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 Betreff des Beitrags: Re: Diabetes
BeitragVerfasst: Mi Mai 26, 2010 9:11 am 
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Registriert: So Jul 19, 2009 8:05 pm
Beiträge: 38
Hallo Jens,
vielen Dank für deinen Beitrag! Ich habe ihn mit großem Interesse gelesen.
Leider kann ich weder meinen Freund noch mich in der Beschreibung wiederfinden. Und auch bei anderen Diabetikern, die ich inzwischen durch ihn kennengelernt habe, gibt es keine große Lässigkeit und auch keinen strengen Partner. Im Gegenteil, sie halten sich an die Regeln, die ein Leben mit Diabetes mit sich bringt und ich bewundere sie für ihre Disziplin und daß sie die Menschen in ihrem Umfeld ein normales Leben führen lassen.

Ich denke, daß sich viele Kranke eine wirkliche Heilung wünschen, aber den Weg nicht sehen können. Ich weiß, daß es viele Menschen gibt, die in ihrer Krankheit verharren möchten, weil sie dann Hilfe und Aufmerksamkeit bekommen. Aber leider ist auch unser Gesundheitssystem so ausgerichtet, denn die Pharmaindustrie möchte ja Geld verdienen und viele andere (Politiker usw.) auch. Deshalb wäre auch hier ein Umdenken sehr wichtig. Denn solange man für Alternativ-Medizin selbst viel Geld bezahlen muß, das man als Arbeitsloser oder als Rentner nicht hat, solange man unendlich lange warten muß, bis man einen Termin bei einem Heilpraktiker oder Psychotherapeuten bekommt, solange wird sich hier nicht viel ändern.
Ich selbst kämpfe seit Monaten mit meiner Krankenkasse, um die Kostenerstattung für eine Ausleitungstherapie. Ich habe viel zu viel Blei, Kupfer, Palladium und Quecksilber in meinem Körper.
Ich werde diesen Wunsch bei meiner nächsten Bestellung ans Universum einbinden.

_________________
Divadancer


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 Betreff des Beitrags: Re: Diabetes
BeitragVerfasst: Mi Mai 26, 2010 7:42 pm 
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Registriert: So Sep 02, 2007 5:12 pm
Beiträge: 7
Hallo Divadancer,

also meiner Erfahrung nach (und ähnliche Zusammenhänge beschreiben
z.B. auch Therapeuten wie Kurt Tepperwein "Sprache der symptome" oder z.B. Rüdiger Dahlke "Krankheit als Weg")...
... zeigen Menschen mit DIABETIS auf der einen Seite ein sehr großes Bedürfnis nach
Wärme, Geborgenheit, Liebe (wir sehnen uns doch alle danach, stimmt´s?)....

....auf der anderen Seite können es sich diese Menschen (so zumindest meine subjektive Erfahrung!) aber nicht eingestehen/zugestehen, dass sie dieses Verlangen
tatsächlich haben und werten es (unbewusst) ab oder deuten es als Zeichen von "Schwäche", so "verletzlich" zu sein. Man gesteht sich einfach nicht zu, dass man
neben dem starken, rationalen, analytischen Teil seines Wesens auch über einen weiblichen, weichen, verletzlichen Anteil verfügt, der aber ebenso wahrgenommen und g e l e b t werden will....

(Also, wie gesagt, dies ist meine "subjektive" Erfahrung mit Menschen, die unter Diabetis I oder II leiden...)

evtl. hilft Dir das noch weiter (ist zwar in englischer Sprache -- aber mit Schulenglisch eigentlich gut zu verstehen!):


http://www.youtube.com/watch?v=B7iK7gPK2Lk&feature=PlayList&p=3E6DB7F6B7B528CD&playnext_from=PL&playnext=1&index=17

Liebe Grüße,

Aladin713


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 Betreff des Beitrags: Re: Diabetes
BeitragVerfasst: Do Mai 27, 2010 9:55 am 
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Registriert: So Jul 19, 2009 8:05 pm
Beiträge: 38
Hallo Aladin,

vielen Dank für deinen Beitrag und für den Link !
Es läuft immer iweder auf das gleiche Thema hinaus: sich selbst lieben, mit allen Seiten oder Anteilen, mit allen Wünschen und Schwächen. Nur dann kann man auch Liebe annehmen.

Den Link habe ich aufgerufen und obwohl ich beruflich sehr viel englisch rede und schreibe, habe ich den Inhalt nicht verstanden. Aber ich werde die relevanten worte im Lexikon nachschlagen und dann kann ich sicherlich auch den Inhalt dieser Rede verstehen.

Ich wünsche uns allen einen herrlichen Tag voller Liebe!!!

_________________
Divadancer


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 Betreff des Beitrags: Re: Diabetes
BeitragVerfasst: Di Jun 08, 2010 12:08 am 
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Registriert: Fr Feb 06, 2009 11:01 pm
Beiträge: 265
Wohnort: Hamburg
Leider bin ich jetzt zu müde um hier über Diabetes reinzuschreiben.

Will aber nur mal erwähnen, das ich auch Diabetikerin Typ 2 bin.
Meine Mutter, die schlank war, war es auch.

Es gibt 4 verschiedene Diabetikerarten.
Nr. 1, kann man schon als Kind bekommen.
Nr. 2, ist am Häufigsten, auch Altersdiabetis genannt.
Nr. 3, ist z.b. bei meiner Exschwiegertochter bei der Schwangerschaft passiert.
Nr. 4, ist, wenn z.b. die Bauchspeicheldrüse entfernt wurde.

Ehrlich gesagt, ich bin nicht der Meinung was hier über Diabetes geschrieben wurde.
Ich hatte die Veranlagung gehabt und hatte am Anfang nur erhöhten Zucker.
Aber ich hatte mich nicht daran gehalten und mußte 2 verschiedeneTabletten nehmen und nachts Insulin spritzen.
Nach der Kur letztes Jahr wurde das spritzen eingestellt und ich brauch nur noch
Metformin zu nehmen.
War kürzlich bei der Quartalsuntersuchung und meine Werte hatten sich weiter gebessert.
Den einzigsten Vorteil den ich davon habe ist, das ich noch rechtzeitig 30 % darauf
erhielt und ein Anspruch auf Sitzplatz habe, denn für mein Knie hab ich nur 10% erhalten.
Meine Exschwiegermutter, mit der ich noch immer guten kontakt habe, hatte auch
Diabetes und ist jahrelang ohne Medikamente ausgekommen.
Aber jetzt im hohen Alter muß sie doch spritzen, obwohl sie immer vernünftig gelebt
hatte.
Aber um das hier alles zu erklären, würde den Rahmen sprengen.
Jedenfalls kann(braucht aber nicht sein) ich auch damit rechnen.

So, jetzt muß ich aber ins Bett...gääähn, morgen mein letzter freier Tag und dann
ist mein Urlaub um-

_________________
Wunder geschehen jetzt in meinem Leben


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 Betreff des Beitrags: Re: Diabetes
BeitragVerfasst: Mi Jun 09, 2010 5:10 pm 
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Registriert: Di Mai 25, 2010 3:54 pm
Beiträge: 2
Wohnort: Schwobeländle
Hallo Divadancer,

es ist mir schon klar, dass es verschiedene Arten von Diabetes gibt und hinter jeder Art wohl auch ein wenig ein anderes Thema steht, was in die Unbewusstheit gefallen ist.
Ich sehe es auch in der Art, dass man eigentlich (zu 85%) eine Krankheit bekommen kann, wenn man sich des Themas nicht wirklich bewusst ist.

Meine in meinem ersten Beitrag genannten Erfahrungen mit Diabetikern beziehen sich alle auf den Typ I. (Also ein Elternteil meist streng oder nörgelnd, oder es gibt öfter Streit als bei Durchschnitts-Familien bzw. -Paaren)
In der Familie, wo der jugendliche Sohn vor einigen Monaten erst Diabetes I bekam (bzw. festgestellt wurde), ist auch nicht so offensichtlich, dass er zu wenig Liebe bekommt, eigentlich möchte ich fast das Gegenteil behaupten. Jedoch sehe ich dort den zur Strenge neigenden Vater, der zwar auch liebevoll ist, aber gleichzeitig viel Leistung in allen Lebensbereichen verlangt.

Dass der Patient zur Lässigkeit neigt, ist sicher nicht bei den meisten festzustellen. Letztes Jahr habe ich in einem Kurs ein Paar kennen gelernt, bei welchem der Mann Diabetes hat und die Frau die meiste Zeit an ihm herumnörgelt, ihn zurechtweist, über den Mund fährt oder Ähnliches. Ich bin der Meinung dass man schon bei leichter Veranlagung in so einer Partnerschaft Diabetes bekommen muss. Wahrscheinlich schätzt ihn die Frau als zu lässig ein, jedoch auf der Werteskala gesehen würden die meisten Menschen ihn als normal ansehen. So etwas ist auch immer relativ.

Es stimmt wirklich, wenn man ein Thema bearbeiten will, muss man erst einmal erkennen, dass man selbst betriebsblind ist. Sonst hätte man es ja schnell auflösen können.

Ciao
Aszendentos


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 Betreff des Beitrags: Re: Diabetes
BeitragVerfasst: So Jun 20, 2010 10:38 am 
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Registriert: So Jul 19, 2009 8:05 pm
Beiträge: 38
"sehe es auch in der Art, dass man eigentlich (zu 85%) eine Krankheit bekommen kann, wenn man sich des Themas nicht wirklich bewusst ist."

Heißt das, wenn ich erkannt habe, daß ich es mir nicht erlaube, "das Süße" (die Liebe) in meinem Leben zu genießen, dann werde ich auch nicht krank??
So, ich habe es erkannt, aber ich kann es nicht ändern, denn es fühlt sich so normal an, denn das ist schon so, solange ich mich erinnern kann.
Und ist das der Grund, warum viele Beziehungen schon nach kurzer Zeit wieder zu Ende sind und oft im Streit enden.
Aber wie ändern??

Seitdem ich verstanden habe, daß andere mein Spiegel sind, frage ich mich oft: "was sol er mir spiegeln??" Aber oft erkenne ich es nicht. Was kann ich dann tun?
Reicht schon das Erkennen und dann reagiert das Unterbewußtsein?

Aszendentos hat geschrieben:
ein Paar kennen gelernt, bei welchem der Mann Diabetes hat und die Frau die meiste Zeit an ihm herumnörgelt, ihn zurechtweist, über den Mund fährt oder Ähnliches.

Das erlebe ich in letzter Zeit auch immer öfter. Aber es ist mein Partner der Diabetes hat.
Was soll mir das zeigen?

_________________
Divadancer


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 Betreff des Beitrags: Re: Diabetes
BeitragVerfasst: So Jun 20, 2010 11:35 pm 
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Registriert: Fr Feb 06, 2009 11:01 pm
Beiträge: 265
Wohnort: Hamburg
Meine Mutter aß selten süßes und war auch nicht übergewichtig.
War glücklich an der Seite meines Vaters und hatte ein erfülltes leben.
Trotzdem hatte sie Diabetes Typ 2

_________________
Wunder geschehen jetzt in meinem Leben


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