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 Betreff des Beitrags: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: Do Mär 03, 2011 2:49 pm 
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Registriert: Do Jan 20, 2011 10:44 am
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Hallo ihr Lieben,
ich beschäftige mich erst seit Kurzem mit der Esoterik, Bestellungen usw. und bin überzeugt, dass man auch das bekommt, was man ausstrahlt. Aber in vielerlei Punkten paßt einiges nicht zusammen, oder?

Ich lese öfter mal, dass man auf diese Welt kommt und schon hierbei weiß, was man in diesem Leben für Erfahrungen sammeln will, was der Zweck dieses Lebens sein soll. Dass man dies also schon vor der Geburt als Seele entschieden hat.
Das spricht doch dann aber wieder dafür, dass alles vorgeschrieben ist und wir nichts ändern können (egal, wie sehr wir bestellen, positiv denken und fühlen usw.)?

Andererseits "heißt" es, dass man durch positive Haltung auch alles Mögliche in sein Leben ziehen kann und somit sein eigenes Leben lenken kann, wohin man will.

Was ich wiederum auch nicht verstehe:
Sagen wir mal, -nur als BEispiel, um es besser erklären zu können: ich bestelle mir einen neuen JOb und bemühe mich um diesen usw. Und keine BEwerbung hat Erfolg, immer nur ABsagen. Heißt das dann, dass ICH was falsch mache, an meiner Haltung, Gedanken usw.? Oder heißt es, dass es womöglich besser ist, dass ich keinen dieser Jobs bekommen habe, weil noch was Anderes auf mich wartet? Woher weiß man, wenn etwas nicht klappt, ob es bedeutet, dass ich an mir noch arbeite muss, oder ob es bedeutet, dass "von oben" so entschieden wurde, weil es für mich so das BEste ist.

Versteht ihr was ich meine, welche Zweifel und Fragen ich hab?

Ich freue mich auf Eure Antworten!!!! ;-)))

LG
Helena


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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: Do Mär 03, 2011 6:14 pm 
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Hi Helena, leider sind diese Fragen nicht zu beantworten, denn das Ganze ins Glaubenssache. Ob du an ein vorbestimmtes Schicksal glauben magst oder an die Macht deiner Gedanken (oder gar beides zugleich!) kannst du nur für dich selbst entscheiden.
Akzeptiere, dass die Wahrheit dahingehend im Verborgenen liegt und glaube bzw. praktiziere das, was sich für dich am besten anfühlt.

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In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
(Rumi, Das Lied der Liebe)


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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: Do Mär 03, 2011 7:15 pm 
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Wohnort: Bremen
Ich sehe, dass du versuchst das ganze irdische Geschehen in Gesetze, in Logik, in Sinnhaftigkeit und in Verstehen zu packen. Ich nehme alles, wie es ist. Ich benenne es nicht weiter, ich versuche keine Warum-Fragen zu beantworten, auch wenn ich sie stelle. Alles ist da, alles ist möglich, es zu erklären, bedeutet Trennung bzw. Dualität. Letzteres ist zwar vorhanden, aber nicht zwingend wichtig. Nichts ist wichtig. Das einzige, was vielleicht wichtig ist, das Leben in Freude zu leben. Wie ein Kind, dass in seinem Spiel aufgeht und nicht nach dem Morgen fragt.

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Alles Liebe
Martina
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Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: Do Mär 03, 2011 7:25 pm 
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Registriert: Mo Apr 30, 2007 6:51 pm
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martina hat geschrieben:
Das einzige, was vielleicht wichtig ist, das Leben in Freude zu leben. Wie ein Kind, dass in seinem Spiel aufgeht und nicht nach dem Morgen fragt.

Bild

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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: Sa Mär 05, 2011 6:04 pm 
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Registriert: Do Jan 20, 2011 10:44 am
Beiträge: 5
Hey ihr Lieben,
DAnke für Eure Antworten!!
Ja, es stimmt, ich versuche alles zu verstehen. Bin ein ziemlicher Kopfmensch. Zwar glaube ich ganz fest an etwas -ich nenne es mal "Übersinnliches"-, bin überzeugt, dass es eine nicht erklärbare Macht gibt... aber für mich muss es immer vom Kopf her auch passen und es kommen diese Fragen auf, die ich mir nicht beantworten kann.

Wie geht ihr denn damit um? Schafft ihr es, immer alles vom Positiven zu sehen? WEnn also mal Dinge scheitern, seht ihr darin immer nur das Gute für Euch - nach dem Motto "Das hat schon seinen Grund, dass es so ist."
Nur demnach könnte sich ja jeder zurücklehnen und alles auf sich zukommen lassen.

Ich weiß auch nicht...

Wie kann man am Besten in die positive Haltung reinwachsen? Ich schaffe es nicht, dauerhaft positiv zu bleiben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: Sa Mär 05, 2011 7:30 pm 
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Registriert: So Feb 06, 2011 6:26 pm
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Helena hat geschrieben:
Schafft ihr es, immer alles vom Positiven zu sehen?


Hallo Helena!

Ein sehr interessantes Thema hast du in diesem Thread eröffnet!!

Ich schaffe das nicht, besser gesagt ich bemühe mich gar nicht mehr das zu schaffen, dauernd alles positiv sehen wollen ist ein enormer Stress. Als bei mir dieses MUSS weg war, alles positiv sehen zu müssen (hatte ich mir aus Unwissenheit einmal selbst auferlegt), fiel ein ganzes Gebirge von meinen Schulter.

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Liebe Grüße, foxi
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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: Sa Mär 05, 2011 8:22 pm 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
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.. dieses "Positiv-Sehen" (-können) ist keine Frage des schaffens.. es ist eine Frage des Sinns.. (d.h. ich kann es noch nicht :wink: )

Aber ich spüre oder fühle.. es gibt keinen anderen Weg.. als genau da durch!

Vieles ist einfach Ansichtssache.. dieses Warum.. macht nur sehr sehr kurzfristig -zufrieden- ...
Aber.. man kann es drehen und wenden, wie man will .. so lange man es von einer negativen Seite betachtet.. bleibt es negativ.

Es gibt was übersinnliches .. ich denke.. das steht -hier- außerhalb einer Diskussion.. bzw. außer Frage.

Nur.. egal .. was man sich darunter vorstellt.. es sollte gefühlsmäßig verstandesmäßig.. wie auch immer..

in eine positive Richtung gehen.. so Blickrichtungsmäßig.. :wink: .. und zwar alles.. und erscheint es uns noch soooo negativ..

Denn nur so kann man Vertrauen aufbauen.. nur so.. in einer positiven Haltung.. kann man einem "Besseren" näher kommen.

Das ist kein positives Denken.. das ist zu schlicht.
.. ich weiss auch nicht.. ob ich nun an so nen Seelenplan glaube oder nicht..
Ich- z.B. stehe öfter Dingen oder Situationen negativ gegenüber..
Nur letztendlich .. merke ich oft: Sackgasse!

Wie gesagt, es ist egal was Du glaubst.. am Ende zählt, was Du draus machst!

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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: Sa Mär 05, 2011 10:22 pm 
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Eigentlich spielen wir doch nur: Ich sehe was, was du nicht siehst - und das ist "positiv".

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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: So Mär 06, 2011 8:15 am 
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Registriert: So Feb 06, 2011 6:26 pm
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Das 'übersinnliche' ist unendliche Liebe, die sich selber nicht spüren kann, weil nichts Getrenntes da ist und gar kein selber kennt.

Wir spielen oder träumen Getrenntheit und können deshalb diese Liebe spüren. Ich kanns nur aus meiner Sicht erklären: Wenn ich sie spüre, ist kein Negativ und Positiv mehr da, das Spüren ist nicht abhängig von einem glücklichen Umstand, wie Partnerschaft, gutes Essen, klirrende Kälte oder wohlige Wärme etc., sie kann immer und überall gespürt werden und es ist mir noch immer ein Rätsel, warum ich aus diesem Spüren so oft herausfalle.

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Liebe Grüße, foxi
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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: So Mär 06, 2011 12:05 pm 
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Das "Negative" ist immer ein Wink mit dem Zaunpfahl, ein leuchtendes Alarmlämpchen, dass man mit seiner Seele nicht im Einklang ist, sondern an irgendeiner Front kämpft. Insofern ist es schon ein Muss, sich das anzugucken, wovon man negative Gefühle bekommt, wenn man denn erreichen will, die Welt nicht mehr in der althergebrachten Weise zu betrachten.

"Muss" ist als Begriff ziemlich negativ besetzt, deshalb möchte ich den Vorschlag machen, es durch "Voraussetzung" zu ersetzen. Um gewisse Dinge zu erreichen, gibt es die nunmal, wenn ich nicht tanzen übe, werde ich keine Ballerina, wenn ich mich in meinem Bett verschanze, finde ich keinen Partner, wenn ich keine Vokabeln lerne, werde ich niemals Suaheli sprechen lernen. Das sind im Grund alles "Müssens", die im ersten Moment vieleicht anstrengend erscheinen, aber wie wäre es denn, sie mit Freude zu meistern? Als den abenteuerlichen Weg zu betrachten, eine selbst gewählte Absicht zu erfüllen?
Und so ist es auch mit dem "Muss" der positiven Betrachtung negativer Ereignisse, entweder ich möchte das lernen, um Veränderung herbeizuführen, oder der Einsatz ist mir zu hoch, das erst zu üben, bis es in Fleisch und Blut übergegangen ist.

Und - ganz wichtig - positiv Betrachten heißt übrigens nicht, schlechte Gefühle zu verleugenen, sondern sie bewußt wahr- und anzunehmen und sich dann für andere zu entscheiden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: So Mär 06, 2011 1:55 pm 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
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Das hast Du schön ausgedrückt, Naike.. klingt jetzt vielleicht blöd.. aber.. so.. in der Richtung meinte ich es auch.. ich bin einfach manchmal nicht im Stande.. es verständlich rüber zu bringen.

Meine Erfahrung ist einfach die.. wenn ich negatives Erfahre.. muss ich es anschauen.. aber besser.. als im negativen zu bleiben.. z.B. Angst, Sorge, Unsicherheit oder gar Ärger.. besser ist es.. einfach eine positivere Haltung einzunehmen... Zuversicht, spielerisch, mutig.. Kampfgeist im positiven Sinne.. nicht dagegen ankämpfen.. nur sich selbst manchmal freundschaftlich in den Hintern treten. :wink:

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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: So Mär 06, 2011 5:38 pm 
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Registriert: So Feb 06, 2011 6:26 pm
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Someone hat geschrieben:
.. nur sich selbst manchmal freundschaftlich in den Hintern treten. :wink:


Hallo Someone!

Sehr gute Idee! Ich mach das in Zukunft virtuell, denn als ich es vorhin körperlich versuchte, hat es mich geschmissen, laaaaach!

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Liebe Grüße, foxi
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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: Mo Mär 07, 2011 10:06 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
foxi hat geschrieben:
Someone hat geschrieben:
.. nur sich selbst manchmal freundschaftlich in den Hintern treten. :wink:


Hallo Someone!

Sehr gute Idee! Ich mach das in Zukunft virtuell, denn als ich es vorhin körperlich versuchte, hat es mich geschmissen, laaaaach!



hihi.... oh.. das glaub ich gleich.. ich hab in sowas nämlich erfahrung...

Es gilt die Balance zu halten.. nicht zu dolle.. und auch nicht zu schwach.. je nachdem..

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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: Di Mär 08, 2011 4:06 pm 
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Es macht richtig Spaß Eure Antworten zu lesen.... die klingen alle so "leicht" und "ungezwungen"!!!! Die positive Grundhaltung möchte ich mir auch immer mehr und mehr aneignen -nicht zwanghaft natürlich, das geht meist nach hinten! ABer immer, wenn man "negativ drauf" ist, kurz innehalten und sich fragen, warum es einem grad so geht. Meine Laune hebt sich dann zwar nicht automatisch, aber es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Nur verstehe ich trotzdem nicht so ganz, wie die "Wunscherfüllung" funktionieren soll. Ich bestelle mir einen Partner/Geld/Job - was auch immer - und es passiert nichts. Liegt es an mir? Liegt es an meiner Einstellung/Ausstrahlung/Denkweise?

Wie paßt das aber mit der Behauptung zusammen, dass ein Mensch schon vor seiner Geburt festlegt, was er in diesem Leben erleben will.

Und vor allem auch mit der weiteren Behauptung, dass man darauf vertrauen soll, dass man immer nur das für sich Beste bekommt?

Bin ich zu sehr ein Kopfmensch? Trotzdem verstehe ich es nicht...


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 Betreff des Beitrags: Re: Manches paßt doch nicht, oder??
BeitragVerfasst: Di Mär 08, 2011 4:34 pm 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
Beiträge: 3830
Helena hat geschrieben:
Nur verstehe ich trotzdem nicht so ganz, wie die "Wunscherfüllung" funktionieren soll. Ich bestelle mir einen Partner/Geld/Job - was auch immer - und es passiert nichts. Liegt es an mir? Liegt es an meiner Einstellung/Ausstrahlung/Denkweise?

Was ich nach Jahren des Scheiterns gelernt habe.. ist.. Das was man tief innen glaubt .. zählt.. d.h. ein tiefes Wissen.. keine Vermutung..
-Bärbel hat ja irgendwo mal geschrieben "Was Du befürchtest erfüllt sich zuerst"-
Das kann so sein.. bzw. gerade wenn man skeptisch veranlagt ist.. ist das so.. Menschen, die ein tiefes Vertrauen.. (ich auch noch nicht so :oops: ) haben.. und an die Erfüllung glauben.. d.h. wissen.. dass es so kommt.. wie sie sich wünschen.. tun sich auf jeden Fall erheblich leichter..
Ich vermute ja schon.. dass es kein Patentrezept gibt.. es sind Tendenzen.. Richtungen.. so könnte es in Etwa hinkommen.. Auf unserer Welt gibt es ja keine Garantie..
Aber.. Menschen.. die praktisch wissen und vertrauen.. dass sich Wege auftun.. erfüllen sich mit ihrem Vertrauen -einige- Wünsche..

Für mich ist das so .. dass ich das Universum nicht als Bestellservice betrachte.. geht gar nicht.. ich fühl mich für mich verantwortlich.. eingebunden.. in ein für mich sorgendes Universum.. (so in Etwa)

Zitat:
Wie paßt das aber mit der Behauptung zusammen, dass ein Mensch schon vor seiner Geburt festlegt, was er in diesem Leben erleben will.


Keine Ahnung.. dieses Warum, weshalb, wieso.. ist in meinen Augen kontraproduktiv..
wenn ich mir mein Leben -wirklich- so ausgesucht habe.. (falls man jetzt an Wiedergeburt glaubt).. Dann.. weil ich es nicht besser wusste und konnte..
.. ich hab schon die Vorabbestellung.. nicht mehr zu kommen.. und im Paradies zu leben.. da wo alles passt.. :mrgreen:

Nee.. spass beiseite..
Ich habe mir da früher so viele Gedanken gemacht.. und ich hatte auch wirklich mal in einem traumartigen Erlebnis.. tatsächlich das Dumme gefühl.. dass ich das wohl TATSÄCHLICH.. soo.. wollte..
Aber.. ich hatte hinzu gleich das Gefühl.. das es nicht immer so sein MUSS.. und dass es sowas wie Einsicht gibt.. d.h. ich hatte das Gefühl der Einsicht.. mit meiner Wahl.. einen "Fehler" begangen zu haben.. oder bzw... das Gefühl.. wie dooof.. war ich eigentlich.. dass ich so wenig "an was gutes/universum/gott/geborgenheit.. und nicht zuletzt LIEBE" glauben konnte..

wenn ich schon mal gelebt habe.. ist es egal .. wie.. oder als was.. oder wieso.. ich war höchstwahrscheinlich nur sehr, sehr, sehr.. unglücklich.. und Opfer meines Daseins..
Mehr.. muss ich heute nicht wissen.. um mich dahingehend anders einzustimmen...

Ich muss heute nicht wissen was ich vor einiger Zeit falsch gemacht habe.. ich muss nicht mal mehr versuche "es" richtig zu machen.. bzw. -nicht mehr falsch-.

Ich (man) muss vertrauen..
dieses Muss sollte noch mit DARF ausgetauscht werden..
Dann passt das..
So weit zur Theorie!

Zitat:
Und vor allem auch mit der weiteren Behauptung, dass man darauf vertrauen soll, dass man immer nur das für sich Beste bekommt?


Ja, das muss.. man wohl.. oder man darf es.. eine Frage der Sichtweise..
Beim Können.. muss ich halt noch trainieren.. :lol:
Zitat:
Bin ich zu sehr ein Kopfmensch? Trotzdem verstehe ich es nicht...


nö bin ich auch.. nun läuft bei uns eben alles übers Denken ab..
"Am Anfang war das Wort" Bibel..
..
Mach Dir keinen Kopf um Deinen Kopf

lg
someone

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