Danke für diese schöne Geschichte!
Ich glaub, das ist das, was vielen von uns einfach fehlt. Wir denken wir kommen irgendwo nicht gegen kann und fühlen uns so ohnmächtig, dass wir auch einfache Dinge übersehen.
Was in dem Reklamationen-Buch am Ende steht, hat mir auch sehr gut gefallen:
Wenn die Wolkendecke zu dick ist, hängt sie ihre Privatsonnen auf. Seit ich ein bischen Ella gelesen habe gelingt mir das sogar auch
Ich fange an, auf die vielen kleinen Dinge zu achten, die glücklich machen können:
Sonnenuntergänge, Landschaften, Bilder, hab jetzt einen Australienkalender mit Postkarten für jede Woche, Tiere.
Hab mir gegen ganz schlimme Phasen eine kleine lang nicht abschließende Liste gemacht mit Dingen, die ich mag.
Wenn ich Zeit und Lust habe, schreibe ich Dinge, für die ich Dankbar bin oder die ich grad als Positiv empfinde.
Letztens habe ich es sogar geschafft, in einer Situation, die mich echt fertig gemacht hat und normalerweise tagelang belastet hätte durch diese Geschichten wieder rauszukommen.
Ich hab mir gesagt, ich will mir dadurch jetzt nicht den ganzen Tag versauen lassen, ich habe ein Anrecht darauf, dass es mir gut geht und ich habe bewusst auf ganz viele kleine Sachen geachtet, die Freude machen.
Mein neues Felllenkrad
ich stand in der Garage, andere mussten kratzen
tolle Musik im Radio
tolle landschaft auf dem weg zur arbeit
Frühstück mit Arbeitskollegen
Und irgendwann, siehe da, hatte ich die Dunkelheit bekämpft, mit vielen kleinen Kerzen.
So bewusst das erste Mal, und ich bin wirklich stolz auf mich, da ich eigentlich ein Kathastrophendenker, wie der Mann aus der Geschichte bin.
Und allein über diese Situation bin ich schon so glücklich, dass ich in meinem Zimmerchen schon eine Nachttischlampe hab und einen Halogendeckenfluter werde ich auch noch kaufen
