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Was sagt dir diese Krankheit?
Mir sagt sie, du kannst nicht sitzen.
Also bewege deinen Hintern hoch. Mit anderen Worten, tue etwas. Nicht gegen die Schmerzen, sondern in deinem Leben. Was liegt vor dir, was getan werden muss.
Ich sage immer, tue nichts gegen, sondern für.
Ich denke da nur an meine Erlebnisse mit Schmerzen, mit Unwohlsein, mit schwerer Erkrankung. (Ich möchte es nicht als Erfahrung bezeichnen, denn das hilft dir nicht. Erfahrungen nennen wir die Irrtümer in unseren Leben.)
Diese Sicht auf die Dinge, konnte ich nur haben in diesem Moment des Nicht-mehr-Leben-Wollens, weil ich es als so schlimm empfand. Da lag das Einfache so nah, ich konnte es aber nicht sehen. Als ich es sah, als ich es tat, fiel alles von mir ab. Als erstes der Schmerz, übringens sofort, mit einem Schlag, dann die Krankheit, die ja nicht meine war, sie gehörte mir ja nicht.
Ich sehe das Leben als Weg, den wir zu gehen haben. Krankheiten sind da Wegweiser, Wegweiser dafür, wo es zur Freiheit geht, zur Leichtigkeit des Seins. Wobei Leichtigkeit nicht bedeutet, dass es keine Herausforderung oder auch Anstrengung sein kann, wobei ich letztere sportlich sehe. Wobei ich meine, keiner muss aushalten, aber vielleicht kann er ja. Ich konnte und kann eine ganze Menge aushalten. Da sehe ich mich wie in einem Fitness-Studio, wo ich die Gewichte immer wieder erhöhe. Oder um beim Weg zu bleiben, welche Hürde kann ich nehmen, welche Brücke kann ich überqueren.
Es macht mir Spaß sich solchen Dinge zu stellen. Im Leben ist das oft die Angst, der wir uns zu stellen haben. Nicht müssen, aber können. Voraussetzung ist natürlich, sie zu sehen, sie sich bewusst zu machen und sie sich einzugestehen. Ehrlich zu sich selber zu sein. Und dann in zweiter Linie, sich treu zu sein, sich selbst nicht zu verleugnen. Und - sich zu lieben!!!!
_________________ Alles Liebe Martina ---------- Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung. (Antoine de Saint-Exupéry) Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.
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