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BeitragVerfasst: Di Jun 30, 2009 7:52 pm 
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Registriert: So Jun 28, 2009 3:31 pm
Beiträge: 9
Ich denke viele kennen dieses Problem, Trennung steht bevor und man bekommt Angst, Existenzängste, Verlasssenheitsängste und viele, viele Ängste mehr.Wie werde ich sie los?
Ich lese viel und weiß wie man es macht,trotzdem schaffe ich es nicht. Alte Erfahrungen lassen mich nicht los, mitlerweile werde ich schon krank. Mein Rücken schmerzt und ich weiß, ich kann nichts mehr tragen, mir fehlt die Kraft.
Die "Fassade" fängt an einzubrechen, ich habe nur noch den Wunsch nach Ruhe, nach Schlaf. Wann habe ich das letzte mal ruhig und tief geschlafen? Ich weiß es nicht,ich weiß nur ich kann nicht mehr.Sieben Jahre sind genug, ich weiß ich schaffe es aber zu welchem Preis?

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Die wahre Entdeckungsreise besteht nicht aus neuen Landen,sondern im Besitz neuer Augen.

Marcel Proust


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BeitragVerfasst: Di Jun 30, 2009 9:07 pm 
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Registriert: Mo Sep 10, 2007 5:24 pm
Beiträge: 6789
Wohnort: Landkreis Celle
Hallo willglücklichsein!

Lass die Ängste zu- sie sind ganz normal...Rückenschmerzen- endlich zeigt dir dein Körper, dass die Last zu groß war und zu lange getragen wurde. Wirf sie ab und ruh dich aus.
Gönne dir die Ruhe, die Tränen, die Verzweiflung und die Pausen.

Du fragst dich, zu welchem Preis du das schaffen wirst. Der Preis heißt: Freiheit und Selbstbestimmung.

Du bist ein geliebtes Kind des Universums. Das sind wir alle. Nur manchmal vergessen wir das und dann spüren wir es auch nicht.
Die Liebe ist da, lass dich von ihr umweben und dann ruh dich aus, damit du und deine Seele heilen könnt.

Mögen Engel deinen Schlaf bewachen und dich begleiten.

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Herzlichst Peti
Erfahrungen sind ein wahrer Schatz, der sich verdoppelt, wenn man ihn teilt.
Was denkbar ist, ist machbar.


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BeitragVerfasst: Mi Jul 01, 2009 8:42 am 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2678
Wohnort: Bremen
Ich versuche die Angst immer als Person zu sehen. Und dann schaue ich sie mir an, schaue, was mir nicht gefällt und warum ich sie loswerden will. Wenn ich sie akzeptiere, sie wirklich meine zu erkennen, dann löst sie sich auf. Mit anderen Worten, ich stelle mich ihr.

Also nicht weglaufen vor ihr, wenn du sie kurz rauswirfst, steht sie sofort wieder hinter dir. Sie kann durch Wände gehen. Lade sie zum Tee ein, mache es dir "gemütlich" mit ihr in deinem Bett, auf deiner Couch. Geb ihr alles, was du hast, was dir lieb und teuer ist.....

Finde den Zugang zu ihr!

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Alles Liebe
Martina
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Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


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BeitragVerfasst: Mi Jul 01, 2009 10:10 am 
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Registriert: Mi Mär 29, 2006 6:14 pm
Beiträge: 149
Ich liebe den Satz aus Dune:

"Die Angst verwirrt meine Gedanken. Ich stelle mich meiner Angst und sie fließt durch mich hindurch!"

Ansonsten: Du gibst dem was du vertreiben willst immer unheimlich viel Aufmerksamkeit und Kraft. Du fütterst damit deine Angst.

In der heutigen Zeit kannst du es dir leisten, dich probeweise einmal einen Abend deiner Angst hinzugeben und zu sehen was passiert. Vl wird es ein schlimmer abend, aber wenn du das lange genug machst und dich richtig auslebst (in deinen sicheren 4 Wänden), dann werden sich die zuständigen Hormone schnell langweilen und sagen, das ist ja gar nicht so wichtig. Und du bekommst mehr Selbstvertrauen, wenn du siehst, dass du auch mit deiner Angst leben kannst, statt gegen sie.

Um deine Angst liebzuhaben und im Frieden mit ihr zu leben, überleg einmal wie nützlich sie ist, wenn du ihr erlaubst, dass sie sich richtig einsetzen kann.
Und zwar meldet sie sich dann nicht mehr in Situationen, die heute objektiv keine Gefahr mehr darstellen, sondern beschützt und warnt dich, wann immer du sie brauchst.
Eigentlich ist sie dein Freund, wenn du es ihr erlaubst. Und wenn du aufhörst gegen sie zu kämpfen.

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We are the mighty who soar through the air, creating our own destiny (Hammerfall - Trailblazers)


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BeitragVerfasst: Mi Jul 01, 2009 10:16 am 
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Registriert: Mi Mär 29, 2006 6:14 pm
Beiträge: 149
Vl noch einen Satz zur Trennung.

Ich habe viele dumme Sachen gemacht aus Trennungs und Existenzängsten. Habe immer gedacht ich könnte es allein nicht bringen usw.
Die Angst war stärker als alles andere und das lange Drumrumdrücken machte es nur noch schlimmer.

Ich bin heute aber soo froh, dass ich das durchgemacht habe, sowohl meine damaligen Ängste, als auch die Stärke, die ich daraus gewonnen habe, sie zu durchleben und mich selbst zu finden und mir meiner sicher zu sein. Ich möchte diese Erfahrung nicht missen.
Wenn man einmal durch diesen dunkelen Vorhang gegangen ist vor dem man so viel Angst hatte, wartet dahinter zu viel Licht. Und ohne das Dunkel, wäre es dir nie aufgefallen, wie hell und schön es ist.
Und das was dann übrig bleibt fühlt sich irgendwie "gereinigt" an.

In sofern ist es ja vl auch das Beste was dir passieren kann.

Das klingt in deiner Situation vl maßlos bescheuert, aber ich bin echt dankbar es erlebt zu haben inzwischen.

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BeitragVerfasst: Mi Jul 01, 2009 6:35 pm 
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Registriert: So Jun 28, 2009 3:31 pm
Beiträge: 9
Danke!
Eure Antworten helfen mir sehr,mein Bauchgefühl sagt mir dass dieser Weg der richtige auch wenn er mir sehr schwer fällt, weil ich etwas loslassen muß, was mir sehr viel bedeutet hat und auch noch immer bedeutet.
Liebe ist wohl nicht alles,es heißt doch immer, wenn man sich liebt schafft man alles, das ist ein Trugschluß, wenn alles andere nicht passt bleibt auch die Liebe auf der Strecke....leider!
Was ist Liebe wirklich? Wie fühlt sie sich an? Gibt es wirklich die ewige Liebe?
Meine beiden Kinder die liebe ich, das fühlt sich gut, warm an, warum geht es dann nicht in einer Partnerschaft?
Fragen die ich mir ständig stelle und noch keine Antworten finde!

LG
Willglücklichsein

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Marcel Proust


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BeitragVerfasst: Mi Jul 01, 2009 8:25 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2678
Wohnort: Bremen
Du weißt was Liebe ist, wenn da dich in ihr selbst begegnest!
Mir ist das passiert und da gibt es dann keine Fragen mehr.
Lieben heißt nicht festhalten!

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