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Liebe Sonne,
dein Dilemma erinnert mich an meins - bei allem Willen und Wissen immer wieder neue Dramen zu erschaffen. Und jedes Mal stelle ich fest, dass ich zu viel Energie in "die anderen" habe fließen und dabei zu wenig auf mich selber und wie ich mich fühle, geachtet habe. Es klingt vielleicht sehr, sehr krass und ich weiß nicht, ob du etwas damit anfangen kannst, aber das, was vom sozialen Standpunkt aus absolut wünschenswert ist und hochgelobt wird, nämlich Gedanken mit einem anderen Menschen auszutauschen, ist, wenn man konsequent vom LoA ausgeht, meistens, seien wir ehrlich und geben zu, dass mindestens die Hälfte aller Gespräche sich um unerwünschte Lebensinhalte dreht, eben nicht dazu geeignet, die eigene Schwingung möglichst `rein zu halten.
Wenn eine Freundin mir beispielsweise von ihren Beziehungsproblemen erzählt, ist mir während des Gesprächs zwar bewußt, dass das IHRE Probleme sind und nicht meine, aber ich mache mir Gedanken um ihr Problem und das LoA unterscheidet nun einmal nicht, ob ich über meinen eigenen Kram nachdenke oder über etwas, dass in meinem Leben nicht einmal präsent ist, es reagiert immer und ausnahmslos auf das, was ich denke. Ein Abschnitt aus "Ein neuer Anfang" , hat sich bei mir eingeprägt, ich gebe ihn hier mal sinngemäß wieder: Du denkst etwas und es löst ein (starkes) Gefühl in dir aus = du bist in Harmonie, in Resonanz und auf dem Weg, genau das zu manifestieren. Ob du es willst oder nicht willst. Fertig. Das ist das ganze "Geheimnis". Indem du hier über dein Problem schreibst, nährst du es und das meine ich nicht böse.
Lass´ die anderen schmutzige Wäsche waschen. Vielleicht überlegst du dir, wie du die Aufmerksamkeit auf das, was gerade ist, auf ein Minimum reduzieren kannst und schaust stattdessen auf das, was du möchtest.
Lieben Gruß Shaoli
_________________ *****"Die Welt ist voll von Sachen, und es ist wirklich nötig, dass sie jemand findet.“ *******
Astrid Lindgren
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