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 Betreff des Beitrags: Gesetz der Wiedergutmachung?
BeitragVerfasst: Mi Jul 01, 2009 9:17 pm 
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Hallo,
kennt einer von euch das Gesetz der Wiedergutmachung? :?: Oder hat schon mal einer davon gehört? Ich hab mal kurz gegoogelt aber nur das Gesetz der Wiedergutmachung des nationalsozialistischen Unrechts gefunden, und ich denke das ist damit nicht gemeint.
Ich habe davon auf einer Seite gelesen, war man leider nicht nachfragen kann. Vielleicht könnt ihr ja weiterhelfen?
L.G. Zauberstern
P.S. eine gute Nacht


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 8:42 am 
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Hallo,

ich weiß nicht, obs schon konkret so ein Gesetz in der Literatur gibt (bzw. eine Formulierung dafür ;) ), aber ich meine, es beobachtet zu haben, und ich glaub daran. Dass man es 7mal wieder gut macht, was man sozusagen verbrochen hat. Drum kann man doch eigentlich nur positiv in die Zukunft für die Erde blicken, oder? ;)

Lieben Gruß
Hannah


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 9:07 am 
das würde ja bedeuten das wir nicht selbst unseres Lebens Herr sind ....
Das widerspräche dem Gesetz der Anziehung, und das funktioniert definitiv.

Ich denke das wir alle glücklich sein sollten, und das ist unser ziel, und Wiedergutmachung hat für mich etwas damit zu tun "du bist schuld" - da wir aber durch unsere Gedanken alles selbst festlegen, können wir das komplett in uns heilen, dann brauche ich keine Wiedergutmachung.

Wenn es bei mir, in mir in ordung ist ....


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 9:55 am 
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Ich glaub eher, dass es in der Natur des Menschen liegt. Etwas geben und wieder ausgleichen zu wollen. Damit er halt glücklich ist. Habe ich z.B. ein Hemd gestohlen, gebe ich es irgendwann wieder zurück oder mache sonstwas, um wieder in die Harmonie zu kommen. Man setzt dadurch auch positive Impulse.


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 8:05 pm 
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Ah ha,
also kommt hier auch das Resonazgesetz ins Spiel.
So etwa: Tu ich was negatives kommt es zu mir zurück. Tu ich etwas gutes kommt es noch mehr zu mir zurück, denn 1 Positiver Gedanke ist ja, ja wie oft eigentlich 10x oder 100x?, kraftvoller wie ein negativer.
Anders rum: hat man (oder Frau) etwas negatives angetan bekommen, ist das eigentlich nur die Resonanz von irgendetwas? Und mit aufheben (wiedergutmachen) ist wohl gemeint, wenn man viel gutes tut, bekommt man es auch vielfach zurück? :shock: (etwas wirr warr :lol: )
L.G.


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 8:09 pm 
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Wenn du jemandem etwas Schlechtes tust und dich darüber freust, ziehst du Freude an. Das Gefühl dabei zählt, nicht die Tat bzw. die Bewertung einer Handlung. Traurig, aber ganz offensichtlich wahr. :roll:

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In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: Do Jul 02, 2009 10:57 pm 
Na, ich weiß nicht, ob Schadenfreude freudige Ereignisse anzieht. Ich habe eher den Eindruck, dass man alles, was man der Welt gibt, auf anderen Wegen zurück erhält. Und zwar genauso, wie man es gegeben hat. Das sehe ich in meinem Leben, ich beobachte es aber auch bei anderen.

Wobei ich bisher nicht verstehe, warum einige anderen Menschen solche guten Startbedingungen bekommen, andere genau das Gegenteil erleben. Da begreife ich garnichts. Trotzdem hat sich jeder selber um sich zu kümmern. Und er oder sie bekommt dann genau das, was sie oder er sich vorher vorgestellt haben, entweder eine Auflösung der Altlasten oder eine Stagnation mit entsprechend verheerendem Endresultat.

Tinchen grüßt freundlich


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BeitragVerfasst: Fr Jul 03, 2009 6:57 am 
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Naike hat geschrieben:
Wenn du jemandem etwas Schlechtes tust und dich darüber freust, ziehst du Freude an. Das Gefühl dabei zählt, nicht die Tat bzw. die Bewertung einer Handlung. Traurig, aber ganz offensichtlich wahr. :roll:


Das kann ja sein, aber es gibt recht verschiedene Qualitäten von Freude, und ob die Schadenfreude nun zu den Formen gehört, die ich wirklich mit Liebe verbinde und die mein Herz überquellen lassen oder zum Singen bringen, ist fraglich... Da muss man schon genau hinspüren und gucken, was man da in die Welt setzt und ob man das wirklich zurückhaben möchte...

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Welche Freude auch immer in der Welt ist: Sie entsteht aus dem Wunsch, andere glücklich zu machen.
Welches Leid auch immer in der Welt ist: Es entsteht aus dem Wunsch, sich selbst glücklich zu machen. (Shantideva)


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BeitragVerfasst: Fr Jul 03, 2009 7:09 am 
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Sicher gibt es unterschiedliche Qualitäten guter Gefühle, Schadenfreude ist ja nun meilenweit von Liebe entfernt. Dennoch besagt das Loa, daß sich gute Gefühle positiv auswirken, warum sollte das in diesem Fall anders sein?

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BeitragVerfasst: Fr Jul 03, 2009 7:17 am 
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Ich frage mich nur, ob ich das wirklich als "gutes" Gefühl und als "positiv" bezeichnen kann, was alles damit zusammenhängt...

Man sagt ja zum Beispiel auch "Rache ist süß". Aber wer das schon mal in sich beobachtet und verfolgt hat, wird merken, dass dieses "süße" Gefühl die Gefahr birgt, eine Leere in mir zu hinterlassen - ich kann das grad nicht anders ausdrücken. Mir fällt nur der Vergleich mit "leeren" Kalorien ein, wie Zucker z.B.: kurzfristig ein gutes Gefühl, aber du zahlst an einer anderen Stelle drauf... :?

Öhm - gehört das noch zur Ausgangsfrage...? Ich find schon, aber wenn's Dir zu sehr off topic wird, Zauberstern, dann bitte melden! :oops:

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BeitragVerfasst: Fr Jul 03, 2009 8:12 am 
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Mondfischerin hat geschrieben:
Ich frage mich nur, ob ich das wirklich als "gutes" Gefühl und als "positiv" bezeichnen kann, was alles damit zusammenhängt...

Das ist deine Entscheidung, du bestimmst, wie du zu einer Sache stehst und dich damit fühlst.

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BeitragVerfasst: Fr Jul 03, 2009 9:23 am 
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Ist Schadenfreude nicht auch so ein Gefühl von Wiedergutmachung? Und je nachdem um was es ging muss es nicht sein das da eine Leere entsteht.
Ich hatte mal eine Situation da hat mir eine für meine Begriffe etwas naive Person etwas unschönes an den Hals gewünscht. Wir waren auf einer Feier und ich hatte gebeten doch bitte das Thema zu wechseln, da wir gerade am essen waren. Sie konnte es nicht lassen und hat mir dann noch diese unschöne Sache gewünscht, die sie schon mal hatte (Läuse). Ich habe mir dann gleich einen Lichtkreis um mich herum vorgestellt, und innerlich gesagt das alles negative zu ihr zurückgeht oder in Licht aufgelöst wird. Ein paar Wochen später hatte sie sie wieder.
Für sie kam das Resonanzgesetz ins Spiel. Für mich wohl das Gesetz der Wiedergutmachung? Und ein klitze-kleines bischen war ich schon Schadenfroh :lol:. Und wenn ich jetzt daran denke fühle ich da keine Leere, sondern immer noch Erleichterung bzw Bestätigung.


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