|
Hallo Bredors1,
ich denke, das gibt es schon, gab es schon immer, dass Menschen aus destruktiven lebensverneinenden Haltungen heraus "gewünscht" haben, also ihre spirituellen Kräfte destruktiv benutzt haben. Wir "wünschen" ja immer. Und wenn wir (bewußt oder unbewußt) aus Mangel Gefühlen "wünschen", ist das ja auch lebens verkleinernd und somit destruktiv.
Man sagt, Hitler hätte das Böse gewünscht. Dem ging es in seinen letzten Lebensjahren ganz ganz übel, klar ging es anderen wegen ihm auch übel. Es gibt aber die These, dass wegen der Nazizeit soviel zerbrochen ist in Deutschland, dass genau deswegen soviel konstruktives Neues entstehen konnte.
Um eventuell auftretende Missverständnisse im Keim zu ersticken, ein Mörder bleibt für mich immer ein Mörder.
Dein Thema ist, meiner Ansicht nach, SEHR wichtig. Es geht um den eigenen Schatten, das eigene Unbewußte. Ich persönlich erlebe es so, dass ich immer ganz "bestelle", also bewußt und MIT meinem Unterbewußtsein mit. Wenn ich dann über die "Liefer-Ergebnisse" sauer bin, bin ich im Grunde sauer auf mich selber.
Deswegen und wegen anderem sehe ich zu, meine Wut zu zügeln und wenn ich auf wen wütend bin, atme ich meine Wut raus, ansonsten beobachte ich die Person einfach. Meist stelle ich dann fest, das ich mich entweder mit meiner Wut vertan habe (und diese Person für mich zur Projektionsfläche wurde) oder die mich wütend machende Person selber leidet, was mich dann in einen großen Frieden bringt.
Ich kann jetzt mehr und mehr bei einigen Menschen in meiner Nähe beobachten, wie sich ihr destrutiver Lebensstil negativ bei ihnen bemerkbar macht, also, dass alles negative zu denen zurück kommt. Sowas hab ich bei mir selber auch schon erlebt. Ich werd immer vorsichtiger, mit dem, was ich denke und mit dem, was ich fühle und mit dem, was ich sage.
Es gibt ja richtige Magier-Zirkel, Hexen-Zirkel, da gibt es Regeln, wie man mit seiner "Macht" umgeht. Ich denke mal so, jemand, der bewußt wem anders was schlechtes wünscht, wie ist sojemand rauf?? Das macht man nur, wenn man denkt, die Welt gibt einem nicht genug, was wiederrum ein anderes Beispiel für Armutsdenken ist. Sojemand straft sich selber jedesmal bei jedem Neidgefühl und anderem komischem.
Ich bin selber auch nicht immer frei von mickrig kleinlichem Neid, aber ich entdecke da bei mir immer, dass ich mich dabei gleichzeitig von der großen Fülle abgeschnitten habe, oder mich so fühle. Wenn ich mich an der Stelle bewußt freundlich selber annehme, fühle ich mich sehr menschlich und mit noch mehr anderen auch unperfekten anderen Menschen verbunden. Von Leuten, die gezielt anderen böses wünschen, halte ich mich fern.
Ohgottohgott, mir fallen da noch viel mehr Sachen ein, deswegen stoppe ich hier erstmal. Meine Laune kannst Du damit nicht verderben. Hast DU denn schonmal bewußt wem was böses gewünscht?? oder sowas abgekriegt? Mich würden da alle Erfahrungen interessieren.
|