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 Betreff des Beitrags: Ex-Freund?
BeitragVerfasst: Fr Apr 28, 2006 8:07 pm 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Ich weiß nicht, wie ich anfangen soll....

Also, ich hab seit über 2 Monaten lang meinen Ex-Freund nicht mehr telefonisch erreicht... hat mich schon immer ein wenig genervt.

Kurz zur Erklärung: wir waren kein "richtiges" Paar, trotzdem sowas wie zusammen, seit über 5 Jahren, haben dann aber Schluß gemacht, einfach, weil er sich nicht fix binden wollte. Trotzdem waren wir immer freundschaftlich verbunden, weil wir, vor wir was miteinander hatten, auch schon Freunde waren, uns immer gut verstanden haben.

Wie auch immer, gestern hat er angerufen. Ja, was soll ich sagen, er hat mir erzählt, dass er eine Depression hatte. Seine Stimme hat sehr geschwächt geklungen, fast monoton. Er nimmt anscheinend jetzt noch Medikamente und hat grad das Krankenhaus wieder verlassen. Im Moment wohnt er jetzt wieder bei seinen Eltern - Zusatz: seine Mutter ist unter anderem Psychotherapeutin!

Ich wußte gar nicht recht, wie reagieren, ich hab etwa 5x hintereinander gesagt, es würde mir so leid tun, und dass ich gerne etwas für ihn tun würde, und er solle sagen, was (er wußte nicht, was....). Ich fragte ihn, ob ich ihn anrufen dürfe, er antwortete ziemlich unbestimmt. Ich fragte ihn auch, ob ich ihm einen Brief schicken dürfte (ich hab ihm mal einen geschrieben, und er hat sich damals extrem gefreut), er war ebenfalls unbestimmt.

Also, ich weiß auch nicht. Gestern ist es mir ziemlich schlecht gegangen... ich hab mich dann mit einem Konzert abgelenkt, dass toll war, und trotzdem... ich konnte nur an das alles denken.... ich weiß nicht recht, was ich jetzt tun soll... obwohl es tausende Dinge gegeben würde, die ich eh schon mit anderen dieses Wochenende geplant habe... ich würde ihn jetzt so gern knuddeln :oops: dabei ist er ja mein Ex..... aber wenn es nach mir gegangen wäre, wäre er jetzt mein Mann.... oder mein fixer Freund....


So, ihr müßt mir nicht antworten. Wollte das bloß anbringen, weil ich leider mit niemand drüber reden kann (will es nicht herumposaunen). Irgendwie weiß ich nicht, wie ich weiter vorgehen soll. Ich fühle mich so hilflos.... irgendwie war er immer "mein Baby" (war auch mein Spitzname, insgeheim, für ihn).


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BeitragVerfasst: Fr Apr 28, 2006 8:31 pm 
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Registriert: Di Apr 25, 2006 6:54 pm
Beiträge: 241
Hallo Allall,

letztes Jahr hab ich was Ähnliches erlebt. Mein damaliger Ex-Freund war am Ende, und ich hatte immer wieder richtig Angst, dass er sich was tun würde (er hat allein in ner Wohnung gewohnt). Es war bei ihm auch so, dass er keine Gefühle mehr hatte, konnte sich nicht vorstellen, sich über irgendetwas noch zu freuen in seinem Leben. Ich war damals auch ziemlich, sehr hilflos. Es wusste sonst niemand was. Hab nächteweise mit ihm gsmst, nur um ihn mit irgendwas zu beschäftigen, auch wenn s damals nicht so aussah, als würde das was bringen.
Mein Problem war immer, dass ich nie wirklich wusste, wie ich mich verhalten soll. Ich fand s zB immer sehr schwierig, mich nicht bei ihm zu melden, (ihn quasi nicht zu kontrollieren), wenn er dies nicht wollte.

Jetzt geht s ihm zum Glück wieder besser, sind jetzt wieder andere LEbensumstände bei ihm. Und ihm hat s glaub einfach gut getan, dass jemand da war, auch wenn er wohl wirklich nichts gefühlt hat, keine Lebensfreude hatte und sich an irgendwas Schönes in seinem Leben vorher nicht mal mehr erinnern konnte.

Ne andere Freundin hatte starke Depressionen, konnte nicht alleine sein. ICh glaub, dass es den LEuten gut tut zu wissen, dass jemand da ist.

Finde ich ein super schweiriges Thema, würd mich auch interessieren, was andere in einer solchen Situation tun (würden).

HOff, dass es Euch bald wieder gut geht,
lg flipp


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BeitragVerfasst: So Apr 30, 2006 9:15 pm 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Hallo flipp,

danke für die Antwort. Es beruhigt mich zu wissen, dass es auch andere gibt, die da so mitreden. Seit Donnerstag fühle ich mich besch******, es ist so schwer, nicht darüber reden zu können. Inzwischen hab ich sogar eine leichte Erkältung, Halsweh (typisches Zeichen für Beziehungsprobleme!).

Ich hab ihn seitdem auch jeden Tag angerufen... ich glaube, ich hab etwas Angst vor Suizid, weil das ja bei Depressionen nicht so abwegig ist .... anscheinend ist der Anteil unter denen, die stationär behandelt wurden, noch höher, hab ich im Internet gelesen. Leider ist er am Telefon immer noch ziemlich leblos..... ich hab das Gefühl, er ist nicht wirklich erfreut.... aber kann auch die Depression sein....

Jedenfalls hab ich ihm einen Brief geschrieben, einen netten. Ich weiß noch, wie er sich mal sooo sehr über einen früheren Brief gefreut hat. Er hat es nie geglaubt, wenn ich ihm Komplimente gemacht hab...mittlerweile seh ich das wie so vieles andere im Hintergrund seiner Depression völlig anders... auch seine Aussagen, dass er nur äußerlich so gelassen und humorvoll wirkt und es ihm nicht so gut geht. Was ich leider nicht nicht so ernst nahm.

Ich glaub, es tut ihm gut, dass er bei seinen Eltern ist, er hatte immer schon eine starke Bindung an seine Mutter.


Ich hoffe trotzdem, dass ihm meine Anteilnahme hilft, zumindest neutral ist (also nicht schadet!). Ich habe Angst, zuviel zu tun, oder auch zu wenig. Ich würde es nicht verkraften, wenn er sich umbringen würde, vor allem, weil ich ja mit ihm Schluß gemacht habe (obwohl es beidseitig war, und deshalb, weil ER ja keine fixe Beziehung wollte). Ja, ehrlich, seine Depression bringt irgendwie MICH in eine Depression.... seltsam, wie schnell das jetzt gegangen ist...


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 Betreff des Beitrags: @allall
BeitragVerfasst: Mo Mai 01, 2006 8:14 am 
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Registriert: Do Apr 20, 2006 1:07 pm
Beiträge: 593
Du weiß irgendwo auch, dass du nichts tun kannst, oder? Egal wo er hin will, so brutal sich das auch anhört- EGAL! wo er hin will.

Letzendlich kannst du ihm nur das Gefühl geben, das er es schafft, du an ihn glaubst und Vertrauen zu ihm hast. und mehr ist nicht möglich. Da ist deine Grenze.


du wirst ihn nicht retten, ihm nicht helfen - gar nichts können. Das muss er selber tun.

Wenn du ihn noch belastetst, dadurch das es dir wegen ihm schlecht geht... und das merkt er -glaube mir - ist es eher unhilfreich und für dich sowieso.

Es gibt eine sehr schöne Geschichte von Hellinger, von einer Fraeu und einem Mann, der sich eingeschlossen hat (die habe ich ihm Kopf, allerdings weder den Titel, noch das Buch... -aber vielleicht kennt sie jemand) - da kam er auch erst aus seinem Loch, nach dem sie ging und weiter gelebt hat.

gruss pp


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BeitragVerfasst: Mo Mai 01, 2006 1:10 pm 
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Registriert: Mi Feb 15, 2006 8:33 am
Beiträge: 39
Hallo Allall,

ein Depession -ob ein Mensch stationär behandelt wird oder nicht- ist ein in zeitlichen Grenzen erlebter Tod/erlebtes Sterben.

Eine tatsächliche Suizidgefahr besteht meistens dann, wenn der Patient falsche Medikamente bekommt. D.h. da gibt es die Medikament die sehr beruhigen und die, die anregen.

Ansonsten ist die Depression eben eine Art in den Tod zu gehen. Ich weiss das, weil ich selber eine hatte - eine Richtige -. Ich war nicht stationär, weil ich starke und liebende und helfende Hände um mich hatte und wusste.

Das, was mir u.a. am meisten geholfen hat, war das Beten. Ich las jeden Tag in der Bibel und zwar Psalm: 121

Jetzt weiss ich nicht, ob dein Ex dafür empfänglich ist. Wenn ja, dann würde ich ihm den Psalm vorlesen oder mit ihm beten. Du kannst auch für ihn beten oder ihm Kraft schicken.

Bringe ihm viel Geduld und viel Zuversicht entgegen. Schicke eine Grußkarte oder sonst was. Mit jeder liebevollen Kleinigkeit kannst du einen depressiven Menschen in kleinen Schritten dazu bewegen, wieder den Weg ins Leben zurückzufinden.

Es gibt viele Heilungsansätze und viele Theorien und vieles was wir wissen. Leider ist es so, dass mir die Erfahrung gezeigt hat, dass wenn man selber nie eine psychische Krankheit durchlitten hat keine Vorstellung davon bekommen kann, was das eigentlich heisst. Mein Freundin damals ist selber krank gewesen und sie gab mir den Tip mit dem Beten in der Bibel und sie brachte mir all das entgegen, was ich oben beschrieben habe und es war für mich ein große Hilfe.

Du kannst helfen, wenn du willst. Und jede liebevolle Geste und Annäherung wird für ihn mehr Hilfe sein als du dir vorstellen kannst. Und tue das aus deine eigenen Liebe heraus.

Viele Grüße und einen schönen 1. Mai

Glücksstern


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BeitragVerfasst: Mo Mai 01, 2006 7:50 pm 
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Registriert: Sa Jul 02, 2005 11:17 pm
Beiträge: 2267
Wohnort: bei Bremen
Hi :) ,

für alle, die nicht so bibelfest sind bzw gerade keine Bibel zur Hand haben:

Der Psalm 121:

www.bibel-online.net/buch/19.psalmen/121.html

Gruß von Amber


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BeitragVerfasst: Di Mai 02, 2006 7:54 am 
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Beiträge: 988
@PP

Es ist ja grad so, dass ich eh mein eigenes Leben leb... er wohnt im Moment 8 Zugstunden von mir entfernt, vorher "nur" 3... Ich bin nicht grad der Typ, der nichts tut... am verlängerten Wochenende war ich mit Freundin und deren Nichte shoppen, am Sonntag war ich Wandern, am Montag (also gestern) hab ich Arbeiten korrigiert und war auf einer Sponsionsfeier.

Aber: dazwischen hab ich ihm einen Brief geschrieben, einen netten. Anrufen werde ich ihn nicht mehr allzu schnell, weil ich glaube, dass es ihn einfach anstrengt, auch wenn es nur 1-2 Minuten sind. Außerdem muss ich schon sehr oft an ihn denken und hab jetzt prompt eine Erkältung (sicher psychosomatisch)

@Amber und Glückstern: werd mir mal den Bibelvers in einer ruhigen Minute ansehen, im Moment muss ich noch so viel tun.. Die Arbeit ruft.


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BeitragVerfasst: Di Mai 02, 2006 8:01 am 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Hab ihn jetzt angesehen. Der Vers ist ja eh recht kurz... kann nicht so viel anfangen damit, aber er vielleicht schon... er ist schon etwas religiöser als ich...

Mir gefällt der "Der Herr ist mein Hirte... etc." sehr gut. Vor allem der Zusatz "nichts wird mir fehlen". Hab ich mir schon als Jugendliche immer vorgesagt, bevor ich von den Bestellungen wußte.

Ihr habt schon recht, vielleicht hab ich keine rechte Vorstellung von Depressionen. Eine meiner Freundinnen hatte einen depressiven Freund, ich dachte mir immer, Mensch, ist ja nicht so schlecht sein Leben... er hat eine Freundin (ich war Single), ist sehr intelligent, tut sich leicht im Studium etc. So Phasen, in denen ich down war, hatte ich auch, aber ich schätze, das ist nicht so recht damit vergleichbar.


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BeitragVerfasst: Do Mai 04, 2006 9:22 am 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Gute Nachricht:

es geht ihm schon wieder besser! Wir haben fast 10 Minuten lang telefoniert, er war guter Dinge, seine Stimme hörte sich wieder melodisch an (nicht dieser monotone Klang). Gottseidank, er hat nämlich eine schöne Stimme!

Er ist grad ein bißchen Ordnung schaffen, d.h., er räumt grad das Zimmer auf, dass er bei seinen Eltern immer noch hat. Zum Lernen, meint er, wär er noch nicht gut genug drauf (er studiert). Den Brief hat er noch nicht bekommen, hoffe, er kommt heute.

Ich bin ja sowas von erleichtert!!! Sogar meine Erkältung ist schlagartig verschwunden!


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BeitragVerfasst: Mo Mai 08, 2006 11:29 am 
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Beiträge: 61
Hallo Allall,

schön, dass es deinem Ex wieder besser geht. Was mich aber am meisten bei deinem Posting angesprochen hat, war der letzte Abschnitt. Liebst du ihn noch?

Liebe Grüße,
Anna.


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BeitragVerfasst: Mo Mai 08, 2006 12:12 pm 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Lieben, ja, auf jeden Fall, er ist echt ein lieber Mensch und wir haben uns super verstanden. Verliebt, nein, dazu kenn ich ihn wohl schon zu lange.

Er ist eigentlich der Mensch, mit dem ich alt werden könnte... ich hab uns immer auf einer kleinen Bank vor einem Haus vorgestellt, vor uns die Enkelkinder..ich weiß, es klingt kitschig.... er ist echt lieb, fürsorglich, humorvoll, kreativ, intelligent ... alles und mehr, als ich mir je erträumt hätte.

Trotzdem, er will keine Beziehung, keine fixe, und im Moment ist sowieso der falsche Zeitpunkt sowas anzusprechen.

Nein, ich muß auf mich schauen.... auch wenn es hart ist, ich brauche jetzt wirklich einen Freund, der mich liebt... mit dem ich mich gut verstehe und vor allem einem, der eine Beziehung will, eine fixe. Aber ob es so einen noch gibt? :roll:


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BeitragVerfasst: Mi Jun 21, 2006 4:52 pm 
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Registriert: Di Mai 30, 2006 5:53 pm
Beiträge: 19
Wohnort: München
hallo ihr lieben,

ich persönlich kann -leider- auch etwas zu dem thema depressionen beitragen, will mich aber sehr kurz fassen.
ich denke -weiß- dass das wichtigste ist, das gefühl zu bekommen, dass man geliebt wird und keine negative belastung für die anderen ist.
in einer sehr schwierigen phase, in der ich leider immer noch bin, hatte ich extrem das gefühl, dass ich meinen freundinnen mit meiner anhaltenden, tiefen traurigkeit mittlerweile auf die nerven gehe und meine familie zu stark damit belaste. eigentlich bin ich ein ziemlich positiver und energiegeladener mensch und so kannten mich die anderen nicht und so wollten sie mich auch nicht, nachdem sie bemerkt hatten, dass dies keine phase von zwei, drei wochen ist.... deswegen habe ich immer auf fröhlich und entspannt getan nach außen, aber innerlich habe ich mich immer noch leerer und einsamer gefühlt.
deswegen kan ich nur sagen allal, sei für deinen freund da und gebe ihm das gefühl, dass es okay ist, wenn traurig und verzweifelt ist. ich würde nicht permanent versuchen im gut zu zureden sondern versuchen, seine traurigkeit anzunehmen... viel glück dabei!

air

ps. ich finde es wirklich toll, wie du reagierst, wünschte ich hätte so jemanden auch in meinem bekanntenkreis!!!!


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BeitragVerfasst: So Jul 02, 2006 12:18 am 
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Registriert: Mo Jun 19, 2006 2:33 pm
Beiträge: 13
Hallo allall
Hab grad alles zu Deinem Thema gelesen.
Du machst das total super.Denke auch das man Freunde in der Not braucht die einem einfach nur die Hand halten und Einen verstehen können.Gute Ratschläge sind zweitrangig.In den meisten Fällen weiß Derjenige sowieso welcher jetzt der richtige Weg wäre und gerade darüber ist man so verstört,weil man nicht in er Lage ist danach zu handeln.Auch wenn man keinen Ausweg sieht,es ist schön,wenn man nicht allein im dunkeln tappt.
Und gerade dann,wenn man sich verstanden fühlt lösen sich viele Probleme wie von selbst
Genau das hätte ich mir gewünscht als letztes Jahr meine Mutter,mein Bruder und mein noch nicht geborenes Kind starb.Mein Freund trennte sich darauf hin von mir.Ich bin ihm hinterhergelaufen und Er kam wider zurück.Seitdem haben wir uns schon zigmal getrennt.Er will mich aber nicht verstehen und ich ihn nicht loslassen.Hab dann keine Familie mehr.Aber ein paar ganz nette Freunde.Meistens ziehe ich mich allein aus allem heraus.Uns da wäre Einfach nur Verständnis und Händchen halten viel mehr wert als ein guter Rat :roll:
Ich wünsche Dir die Liebe die vollkommen zu Dir passt 8)
p.s. habe mich jetzt endgültig getrennt.Dann bin ich doch lieber allein.Das kann auch sehr entspannend sein 8)
liebe Grüße LALOU


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BeitragVerfasst: So Jul 02, 2006 9:39 am 
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Registriert: Mo Feb 28, 2005 12:35 pm
Beiträge: 988
Danke mal an alle die geschrieben haben! Hab meinen Ex nur einmal gesehen seitdessen (wohne ja 3 Zugstunden entfernt, und muss am WE fast immer arbeiten). Witzig dass ihr jetzt schreibt, weil ich ihn gestern gerade am Telefon hatte. Es geht ihm gut!!

@LALOU: Danke für das Lob! Das mit deinem Schicksal finde ich schon schlimm! Ich meine, dass die Mutter, der Bruder und das Kind stirbt, ist schon schlimm!!!

@air: tut mir wirklich leid, dass deine Freunde dir nicht beigestanden sind. Vielleicht hast du es nur so empfunden, dass du nervst? Für andere ist es einfach ebenfalls eine schwierige Zeit, weil sich ja irgendwie deine Persönlichkeit ändert! Ich finde es schade, dass du dich nach außen hin "verbiegen" musstest. Ich glaube, dass es ganz, ganz schwer ist, mit solchen extremen Veränderungen einer Persönlichkeit umzugehen. Man fühlt sich ja oft auch gleich schlecht, wenn es anderen schlecht geht, und da geht man oft unbewußt aus dem Weg...

Mein Ex war früher immer auffallend fröhlich und humorvoll. Er war ein gutmütig, allerdings war er nie sehr energiegeladen wie du! Im Gegenteil, er meinte schon damals immer, woher ich die viele Energie hätte, wobei auch nicht immer voller Energie bin.


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