Hallo Hope,
eine sehr schöne und beeindruckende Geschichte! Schön, dass sie für dich so positiv wurde!
Ich fang gleich mal an:
Ich verzeihe mir, dass ich glaube ich sei blöd

. Ich bin ein wertvoller Mensch, der so auf sich schaut, dass weder andere noch ich selber schlecht von mir denken oder reden!
Wenn ich Hope wäre, warum könnte ich keine Geschenke o.ä. von anderen Menschen annehmen?
- Vielleicht weil ich im inneren doch noch meine Mutter höre, die sagt ich sei es doch gar nicht wert?
- Vielleicht weil ich das Gefühl habe, man beschenkt gar nicht wirklich mich, sondern mein Aussehen?
- Habe ich das Gefühl, den anderen danach etwas schuldig zu sein oder glaube ich, ich darf mich nur beschenken lassen, wenn ich mich beweise? Nicht um meiner selbst willen? Ich habe vielleicht Angst wieder ausgenutzt oder enttäuscht zu werden. Das fühlt sich nicht gut an!
- Habe ich Bammel vor der Nähe die entsteht? Vor Enttäuschungen? Dass es mir wieder weggenommen wird...weil ich irgendwie nicht glaube, ich sei es wirklich in dem Moment wert?
- Glaube ich wirklich, dass die schönen Bestätigungen mir zustehen? Sehe ich Geldgeschenke überhaupt als Geschenk an?
- Glaube ich nur um etwas kämpfen zu müssen?
Ich weiß, mir wurde früher gesagt, ich sei nichts wert. Heute zeigen mir meine Freunde/innen, dass ich ein guter Mensch bin, aber glaube ich das von mir selber? Auch ohne Bestätigung von außen? Ich verzeihe mir mein Zweifeln. Ich verzeihe mir das Gefühl nichts wert zu sein. Ich verzeihe mir das Gefühl nur etwas wert zu sein, wenn ich beschenkt werde. Ich weiß dass ich auch so etwas wert bin. Ich bin liebenswert, genau so wie ich bin! Ich weiß von mir, dass ich ein guter Mensch bin.
Ich verzeihe mir, dass ich mich vielleicht abhängig von Männern fühle, wenn ich ihre Geschenke annehme. Kein Mensch der Welt kann mir meine Autonomität nehmen. Ich bin wertvoll...allein, sowie in einer Beziehung.... Es ist schön Geschenke anzunehmen. Es macht mich nicht abhängig, es ist einfach nur schön das gemeinsame Glück zu teilen und sich gegenseitig zu unterstützen und seine Anerkennung zu zeigen - jeder auf seine Weise.
Ich verzeihe mir, von mir zu glauben, dass ich es nicht hinkriege, Geschenke anzunehmen, dass es mir unangenehm ist. Ich liebe mich arm, ich liebe mich reich, ich liebe mich wenn mir Geschenke nicht gefallen, ich liebe mich wenn ich Geschenke bekomme. Ich liebe mich, wenn ich sie annehmen möchte, ich liebe mich, wenn ich sie nicht annehmen möchte...ich verzeihe mir dieses merkwürdige Gefühl. Ich verzeihe mir, selbst noch nicht zu wissen was denn überhaupt mein Problem ist.
Ich bin mir so wichtig und liebe mich...ich entscheide ob ich Geschenke passend finde oder nicht.
Ich liebe mich, ich zeige und gebe Liebe, und ich verdiene es, dass auch ich geliebt werde...um meiner selbst willen...auch wenn das heißt, dass die Männer sich mehr einfallen lassen dürfen, wenn es einfach nur an Geldgeschenken oder an meiner Angst vor Abhängigkeit liegt. Ich genieße einfach die Zeit mit den Menschen, die mir wichtig sind, denn sie lieben mich so wie ich bin!
Ich verzeihe mir, dass ich stur bin. Ich liebe meine Sturheit. Was will mir meine Sturheit zeigen? Ich lasse meine Sturheit in mein Leben, überprüfe ob sie berechtigt ist. Wenn ja - bin ich weiterhin stur, wenn nein - bedanke ich mich bei meiner Sturheit, dass sie mir in dieser Situation gezeigt hab, ob ich das wirklich so möchte.
Ich lasse die Vergangenheit vergangen sein, ich entscheide mich jetzt bewusst dafür, es mir so gut gehen zu lassen, wie ich es gerne möchte!
Ich hoffe, es war etwas für dich dabei!
Lg & alles Gute
Madam Mim, die auch lernen durfte, wie schön es ist, wenn Dritte Ihre Gefühle und Wertschätzung in Ihrer Art ausdrücken möchte
