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BeitragVerfasst: Di Dez 01, 2009 11:07 am 
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Ich hab langsam das Gefühl, bei mir wirkt immer wieder das gleiche Beziehungsmuster, das einer dauerhaft glücklichen Beziehung im Weg steht. Aber ich blicke noch nicht genau durch, was es zu bedeuten hat und wie ich es auflösen kann. Aber vielleicht könnt Ihr mir ja helfen :)

Erstmal zu meiner aktuellen Beziehung:
mein Freund war von Anfang an optisch absolut das Gegenteil von meinem eigentlcihen Typ: der ist langhaarig, dunkelhaarig, mein Freund hat aber rotblonde Haare, genau der Typ Mann, von dem ich vorher mit Sicherheit sagen konnte, dass ich nie mit so einem was haben werde, da es einfach am allerwenigsten meinen Vorstellungen entspricht. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, fand ich ihn auch total unattraktiv (er war nicht nur nicht mein Typ, sondern nach meinem Geschmack auch nicht gutaussehend)…..doch wir haben zusammen gearbeitet und mit der Zeit fand ich ihn auf einmal anziehend.
Dann sind wir zusammen gekommen, und von Anfang an hatte ich aber ein Problem damit, ihn meinen Freunden oder Familie vorzustellen, weil ich mich ein wenig für sein Aussehen geschämt habe (wie oberflächlich, ich weiß!!!!)

Trotzdem war ich glücklich mit ihm, denn bis aufs Aussehen passt sonst alles super zwischen uns. Es ist die beste Beziehung, die ich bisher hatte.

Aber in letzter Zeit merke ich, wie die Anziehung meinerseits nachlässt, mich das Aussehen immer mehr stört und es manchmal sich eher wie Freundschaft statt Liebe anfühlt.

Nun zu meiner Beziehungsvorgeschichte:
ich hatte vorher 2 richtige Beziehungen. Und beide gingen aus demselben Grund auseinander. Ich habe Schluss gemacht, weil die Leidenschaft wegging und es sich nur noch wie Freundschaft angefühlt hat. Wollte meine Freunde nicht mehr küssen, weil mir einfach nicht mehr danach war bzw. es mir mehr unangenehm als angenehm war.
Ansonsten war alles toll: die Freunde waren lieb zu mir, nichts wirklich Störendes war da und es hätten beide Beziehungen dauerhaft sein können – hätten die Gefühle meinerseits nicht nachgelassen.

Und nun sieht es so aus, als könnte mir dasselbe zum 3. Mal passieren!
Das sieht doch eindeutig nach nem bestimmten Beziehungsmuster bei mir aus, oder?

Immer sind die Freunde charakterlich toll, toll zu mir und lieben mich total, aber bei mir geht das Gefühl irgendwann weg.

Nur diesmal ist es noch erschwert dadurch, dass mein aktueller Freund von Anfang an optisch kaum weniger mein Geschmack hätte sein können.

Ich bin so verwirrt: liebe ich ihn nicht richtig oder stehe ich meiner Liebe selbst im Weg durch irgendein hemmendes Muster?
Und wenn ja, welches???

Kann man seine Gefühle steuern (laut LOA möglich) oder kann ich nix machen, wenn die Liebe geht?!?!?!


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BeitragVerfasst: Di Dez 01, 2009 11:34 am 
Liebe Butterfly Effect,

was fühlst du denn jetzt gerade? Dass du ihn nicht mehr liebst? Wenn es denn so ist ... und du erwähntest, meiner Meinung nach, klare Anzeichen dafür ... dann akzeptiere das...und sei vor allem ehrlich zu dir selbst...und zu IHM!!

Und dann vergiss bzw. lösche sämtliche vorherige Liebesbeziehungen aus deinem Kopf...aus deiner Welt...hake sie ab, keiner und vor allem DU interessiert sich mehr für sie...Entscheide dich AB SOFORT dafür nur die Männer anzuziehen, die du wirklich willst...Männer, die vor allem die gleiche Ideal-Vorstellung von einer Liebesbeziehung haben wie du! Das einzige was hilft ist, dass du dich von deinem alten Beziehungsmuster verabschiedest...so wie es sich liest, stört es dich sogar ungemein...zumindest hast du das ja schon mal erkannt...Und was machst du normalerweise mit unliebsamen Dingen? Du vermeidest sie, du tauschst schreckliche Weihnachtsgeschenke in neue um...du entrüpelst deine Wohnung von altem Mist...du bringst nicht mehr passende Kleidungsstücke zu Kleidersammlung und du recyclest deinen Müll...und genauso funktioniert das auch mit unliebsam gewordenen Verhaltensmustern, Moralvorstellungen und schlechten Erlebnissen...TRENNE DICH DAVON...und hol dir was neues, frisches, passenderes und schöneres...

Drückerle von mir :wink:


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BeitragVerfasst: Di Dez 01, 2009 12:43 pm 
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Registriert: Di Okt 07, 2008 9:10 pm
Beiträge: 175
Hallo Gisela,

danke für Deine schnelle Antwort :)

Ich weiß leider nicht, was ich gerade fühle, bin total verwirrt. Weiß nicht, ob ich ihn nicht mehr Liebe oder ob ich nur falsche Vorstellungen bzw. zu hohe Erwartungen an die Liebe habe!?

Ich meine, die Leidenschaft lässt immer irgendwann nach - nicht dass ich diese normale Entwicklung falsch deute und deswegen immer Schluss mache, und so nie eine dauerhafte Beziehung haben kann...

Und: ist man laut LOA nicht selbst der Produzent seiner Gefühle? Kann man dann nicht zumindest ini einem gewissen Maß steuern, was man (für jemand) fühlt?
Das würde dann heißen, ein Teil von mir WILL ihn nicht mehr lieben, aber genauso gut könnte es anders sein, wenn ich wüsste, wieso ich was wie in mir steuere...

Vor allem: anfangs dachte ich, bzw. auch eingie Zeit lang, dass mein aktueller Freund der Richtige ist, der mit dem ich ein Leben verbringe. Mit ihm war alles am schönsten, schöner als mit den anderen davor.

Und jetzt? Jetzt ist es wieder so wie bei meinen Beziehungen davor: plötzlich interessieren mich wiede andere Männer und die Gefühle für ihn verlieren an Intensität.
Ich will nicht, dass das ewig bei mir so weitergeht :(

Zitat:
so wie es sich liest, stört es dich sogar ungemein...zumindest hast du das ja schon mal erkannt...


Genau, es stört mcih total, nur weiß ich immernoch nicht, welche Schlüsse ich daraus ziehen soll. Ihn "einfach" aus meinem Leben streichen, ob das in meinem Fall der richtige Weg ist?
Er ist ein toller Mensch, wie meine beiden festen Freunde davor auch, alles könnte gut sein, wenn nur MEINE Gefühle nicht immer sich ändern würden.
Da MUSS der Grund doch fast in mir liegen, nicht?


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BeitragVerfasst: Di Dez 01, 2009 1:31 pm 
...nun, ich werd dir hier weder raten ihn zu verlassen, noch bei ihm zu bleiben...sonst komm ich noch in Teufelsküche :wink: ...

Aber vielleicht hilft es, wenn du dir mal Gedanken machst, wie eine ideale Beziehung überhaupt für dich aussehen sollte...Vielleicht bist du am Ende gar nicht der Liebe-bis-das-der-Tod-uns-scheidet-Typ???

Überleg dir mal, warum du so verwirrt bist? Woher dein Hin- und Hergerissen sein kommt? Ich persönlich, habe die Erfahrung gemacht, dass solche Zweifel, dieses ewige Hadern mit einem selbst gar nicht von MIR kommen, sondern von meiner Außenwelt...von irgendwelchen Vorstellungen die mir die Gesellschaft und andere Menschen in meinem näheren Umfeld aufdrängen...oder besser gesagt, denen ich es erst ermöglicht habe mir diese Dinge aufzudrängen...Erst als ich das kapiert habe und endlich angefangen habe wieder auf mein Herz zu hören, bzw. mein Bauchgefühl wieder richtig justiert habe, habe ich gemerkt, dass ich inzwischen mit solchen kopfzerbrecherischen Situationen besser klar komme als früher...bzw. schneller zu einer Problemlösung komme...

Die ganze Kunst besteht darin, negativen Balast abzustreichen...Diesen Wirrwarr in deinem Kopf, den hast du dir selbst geschaffen...wie du das zustande gebracht hast, weißt nur du :wink: ... aber wenn DU diejenige bist, die ihn sich erschaffen hat bzw. angenommen hat...dann bist DU auch diejenige, die weiß wie man ihn wieder los wird...

Fang doch als ersten Schritt schon mal damit an, dass du dich von deiner folgenden Frage trennst: "...ob ich nur falsche Vorstellungen bzw. zu hohe Erwartungen an die Liebe habe!? " Es gibt in der Liebe (und nicht nur da) keine FALSCHEN Vorstellungen und keine ZU HOHEN ERWARTUNGEN...Das ist schon mal Käse hoch zehn!!! :D ... Richtig sind DEINE VORSTELLUNGEN UND DEINE ERWARTUNGEN (und die können uneeeeeeeendlich hoch sein...bis zum Mond und wieder zurück sogar :wink: )....

Einzig wichtig ist die Frage, die du nur an dich selbst stellen kannst: Was will ICH? Von mir aus schreib diese Frage auf ein großes weißes Blatt Papier und notier dir deine (und nur DEINE) Antworten drumherum...vergiss deinen Thread hier...vergiss das ganze Drumherum hier, klopp deinen Wirrwarr, das ganze Drama in die Tonne :wink: und konzentrier dich einzig und allein auf diese eine Frage...


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BeitragVerfasst: Di Dez 01, 2009 1:32 pm 
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Liebe Butterfly Effect,

ich habe da so einige Gedanken...

Erstens kann ich empfehlen, mal das Buch zu lesen "Liebe dich selbst, und es ist egal, wen du heiratest" - Autorin weiß ich gerade nicht, ist aber ein aktuelles Buch und sollte überall erhältlich sein.

Zweitens fällt mir ein Spruch ein, der exakt zu Deiner Frage passt: Warum in immer neuen Beziehungen altes Verhalten wiederholen? Besser ist es, in einer bestehenden Beziehung neues Verhalten zu lernen.

Drittens bin ich absolut der Überzeugung (entgegen derjenigen einiger anderer User hier), dass wir tatsächlich unsere Gefühle selbst "produzieren" und deshalb in der Hand haben, wen wir lieben.

Viertens halte ich es für ein Märchen, dass die Leidenschaft im Laufe der Beziehung zwangsläufig nachlässt. Dann müsste das auf jede Leidenschaft zutreffen, z. B. auch die Begeisterung für ein Hobby. (...auch wenn ich jetzt wieder zu hören bzw. lesen bekommen werden, ich würde Äpfel mit Birnen vergleichen - vielleicht liegt es ja nur an fehlendem Verständnis...:roll:) Ich glaube, dass die Ursache für das Nachlassen der Leidenschaft (und der Liebe) letztlich fehlende Selbstliebe ist - und die Enttäuschung darüber, dass das "seelische Loch", das durch diese fehlende Selbstliebe existiert, auf Dauer nicht von einem anderen Menschen gefüllt werden kann. Außerdem gibt's da noch das Phänomen, dass "man" es nur schwer aushalten kann, wenn es einem auf Dauer besser geht, als es der Grundstimmung entspricht. Das kann ebenfalls dazu führen, dass man das Interesse verliert. (Diese letzten Gedanken sind meine grundsätzlichen und nicht auf Dich persönlich gemünzt. Du wirst selbst herausfinden, ob sie auf Dich zutreffen - ich möchte Dir nichts "überstülpen".)

Fünftens finde ich nicht, dass es das Ende einer Beziehung ist, wenn man nach dem anfänglichen Verliebtheitsrausch plötzlich wieder mitbekommt, dass die Welt voller netter, schöner etc. Männer ist. Du isst schließlich auch nicht jedes Stück Torte, nur weil es appetitlich aussieht, schon gar nicht, wenn Du bereits ein Stück auf dem Teller hast...

Mehr fällt mir gerade nicht ein, muss jetzt Mittagessen kochen.

LG
tiramisu

_________________
Alle dachten immer, das geht nicht. Bis einer kam, der das nicht wusste. Und bei ihm ging es.


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BeitragVerfasst: Di Dez 01, 2009 1:35 pm 
tiramisu hat geschrieben:

Drittens bin ich absolut der Überzeugung (entgegen derjenigen einiger anderer User hier), dass wir tatsächlich unsere Gefühle selbst "produzieren" und deshalb in der Hand haben, wen wir lieben.

Viertens halte ich es für ein Märchen, dass die Leidenschaft im Laufe der Beziehung zwangsläufig nachlässt. Dann müsste das auf jede Leidenschaft zutreffen, z. B. auch die Begeisterung für ein Hobby. (...auch wenn ich jetzt wieder zu hören bzw. lesen bekommen werden, ich würde Äpfel mit Birnen vergleichen - vielleicht liegt es ja nur an fehlendem Verständnis...:roll:) Ich glaube, dass die Ursache für das Nachlassen der Leidenschaft (und der Liebe) letztlich fehlende Selbstliebe ist - und die Enttäuschung darüber, dass das "seelische Loch", das durch diese fehlende Selbstliebe existiert, auf Dauer nicht von einem anderen Menschen gefüllt werden kann. Außerdem gibt's da noch das Phänomen, dass "man" es nur schwer aushalten kann, wenn es einem auf Dauer besser geht, als es der Grundstimmung entspricht. Das kann ebenfalls dazu führen, dass man das Interesse verliert. (Diese letzten Gedanken sind meine grundsätzlichen und nicht auf Dich persönlich gemünzt. Du wirst selbst herausfinden, ob sie auf Dich zutreffen - ich möchte Dir nichts "überstülpen".)

Fünftens finde ich nicht, dass es das Ende einer Beziehung ist, wenn man nach dem anfänglichen Verliebtheitsrausch plötzlich wieder mitbekommt, dass die Welt voller netter, schöner etc. Männer ist. Du isst schließlich auch nicht jedes Stück Torte, nur weil es appetitlich aussieht, schon gar nicht, wenn Du bereits ein Stück auf dem Teller hast...

Mehr fällt mir gerade nicht ein, muss jetzt Mittagessen kochen.

LG
tiramisu


DAS KANN ICH ALLES NUR UNTERSCHREIBEN ! - Guten Appetit wünsch ich :D


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BeitragVerfasst: Di Dez 01, 2009 5:20 pm 
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Ich unterschreib das nicht alles, diesen Quatsch hier haben wir ja schon mal durchdiskutiert:

tiramisu hat geschrieben:
... und deshalb in der Hand haben, wen wir lieben.

Aber ist immer wieder köstlich. Wie kann sich ein Ego nur dermaßen überschätzen? Dabei entscheidet es nicht mal, einen Furz zu lassen oder ihn besser wieder zurückzuschieben. :lol:

Butterfly, du hast einfach immer wieder Entscheidungsprobleme, soll ich, soll ich nicht,soll ich, soll ich nicht?! Hast schon zig mal gehört, du sollst auf deine Gefühle hören. Ist nicht immer so leicht, weiß ich selbst, aber du hast keine andere Wahl, es sei denn, du willst dein Leben von anderen entscheiden lassen. Auch'n Weg, wer's mag, aber willst du das wirklich? (Nicht, daß du dich jetzt nicht entscheiden kannst! ;) )

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(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: Di Dez 01, 2009 5:36 pm 
@naike: ...aber es liegt doch an mir...an meinem Ego...allein mein Ego entscheidet doch darüber wen ich nun liebe und wen nicht...für den Pups dagegen ist mein Körper zuständig... :lol:
Versteh dich diesmal nicht so ganz :oops:


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BeitragVerfasst: Di Dez 01, 2009 5:45 pm 
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Wieso, du kannst den Pups doch entweder äußern (Huch, das klingt aber elegant :lol: ) oder ihn verhalten. Da du aber nicht die Handelnde bist, ist eine der beiden Möglichkeiten eh bereits entschieden! Gut, ich sehe ein, daß diese Aussage für Glaubende an den freien Willen eher ungünstig ist, weiß ja nicht, wie du es damit so hältst.

Aber wie kommst du darauf, daß es das Ego bzw. der Verstand ist, aus dem die Liebe fließt? Oder habe ich dich dahingehend jetzt falsch verstanden?

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BeitragVerfasst: Di Dez 01, 2009 10:22 pm 
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Naike hat geschrieben:
Ich unterschreib das nicht alles, diesen Quatsch hier haben wir ja schon mal durchdiskutiert:

tiramisu hat geschrieben:
... und deshalb in der Hand haben, wen wir lieben.


Aber ist immer wieder köstlich. Wie kann sich ein Ego nur dermaßen überschätzen?


Vielleicht liegt aber auch die Selbstüberschätzung bei Naikes "Ego", das meint, was es selbst nicht kann, ist auch niemand anderem möglich.

LG
tiramisu

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BeitragVerfasst: Mi Dez 02, 2009 7:43 am 
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Hätte deins vielleicht gern. :wink:

So, ich bin dann mal weg, werde mich gleich in den Postboten verlieben, habe ich gerade beschlossen, aber nur so lange der Quickie am Morgen dauert, dann entliebe ich mich schnell wieder. :mrgreen:

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BeitragVerfasst: Mi Dez 02, 2009 10:00 am 
...ich dachte bisher immer, dass mein Überich, oder Ego oder wie auch immer ihr es nennt, doch schon lange bevor ich überhaupt bemerke was mit mir geschieht, entschieden hat in wen ich mich jetzt verliebe...Wer entscheidet es denn sonst? Amors Pfeil? *grübel*


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BeitragVerfasst: Mi Dez 02, 2009 10:02 am 
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Das Universum entscheidet durch "dich". Und egal, was du tust, was ich tue, es passiert irgendwie. Nicht falsch, nicht richtig.
http://www.baerbelmohr.de/forum/sorgenk ... tml#112242

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Martina
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Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


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BeitragVerfasst: Mi Dez 02, 2009 11:02 am 
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Wohnort: Düsseldorf
Ich hab's mit den ganzen Begriffen nicht so, zumal sie oft auch noch unterschiedlich belegt sind. Ego meint in meinem Modell das kleine Ich, die angebliche denkende und handelnde Person, mir der sich die meisten Menschen identifizieren. Das große ICH hingegen, das, was wir wirklich SIND, die Quelle selbst - Martina nannte es gerade Universum (fühlt sich für mich getrennt an, wie der Begriff Gott, aber ich weiß, daß sie es nicht getrennt meint), "entscheidet" alles und IST alles. Es wirkt durch uns und lenkt quasi die gesamte Schöpfung, wenn man es so ausdrücken mag.

Übertragen auf das Beispiel von tiramisu: Stelle dir vor, du spielst Kasperletheater und läßt Kasper und Gretel, die auf deinen Händen stecken, gerade eine Diskussion führen, in der Gretel sagt: "Ich entscheide selbst, wann und in wen ich mich verliebe, jetzt bist es gerade du Kasper, hab ich beschlossen!" Gretel ist vollkommen davon überzeugt, was sie sagt, aber das Publikum lacht. Warum wohl?! :wink:

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BeitragVerfasst: Mi Dez 02, 2009 11:06 am 
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Beiträge: 168
Wohnort: BW
ich denke die liebe liebe, muss oft als rechtfertigung herhalten wenn man(n)/frau einfach nur lust (sex) ausleben will...ist dieses befriedigt, entschwindet die leiden-schaft...
es ist vielleicht eine art liebe, ein anflug von verliebtheit...das idealisieren der romantischen liebe...mehr nicht!
ansonsten könnte man das verhalten von butterflyeffect auch noch tiefenpsychologisch auseinanderpflücken, und eine der hunderten von möglichkeite würde passen...

man/frau kann doch auch ein quickie mit dem briefträger ohne sich gleich in ihn verlieben zu müssen...
:wink: @ naike
dann ist das "ich" befriedigt, und das ego schaut dumm aus der wäsche...

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wir können alle hinters licht führen, sogar uns selbst. aber niemals unser selbst! (abdi assadi)

ich bin nicht dazu da um so zu sein wie mich andere gerne hätten...


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