Zum besseren Verständnis meiner (nicht bedrohlichen

) Lage. Ich habe eine sehr aufgeräumte Wohnung, trage regelmäßig den Mülll raus und gehe brav einer geregelten Arbeit nach. Ich lebe also kein Messileben. Da ich im Schichtdienst arbeite, entsteht daraus auch eine lange Zeit der Freizeit. Das heißt, dass ich immer wieder mal am Stück 3 Tage frei habe. Tolle Sache eigentlich!!
Ich bin nun seit fast 3 Jahren Single, also kein Freund mit dem ich meine wunderbar lange Freizeit genießen könnte. Da ich aber kein gefrusteter Single bin, habe ich natürlich einige Aktivitäten für mich so zusammen gestellt, die mir garantiert Spaß machen würden( und es eben auch tun, wenn ich sie sporadisch ausführe).
Jetzt macht sich aber seit Monaten immer mehr diese Faulheit in mir breit, die ich aber nicht mag. Statt Sport zu machen, meinen kreativen Hobbys nachzugehen oder mich eben mal wieder unters Volks zu mischen, vertue ich meine Tage mit Sofafläzen.
Morgens stehe ich also auf, habe 1-2 Pläne für den Tag im Kopp und schwupps .....kommt mir der alles beherrschende und lähmende Gedanke der "Untat" in den Kopf. "Alles zuviel und morgen ist auch noch ein Tag."Und irgendwie habe ich gar keine Kraft, dem etwas entgegen zu stellen
Mittlerweile ist dies ja nun keine Neuigkeit mehr für mich, sonder Alltag und ich hasse es wirklich. Es gibt Tage, da gehe ich raus, treibe Sport und genieße das Leben und denke: jetzt bist Du der Faulheit und Stagnation endlich entkommen! Doch leider ist am nächsten Tag alles wieder beim Alten und ich bekomme keinen Schritt vor die Tür.
Zudem habe ich immer mehr das Gefühl, dass ich langsam aber sicher immer mehr vereinsame. Dabei habe ich doch so viele wunderbare Sachen im Kopf, die mich bestimmt auch glücklich machen würden, würde ich sie nur endlich in Angriff nehmen.
Stillstand ist eben der Tod und Leben bedeutet Veränderung, aber bei mir ist alles zum Stillstand gekommen und irgendetwas in mir sträubt sich wohl auch vor Veränderung.
Ich verstehe mich selber nicht mehr
