Hallo

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es ist wohl im Leben eines jeden hier und überhaupt eine der größten Aufgaben und Lernprozesse, mit Veränderungen im Leben umzugehen. Jeder muss für sich Stärken und "Strategien" entwickeln um diesen Veränderungen nicht hilflos gegenüber zu stehen, sondern -nach dem ersten Schock- sinnvoll zu handeln, sich neu zu orientieren.
Ich habe das Gefühl, dass ich mich mit dem Thema besonders schwer tue...(ist sicher seeehr subjektiv, ich weiß). Egal um welchen Lebensbereich es sich handelt, Beruf, Liebe, Hobby; irgendwie scheint es mir alles so unstet in meinem Fall, dass ich ne Zeitlang gar nichts mehr angegangen bin. Daraus entsteht dann schlimmsten Falls komplette Resignation (oh ja), Mutlosigkeit, Verwirrtheit, Angst etc.. Sicher Gefühle, die hier ebenfalls jeder kennt.
Wie kann ich dieses Gefühl auflösen ? In Beständigkeit vertrauen ? Ich habe das Gefühl, ich sabotiere mich ganz oft selbst, aus Angst, sich auf etwas einzulassen, was dann eh über kurz oder lang "sich verabschiedet". Umso mehr klebe ich an alten Zuständen, die mir vertraut sind.
Ich denke, so etwas nennt man auch "Berührungsangst"

Dem Fluss des Lebens nicht vertrauen ?!
Aber irgendwie ist es ja auch "Zahn der Zeit" (gewesen) ? Überall Unbeständigkeit, in Beziehungen, Arbeitsverhältnis, Werten...

Spiegelt das nicht die Angst in uns allen, sich WIRKLICH auf etwas einzulassen ? Sich etwas mit ganzem Herzen zu verschreiben ?