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 Betreff des Beitrags: Frage die mir auf dem Herzen liegt
BeitragVerfasst: Mo Okt 05, 2009 8:58 pm 
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hallo, ich lese immer noch esther hicks wunscherfüllung. ich habe im bezug auf ein thema negative überzeugung, die ich durch meine lebenserfahrung bekommen habe. es gibt dinge die sind wahr und angenhem und andere sind wahr und unangenehm, so wie in meinem fall.
das thema, betrifft männer. und die sind eben so. ich kann sie nicht ändern, also ich habe kein positives bild mehr von männern.

und ich habe das gefühl das ändert sich so schnell nicht, denn sie erzählen einem anfangs immer schöne lügen und enttäuschen einen dann jahre später.


klar will ich glücklich sein, aber nicht mehr belogen und später betrogen werden. denn so sind sie eben die männer, es liegt in ihrer natur.

gibts noch rettung für mich? :?:


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BeitragVerfasst: Mo Okt 05, 2009 9:46 pm 
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Hallo,

ja, es gibt eine Rettung für dich ;) . Indem du deine Vorstellungen über die bösen Männer abbaust. Woher hast du dieses Bild - von deinen Eltern? Wenn man es durchschaut und wiedererkennt, löst es sich auf, also ... einfach mal gucken :D .

Ich hab übrigens auch kein besonders gutes Männerbild, also gut, dass du diesen Thread hier aufgemacht und mich daran erinnert hast. ;)

Lieben Gruß
Hannah


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BeitragVerfasst: Mo Okt 05, 2009 9:48 pm 
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Hannah hat geschrieben:
Woher hast du dieses Bild - von deinen Eltern?


nein, von meinen ex freunden :oops:


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BeitragVerfasst: Di Okt 06, 2009 7:34 am 
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Die Kunst beim Manifestieren ist, die Geschichte, die man bisher erzählt hat, gegen eine auszutauschen, die man lieber leben möchte.

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In diesem Spiegelkabinett siehst du eine Menge Dinge. Reibe dir die Augen! Nur du allein bist da.
(Rumi, Das Lied der Liebe)


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BeitragVerfasst: Di Okt 06, 2009 7:46 am 
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Registriert: Mi Mär 30, 2005 4:22 pm
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Naike hat geschrieben:
Die Kunst beim Manifestieren ist, die Geschichte, die man bisher erzählt hat, gegen eine auszutauschen, die man lieber leben möchte.

Und!.. nicht zu vergessen..

an die Geschichte glauben..

-für mich persönlich noch das Schwerste-

puh.. weg du doofer Glaubenssatz!

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irgendwo sind wir alle eins..


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BeitragVerfasst: Di Okt 06, 2009 8:11 am 
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Wieso - was haben die denn gemacht, die Exfreunde? Ne Freundin von mir (oder sagen wir: Freundinnen ;) ) hat auch so ihre Erfahrungen mit Männern gemacht, dann hatte sie die Nase voll, nachdem sie jahrelang nichts anderes als einen Freund haben wollte. Sie ging ihrem Leben nach, und das Letzte, was sie wollte, war ein Freund. Aber da kam er dann, und es passte alles.
Und vor allem wusste sie ihn von A bis Z zu schätzen, weil sie zuvor sozusagen das Gegenteil kennengelernt hatte. So gesehen ...


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BeitragVerfasst: Di Okt 06, 2009 8:27 am 
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Someone hat geschrieben:
an die Geschichte glauben...

Das wäre sehr förderlich, ist aber kein Muss. In vielen Fällen auch äußerst schwierig. Man ist nicht mal so eben in der Lage, Männer als liebenswerte Geschöpfe zu betrachten, wenn sie einen vorher mehrfach fies gepiesackt haben.
Es reicht daher, wenn man sich wiederholt um positivere Gefühle zu einem Thema bemüht, als Anfang würde z. B. erstmal ein zaghaftes "es könnte ja vielleicht sein, daß es auch nette Männer gibt" genügen, um die Umschreibung der bisherigen Geschichte in Gang zu setzen.

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BeitragVerfasst: Di Okt 06, 2009 9:50 am 
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salü sunnflower,

nach relativ gründlicher überlegung habe ich mich dazu entschieden, dir folgendermaßen zu antworten:

meiner meinung nach gibt es keine rettung für dich, wenn du weiter auf deiner opfer-denke beharrst; wenn du weiter nach opfer-kriterien dein leben ausrichtet! eine traurig machende & zutreffende erkenntnis. alleine deine signatur schreit danach (zwischen den zeilen): mach mich zum opfer.

um da rauszukommen gibt es verschiedene wege. wenn es mit den hicks klappt -gut. doch erfahrungsgenäß helfen jene theoretischen krücken nur kurzweilig. auf emotionaler ebene benötigst du raum. einen raum für die sunflower, die sagt, was sie will (nicht, was sie nicht will); die sich selbst annimmt & liebt mit/ in allem, was sie ist; die z.b. fragen könnte: " ich hab´ die schnauze voll von den lügenbolden - warum passiert das immer mir ... immer wieder? ; wie komme ich da raus? wie kann ich mich selber retten? was bringt mir diese opferhaltung? was ist gut an ihr?"

ich finde es gut, dass du dir hilfe & rat suchst. ebenfalls gut finde ich deine erkenntnis " ... ich kann sie nicht ändern ..." - wenngleich du deren innewohnende kraft stehenden fußes wieder verneinst. und deine anwendung von allgeimplätzen " ... so sind sie eben ..." - sorry, wenn du dir die realität so machst.

also: der ansatzpunkt sind nicht die lügenbolde sondern du sunflower --> dein herz, deine liebe, dein leben. du könntest jene männer auch als vehikel nehmen, um zu verstehen, was dir diese gemeinsamkeiten ( in deinen beziehungen ) sagen wollen ... überlege & fühle doch mal da hin.

ich wünsche dir tiefe & unendliche selbstliebe °!°

p.s.: ich bin ein mann - einer von vielen guten, die wege gefunden haben, aus wahrhaftigen lügen liebe zu machen ;)

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° Jede Sekunde öffnet sich ein Mini-Geschenk in deinem großen Geschenk ☺ . °


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BeitragVerfasst: Di Okt 06, 2009 10:07 am 
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Dass es viele Wege gibt und jeder den seinen finden muß, ist wahr, DAS Ultimative für alle gibt es nicht. Wenn du aber Hicks hier als "theoretische Krücke" bezeichnest, hast du davon echt Null verstanden, falls du dich überhaupt mit der ganzen Sache beschäftigt hast. Was für ein Schmarrn! :roll:

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BeitragVerfasst: Di Okt 06, 2009 10:23 am 
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Hallo zusammen,

ein tolles Thema!
Männer und ich, das hat auch nie so wirklich zusammen gepaßt. Zwar wurde ich nicht belogen und betrogen, aber irgendwie hab ich mir immer die Männer rausgesucht, die Angst vor mir hatten. So konnte ich dann eben auch wirklich Nähe "erfolgreich vermeiden". Aber trotzdem hab ich immer versucht, an mir zu arbeiten. Immer die Situationen zu nehmen und zu schauen, was sie mir über mich sagen, und daran zu wachsen. Aber auch da hatten die Herren meistens Angst davor, irgendwann hieß es dann, sie könnten nicht mehr.

Ich zwar zweimal verheiratet, mein zweiter Mann ist verstorben. Daran hab ich immer noch zu knabbern, Schuldgefühle. Er ist an seiner Sucht verstorben.
Jetzt lebe ich in einer Beziehung, wo der Partner in seinen Schritten versucht, sich weiter zu entwickeln
Ich persönlich glaube für mich schon lange nicht mehr an die große Liebe zwischen Mann und Frau. Ich möchte für mich lieben lernen, das kann ich auch unabhängig vom Geschlecht (ich mein jetzt tatsächlich die Liebe von Mensch zu Mensch).
Früher wollte ich gerne "gerettet" werden, heute sehe ich es so, ich kann mich nur selber retten. Eigentlich war ich mein ganzes Leben mehr oder weniger allein. In meiner zweiten Ehe wohl nicht ganz so. Da hatte ich tatsächlich das Gefühl von Liebe.
Aber dadurch, daß ich immer allein war, bin ich auch die geworden, die ich bin. Ich hab immer dagegen aufbegehrt, gegen das Alleinsein. Aber ich fange an, es zu akzeptieren. So hab ich die Chance, mich selbst immer besser kennen zu lernen, mir immer mehr zu begegnen. Letzten Endes hab ich ja alles selbst so gewollt.
Mittlerweile mag ich manchmal sogar Männer!! Weil ich sie nicht mehr so als Männer sehe, sondern als Menschen, wie Frauen auch.

Lieben Gruß von enja

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BeitragVerfasst: Di Okt 06, 2009 10:30 am 
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Man kann sich auch in einer Liebesbeziehung selbst kennenlernen, da sogar ganz besonders, denn im Alleinsein hat man diesen besonderen Spiegel nicht.

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BeitragVerfasst: Di Okt 06, 2009 10:34 am 
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Liebe Naike,

ich weiß nicht, ob Du jetzt mich meintest. aber ich sehe es genau so wie Du. Ich bin ja auch in einer Beziehung, fühle mich aber trotzdem allein. Früher wäre ich aus solchen Geschichten immer geflohen, aber jetzt bleibe ich und schaue, was ich an mir und für mein Leben verändern kann.
Mit alleinsein meine ich einfach, daß ich mir immer Liebe und Verständnis gewünscht habe. Heute weiß ich, daß ich erst mal lernen darf, mich selbst zu lieben und zu verstehen. Alles weitere wird dann schon irgendwie kommen.

Lieben Gruß von enja

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BeitragVerfasst: Di Okt 06, 2009 10:49 am 
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Meinte das jetzt allgemein, angeregt durch deinen Beitrag.
Ja, es stimmt schon, daß man sich immer selbst mit nimmt, also eigene Einstellungen ändern muß, wenn man sich andere Realitäten wünscht. Ich würde aber dennoch nicht für lange Zeit an einer Partnerschaft festhalten, die mich nicht beglückt.

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BeitragVerfasst: Di Okt 06, 2009 11:50 am 
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Auch da gebe ich Dir recht. Aber wenn ich mein Leben ansehe, dann hat mich noch nie eine Beziehung beglückt so richtig. Soll ich also nur dafür den Männern die Schuld geben? Natürlich nicht. Also schaue ich bei mir. Denn definitiv fehlt bei mir die Selbstliebe und die Freude. Also kann ich doch machen, was ich will und werd auf diese Art immer auf die Nase fallen.
Ich lebe dies ganz offen mit meinem Partner. Es ist überhaupt nicht so, daß ich ihm etwas vormache. Ich habe auch grad durch die Beziehung mit ihm mich selbst so weiter entwickelt. Ich hab hier zum Glück keinerlei Chance mehr, meine Beziehungssucht auszuleben. Ich werd wirklich ganz zurück zu den Wurzeln, zu mir gebracht. Und da kann ich dann schauen und wirklich aufbauen. Und dann sehen wir mal, vielleicht wird es eine schöne Beziehung oder es kommt eben anders. Aber auch darüber herrscht von meiner Seite Offenheit.
Ich weiß nicht, ob ich es rüberbringen konnte, wie ich es meinte.

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BeitragVerfasst: Di Okt 06, 2009 11:56 am 
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Fällt mir jetzt nicht so leicht, nachzuvollziehen, wo da genau der Hase im Pfeffer liegt, aber brauchst es nicht noch einmal zu erklären, die Hauptsache ist ja, daß du selbst weißt, wo du lang mußt.

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