Hallo,
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich schreiben, dass diese Methode hilfreich dabei ist, seine eigenen Anteile am Erschaffen der jeweiligen Situationen zu erkennen.
Von daher macht der Satz:
martina hat geschrieben:
Ich finde, das Hoppen birgt da eine Gefahr, sich selbst in die Opferstellung zu begeben, in der man depressiv verweilt.
im Zusammenhang mit "Ho'oponopono" aus meiner Sicht wenig Sinn. Viel eher trägt diese Methode dazu bei, sich in einer verzweifelten, scheinbar hoffnungslosen Situation wieder als handlungsfähig zu erleben.
Das gemeinsame Hoppen in einem Forum wie diesem, erscheint mir als sinnvoll und hilfreich, da die Beiträge von anderen, die nur den Teil der Geschichte kennen, den ich hier veröffentliche, inspirierend wirken können. Sie wirken auf die eigene Blickrichtung und den eigenen Standpunkt, die dadurch möglicherweise hinterfragt werden können und auf einmal (vielleicht zum erstenmal) nicht in Stein gemeiselt sondern veränderbar erscheinen.
Wenn ich mir die Beiträge zum Hoppen hier im Forum durchlese, dann finde ich schon recht häufig Threads, die mit dem "Ho'oponopono", das ich kenne und praktiziere, nur wenig gemeinsam haben. Mitunter wirkt es auf mich, als wenn Situationen kollektiv beklagt und die Verantwortung für das Erschaffen der Situation abgeschoben wird... das ist aber nur mein Eindruck und wer will, mag das durchaus anders sehen.
martina hat geschrieben:
Ich habe das Gefühl, da wollen Leute einfach nicht entscheiden, Konsequenzen ziehen, mit demjenigen sprechen, Gefühle zeigen, sondern "da gehen wir erstmal hoppen"
Erstmal "hoppen zu gehen" statt impulsiv zu reagieren, kann durchaus hilfreich sein, da man beim Hoppen lernt, seine eigenen blinden Flecke zu erkennen. Wenn das gelingt, werden Entscheidungen nicht mehr aus dem verletzten Ego heraus getroffen und man beginnt, schöpferisch sein eigenes Leben in die Hand zu nehmen.
Seraphina hat geschrieben:
das hoppen macht mir spass.punkt.
das ist sinn genug.

Dem schließe ich mich mit ganzem Herzen an.
Liebe Grüße,
Perceval