Angelface hat geschrieben:
DerAlpha hat geschrieben:
Klingt für mich nach Verlustangst und daraus resultierender emotionaler
Reaktion. Aggressivität etc. Nur meine Meinung, keine Behauptung (ich
schreibe das wohl besser immer dazu

)
Vielleicht solltest Du in diese Richtung mal denken und fühlen. Und auch
ER!
Bei mir ist keine Verlustangst vorhanden. Ich hab mit meinem Studium immer viel zu tun und hätte während dem Semster in der Woche sowieso keine Zeit für ihn.
Dazu zu sagen ist: ich bin sehr zielstrebig und erreiche mein Ziel meistens auch. Er ist eher so der lässige Typ. Lässt alles schleifen. Hat schon ein Studium und eine Ausbildung vergeigt. Mit seiner jetzigen Diplomarbeit hat er sich bis 2 Wochen vorher Zeit gelassen, hat dann erst angefangen zu lesen. Das ging ziemlich in die Hose.
Was auch ein Streitpunkt zwischen uns ist. Ich versuche ihn immer anzuspornen und mache Druck aber irgendwie habe ich manchmal das Gefühl, dass ihm so manches am A..... vorbei geht.
Das bringt mich dann wiederum auf die Palme, denn schließlich geht es gegebenenfalls auch um meine Zukunft....
ok, nochmal ein paar Gedanken von mir dazu. Wie gesagt, das sind
keine Behauptungen, und auch keine Ratschläge in dem Sinne, sondern
nur, was mir gerade so durch den Kopf geht. Was Du damit anfängst,
bleibt Dir überlassen.
Sehr pauschal und aus der Ferne betrachtet: Es Klingt für mich, als
passt ihr einfach nicht zusammen. Das gibt es, ich habe das schon
öfter gesehen.
Weshalb hältst Du an ihm fest? Du schreibst, Du hättest keine Verlust-
angst. Schreibst aber gleichzeitig, daß Dir bei dem Gedanken, auf
Abstand zu gehen, eine Beziehungspause einzulegen, ganz schlecht
wird. Hmm, ist das nicht aber doch Verlustangst? Stelle Dir vor, er
wäre nicht mehr Bestandteil Deines Lebens! Wie fühlt sich das an?
Forsche da mal weiter.
Und wie das mit den wohl ganz unterschiedlichen Lebenseinstellungen
für Dich ist. Du wirst IHN nicht ändern. Ich weiß nicht, wie alt Du bist,
aber vertraue jemandem wie mir, der schon ein wenig Lebenserfahrung
hat und Dir sagt: Du wirst einen Menschen nicht ändern können. Das
gelingt nur ganz, ganz, ganz, ganz selten. Offensichtlich akzeptierst Du
seine Einstellungen aber nicht (ganz). Daraus folgt zwangsläufig ein
Konflikt. Akzeptiere ihn, wie er ist, oder trenne Dich von ihm. Ich sehe
keine andere Möglichkeit als diese, daß Du glücklich wirst.
Meine Gedanken, bzw. für mich ist klar:
Verlustangst? Jo. Bin ich mir mittlerweile recht sicher.
Frage: paßt ihr zusammen? Die kannst nur Du beantworten. Dazu fällt
mir ein: Gegensätze ziehen sich an - stoßen sich aber auch ab. Was ich
dazu sagen kann: Beziehungen, in denen beide in wichtigen Punkten
recht gegesätzliche Charaktäre haben ... funktionieren meist nicht.
Meist. Manchmal schon. Sorry, Baby, man kann nichts anderes sagen
als: gehe in Dich, fühle in Dich hinein. Forsche, ob Du das, was er ist,
das, wie er ist, wirklich willst. Wenn es so ist, dann arbeite nicht daran,
ihn zu ändern. Das wird Dir nicht gelingen. (Würde er DICH ändern
können? Nachhaltig? Wohl kaum.)
Es geht nicht um Fehler. Hier wurde gesagt, man solle nicht die Fehler
beim anderen suchen, sondern bei sich selbst. Darum geht es aber gar
nicht. Es geht nicht um Fehler. Jeder ist so, wie er ist - und das ist richtig
so. Die Frage ist nur, ob DU damit klarkommst, wie er ist. Und das
scheint mir in Deinem Fall Dein 'Problem' zu sein.
Wie geschrieben, das sind jetzt einfach nur Gedanken von mir, die mir
kommen aufgrund Deiner Auslassungen. Jeder hier kann eigentlich nur
dann mehr (substantielleres) sagen, wenn er mehr kennt von Deiner
Situation. Das, was Du bis jetzt geschildert hast, vermittelt mir den
Eindruck, den ich hier jetzt geschildert habe.
LG,
Andreas