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 Betreff des Beitrags: Gefühle angemessen äußern
BeitragVerfasst: So Okt 18, 2009 7:35 pm 
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Ich möchte eine Art Umfrage starten,nachdem ich dieses Thema mit Freundinnen heiß diskutiert habe:Wie offen und ehrlich äußert ihr eure Gefühle?
Mit dem Gedanken der bewußten Realitätsgestaltung im Hinterkopf frage ich mich schon länger,ob es sinnvoll ist,Gefühle für sich zu behalten.Mir fallen aber auch endlos viele Situationen ein,in denen ich sie niemals einfach `raushauen würde-zugegebenermaßen immer letztlich aus Angst,verletzt zu werden oder zu verletzen.
Eine meiner Freundinnen hat gerade ihrem TM gesagt,was sie für ihn empfindet,obwohl er nie etwas in der Richtung signalisiert hat,weil sie meint,nur so könne er sie so sehen,wie sie eben ist :shock: Einerseits bewundere ich ihren Mut-andererseits weiß ich nicht,ob das so klug ist :?:

Wenn alles in mir ist und die äußeren Umstände "nur" die Entsprechung,denke ich,daß ich nur zu mir selber ehrlich sein sollte...der Rest wird sich entwickeln,ohne,daß ich mit Worten oder Taten eingreifen muß-würde ich denken.

Meine Freundin argumentiert wiederum,das aus unausgesprochenen Gefühlen die größten (inneren) Dramen entstehen (können),weil man nie WEISS,warum ein Mensch wie reagiert ,trotzdem spekuliert,um auf Nummer sicher zu gehen und dabei immer in Zweifeln verharrt.
Das kann ich leider nicht widerlegen :? Aber so ganz stimmig fühlt es sich AUCH nicht an :? Obwohl ich schon sehe,das sich genau DIE Themen endlos hinziehen,in denen ich mich zurückhalte-sei es,um selber nicht verletzt zu werden oder den anderen nicht zu verletzen,ihn zu schonen,ihm die Chance zu geben,von alleine etwas zu ändern,oder...oder...oder...

Wie seht ihr das??

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*****"Die Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass sie jemand findet.“ *******

Astrid Lindgren


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BeitragVerfasst: Mo Okt 19, 2009 11:08 am 
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Ich glaube es gibt hier kein das-eine-ist-richtig, oder das-andere-ist-richtig.
Das kommt immer auf die Situation an.

Wenn man selbst aber zu lange an etwas knabbert, bin ich auch der Meinung, man sollte diese Gefühle mitteilen.
Denn es ist nicht nur so, dass ich nicht weiß, warum der andere wie reagiert.
Auch der andere weiß nicht, was in mir vor geht.

Woher soll er wissen, dass er mich verletzt, wenn ich es ihm nicht sage?

(Ich rede natürlich nicht von offenen Beleidigungen, sondern von den feinen Nuancen des Tun und Sprechens...)

Shaoli hat geschrieben:
Wenn alles in mir ist und die äußeren Umstände "nur" die Entsprechung,denke ich,daß ich nur zu mir selber ehrlich sein sollte...der Rest wird sich entwickeln,ohne,daß ich mit Worten oder Taten eingreifen muß-würde ich denken.

Da bin ich eher der Meinung, dass die Umstände sich nicht notgedrungen ändern, man nimmt die Umstände anders wahr.

Soll heißen, der andere sagt unter Umständen gar nichts anderes als vorher, es wir nur nicht mehr verletzend empfunden.

(Was nicht heißen soll, dass derjenige sich nicht doch aus unserem Leben verzieht - aber eben nicht notgedrungender Weise)

Meine Antwort für deine Umfrage:
Gefühle angemessen äußern - JA.
Was angemessen ist, hängt von der Situation und von uns Selbst ab.

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""Was nicht im Menschen ist, kommt auch nicht von außen in ihn hinein."
Wilhelm von Humboldt


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BeitragVerfasst: Mi Okt 21, 2009 10:00 am 
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salü shaoli,

" wie offen und ehrlich äußert ihr eure gefühle?"

ich bin gefühlsbezogen offen. grundsätzlich bin ich ehrlich in der äußerung meiner gefühle. nur wenn ich mit meiner angst gehe, schleicht sich eine verwischte, v e r k e h r t e ehrlichkeit ein.

eine geschichte:

mein " ältester" freund, mit dem ich seit jahrzehnten einen lebendigen kontakt pflege, ist so ziemlich das gegenteil von mir in bezug auf den ausdruck von gefühlen. er ist ein brillianter diplomat, ein aufmerksamer zuhörer & trefflicher analyst, der wenig gefühl zeigt(e). ich dagegen bin (war)eher so der " attacke" typ ( wenngleich sich dieses muster mit der zeit verändert hat). vor längerer zeit hatten wir ein gespräch über diese, unsere eigenschaften & er sagte mir, dass er mich um diese fähigkeit, gefühle direkt, offen & ehrlich auszudrücken (nicht nur verbal) beneidet - ich dachte, ich höre nicht richtig, denn eigentlich war ich doch neidisch auf seine diplomatische & verständnissvolle, ja ruhige art im umgang mit gefühlen. haha, wir haben gelacht, als uns dies bewußt wurde - so kann´s gehen.
mittlerweile haben sich unsere muster verändert. er versucht ( mit erfolg) seine gefühle mehr rauszulassen, während ich lerne, erstmal die spannung auszuhalten (z.b. ein tee kochen o. eine nacht drüber schlafen), um dann zu (re) agieren. jedem von uns tut das gut ;) .

" gefühle angemessen äußern"

es gibt zwei maße, an denen ich meine gefühle messen möchte. ein maß bin ich ( inner- & äußerlich). ein maß ist draußen (inner- & äußerlich). hier erkennt man schon, wie verknüpft diese maße sind.
nun, jetzt nochmal die frage: was ist angemessen in diesem komplexen wirkungsgefüge? in diesem kontext danke ich, dass alles angemessen ist - selbst das inadäquate äußern von gefühlen.
ich habe erfahren, dass wenn ich offen bin - sich mein gegenüber ( auch wenn es ein gegenstand oder sache ist) sich auch öffnet. ich finde das gut. auch gut finde ich, wenn ich, eine gewisse achtsamkeit im umgang mit gefühlen erlerne, erfahre und mich solchermaßen öffne.

das eine oder andere mal habe ich mich bereits hier im forum inadäquat (gefühlsmäßig) zu beiträgen geäußert. als ich dies tat, hatte ich zwar ein ungutes gefühl - doch ich bin nicht sehr darauf eingegangen & habe es trotzdem gesagt, so wie es sich anfühlte. ... & ich lerne heute noch daraus. & ich bin dankbar für dieses maß von außen.

liebe grüße

p.s.: ich lese eben noch maffis worte "offene beleidigungen". grobschlächtiges verhalten ( nicht nur verbaler natur) prallt (mittlerweile) oft bei mir einfach ab ° perlab °. wenn es einen nährboden bei mir finden sollte, suche ich bei mir nach der ursache. wenn ich grobschlächtig werde (nicht nur zu anderen, sondern auch zu mir) - selten erwische ich mich dabei (oft profane anlässe, z.b. autofahren) -, ist dies ein wichtiges signal für mich (sozusagen alarmstufe rot) & ich schaue nach: " was ist da?" . & oft ist da was, das ich nicht sehen, ... nicht fühlen möchte ---> ein schmerz, eine wunde, eine angst, eine trauer oder alles zusammen ;) .

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BeitragVerfasst: Do Okt 22, 2009 8:06 am 
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Mir ist glatt mein eigener Thread untergegangen :shock: Entschuldige,Maffi :oops: Und danke für eure Antworten.

Ich werde mal etwas konkreter,wo es drückt*seufz*
Selbst Menschen,die mir recht nahestehen meinen gelegentlich,das ich unnahbar wirke.Da schaue ich schon eine ganze Weile,ob und wann und wie ich mich damit unwohl fühle.Nun stelle ich gerade fest,das ich zumache,wenn ich das Gefühl habe,das man mir zu nahe tritt-welch`Erkenntnis... :roll:
Es gibt einfach Momente,da würde ich mich so gern öffnen und mitsamt meinen Gefühlen in die Arme eines anderen werfen.Das MUSS nicht zwingend ein Mann sein,ich hatte das Gefühl auch,als ich eine Frau kennenlernte,die vieles,was mir passiert ist nachfühlen konnte und absolut offen darüber redete.

Ich bin gerade wieder in so einer Situation,da würde ich jemanden am liebsten anschreien,weil er mich emotional so sehr fordert.Ich möchte auch mal schwach sein können,mich fallenlassen und Halt finden,habe aber die Erfahrung gemacht,das es ein endloser Fall sein kann und würde daher nie loslassen.Es geht nun weniger darum,das ich von ihm wirklich etwas erwarte,ich will einfach ich sein und niemandem etwas vorspielen oder mich irgendwie verstellen "müssen"...vielleicht GERADE,weil ich weiß,das ich gut für mich selber sorge.

Als angemessen empfinde ich das nun nicht...aber wie denn sonst?

Das nur auf die Schnelle,weil ich zur Arbeit muß,hoffe,es ist einigermaßen verständlich.

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BeitragVerfasst: Do Okt 22, 2009 10:46 am 
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salü shaoli,

ich spüre förmlich, wie sich etwas im verlaufe der zeit in dir angestaut hat & wie es drückt. interessant wäre, wo es drückt.

für mich als außenstehender hast du bereits einen meines erachtens nach hervorragenden lösungsansatz gesagt:

shaoli hat geschrieben:
Es gibt einfach Momente,da würde ich mich so gern öffnen und mitsamt meinen Gefühlen in die Arme eines anderen werfen.Das MUSS nicht zwingend ein Mann sein,ich hatte das Gefühl auch,als ich eine Frau kennenlernte,die vieles,was mir passiert ist nachfühlen konnte und absolut offen darüber redete.


versuche das doch mal mit einer guten freundin. frage sie, ob das okay für sie wäre, dann sucht sie sich einen guten, stabilen stand oder sitz aus - & du lässst dich in ihre arme fallen & halten. dann ruhe & achtsamkeit für die impulse, die folgen. ach ja, etwas zeit dafür einplanen nicht vergessen.
anschließend, wenn ihr den eindruck habt, es ist relativ " fertig" gibt es einen leckeren cappu & ein stück linzertorte ;) .

ich finde es angemessen, wenn ein kessel unter druck steht, das ihm der deckel (nicht so leise & zart wie eine feder) wegfliegt -----> waaaatz ;) .

passt scho!

ich wünsche dir viel mut & kraft

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 Betreff des Beitrags: gefühle aussprechen
BeitragVerfasst: Do Okt 22, 2009 11:18 am 
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hallo,

also, was ich mir mal gesagt habe ist, dass ich wählen möchte, ob ich etwas über meine gefühle sage oder nicht...unabhängig von aussen


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Fr Okt 23, 2009 7:41 am 
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Guten Morgen,

es kommt absolut auf den Menschen an,daher glaube ich nicht,das ich das mit einer Freundin "üben" könnte,aber Torte und Kaffee gehen immer :wink:

Ich merke immerhin die Resonanz zu diesem Thema in meinem Leben.Letztlich ist es für mich nur eine Frage des Vertrauens in mich selber.Das ist ja das gemeine-im Grunde weiß ich,das ich niemanden brauche,der mich auffängt.Irgendwann habe ich mich immer selber aufgefangen,auch,wenn ich erst mal tief gefallen bin.Ich weiß auch,das ich mich immer selber "ins Unglück" gestürzt habe.Und sogar,warum 8)

Aber es gibt halt immer noch Momente,in denen ich einfach müde bin vom alles-allein-machen-und-niemals-ankommen...und dann drückt der Wunsch nach jemandem,der über mich wacht,nach oben durch.

Ich wünsche euch einen schönen Tag,ihr Lieben*wink*

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BeitragVerfasst: Mo Okt 26, 2009 2:24 pm 
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Beiträge: 936
Ich muß leider noch ein bißchen auf dem Thema herum reiten und es richtig kompliziert machen.

Gerade wurde mir freundschaftlich gesagt,das man mit mir nicht diskutieren kann,das ich stur wie ein Rudel Esel bin,aber auch eine sehr starke Frau.Ich sehe mich selber aber gar nicht so*mitdemfußaufstampf*
Ich sehe mich oft eher verunsichert und verletzlich-wie kann es also sein,das andere mich ganz anders empfinden*jammer*?

Ich habe schon oft darüber gewütet,das von mir viel mehr erwartet wird als z.B. von meinem Ex-Mann,also innerhalb der Familie.Mehr Verständnis,mehr Stärke,mehr Einfühlungsvermögen,mehr Willen,mehr auszuhalten-wobei das,was ich tue oder leiste,andererseits immer untergeordneten Stellenwert hatte.Das kann ich mir erklären,weil ich mich selber gern kleingemacht habe,aber nicht,warum mich jemand als stur empfindet,dem gegenüber ich,aus meiner Sicht,eine eher nachgiebige Haltung habe und mich recht verletzlich fühle.

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BeitragVerfasst: Mo Okt 26, 2009 4:50 pm 
Meine Liebe meine Liebe,

nur zu, dazu ist dieses Forum da :) . Stampf auch ruhig mit dem Fuß auf, sowas braucht es von Zeit zu Zeit. Und zu Deinem Wunsch nach Anlehnen, da hab ich ja so eine Adresse, wo Dir genau das passieren würde. Nur hinfahren mußt Du alleine. :? 8) Äh, hintragen geht nicht... . Finde diese Einstellung auch vollkommen gesund, alles geht nicht alleine. Man/frau steht ja schließlich auch mal hier oder da wem anders bei, so kann man sowas auch mal selber bekommen. Wobei ich wirklich bei Dir denke, Du nimmst/kriegst das seltener, weil Du da zurückhaltend bist.

Zu den Fremdeinschätzungen, die nicht mit der Selbsteinschätzung überein stimmen, kenne ich auch. Ich irre mich, andere irren sich. Mal sieht man mich stark, mal schwächlich, mal klar, mal eher verwirrt. Das sich über Fremdeinschätzung ärgern kenne ich nur zugut. Ich frage mich öfters, ob die garkeine Realitätsüberprüfung vornehmen, da nimmt wer an, das ... und bleibt dabei. Zum Teil ohne je groß mit mir kommuniziert zu haben. Sowas kriegt wohl jede/r ab, leider. Ich muß mich da auch gerade in Geduld und Zurückhaltung üben (am Tisch festhaltend).

Gefühle ausdrücken an sich finde ich nachwievor wichtig. Muß man ja nicht direkt ausleben, ich helfe mir oft mit Klopfakupressur über schlimme Gefühlsstürme hinweg. Ist das Gefühl weg, kommen erstaunliche Neu Bewertungen zutage. Macht mich gelassener. Das geht aber auch nur, weil ich bei den dicken Dingern meinem Mitteilungsbedürfnis Rechnung trage und mich austausche, bis Telefonhörer zu Staub zerfallen und Ohren sich röten. :roll: :? 8) Und bis kurz vor der Ohnmacht meiner Mit Mitteiler/innen (ganz so schlimm ist es nun auch wieder nicht) :oops:

ganz viele freundliche Grüße in Deine Richtung von
Tinchen


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BeitragVerfasst: Mo Okt 26, 2009 4:51 pm 
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Registriert: Sa Okt 17, 2009 12:19 pm
Beiträge: 126
es ist sehr schwer zu seinen gefühlen offen nach außen hin zu stehen.

ABER ......
tut man es nicht und der gegenüber ist auch verschlossen, wie soll man dann erfahren, wie der andere denkt?

lange habe ich mich auch mit meinen gefühlen rumgeschlagen, hab sie für mich behalten und gelitten, weil nichts geschehen ist.

dann habe ich all meinen mut zusammen genommen und alles gesagt, was in mir brodelte.

nur so konnte ich gewissheit haben, was mein gegenüber denkt.

seitdem stehe ich zu meinen gefühlen.
denn der schmerz nicht zu wissen, was mein gegenüber denkt ist viel unangenehmer als der schmerz der ablehnung.

wenn man selbst mit seinen gefühlen kämpft, dann sollte man sie auf jeden fall rauslassen.
ist das eigene gefühl zwiespältig, würde ich erst mal genau in mein inneres horchen, warum es zwiespältig ist. erwarte ich etwas ganz anderes, was ich überhaupt will?

wenn man sich seiner gefühle sicher ist, dann ist es immer eine erleichterung offen damit um zu gehen.

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das leben ist das resultat deiner gedanken


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BeitragVerfasst: Di Okt 27, 2009 12:48 am 
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Registriert: Di Mär 27, 2007 11:15 am
Beiträge: 936
Guten Abend,ihr Lieben,

es kommt wirklich viel zusammen gerade eben...

Was mich zur Weißglut bringt ist,irgendwie nicht wahrgenommen zu werden.Am Tisch festhaltend trifft es ganz gut,liebes Tinchen.Ich tu`das aber,weil ich eigentlich weiß,das jede Erwartung,die ich an einen anderen Menschen stelle,eine ist,der ich mich selber-noch-nicht stellen will und das es unnötig ist,etwas anderes zu tun als dafür zu sorgen,das ich mein Wohlgefühl halte...fühle mich aber bei der Vorstellung wohler,alles `rauszulassen...bei dem Gedanken an mögliche Konsequenzen aber nicht.
Bin momentan in Situation,die sehr verführerisch ist,was meinen Wunsch,ergänzend auch mal Halt zu finden,anbelangt.Dumm gelaufen ist halt nur das wo :? Das macht mir Angst.Nein,keine weitere Liebes-oder Beziehungsgeschichte :wink:,lediglich eine Situation,die mich provoziert,abzureagieren,was sich aufgestaut hat.

@shadowangel:ich weiß,was mein Gegenüber denkt,aber wenn ich es nicht wüßte,würde es auch nichts ändern.Es geht nur darum,daß der,der dies in mir auslöst,es "abkriegt" und reagieren muß, und nicht irgendwann irgendein anderer Mensch-kann leider nicht abstreiten,das mir sowas auch schon passiert ist.
Ich mache mir auch keine Sorgen darum,ob er standhält,nur um mich :oops: Obwohl ich AUCH weiß,das mir nichts passieren kann...

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