Maffi hat geschrieben:
Hallo zusammen,
Mir gefällt z.B. "Bleep" besser als "The Secret".
Aber ich hab nichts gegen "The Secret".
In beiden Filmen geht´s im Prinzip ums gleiche, von der Art her sind sie aber absolut verschieden. Für jeden was dabei
(Und wer weiß wieviele Arten es von Filmen noch gibt)...
Von daher freu ich mich über wissenschaftliche Beiträgen UND über Erfahrungsberichten.
Und in beiden Bereichen gibt´s Themen und Beiträge die mich ansprechen, in beiden Bereichen gibt´s Themen und Beiträge die mich nicht ansprechen.
Liebe Grüße
Maffi
Mir ging es zunächst auch so. Hatte zuerst 2006 oder so, 'Bleeb' gesehen
und war fasziniert. Dann sah ich 'TheSecret' - und war enttäuscht. Ich
hatte mehr erwartet. Einer sehr guten Freundin von mir, meiner Besten,
ging es ebenso. Was logisch ist, weil wir auf einer Wellenlänge
schwingen
Grund ist unter anderem, daß ich nach ... nein, nicht nach Beweisen ...
sondern nach logischen Begründungen suche. Ich bin ein sehr logisch
strukturierter, analytisch denkender, rationaler Mensch. Ich brauche
Begründungen. Einfach 'nur mal so glauben' kam für mich nie in Frage.
Ich dachte immer sowas wie: "Wer ist denn so blöd und glaubt einfach
nur, ohne eine Begründung zu haben?"
Ich bin jemand, der 'erkennen' muß. Und ich erkannte die Verbindung,
die Konsequenz aus 'Bleeb' nicht gleich.
Vor etwa einem Jahr habe ich mir dann aber nochmal beide Filme
angesehen. Und ich war vom Ersten wieder fasziniert. Und der Zweite ...
ja ... Aufgrund einer veränderten Lebenssituation (unter anderem Ende
einer langjährigen Beziehung, Zurücklassen müssen eines Kindes das ich
sehr liebe etc. pp.) war ich wohl 'offener'. Denn, ich bin auch ein
emotionaler Mensch. Kurz: Die Botschaft erreichte mich.
Ich habe seit dem beide Filme bestimmt jeweils mehr als 30mal gesehen.
Und ich entdecke immer wieder noch Neues, bzw. neue Gedanken zu
dem Thema.
Und das Beste ist: ich habe danach eine Menge in meinem Leben
entdeckt, von dem ich sagen kann "es funktioniert wohl tatsächlich"
Aber nicht immer.
Nicht mißverstehen: es kann nicht darum gehen, ob es funktioniert, oder
nicht. Es ist wohl ein Naturgesetzt, es funktioniert immer. Aber eben nicht
immer mit dem gewünschten Effekt/Ergebnis.
Und
mich interessiert GANZ genau, warum es nicht immer funktioniert.
bzw. wie man es schafft, daß man es immer positiv nutzen kann.
Was ja aber eigentlich auch JEDEN interessiert, oder? Die Erklärungen
aber, die ich dazu gelesen/gehört habe, überzeugen mich nicht.
Aber, zum Eingangsposting:
Ich trete nach wievor Menschen, die keine Beweise oder Begründungen
haben wollen, sondern einfach nur 'glauben' ohne zu hinterfragen ...
naja denen trete ich doch noch etwas mit Skepsis entgegen. Ich frage
mich dann immer "warum will er/sie nicht wissen, wie es funktioniert?"
Ich weiß, ich weiß ... das Beispiel mit dem Strom der fließt, aber keiner
weiß genau, warum und wie. Erstens weiß man es so einigermaßen, und
zweitens interessiert MICH sowas halt einfach.
Was ich aber erlebe ist, daß Menschen, die nicht wissen wollen, sondern
lieber nur glauben, dann solchen Menschen wie mir, die wissen wollen,
sehr intolerant gegenüber treten. Nun gut, ich war früher ebenso, nur
umgekehrt. (Vielleicht ziehe/zog ich deswegen solche Leute auch in mein
Leben) Heute kann ich wenigstens sagen, denken und auch fühlen "Er/sie
ist, wie er/sie eben ist - und es ist ok so". - Ich habe laaaange für diese
Erkenntnis und für das entsprechende Gefühl gebraucht
Ist TOLERANZ nicht sehr wichtig? Und hat Toleranz nicht auch etwas mit
innerer Harmonie zu tun? Bin ich mit mir im Reinen - und auch mit der
Außenwelt?
Toleranz in unserem Fall:
* Wer Erklärungen braucht, der wird doch fragen/denken dürfen?
* Wer keine Erklärungen braucht/will, soll eben auch NICHT fragen
müßen, sondern nur glauben können.
* Man gestehe sich das gegenseitig einfach zu.
Oder?
Sind hier in diesem Forum die 'Fragenden' aber aus geschlossen? Dann
muß ich mir wohl ein Anderes suchen.
Liebe Grüße,
Andreas
.