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 Betreff des Beitrags: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Mo Aug 23, 2010 8:41 pm 
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Überall liesst und hört man davon...verwende niemals die Verneinung beim wünschen...denn das Ùnterbewußtsein negiert dieses und du bekommst das Gegenteil von dem was du dir wünschst. Und es wird schon fast dogmatisch behandelt. Mich intressiert nun mal wer auf diese glorreiche Idee gekommen ist und mit welcher Begründung??

Beim näheren Überlegen nämlich stolpere ich genau über diese Doktrin. Und das öfter. Ich führe aber bewußt jetzt kein Beispiel auf um die Frage unvoreingenommen zu belassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Mo Aug 23, 2010 9:02 pm 
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Worauf schaust du? Auf das, was du willst, oder auf das, was du nicht willst (bemerkbar stets an der Gefühlswelt)? Das ist alles, Formulierungen spielen keine Rolle.

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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Mo Aug 23, 2010 9:17 pm 
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oder anders ausgedrückt.

Wir denken in Bildern... für "nicht" gibt es aber kein Bild.

Willst du kein grünes Auto, denkst du daran und "siehst" ein grünes Auto. Da du es aber nicht magst = schlechtes Gefühle. Du magst lieber ein rotes Auto, denkst daran, "siehst" es = gute Gefühle.

Darum auf das gucken was man will, statt krampfhaft das umgehen zu wollen, was man nicht will.

So hab ich mir es jedenfalls erklärt mit dem "nicht" :wink:

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Wilhelm von Humboldt


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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Mo Aug 23, 2010 9:26 pm 
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Das wirklich blöde ist ja, dass man sehr oft eine genaue Vorstellung von dem hat, was man nicht will.
Ich will keinen Arbeitsplatz, der das hat und dies hat....
Fragt man: "Wie soll dein Arbeitsplatz genau aussehen?" Kommt ein vages: "Weiß nicht genau!"

NICHT an einen blauen Elefanten zu denken, das ist das beste Beispiel....ja Maffi, deinem sehr ähnlich Bild trotzdem will ich es nocheinmal anführen....also NICHT an einen blauen Elefanten zu denken, das schafft man nicht über das Wort "nicht", sondern indem man einfach an einen grünen Elefanten denkt.
Hier ist das Nicht-Beispiel wieder sehr präzise, es gibt nur ein Beispiel, was man nicht will-> den blauen Elefanten. Man erhält dadurch aber eine große Auswahl an Farben, an die man anstelle des Blaus denken könnte.

Wahrscheinlich haben wir einfach zu viele Möglichkeiten offen, für das, was sein kann und darum gelingt uns das Visualisieren nicht sooft.

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Herzlichst Peti
Erfahrungen sind ein wahrer Schatz, der sich verdoppelt, wenn man ihn teilt.
Was denkbar ist, ist machbar.


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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Mo Aug 23, 2010 9:34 pm 
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mir gehts dadrum das es echt fast dogma-artig rüberkommt...und schwer für menschen die mit dem wünschen gerade anfangen. Mir gehts hier auch nicht dadrum wie ich denke und ob ich es in Gefühle verwandele oder nicht....ich möchte gern wissen wo die Wurzeln für diese Behauptung ist

Ein Mensch der zu Hause sitzt und nicht arbeitslos sein will und das denkt "ich will nicht arbeitslos sein" bleibt ja dann nach Aussagen der Verneinung doch arbeitslos(gefühlsmäßig denkt er eventuell anders , und es passiert trotzdem nichts??)...und findet er dann eine Stelle denkt er aufgeregt weil er sie nach 6 Jahren nun gefunden hat..hilfe hilfe...das klappt bestimmt nicht....<----da müßte ja genau das gegenteil raus kommen, und dann klappt es am Ende wirklich nicht.


Ergo...wer stellt also diese Behauptung auf??


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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Mo Aug 23, 2010 9:55 pm 
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hallo,
ich denke es geht um das berühmte loslassen, du kannst deine wünsche verneinen oder nicht, es ist egal.

ich hatte z.B. ganz genaue vorstellungen wo ich arbeiten will, um das zu vereinfachen arbeitsstelle A. da war ich auf der warteliste, kam nichts diesbezüglich, dann hätte ich ein vorstellungsgespräch bei der Arbeitsstelle B. gehabt und ich dachte mir, egal wenn die mich bei B. nehmen dann nehme ich diese stelle, weil es ist mir egal sollte eben bei A. doch nicht sein, weil die haben sich ewig nicht gemeldet.
ich will nicht mehr auf diese eine stelle bei A. warten.
vorstellungsgespräch ausgemacht, am nächsten tag bekam ich den anruf von der A., sie hätten eine stelle für mich. :D

wie man sieht, das berühmte loslassen, nur genau das finde ich persönlich wahnsinnig schwer, weil wenn ich was will, dann ist mir das meist nicht egal und ich sehe das dann leider nicht locker genug.

genauso bei mir in der liebe, ich wollte einen gewissen mann näher kennenlernen, ein anderer war in mich verliebt und ich hab ihn verschmäht, bis zum zeitpunkt als er mich losgelassen hat, dann wurde er für mich plötzlich interessant und ich wollte den kontakt wieder zu ihm. hat halt leider nicht lange gehalten und ist für mich schmerzhaft auseinander gegangen und ich kann ihn einmal loslassen, dann wieder nicht zur zeit.

aber man sieht es eben wieder, das um und auf ist das loslassen, egal wie du es formulierst.
wie gesagt ich finde das sehr schwer.

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vlg dream


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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Di Aug 24, 2010 8:17 am 
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Bredors1 hat geschrieben:
ich will nicht arbeitslos sein
Zitat:
das klappt bestimmt nicht

Wenn man das "nicht" nun aus beiden Aussagen herausnimmt, ergibt sich:

1. Ich will arbeitslos sein.
2. Das klappt bestimmt.

Beim ersten Satz ist sofort klar, hier ist der Mensch darauf ausgerichet, keine Arbeit zu haben, also auf den Mangel. Egal ob mit nicht oder ohne nicht, der Fokus liegt auf arbeitslos.

Wenn man nach der Theorie geht, dass Verneinung vom Universum nicht "gelesen" wird, wäre Satz 2 hingegen eine positive Aussage, die eigentlich zum Klappen führen müsste. Dem ist aber nicht so, denn wenn der Mensch denkt, dass es bestimmt nicht klappt, hat er dabei sein Scheitern vor Augen. Aber so ist das ebenfalls, wenn er sich einreden würde "es klappt" (ohne nicht, vermeintlich positiv ausgerichtet), im Hintergrund aber ein ganzer Batzen Zweifel lauert und er sich dabei nicht gut fühlt.

Also, an diesem Beispiel zeigt sich schön, Formulierungen sind schnurz, es kommt, wie bereits gesagt, lediglich auf die tatsächliche Ausrichtung an.

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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Di Aug 24, 2010 9:40 am 
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hallo alle miteinander,

ich teile naikes meinung, fühlst du diesen mangel kannste formulieren was du willst. also erst mal umprogrammieren, was geübt sein will. habe ich sehr lange geübt, montentan klappt es sehr gut und manche dinge gehen so schnell, daß ich schon erschrecke und denke <paß bloß auf, was du denkst und dabei fühlst>

aber eigentlich war ja deine frage, wer das überhaupt erfunden hat, wo die wurzeln dafür sind, ich denk die wurzeln sind in der zeit zu suchen, als es anfing mit dem <positiv> denken, aber man noch nicht so genau wußte, wie das eigentlich geht, und dann sollte das wohl eine hilfestellung sein.

kann aber auch anders sein, vielleicht hat ein anderer einen besseren vorschlag

liebe grüße

flügelschlag


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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Di Aug 24, 2010 9:51 am 
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flügelschlag hat geschrieben:
ich teile naikes meinung, fühlst du diesen mangel kannste formulieren was du willst. also erst mal umprogrammieren, was geübt sein will.

Genau. Wobei Formulierungen hilfreich sind (sein können), umherauszufinden, was man will, und wo es hakt. (Also der Schritt davor - sozusagen)

Naike hat geschrieben:
Wenn man nach der Theorie geht, dass Verneinung vom Universum nicht "gelesen" wird, wäre Satz 2 hingegen eine positive Aussage, die eigentlich zum Klappen führen müsste. Dem ist aber nicht so, denn wenn der Mensch denkt, dass es bestimmt nicht klappt, hat er dabei sein Scheitern vor Augen. Aber so ist das ebenfalls, wenn er sich einreden würde "es klappt" (ohne nicht, vermeintlich positiv ausgerichtet), im Hintergrund aber ein ganzer Batzen Zweifel lauert und er sich dabei nicht gut fühlt.

Ja, seh ich auch so. Das ist dieses krampfhafte Positiv-Denken.
Mit einem nervösen: "das klappt, das klappt, das klappt" kommt man auch nicht weiter, solange man sich damit selbst gefühlstechnisch in die eigene Tasche lügt.

flügelschlag hat geschrieben:
aber eigentlich war ja deine frage, wer das überhaupt erfunden hat, wo die wurzeln dafür sind, ich denk die wurzeln sind in der zeit zu suchen

Würde ich auch sagen. Manchmal kann man die Wurzel einfach nicht mehr finden.
Wer das Rezept für Pfannkuchen erfunden hat, läßt sich auch nicht mehr nachvollziehen - So als Bild gesprochen.

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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Di Aug 24, 2010 10:42 am 
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Naike hat geschrieben:
Worauf schaust du? Auf das, was du willst, oder auf das, was du nicht willst (bemerkbar stets an der Gefühlswelt)? Das ist alles, Formulierungen spielen keine Rolle.


Das Thema hatten wir doch schon. Und klar, so isses, Naike.

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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Di Aug 24, 2010 10:44 am 
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Wenn man etwas nicht haben will, ist der Blick auf das "Nicht-haben-wollen" gerichtet, das kommt natürlich nach dem Gesetz der Logik zu einem.

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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Di Aug 24, 2010 10:48 am 
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Maffi hat geschrieben:
Würde ich auch sagen. Manchmal kann man die Wurzel einfach nicht mehr finden.Wer das Rezept für Pfannkuchen erfunden hat, läßt sich auch nicht mehr nachvollziehen ...

So isses. Und die Frage - so interessant die Antwort sicher auch wäre - ist eh für die Praxis, worauf es wirklich ankommt, irrelevant.

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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Di Aug 24, 2010 4:28 pm 
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okay....dann weiß von euch auch keiner wer das " das Unterbewußtsein erkennt kein nein" auf die Menschen losgelassen hat. Auf der einen Seite ist es hilfreich, auf der anderen führt es einen in die irre. tja...kann man nix machen. Hätte mich nur mal intressiert.


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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Di Aug 24, 2010 4:38 pm 
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Wohnort: Schwarzenbek
[/color]
Naike hat geschrieben:
Bredors1 hat geschrieben:
ich will nicht arbeitslos sein
Zitat:
das klappt bestimmt nicht

Wenn man das "nicht" nun aus beiden Aussagen herausnimmt, ergibt sich:

1. Ich will arbeitslos sein.
2. Das klappt bestimmt.

Beim ersten Satz ist sofort klar, hier ist der Mensch darauf ausgerichet, keine Arbeit zu haben, also auf den Mangel. Egal ob mit nicht oder ohne nicht, der Fokus liegt auf arbeitslos.

Wenn man nach der Theorie geht, dass Verneinung vom Universum nicht "gelesen" wird, wäre Satz 2 hingegen eine positive Aussage, die eigentlich zum Klappen führen müsste. Dem ist aber nicht so, denn wenn der Mensch denkt, dass es bestimmt nicht klappt, hat er dabei sein Scheitern vor Augen. Aber so ist das ebenfalls, wenn er sich einreden würde "es klappt" (ohne nicht, vermeintlich positiv ausgerichtet), im Hintergrund aber ein ganzer Batzen Zweifel lauert und er sich dabei nicht gut fühlt.

Also, an diesem Beispiel zeigt sich schön, Formulierungen sind schnurz, es kommt, wie bereits gesagt, lediglich auf die tatsächliche Ausrichtung an.

Sehr schön beschrieben. So seh ich das auch und habe es auch für mich verstanden.
*wusst ich´s doch, lächel*


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 Betreff des Beitrags: Re: die "Verneinung" beim wünschen
BeitragVerfasst: Di Aug 24, 2010 4:56 pm 
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Das freut mich, Erato mit dem hübschen Bild! :D

Bredors1 hat geschrieben:
okay....dann weiß von euch auch keiner wer das " das Unterbewußtsein erkennt kein nein" auf die Menschen losgelassen hat.

Also, ich habe ja diesen blonden Wasserblauäugigen und seine holde, ebenfalls blonde Maid in Verdacht, deren Bücher meine absoluten Lieblinge sind. :roll: *Ironiewiederaus*
:lol:

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