Ich sehe das Forum hier in erster Linie als einen Ort, sich gegenseitig zu unterstützen, die bewußte Realitätsgestaltung und das damit einhergehende neue Weltbild zu lernen und zu leben. Und dazu gehört, dass man auch bereit ist, umzudenken.
Ich sehe das Forum hier nicht als psychologische Beratungsstelle für Lebensprobleme oder Trostspende-Zentrale, denn seinen Fokus auf Probleme zu richten, geht entgegengesetzt der bewußten Realitätsgestaltung.
Und das heißt jetzt nicht, dass man nicht auch mal aufbaut, wenn jemand völlig im Loch sitzt und liebe- und verständnisvolle Worte äußert, aber über zig Postings auf der Kuschelschiene zu fahren, hilft niemandem auf längere Sicht weiter, sich und sein Erleben zu verändern, dafür gibt genug Foren mit anderern Themen und Schwerpunkten. Also, meine Meinung ist, die Bereitschaft, ein Problem mal auf eine andere Weise anzugehen, das Opferdenken aufzugeben, sollte vorhanden sein.
Alyssa Anibas hat geschrieben:
Denkt mal an die 80% eingestellte Anzeigen von Frauen, die nach einer "Prüfung" ihrer Schilderung einer Vergewaltigung die Anzeige zurückziehen.
Was passierte, wenn man sowas nicht prüfen würde, kann man sich anhand des Falles Kachelmann (und sicher vieler anderer) ausmalen, dann säßen nämlich einige Männer unschuldig im Gefängnis. Das kann es ja wohl auch nicht sein. Aber dies nur am Rande, weil mich das beschäftigt hatte. Finde, man sollte die Dinge immer von zwei Seiten aus betrachten, selten ist etwas in unserer Welt einfach nur schwarz-weiß. Vielleicht sogar nie.
@harry:Ich lese zwar auch immer mal wieder was anderes, aber meine Lieblingsquelle ist Abraham-Hicks, da deren "System" rundherum stimmig ist und sie die Sache von wirklich jeder Seite beleuchten, ohne sich mit Formalitäten aufzuhalten.