Nachtrag, während meine Tochter sich mit Grissini vollstopft

Ich bin mit meiner Zusammenfassung auch so weit zufrieden. Aber es fehlt noch was, und das ist der Grund, warum mich Martinas Erkenntnisse immer so wuschig machen.
Bei diesem All-Einheits-Glücksgefühl muss dann noch die persönliche "Verwirklichung" des ureigenen Ichs, oder ICHS dazu kommen. Wir sind halt trotzdem in der materiellen Realität - auch - verwurzelt. Und ich finde es verdammt schwieirg, hier "einfach so" glücklich zu sein. Es muss die Tätigkeit dazu kommen - das zu tun, was man sich wirklich wünscht, was dem eigenen Wesen entspricht.
Es gibt da eine schöne Geschichte von Tschechow, glaube ich, wo jemand versucht, dieses Gefühl im Gefängnis zu erreichen. Und dann drauf kommt, dass das nicht geht.
Und ich persönlich fühl mich halt saupudelwohl mit der Philosophie - damit zur Zeit aber gleichzeitig eben wie auf einer Insel. Und das nervt...Ich hätte es gern richtig eingebunden in mein Leben ...und das auf meine Weise - nicht-akademisch...
Für jemand anderen wird das sicherlich etwas ganz anderes sein, und wahrscheinlich lässt sich das nicht trennen von dem Erfüllungsgefühl - hat dieses zur Bedingung.
Und übrigens, wenn man dieses Gefühl erreicht hat, auf diese Weise also glücklich ist, dann ist man auch "gut" - "vernünftig", kann andere sein lassen wie sie sind, hat seine eigene Mitte...hat keine negativen Gedanken mehr, kann freizügig geben.... (Das zu einer Bemerkung von someone...

von irgendwann...)
Das steht schon bei Spinoza und ist eine uralte Weisheit - aber bei Abraham steht es auch.

schönen Nachmittag (die Grissini sind alle

)
Sabine