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BeitragVerfasst: Do Jun 18, 2009 8:29 pm 
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liebe antigone, ich glaub das. Ehrlich. Ich kanns mir nur noch nicht ganz vorstellen.

Wie lange dauert denn dieses Gefühl, nie mehr im Leben einen Menschen so lieben zu können? Dieses "der wärs gewesen und kein anderer nie nie mehr..."? Ich weiß, es vergeht.
Ich möchte ganz viel Liebe zu ihm schicken. Und gleichzeitig zieht sich in mir alles zusammen, wenn ich dran denke, wie weh er mir getan hat.

*fühl* Es überwiegt der Satz: "Ich schicke ganz viel Liebe zu ihm".

Würdet ihr ein bisschen mitmachen? Ihr schickt mit mir meine Liebe zu ihm. Er darf mir vertrauen. Ich mir auch.

Wäre euch sehr dankbar.

Es verneigt sich
Tulip


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BeitragVerfasst: Fr Jun 19, 2009 7:23 am 
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Hallo!

Mh. Ich versuch das auch dauernd. Einfach Liebe zu schicken. Aber irgendwie...da ist immer Sehnsucht, Trauer, Verlangen.....und das Schmach.

Ich schicke aber für dich ein wenig LIebe zu deinem Typen, damit du Ruhe findest!

LIebe Grüße
Yalume

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Da es sehr förderlich für die Gesundheit ist, habe ich beschlossen, glücklich zu sein. (Voltaire)


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BeitragVerfasst: Fr Jun 19, 2009 8:28 am 
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Völlig wertfrei ins blaue geschrieben und nur zum verspielt durchdenken:

Schon mal daran gedacht, dass man niemals allein ist?
Daran, dass man immer mit allen verbunden ist?
Auch mit dem potentiellen Traumpartner?
Genau der, der bei einem Erfüllung finden kann einfach aus dem Grund weil man so ist wie man ist - und umgekehrt genauso?
Daran gedacht, dass es vielleicht jemand ganz anderes ist als vermutet - oder doch nicht?
"Besetzt" das Schild "Da fehlt was! Sehnsucht!" immer noch den Raum für ihn?
Schon mal versucht der Liebe zu vertrauen?
Und... schon mal gedacht, dass dieser Traumpartner genauso zu einem will, wie man selbst zu ihm?

Quasi eine übereinstimmende Doppelmanifestation?

Was fehlt nun nur noch?

Das Loslassen? Ich habe dazu immer an diesem Spruch hier festgehalten:

"Nur wenn du etwas losgelassen hast
Und es kehrte von selbst zu dir zurück
Ist es wahrlich ein Teil von dir."

:wink:


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BeitragVerfasst: Fr Jun 19, 2009 8:32 am 
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Hallo!
Ja, daran habe ich schon gedacht.
Aber wie lässt man los und was bedeutet das genau?
Vergessen?
Akzeptieren?

Ich kann ihn einfach nicht "vergessen". Da sind noch zu viele Schmetterlinge in mir.
Aber vielleicht ist dein Spruch genau das Zeichen, dass ich bestellt habe!

Vertrauen.

Liebe Grüße
Yalume

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BeitragVerfasst: Fr Jun 19, 2009 9:04 am 
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Die Probleme mit dem Loslassen kenne ich gut - und bin da dann teilweise sehr streng zu mir und halte mir diese Sätze vor:

Wahre Liebe liebt ohne festzuhalten.
Wahres Vertrauen braucht weder Beweise noch Beruhigung.

Ansonsten habe ich immer versucht mir selbst viel gutes zu tun - und so viele schöne Gedanken zu sammeln wie möglich. Schließlich ist der Partner nicht die einzige Quelle an gutem Gefühl das mir zur Verfügung steht.
Wäre auch schlimm, denn dann würde sich ein Suchtverhalten aufbauen.
Also suche ich Ausgleich, genieße die Sonne, die Luft, das leckere Essen etc. etc...
Auch wenn mir das Gefühl gerade ganz weit weg scheint - eigentlich weiss ich doch wie es sich anfühlt wenn es einem gut geht. So wie letztens, als.... Und das war ganz ohne...

Es geht also doch :wink:


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BeitragVerfasst: Fr Jun 19, 2009 9:48 am 
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Hallo!

Mh. Das mache ich ja auch. Ich gehe viel unter Leute, habe Spaß und tu mir viel gutes wie schönes Essen, neue Klamotten, ein gutes Buch oder tolle Musik. Aber es vergeht eben kein Tag, an dem ich nicht an ihn denke. Oder daran, ob er sich je melden wird.
*seufz*

Aber vielleicht ist das auch ok und ich muss zu mir sagen: Da sist nicht schlimm.

Wenn du noch einen Tip hast, her damit!
Und: DANKE!
Yalume

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BeitragVerfasst: Fr Jun 19, 2009 10:42 am 
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Nun vielleicht ist es auch eine Frage was du dir wert bist.

Ich habe für mich festgelegt, dass der Kerl gefälligst meinen Wert erkennen sollte und auch wirklich was von mir will.
Wenn nicht, hätte er mich auch in Zukunft nicht so behandelt wie ich es wert bin - also: ad acta. Nicht die richtige Lieferung - die richtige kommt noch.

Was der andere sagt und erzählt ist das eine - daran, wie er sich verhält und wie es zu seinen Worten passt erkenne ich wer er wirklich ist - und wie es mir bei ihm geht.


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BeitragVerfasst: Sa Jun 20, 2009 11:49 am 
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Dijanara hat geschrieben:
Daran gedacht, dass es vielleicht jemand ganz anderes ist als vermutet - oder doch nicht?
"Besetzt" das Schild "Da fehlt was! Sehnsucht!" immer noch den Raum für ihn?
Schon mal versucht der Liebe zu vertrauen?
Und... schon mal gedacht, dass dieser Traumpartner genauso zu einem will, wie man selbst zu ihm?



Liebe Dijanara,

deine Worte lassen mich sehr weit werden und ich hab die die letzten Tage immer wieder gelesen, wenn ich grad ein Tief hatte.

Danke dafür.

Überlegung: "Normal" ist es doch, mit einem Partner zu leben, Familie zu haben, etc... Ist es dann überhaupt möglich, als Single genau solchen Frieden innerlich zu finden? Ohne all das, was allein schon biologische Gegebenheiten für uns Lebewesen vorgesehen haben? Oder macht man sich was vor, wenn man (ab einem bestimmten Alter evtl.) soooo glücklich und zufrieden ist, wenn man den -zigten Sonntag allein aufwacht, sich irgendwo allein einen Cappuccino kauft...
Oder ist es einfach nur o.k. Auf der Ebene, dass es halt so ist wie es ist und man das Beste draus macht. Aber kann man wirklich Erfüllung erreichen? Ich glaube nicht. Wenn es im Leben nichts Wichtigere gibt als die Liebe (emotional, biologisch, evolutionsbestimmt...), wie soll man dann allein glücklich, erfüllt, zufrieden sein?

Es kann halt gut sein. Aber sehr gut?

:roll: :roll: :roll:


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BeitragVerfasst: Mo Jun 29, 2009 4:27 pm 
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Grrrr...
würde soooo gerne ihm sagen, wie lieb ich ihn hab! und darf nicht! das ist fast wie körperliche Gewalt.
Ich hab ihn so lieb!!! Und er fehlt mir sooo sehr. Und nach gestern wieder noch viel mehr. Ich wünsche mir, dass mich mein Gefühl nicht täuscht. Ich wünsche mir, dass wir es hinbekommen.
Und wenn das alles nicht möglich ist, wünsch ich mir, dass es nicht so weh tut und ich nicht mehr leide.

*Kompensiert Tulip*


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BeitragVerfasst: Mo Jun 29, 2009 7:18 pm 
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Mir gehts immer noch genau wie dir!
Wobei ich mir gerade auf meine Fern-Affäre konzentriere. Ablenken. Kuscheln. Wegträumen.
Hilft beim Kopnesieren.
Aber die Lösung ist es auch nicht... menno!
Umarme dich von ganzen Herzen!
WIR beide sind am Ziel unserer Träume und der Partner, den wir lieben, ist an unserer Seite und liebt uns auch!
.o)
Yalume

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BeitragVerfasst: Di Jun 30, 2009 6:23 am 
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... wenn das mit dem Loslassen so einfach wäre... :-)

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BeitragVerfasst: Di Jun 30, 2009 7:51 pm 
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Ja, wenn das nur so einfach wär...

Zum Loslassen folgende Geschichte:

Zwei japanische Mönche machten sich eines Tages auf den Weg, um bei der Bevölkerung milde Gaben zu sammeln, um die Existenz ihres Klosters zu sichern.

Es regnete, was das Zeug hielt. Die Wege waren aufgeweicht und fast nicht zu begehen.

Da standen sie plötzlich vor einem Fluss, der über die Ufer getreten war. Man konnte ihn gerade noch durchwaten, wenn man Schuhe und Strümpfe auszog.

Das taten die beiden, als ein hübsches Mädchen des Weges kam, das auch ans andere Ufer wollte. Sie hatten feine Schuhe an den Füßen und einen seidenen Kimono um ihren zierlichen Körper geschlungen und blickte traurig auf das Wasser, dass ihr den Weg versperrte.

„Komm her, Mädchen“, sagte der ältere Mönch zu ihr. „Ich werde dich hinübertragen.“ Und er hob sie auf seine Arme, brachte sie über den Fluß und setzte sie wohlbehalten am anderen Ufer ab, wofür das Mädchen sich herzlichst bedankte.

Der jüngere Mönch sprach kein Wort, bis sie abends einen Tempel erreicht hatten, um zu übernachten.

Da konnte er sich nicht länger becherschen und machte seinen Weggenossen Vorwürfe. „Wieso hast du das getan? Du weißt dass es uns als Mönch verboten ist, Frauen zu berühren. Sie sind tabu. Du durftest sie keinesfalls über den Fluß tragen.“

Darauf erwiderte der andere: „Ich ließ das Mädchen am anderen Ufer stehen, aber du trägst sie noch immer.“


Quelle kann ich keine angeben, die Geschichte wird überall immer wieder veröffentlicht.

Lieben Gruß
Tulip


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BeitragVerfasst: Mi Jul 01, 2009 6:21 am 
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... die Geschichte ist sehr schön und hat mich auch ein wenig zum Nachdenken angeregt. Vielleicht hilft es auch schon, einfach die negativen Assoziationen wegzulassen (oder es zu versuchen), weil vermutlich letztendlich die Angst (vor Verlust, Abweisung, etc.) verantwortlich ist für die ganze Verkrampftheit... *grübel* also doch ---> THINK PINK ;-)

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BeitragVerfasst: Mi Jul 01, 2009 12:47 pm 
die kenn ich aus dem buch "gelassenheit beginnt im kopf" von thomas hohensee. müsste mal schauen, ob da eine quelle angegeben ist.

schöne geschichte...mir fällt loslassen auch wahnsinnig schwer. das buch ist schön, man wird etwas gelassener. kennt es jemand??


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