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Ich fotografiere seit fast vierzig Jahren, bin gelernter Fotograf und habe ein paar Semester Photoingenieurwesen studiert, mir sind also auch die physikalischen Gesetze der Optik bekannt. Ich habe ein breites naturwissenschaftliches Fundament und bin seit vielen Jahren auf dem spirituellen Weg. Ich bin unter anderem Reikimeister, Rebirthing-Atemlehrer, Reinkarnationstherapeut, Lichtarbeiter und habe viele Jahre mit Hellsichtigen und spirituellen MeisterInnen gearbeitet. Ein wenig eigene Erfahrung habe ich auch mit Medialität, mit Channeling, Hellsicht und Hellhören.
Natürlich hat es mich deshalb besonders interessiert, Wege zu finden, die "andere" Welt abzubilden. Ich habe ein paar Bilder von Geistern gesehen, die ich für authentisch halte, aber was sonst so gezeigt wird, wie z.B. die gerne auf Messen etc. angebotene "Aurafotografie", entspricht meiner Ansicht nach allzu oft nicht der feinstofflichen Wirklichkeit.
Von der Realität der UFOs bin ich überzeugt und habe viele Bilder analysiert, sehr gute gesehen, aber auch Fotos, die recht verbreitet als "Beweis" gezeigt werden und die für das fotografisch geschulte Auge ganz zweifellos nichts anderes als Abbildungsfehler, Bildfehler etc. darstellen.
Man kann bei mir also einiges an Hintergrund voraussetzen und die völlige Offenheit, die Existenz einer erweiterten Realität und deren Phänomene anzuerkennen.
Nun zu den "Orbs"!
Es sollte doch auffallen, daß die Orbs erst mit den digitalen Kameras beobachtet wurden. Wollen wir ernsthaft glauben, daß es früher diese Energieformen noch nicht gegeben hat? Nein, die Orbs hängen mit den optischen Verhältnissen in einer digitalen Kamera zusammen.
Wer schon einmal im Dunkeln den Lichtkegel einer gebündelten Lampe von der Seite beobachtet hat, wird wissen, daß sich in der Luft fast immer und überall Schwebeteilchen befinden - Wassertröpfchen, Pollen, Staub. Die kann man unter entsprechender Beleuchtung sehr gut mit dem bloßen Auge sehen. Normalerweise fallen sie uns nicht auf.
Was passiert nun, wenn diese Partikel mit einem Blitz angeleuchtet werden, der sich ganz in der Nähe des Objektivs befindet? Das Blitzlicht nimmt im Quadrat der Entfernung ab, ist also in der Nähe der Kamera überproportional stark - so stark, daß auch die feinsten Partikelchen genug Licht reflektieren, um im Bild mit abgebildet zu werden. Die Kameras sind kleiner geworden und das Blitzlicht rückte näher an die Optik. Dadurch werden die Partikel in nächster Nähe heller angestrahlt als früher.
Als noch mit Film fotografiert wurde, war das verwendete Filmformat in aller Regel wesentlich größer als die heutigen digitalen Sensoren. Damit hatten wir andere Abbildungsverhältnisse und die Schwebeteilchen in der Luft wurden wenn, dann meist nur als unscharfer Schleier über dem Bild sichtbar.
Die Sensoren der digitalen Kameras sind dagegen geradezu winzig; dadurch ergibt sich eine Abbildung mit viel größerer Schärfentiefe. Partikel in der Nähe der Optik werden deshalb nicht mehr nur als Schleier über dem ganzen Bild abgebildet, sondern als die unscharfen Zerstreuungskreise, die wir als "Orbs" kennen. Je nach Situation können Orbs übrigens auch ohne Blitzlicht auf gleichem Weg entstehen.
Wie kommen diese denn zu ihren teilweise sehr interessanten Strukturen? Die optischen Verhältnisse in den Digitalkameras liegen meist hart an der Beugungsgrenze, die sich durch die Lichtwellenlänge bestimmt. Dadurch wird die Abbildung nicht gleichmäßig - es entstehen Beugungsringe und verschiedene Strukturen. Dazu tragen auch gewisse Fertigungstoleranzen in der Optik bei, kamerainterne Reflexionen und nicht zuletzt auch die Struktur des digitalen Sensors, auf dem ja die lichtempfindlichen Elemente in einer sehr regelmäßgen Weise aufgebracht sind. Manchmal kann man diese Feinstruktur in den "Orbs" wiederfinden.
Mögen sie also noch so ähnlich aussehen wie Energieformen, die Hellsichtige wahrnehmen können, und mag es uns auch ein wenig enttäuschen: Die "Orbs" sind als ein ganz normaler Abbildungseffekt innerhalb unserer dreidimensionalen Realität entzaubert.
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