kommt den ich lange nicht gesehen hab........usw.usw.
fakt ist dass ich mich heut morgen bisschen geärgert hab und jetzt einfach feststelle, von welcher einfachen vollendeten schönheit schneeflocken sind! aber das ist ja eher wieder ein beispiel für positives denken usw........


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BeitragVerfasst: Fr Mär 03, 2006 5:08 pm 
Hi Janosh,

ich kann Deine Frage gut nachvollziehen. Ich habe in der Schule oft meine Hefte, Wörterbücher usw hergeborgt - war ja eine gute Tat, oder?
Nur leider wurden mir die Dinge nicht von selber wieder zurückgegeben, sondern ich durfte allem nachrennen, DAS fand ich nicht nett, vorallem weil diejenigen eher pikiert reagiert haben "Warum regst Du Dich denn auf...."

Ich bin sehr schnell drauf gekommen, daß, wer zu nett ist, auch zu schnell einfach ausgenützt wird. Ich hatte eher große Skrupel, auch so zu sein, aber nach jahrelangen Lektionen vom Universum bin ich doch zum Schluß gekommen, daß lieber ich ausnützen will, als ausgenützt zu werden. In diesem Fall deute ich den "Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst"-Satz wortwörtlich: An Tagen, an denen ich mich selbst nicht liebe, warum soll ich da andere lieben? Und dann verbreite ich mitunter soviel an negativer Energie, daß mich sogar Hunde anknurren, die mich kennen. :D Und dieser Vorgang ist so ungemein reinigend und befreiend, daß ich mir keine Sorgen mache, weil es mir danach bald wieder besser geht.

Ich bin sicher nicht auf dieser Welt um jede Sekunde meines Lebens Liebe zu verbreiten, denn dann hätte ich hier nichts verloren, sondern könnte ohne Reinkarnation auskommen. Ich bin ein Mensch und leide wie alle Menschen unter natürlichen Gefühlsschwankungen, und darüber rege ich mich nicht auf, würde ich keine Höhen und Tiefen mehr verspüren, DANN wäre es Zeit sich zu überlegen, was mit mir nicht stimmt.

Meine Aufgabe ist es, die Gefühle verstehen zu lernen, aus meinem LEben zu lernen und nicht eine Heilige zu werden - so seh ich das!

LG
Cindy


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BeitragVerfasst: Mo Mär 06, 2006 8:04 am 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Hallo Cinderella

ich sehe es nicht so, dass man hier eine Heilige werden soll. Alle, die da so zum Thema Liebe schreiben, ich mein jetzt, in der Eso-Ecke oder wie immer man das nennt, schreiben bewußt, dass es nicht um was moralisches handeln soll, wenn man liebt.

Sondern dass eben alles leichter fällt, dass es einem selber besser geht, dass die Liebe zurückkommt, dass Wünsche erfüllt werden etc. Irgendwo im Lola-Prinzip-Buch steht, dass es besser ist, Liebe auszusenden, als 1000 Schüsseln Reis zu füllen!

Vielleicht kennst du das Gefühl, wenn dir jemand was gibt, aber nur ungern. Es ist ein blödes Gefühl! Ich freu mich vielleicht noch über das Geschenk, aber so richtig dankbar bin ich nicht. Hat ein Strauß Blumen von deinem Freund noch eine Bedeutung, wenn du ihn regelrecht erzwingen musstest? Ein Kuss, wenn du darum bitten musst? Das alles hingegen ist toll, wenn es freiwillig kommt. Dann, nur dann, fühlt es sich nach Liebe an.


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BeitragVerfasst: Mo Mär 06, 2006 8:20 am 
Hallo Allal,

ich gebe Dir durchaus recht, aber was ist, wenn man mit Geschenken eine Erwartungshaltung verbindet? Dadurch erzwingt man vom anderen eine Handlung, die dieser nicht so ganz freiwillig begeht.
Ich kenne das aus eigener Erfahrung, wenn ich als Kind etwas nicht tun wollte, wurde direkt darauf hingewiesen, daß ich ja immer soviel Geschenke bekäme und dafür eben was schuldig bin. Hier wurde eindeutig mit Hintergedanken geschenkt, und was zurückkam war nicht unbedingt Liebe von meiner Seite, denn die kann man nicht erzwingen.

Leider ist es mir in der Schule genauso ergangen, ich spürte auch, wie andere, die ich um Hilfe bat, mir nur ungern halfen, aber sie waren beleidigt, wenn ich nicht immer sofort zur Stelle war.
Eine zeitlang läßt man sich das ja gefallen, daber irgendwann ist mit diesem Helfersyndrom schluß und man sieht auch mal zu, wie die anderen wursteln.

Vielleicht liegt der Grund aber auch in meiner Erziehung, da wurde mir immer gesagt, man müsse hilfsbereit sein - quasi eine Pflicht daraus gemacht. Jedenfalls habe ich aus den Resultaten meine Schlußfolgerungen gezogen und bin seither mit meiner Hilfeleistung wählerischer und die Erfolge sprechen für sich!

LG
Cindy


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BeitragVerfasst: Mo Mär 06, 2006 8:28 am 
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Registriert: Fr Jun 03, 2005 10:38 am
Beiträge: 392
Wohnort: Hamburg
Hallo Cindy,

" Jedenfalls habe ich aus den Resultaten meine Schlußfolgerungen gezogen und bin seither mit meiner Hilfeleistung wählerischer und die Erfolge sprechen für sich!"

Was meinst du, wenn du im Zusmmanhang mit Hilfestellung von "Erfolgen" sprichst?

Liebe Grüße
Sonja


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 Betreff des Beitrags: schöne Diskusion
BeitragVerfasst: Mo Mär 06, 2006 3:54 pm 
hallo zusammen,

lasst euch nicht stören, ich bin grade mal wieder am durchforsten des Forums und dabei auf diese schöne Diskusion gestoßen. :D
Macht weiter so - und schon bin ich wieder unterwegs in den endlosen weiten dens www ......


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Mär 07, 2006 6:02 pm 
Hallo Sonja,

ich meine, daß ich mich durchaus auch mal zurückhalte und nur "ausgewählten" (klingt jetzt dämlich, aber ich kann es nicht besser formulieren) Personen helfe. Wenn mir ein Mensch sympatisch ist, helfe ich einfach ohne lange nachzudenken.

Ich glaube auch, daß ich hier klarstellen sollte, was genau ich unter "Hilfe" verstehe. Es geht hier nicht um Dinge, wie die Türe aufhalten usw, sondern um Hilfsbereitschaft in Form von etwas herborgen, etwas suchen, Dienste übernehmen usw.

Viele Personen haben nämlich die Angewohnheit, derlei Dinge als so selbstverständlich zu sehen, daß sie erbost sind, wenn sie mal ein "Leider nein" erhalten. Ganz zu schweigen davon, daß sie selber sich mal für einen anderen bequemen müssten, was zu tun. Das meine ich.

Und um Deine Frage zu beantworten, Sonja, ich helfe den Menschen, die Hilfe zu schätzen wissen und die auch bereit sind anderen zu helfen. Energievampiere, die nur ausnützen, können vor mir auf den A... fallen, ich gehe um sie herum.

Das alles mag sehr ernüchtert klingen, und so ist es auch. Endlich habe ich verstanden, wie der Hase läuft und wer immer nur nett ist, wird immer ausgenutzt. Auch Neinsagen muß gelernt werden, das wissen nur viele nicht.

Auch ein wenig Taktik im Leben kann nicht schaden, man muß nicht immer und überall gleich mit hilfreichen Tipps aufwarten, wichtig ist aber, daß man dem richtigen Menschen zur richtigen Zeit einen Tipp gibt, dann kommt man vorwärts. Dies ist kein Allheilmittel und man wird immer wieder mal auf die Nase fallen, aber das macht nichts, solange man daraus lernt. Das ist meiner Meinung nach der Sinn des Lebens, aus den Situationen, die sich einem bieten zu lernen und auch durchaus unterschiedliche Wege auszuprobieren.

Wo es kein Licht gibt, da ist auch kein Schatten möglich und ich kann immer wählen, ob ich mal ins Licht oder mal in den Schatten gehen will, je nachdem, was mir im Moment mehr nützt oder auch Freude bereitet!

Ich hoffe, das war so halbwegs verständlich?

LG
Cindy


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Mär 07, 2006 6:26 pm 
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Registriert: Fr Jun 03, 2005 10:38 am
Beiträge: 392
Wohnort: Hamburg
Hi Cindy,

ich denke, ich habe dich verstanden :-)

Mir geht's zum Beispiel so, dass ich mich nicht mehr vollheulen lasse, von Menschen die gar nichts an ihrer Lage ändern wollen.

Oder als Gesprächspartner herzuhalten für Leute, denen nichts anderes einfällt, als nur rumzunörgeln.

Du hast schon Recht, unterstützen kann man immer nur dort, wo Unterstützung auch gewünscht ist.

Liebe Grüße
Sonja


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