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man ist im Leben oftmals an einem Punkt, an dem man denkt, dass eigentlich alles sich gegeneinen fast verschworen hat. Man macht und tut nach bestem Wissen und Gewissen, und wird "blockiert". Wie diese Blockade aussieht, bzw. von wem sie gemacht wird, ist immer unterschiedlich- jedenfalls denkt man, auf der Stelle zu laufen, nicht weiter zu kommen.
Selbst hatte ich vor ein paar Wochen so etwas ähnliches erlebt, ich war fast täglich nach der Arbeit am Weinen,(obwohl ich eine normalerweise sehr robuste Person bin) und wusste nicht, wie ich alle dem gegensteuern kann. Ich suchte Rat bei Freunden, Leuten aus der Branche, die unabhängig waren/sind, im Endeffekt half dies aber nicht: denn wie ich wiedermal erfuhr, was ich eigentlich schon wusste; jeder muss da selber durch: und vorallem, was mir beim WÜnschen auch aufgefallen ist: Vergiss deine WÜnsche: es sollte dir einfach egal sein, wann der Wunsch kommt und in welchem Ausmass, und wie er kommt: mit Zwang erreichtm an da nix: Wenn ich mir etwas dringend wünsche, dann kommt es nie, weil ich ihn nicht loslasse, daran festhalte.
Leb dein Leben weiter, als wenn es deine Ausbildung nie gegeben hätte, als wenn du nie Geld investiert hättest, in deine Weiterbildung, und als wenn alles um dich herum egal wäre. Sei zufrieden mit dem was du hast, udn konzentrier dich auf die Dinge, die dir wichtig sind.
Bei mir funktioniert das immer so: sie kommen, die Bestellungen- immer, genau das was ich will- ausser ich habe mal schlampig bestellt;-)
In unseren Leben sind wir immer viel zu ungeduldig. Wir möchten am Liebsten immer alles sofort haben. weil wir es nicht erwarten können. Seneca sagte einmal: Es ist nicht zu wenig Zeit, die wir haben, sondern es ist zuviel Zeit, die wir nicht nutzen
Lange worte kurzer Sinn: Lass dir Zeit: gib dem Unsiversum Zeit, "Gut Ding braucht Weile"
Zu guter Letzt noch eine nette Geschichte, die ich mir immer wieder vor Augen führe, wenn es mal nicht so läuft wie ich es mir in der Gegenwart erzwingen will:-) um mich selbst dann immer wieder runter zu holen:
Der chinesiche Bauer Vor dreitausend Jahren herrschte in China ein grausamer und selbstsüchtiger Kaiser. Zum Schutz seines riesigen Reiches ließ er eine 6000 Kilometer lange Mauer errichten. Bei dem geforderten Frondienst kamen viele seiner Untertanen ums Leben.
Zu jener Zeit lebte in China ein alter Bauer, der in der einfachen Welt, die er liebte, nur zwei Dinge sein eigen nannte: seinen einzigen Sohn und sein Pferd. Eines Tages lief ihm das Pferd davon, und so war der Bauer noch ärmer als zuvor. Nachdem die Nachbarn davon gehört hatten, kamen sie herbei, um ihn zu trösten: Was für ein Unglück, dass dein Pferd weggelaufen ist!
Der alte Mann aber fragte: Woher wollt ihr wissen, dass dies ein Unglück ist?
Einige Tage darauf kehrte das Pferd zurück, gefolgt von sechs anderen wilden Pferden, die der Bauer zähmte und in seinen Dienst nahm. Auf diese Weise wurde der Wohlstand des alten Mannes gesteigert. Die Dorfbewohner bemerkten dies und kamen zu ihm und lobten: Was für ein Glück du hast mit deinen sieben Pferden! Der Bauer aber sann eine Weile nach und antwortete: Wie wollt ihr wissen, dass es ein Glück ist? Am gleichen Nachmittag beschloss der einzige Sohn des alten Bauern, auf einem der wilden Pferde auszureiten. Er wurde jedoch aus dem Sattel geworfen und verletzte sich schwer, so dass er seine Beine nicht mehr brauchen konnte. Da kamen Verwandte und Bekannte und sprachen: Was für ein Unglück, dass dein einziger Sohn nun ein Krüppel geworden ist!
Der alte Chinese aber gab zurück: Wieso könnt ihr wissen, dass dies ein Unglück ist?
Am folgenden Tag kamen die Abgesandten des Kaisers in das Dorf und befahlen, dass alle gesunden jungen Männer sich zum Bau der großen Mauer melden müßten. So wurde jeder junge Mann aus der Gegend zur Zwangsarbeit verpflichtet, nur der Sohn des alten Bauern durfte zu Hause bleiben. Da kamen die Ältesten der Stadt zu ihm und priesen ihn: Was für ein Glück du nur hast, dass dein Sohn nicht für den Mauerbau eingezogen wurde!
Doch der Bauer sah sie an und meinte: Was gibt euch die Sicherheit, dass dies ein Glück ist?
Nun wurden die Stadtväter nachdenklich und fingen an, sich zu beraten. Nach einem Tag kehrten sie zum alten Bauern zurück und teilten ihm mit: Wir haben eingesehen, dass du der weiseste Mann in ganz China bist. Wir würden es deshalb als grosses Glück ansehen, wenn du unser Gemeindevorsteher würdest.
Ein letztes Mal fragte der alte Mann: Woher wollt ihr wissen, dass dies ein grosses Glück wäre?
Mit diesen Worten lehnte er das hohe Amt ab, denn er kannte das Geheimnis des Glücks!
(Aus Beat Imhof: Wahrheit & Weisheit, S. 84, Rothus Verlag, Solothurn 1995)
Alles Gute!
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Erfolg besteht darin, dass man genau die Fähigkeiten hat, die im Moment gefragt sind. [Henry Ford]
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