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 Betreff des Beitrags: negative Affirmationen löschen
BeitragVerfasst: Mi Mär 08, 2006 12:39 pm 
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Hallo zusammen!

Ich lese zur Zeit "In Resonanz" von Jasmuheen und bin da auf ein Thema gestoßen, was mir Kopfzerbrechen bereitet: erst einmal steht bisher (bin erst bei einem Drittel) nichts für mich "Neues" drin... die Gedanken formen die Realität usw. alles klar!
Jetzt sind wir beim Thema Affirmationen und es geht darum, negative Affirmationen von "früher" (meist natürlich aus der Kindheit: "Du kannst das nicht", "Du bist zu dumm dafür", "Künstler sind arm"...) zu löschen und durch positive zu ersetzen. Da ist schon mal mein Problem: seit Wochen arbeite ich mit positiven Affirmationen, die Ergebnisse lassen aber auf sich warten :-/

Dann meinte Jasmuheen, die Sache ist, dass man ja nicht nur negative Affirmationen aus diesem Leben mit sich herumschleppt, sondern auch aus dem letzten Leben :shock: wenn ich also nie genug Geld habe und versuche, mit Affirmationen wie "Ich lebe in finanzieller Sicherheit" (oder so ähnlich) arbeite und im letzten Leben z. B. ein Mönch war, dann löst sich diese Affirmation praktisch in Wohlgefallen auf und nichts passiert (zum Besseren)... das hat mich ehrlich gesagt ziemlich frustriert :-/

Gibt es eine Möglichkeit, negative Affirmationen sowohl aus diesem Leben, als auch aus vorhergehenden zu "löschen" um damit bei null und mit positiven Affirmationen anfangen zu können?

Wäre für ein paar Tipps sehr dankbar!
(... weil ich schon befürchte, Bestellungen klappen bei mir vor allem deshalb nicht, weil ich immer das Gefühl habe, es nicht "zu verdienen" und das ist ja sehr hinderlich... obwohl ich seit Wochen mit der Affirmation "Ich verdiene es, erfolgreich, reich, gesund und glücklich zu sein"... arbeite :( )


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi Mär 08, 2006 12:47 pm 
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Huhu,

"Dann meinte Jasmuheen, die Sache ist, dass man ja nicht nur negative Affirmationen aus diesem Leben mit sich herumschleppt, sondern auch aus dem letzten Leben wenn ich also nie genug Geld habe und versuche, mit Affirmationen wie "Ich lebe in finanzieller Sicherheit" (oder so ähnlich) arbeite und im letzten Leben z. B. ein Mönch war, dann löst sich diese Affirmation praktisch in Wohlgefallen auf und nichts passiert (zum Besseren)... das hat mich ehrlich gesagt ziemlich frustriert :-/"

Das ist so nicht richtig.

Wenn es wirklich eine Karma-Verbindung zu deinem letzten Leben geben würde, und du aus diesem Grund jetzt ein Leben in Armut gewählt hättest (um irgendwas aufzuarbeiten oder zu verstehen) hättest du dich entweder in einer Umgebung verkörpert, in der es dir quasi unmöglich wäre zu Wohlstand zu gelangen, oder aber du wärst für Informationen bezüglich der Realitätsgestaltung gänzlich unempfänglich.

Da du dich aber in einem Teil der Welt verkörpert hast, in der man ganz gut zu Wohlstand gelangen kann und es ausserdem grundsätzlich für möglich hälst, dass du an deiner Situation etwas ändern kannst, ist so eine Karmaverbindung bei dir kaum gegeben.


Also..Kopf hoch und immer am Ball bleiben :-)

Liebe Grüße
Sonja


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 Betreff des Beitrags: Löschen
BeitragVerfasst: Mi Mär 08, 2006 6:34 pm 
na klar kannst du negatives Löschen, das einzige was dafür wirklich notwendig ist - ist DEIN wille.

Hilfreich kann auch die cd von Bärbel Mohr sein "Die Mohr Methode " zu beziehen über Amazon.de

Grüße aus Heidelberg


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BeitragVerfasst: Mo Mär 13, 2006 10:53 pm 
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Registriert: Di Feb 21, 2006 6:38 pm
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Hallo Socata,

ich halte Affirmationen für überschätzt. Die persönlichen Einstellungen sind ja nicht nur als Gedanken verankert wie Mathe-Formeln, sondern auch im Gefühl und in der unbewussten Erinnerung, und deshalb geht positives Denken so oft schief. Die Psyche ist keine Festplatte, die man neu formatieren kann. Aber Du kannst was für Dich tun, was Dir Freude macht und Dich ermutigt. Positive Erfahrungen ziehen ganz von selbst positive Einstellungen nach sich. Wobei hast Du das Gefühl, dass Du das verdienst, was Du Dir wünscht und dass es Dir gut geht?

Wenn Du frühere Überzeugungen aus Deiner Kindheit schon als einschränkend erkannt hast, ist doch schon was Wichtiges erreicht, auch wenn es nicht gerade erfreulich ist. Konzentriere Dich doch mal auf Erfahrungen und Beispiele, die Deinen einschränkenden Überzeugungen bereits widersprechen. Da gibt es bestimmt schon einiges, oder?

Viele Grüße,
Danielle


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BeitragVerfasst: Di Mär 14, 2006 12:16 am 
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Registriert: Fr Jun 03, 2005 10:38 am
Beiträge: 392
Wohnort: Hamburg
" Die Psyche ist keine Festplatte, die man neu formatieren kann."

Das Unterbewusstsein ist die Platte die man neu formatieren muss. Und das funktioniert. Da sitzen unsere tiefen Überzeugungen und Einstellungen, und die gilt es zu ändern.

Liebe Grüße
Sonja


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BeitragVerfasst: Di Mär 14, 2006 10:51 am 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Aus persönlicher Erfahrung WEISS ich, das positive Affirmationen helfen! Machs und urteile selbst!!!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Mär 14, 2006 11:01 am 
Sonja hat geschrieben:
" Die Psyche ist keine Festplatte, die man neu formatieren kann."

Das Unterbewusstsein ist die Platte die man neu formatieren muss. Und das funktioniert. Da sitzen unsere tiefen Überzeugungen und Einstellungen, und die gilt es zu ändern.

Liebe Grüße
Sonja


Wie geht das? Ich würde nur zu gerne meine Unterbewusstseins-Festplatte neu formatieren und mich nicht mehr von Vergangenem beeinflussen lassen, denn ich weiß ganz genau, dass es viele negative Erlebnisse aus der Vergangenheit sind, die die Wunscherfüllung bei mir behindern.


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 Betreff des Beitrags: Möchte
BeitragVerfasst: Di Mär 14, 2006 1:25 pm 
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Registriert: So Jan 22, 2006 1:21 pm
Beiträge: 49
Hallo!

Ja, ich möchte bitte auch wissen, wie es geht meine Festplatte Unterbewußtsein neu zu ordnen oder wie auch immer!!!!!!! :idea:

Dann klappt es vielleicht auch endlich richtig :lol:

Gruß Trulli

_________________
Lebe deine Träume!


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di Mär 14, 2006 4:47 pm 
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Registriert: Di Feb 21, 2006 6:38 pm
Beiträge: 67
Hallo,

ich meinte, man kann das Unterbewusstsein nicht mit einem einzelnen Befehl oder einer bestimmten Affirmation oder einen einzelnen Ritual formatieren wie eine Festplatte mit einem schnell eingetippten DOS-Befehl.

Es dauert einfach seine Zeit, bis neue Erfahrungen integriert sind und das Vertrauen in sich selbst und das Leben wächst.

Aber falls wer nen Zauberspruch hat, nehm ich den natürlich auch ;-)

Danielle

P.s. Allall, ich sage ja nicht, dass Affirmationen generell nichts taugen. Aber ich habe den Eindruck, für Socata sind sie nicht das Richtige, weil er zu verkopft damit umgeht.


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BeitragVerfasst: Di Mär 14, 2006 4:55 pm 
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Registriert: Fr Jun 03, 2005 10:38 am
Beiträge: 392
Wohnort: Hamburg
Hallo,

"ich meinte, man kann das Unterbewusstsein nicht mit einem einzelnen Befehl oder einer bestimmten Affirmation oder einen einzelnen Ritual formatieren wie eine Festplatte mit einem schnell eingetippten DOS-Befehl."

Da hat Danielle Recht. Man muss es sich weniger wie ein löschen vorstellen, mehr wie ein Überschreiben.
Wenn ich einen Menge Mist auf der "Festplatte" habe muss ich mir jedes Programm ansehen, und ggf. ein jeweils ein neues aufspielen.

Wenn sich ein neues Programm so gar nicht installieren lässt, muss ich gucken: wo gibts Inkompatibilitäten.
Meist ist es nicht ein einzelnes "Programm" sondern eine ganz Gruppe, die überarbeitet werden muss.

Liebe Grüße
Sonja


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BeitragVerfasst: Mi Mär 15, 2006 1:31 pm 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Erstmal glaube ich nicht, dass Affirmationen bei manchen Menschen funktionieren und bei manchen nicht.

Wenn, dann muss man die Affirmationen ändern!!!

Ich kann mir natürlich jahrelang einreden, ich wäre 1,80 m groß, und werde lange warten können. :lol: Jetzt nur als Beispiel.

@socata: ich würde, jetzt in deinem Fall, das Wort "verdienen" gar nicht in den Affirmationen verwenden. Ich finde, verdienen klingt zu sehr nach dienen, also dass man was tun muss. Und genau das sollte man ja nicht denken, (wir sind hier ja alle mehr oder weniger so erzogen, dass uns nichts "zufliegt...)


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BeitragVerfasst: Do Mär 16, 2006 11:29 am 
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Allall hat geschrieben:
@socata: ich würde, jetzt in deinem Fall, das Wort "verdienen" gar nicht in den Affirmationen verwenden. Ich finde, verdienen klingt zu sehr nach dienen, also dass man was tun muss. Und genau das sollte man ja nicht denken, (wir sind hier ja alle mehr oder weniger so erzogen, dass uns nichts "zufliegt...)


Stimmt, darüber habe ich heute auch vorher zufällig nachgedacht, ob ich dieses Wort nicht ändern sollte, weil "verdienen" so nach Arbeit klingt :-/ bzw. nach "Ich muss mich erst so richtig zu Tode schuften, dann "verdiene" ich Anerkennung/Geld/Lob..."
Zufliegen wäre doch nett :D "Mir fliegt Anerkennung/Lob/Geld nur so zu" :D danke für den Tipp Allall ;) :D


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BeitragVerfasst: Do Mär 16, 2006 12:45 pm 
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Registriert: Fr Jun 03, 2005 10:38 am
Beiträge: 392
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Huhu,

Ver-dienen : dienen, bis nichts mehr von einem da ist.

Ihr könnte da gern noch eins draufsetzen, und statt "verdienen" sagen: es ist mein Recht.

Liebe Grüße
Sonja


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Mär 18, 2006 6:26 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2689
Wohnort: Bremen
Also da wir ja hier beim Universum bestellen, wie im Katalog nenne ich es Stornieren.
So habe ich bei Denken an Krankheiten ein Storno eingebaut.
Also sobald ich an irgendwelche Krankheiten denke, die ich bekommen könnte, werden die prompt storniert. Ich denke dann auch gleich, weil mir solche Gedanken schon sehr bewußt sind, ist nicht so schlimm, die sind ja gleich storniert.
Das ist dann ungefähr so, als wenn ich mit dem Versand einen Code ausgemacht habe, das nur gewisse Dinge, die mit dem Code bestellt wurden, auch wirklich bestellt sind. So werden Gedanken nicht gleich in die Realität umgesetzt.

_________________
Alles Liebe
Martina
----------
Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Sa Mär 18, 2006 8:23 pm 
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Registriert: Mi Nov 16, 2005 8:09 pm
Beiträge: 110
Hallo :D

und noch eine nützliche Ergänzung zu den vielen Tipps:

In den "96 Schlüsseln" (S.54) schreibe ich:

"Auch in der Sprache (entsprechend dem vorherrschenden und kulturell geprägten Denken) drückt sich die Einstellung einer Nation zum Gelderwerb aus.

Zum Beispiel: Die Amerikaner "machen es".
Die Franzosen "gewinnenes."
Die Deutschen "verdienen es".

Wie kommst du in der Hauptsache zu Geld?
Finde dein Wort!"

Eine interessante Betrachtung, nicht wahr.
Insofern ist es auch ganz und gar nicht unwesentlich, welche Einstellungen in unseren Familien vorherrschten. Das hört man (Sprache) und das sieht man (in allen Lebensbereichen).

Dabei bin ich mir recht sicher - und das ist die frohe, positive Nachricht -
dass wir uns von jedem aktuellem Standort aus wunschgemäß entwickeln können.
Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass hier ein schöpferisches Universum durch uns und unsere einzigartige Perspektive "vor Ort" wünscht (um Evolution voranzubringen :D ) entlastet uns das auch oft individuell und gefühlsmäßig.

Viel Spaß beim Wort(e) finden oder andere kreative Einfälle. :D

Herzlich von sunlight


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