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Nun, Freunde,
wahrscheinlich gibt es nicht nur in diesem Forum, sondern erst recht überall sonst eine Unmenge Leute, bei denen "es" nicht funktioniert. Nicht nur was Geldbestellungen betrifft. Die Wunschbücher - nicht nur die der Bärbel Mohr - sind für viele ziemlich motivierend gewesen, beim genaueren Hinsehen sind sie allerdings total auf das EGO zugeschnitten. Den Verstand, der mir immer einreden will: Du brauchst dieses, du brauchst jenes, du hast davon zuwenig und davon... Wenn er diese Haltung nicht hätte, würde sein "Inhaber" so ein Buch überhaupt nicht lesen. Quantenphysikalisch - also schwingungsmäßig gesehen - funktionieren die Dinge nur dann, wenn meine Schwingung mit ihnen völlig übereinstimmt, was nicht etwa heißt - wie diese Bücher suggerieren -, dass ich mir einbilde, ich hätte das "Bestellte" schon. Sondern sie stimmt erst dann, wenn ich vollkommen im HIER UND JETZT bin, wenn es in mir, weder im körperlichen noch mentalen Bereich, keine Vergangenheit und keine Zukunft gibt. Allein die Idee "ich wünsche mir" und "ich muss etwas bestellen" insistiert jedoch Zukunft, beinhaltet, dass ich etwas gerade im HIER UND JETZT nicht habe... Deshalb ist es nicht der Wunsch oder die "Bestellung", die bestimmte Dinge in mein Leben bringt, sondern mein 100%iges Vertrauen, dass mir genau das richtige geschieht. Anders gesagt: Geld kommt, wenn ich es nicht (mehr) b r a u c h e. Damit diese Zeilen nicht zur Entmutigung ausarten: Wünsche und Sehnsüchte hat jeder, so oder so, immer. Wir sollten ihnen nicht mehr Aufmerksamkeiten geben als nötig, sondern sie eher nett begrüßen. Und ein Vertrauen entwickeln, dass diejenigen davon, die meiner Gesamtentwicklung zuträglich sind (die Seele weiß das schon alleine), sich im richtigen Augenblick, am richtigen Ort unter den richtigen Umständen erfüllen. Wenn Wunscherfüllung funktioniert ohne persönliches (innerliches, spirituelles) Wachstum, werde ich durch sie nicht glücklich und muss weitere Umwege gehen. Es gibt nur eine Möglichkeit, ohne schwere Blessuren durch's Leben zu kommen: AUTHENTISCH SEIN. Genau so sein, wie ich tatsächlich bin, mir auch trauen, ohne Maske auf die Straße zu gehen, und das tun, was durch mich getan werden möchte (was ich an der Freude merke, die mich erfüllt, wenn ich es tue). Wir können die Beschlüsse unserer Seele nicht mit dem Verstand durchkreuzen, weder mit "Universumsbestellungen" noch Selbstmorden noch faulen Tricks.
Das konnte auch Bärbel Mohr selbst nicht, wie man nun weiß. Ihr "Problem" war: Sie lehrte. Sie veröffentlichte Bücher, die gewissermaßen Rezepten glichen. So etwas ist einesteils gefährlich, aber kann auch hilfreich sein. Denn - auch das ist beinahe ein Gesetz - ich lehre immer das, woran ich selbst am meisten zu lernen habe. Herzliche Grüße, nanabosho
_________________ Stets findet Überraschung statt,
da wo man's nicht erwartet hat.
Wilhelm Busch
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