Someone hat geschrieben:
wenn es nichts gibt.. nichts real ist..
dann kann keiner -was- wissen..
und auch nicht behaupten .. dass er weiss..
weil es eh sinnlos ist.. zu wissen..
weil es nichts zu wissen gibt..
da ist dann nichts.. nur ein schwarzes Loch..
Dann gibts auch keine Quelle..
Kein Bewußtsein..
kein wahres -ich-
keine Illusion..
nur gähnene Leere..
und selbst die nicht!

Ich versuchs mal aus dem Bauch heraus,und aus nach wie vor leicht eingetrübter Stimmung...
Es gibt auch verschiedene Arten von Wissen. Es gibt das Verstandeswissen und es gibt Erfahrungen (ich meine damit "höhere" Erkenntnisse), die man gemacht hat. Das Verstandeswissen versucht - unter anderem - Dinge zu erklären, die noch offen sind. Es setzt Puzzleteilchen zusammen. Und meiner Meinung nach kommen wir so auch immer mal wieder zu Wahrheiten, die auf Umwegen auch faszinierend sein können. Aber wir kommen auch zu einer Menge sehr langweiligem Kram- Millionen von Puzzleteilchen.
Und die Sinnfrage können wir so gar nicht beantworten. Wir können sie nur so aber überhaupt stellen - was vielleicht auch gar nicht so gut ist. Denn wenn man von einem Sinn ausgeht, gibt es auch den Gegensatz des Nicht-Sinns, und der macht Angst. Der Sinn ist sowas wie ein Ziel, das es noch zu erreichen gilt. Das aber der Verstand nicht entschlüsseln kann; und das dann einzusehen, sich aber weiterhin nur auf den Verstand zu verlassen, ist sehr unangenehm, finde ich. (Ich kenne Leute, die diese "Erkennntnis" als Befreiung erleben...ich hab da Zweifel).
Dann gibt es aber noch das andere Wissen, das einfach eine Erfahrung ist; das göttliche Wissen, dass wir alle miteinander verbunden sind, dass in uns eine Kraft existiert/waltet...das puzzlet nicht sondern ist ganzheitlich.
Wenn man DAS als die noch tiefere Wahrheit anerkennt bzw. erlebt, dann braucht man den Verstandessinn nicht mehr und die Sinnfrage stellt sich auch nicht mehr. Die stellt sich nur aus einem Gefühl der Leere heraus; fühlen wir uns erfüllt, sind wir einfach. (Ich glaube das ist es, was uns Martina immer wieder mitteilen will

und Naike auch... )
Wer dieses Gefühl kennt, hat soviel Vetrauen ins Dasein, dass er den materiellen Trost nicht mehr braucht.
Nichtsdestotrotz halte ich auch das Materielle für göttlich, für real, und erkenne es gerne qua Verstand. Vor allem, wenn sich eben das Gefühl des Erfüllt-Seins grad einfach nicht einstellen will
(dieses Mistding!)
Also, ich glaube, auch mit Naikes Sichtweise kann man sehr glücklich sein, mit einer rein materialistischen hingegen eher nicht. Ich mag am liebsten eine, die beides umfasst.
Es gibt was zu wissen, aber das allein hilft nicht viel - es gibt auch zu erfahren, und DAS ist das Wesentliche. (Das, was man mit dem Herzen sieht - kleiner Prinz...bzw. Max.)
Und letzteres "belebt" das Wissen...