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BeitragVerfasst: Sa Feb 18, 2006 7:46 pm 
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Registriert: Mi Feb 15, 2006 8:33 am
Beiträge: 39
Hallo

mir hat mal ein Mann einen Witz erzählt -weiss nicht ob ich darüber weinen oder lachen soll-.

Ein Mann im mittleren Alter ging durch den Wald um nachzudenken. Während er tief in Gedanken versunken vor sich hin ging, erschien Gott an seiner Seite und fragte:
" Mann, was krämt dich denn so."
Der Mann blickte etwas beschämt auf, traute sich erst nicht zu fragen und fasste dann doch Mut und fragte:
"Herr, warum hast du die Frauen so schön gemacht?"
Gott sagte: "Das ist ganz einfach. Damit ihr Männer sie liebt."
Der Mann ging weiter und dachte wieder nach und Gott merkte, dass er noch etwas auf dem Herzen hatte und sagte:
"Mann, welche Frage beschäftigt dich denn noch?"
Der Mann blickte auf und fragte:
"Herr, warum hast die die Frauen so dumm gemacht?"
Gott blickte ihn tröstend an und sagte dann:
"Damit sie euch Männer lieben."

Wusstet ihr, dass die Frau bis ins 16 Jahrhundert keine Seele besaß? Die Kirche sprach ihr dann im 16Jh eine Seele zu.

Wusstet ihr, dass man bis vor ca. 120 Jahren noch glaubte, dass die Frauen wie ein Känguru Kinder austragen? Damals glaubte man noch, dass der Samen der Männer Minimenschen sind und die Frauen diese Menschen in ihrem Bauch heranwachsen lassen. Das ist kein Witz. Ein Abt -leider weiss ich dessen Namen nicht mehr- beschäftigte sich mit dem Thema Erbgut und machte Versuche mit Erbsen und stellte fest, dass es Erbsen gab, die entweder wie die eine Erbse oder die andere Erbse aussahen, stellte aber auch fest, dass es Erbsen gab, die wie eine Art Mischung aus Beiden waren oder völlig andersartig aussahen. Mit den Ergebnissen seiner Experimenten wurde erstmals die Frage gestellt, ob Kinder auch Erbgut der Frau tragen.

Viele Grüße
Glücksstern


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BeitragVerfasst: So Feb 19, 2006 9:59 pm 
Hallo Ihr Lieben,

ich muß sagen, ein interessanter thread...... leider gehöre ich auch zu den Frauen, die ihren Wert nicht kennen, oder nicht kennen wollen????

Es soll keine Ausrede sein, aber ich wurde leider in genau der demütigen Art erzogen, daß ich alleine keine Chance hatte.

Gestern ist mir beim Ausmustern ein Zettel in die Hände gefallen, den habe ich geschrieben als ich ungefähr 14 Jahre alt war, jedenfalls in etwa. Klingt nach Religionsunterricht oder Konfirmandenunterricht.

Der Titel ist "Vorschriften", der Satzanfang ist vorgegeben und ich mußte dazuschreiben, was mir spontan einfällt (kursiv). Ein paar Beispiele gefälllig?

Man sollte immer an die armen Menschen denken.
Man muß immer höflich sein.
Du bist dumm, wenn du dich von jemandem verleiten läßt, etwas Falsches zu tun.
Die Erfahrung zeigt, daß du noch ein Kind bist.
Niemand darf so viel wie Du.

Dann sollte ich den Satz markieren, bei dem ich die stärksten Gefühle hatte und es begründen.
Wen wundert es, daß es der mit den armen Menschen war, diesen Satz bekam ich immer zu hören, wenn ich mich aufregte, daß andere Kinder mehr Freiheiten hatten oder wenn ich über etwas nörgelte.

Ich kann mich noch genau erinnern, wie meine Großmutter sagte, daß das ganze Geld von meinem Großvater stammt, sie nichts dazu beigetragen hat, weil sie die Kinder aufgezogen hat. Mein Opa und meine Mutter widersprachen vehement, denn dadurch, daß meine Oma Schneiderin war und Stoffreste von ihrer ehemaligen Chefin bekam, sparte sie der Familie viel Geld, indem sie die Kleidung selber nähte. Nicht nur in den Kriegsjahren, sondern auch in den nachfolgenden Jahren hat meine Oma durch ihre Fertigkeit viel Geld gespart, aber sie hat das immer als "nichts" abgetan.

Da sich Verhaltensmuster durch die Generationen vererben, wenn man nichts dagegen tut, bin eben auch ich zum Handkuss gekommen:

Man schaut immer zuerst auf die anderen.... bis für einen selber nichts mehr da ist. :evil:

Man begnügt sich mit dem, was man hat, Streben nach mehr ist unbescheiden. :twisted:

Und am Ende wundert man sich nur noch, warum man immer ausgenutzt wird :?

Nun ich habe es mittlerweile kapiert und jetzt bin ich mal dran, solange, bis ich das Gefühl habe es ist genug, dann erst gestatte ich einem Mann in mein Leben zu treten.

Also Ladies, nicht aufgeben!
Cindy


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BeitragVerfasst: Mo Feb 20, 2006 10:14 am 
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Registriert: Mi Feb 15, 2006 8:33 am
Beiträge: 39
Hallo Cindy,

du hast da ein paar tolle Aussagen gebracht. Schließlich und endlich hast du ganz wichtige Dinge an die richtige Position gerückt , find ich.

Vor einigen Wochen sagte ein Frau zu mir: "Mein Mann betrügt mich, aber ich halte durch. Das können Frauen nämlich und das ist richtig. Unnd irgendwann hörts auch wieder auf."
Im inneren dachte ich nur: "Klar, das hört dann auf, wenn "ER" impotent geworden ist. "

Was steckt da für eine weibliche Weisheit dahinter?

Und in diesem Zusammenhang fällt mir ein Satz von einemm Mann ein. Der sagte: "Eine Frau, die sich von ihrem Mann betrügen lässt, ist eine verkappte Prostituierte".

Eine harte Aussage, finde ich aber vergessen hab ich sie nicht. Wahrscheinlich, weil ich noch nicht rausgefunden habe wie ich selber darüber denke.

Jedenfalls bewundere ich all die Frauen, die es schaffen ihren eigenen Weg zu gehen.

Hier ein kleines Gedicht von Robert Gernhard:

Ratschlag

Neun Männer treten bei dir ein,
drei groß, drei mittel und drei klein.

Die großen drei, die schlagen dich,
verspottendich, verklagen dich.

Die mittleren, die pflegen dich,
umsorgen dich, umhegen dich.

Die kleinen drei verehren dich,
vergöttern dich, begehren dich.

Wirf alle neun aus deinem Haus,
sonst weinst du dir die Augen aus.

Viele Grüße
Glücksstern


Carpe Diem (Nutze den Tag)


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BeitragVerfasst: Do Jun 29, 2006 11:06 am 
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Registriert: Di Feb 07, 2006 1:43 pm
Beiträge: 6
Hallo melissaki!

Ich bin gerade durch Zufall auf diese Diskussion gestoßen. Sie liegt ja schon ein paar Monate zurück.
Was für ein wunderbarer Text! Balsam auf meiner wunden Seele!

Ja, ja Ihr anderen habt ja auch alle recht!! Wir müssen uns mehr wert sein! Wir müssen erst für zu uns gut sein, für uns sorgen... etc. etc.

Aber das Leben läuft nicht immer so!!
Meine Eltern sind beide schon über 70 und gesundheitlich dementsprechend angeschlagen. Mein Bruder ist an MS erkrankt, schwerbehindert und wurde von seiner Frau verlassen, seitdem kümmern wir uns um ihn. Ich bin alleinerziehend mit einem 12jährigen Asthma-Kind. Dazu kommt ein 30-Stunden-Job, Haushalt, Garten... das übliche halt.
Für mich selbst und persönlich bleiben nur einige wenige Augenblicke (die sind dafür umso kostbarer) und manchmal beschwere ich mich schon darüber! (Nur innerlich bei mir. Bei den mir anvertrauten Lieben fände ich es unverschämt. Sie haben sich ja nicht ausgesucht, dass ich mich um sie kümmern muss!)
Aber sehr oft bin ich mir einfach sicher, dass das mein Lebensweg ist und somit auch das Ziel! Wir haben in der jeweiligen Lebenszeit bestimmte Dinge aus den anderen Leben aufzuarbeiten, gutzumachen, aufzuholen. Und das ist wohl in dieser Lebenszeit meins.
Dazu kommt meine Überzeugung, wenn man gut ist zu anderen ist man automatisch auch gut zu sich. (Liebe die anderen, wie Dich selbst).

Aber trotzdem (seufz, seufz)! Dieser Text macht ein bisschen was gut...

Liebe Grüße

daimond

_________________
Das wichtigste Bestreben jeden Tag muss sein, anderen zu helfen. Ist das nicht möglich, soll man wenigstens niemandem schaden. Dalai Lama


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