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BeitragVerfasst: So Jul 17, 2011 4:50 pm 
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Registriert: So Jun 18, 2006 7:50 am
Beiträge: 8
und das schon seeeehr lange!

hallo erstmal ;)

bärbel mohrs bücher habe ich das erste mal vor sieben, acht jahren gelesen. damals war das noch alles leicht und fröhlich, hat wunderbar geklappt. ich habs jedes jahr ohne problem geschafft, mir ein paar highlights in den alltag zu bringen, von denen ich immer eine ganze zeit kraft schöpfen konnte ;)

und nun hab ich das gefühl, ich stecke fest.
lese bücher (bärbel und ähnliches) - in dem moment macht das dann auch alles sinn und dann stecke ich wieder fest. denke: verkrampf dich da nicht so, lass los.
auch das funktioniert nur einige zeit. ich suche nach wegen, probiere aus. lasse sein, weil das vielleicht der richtige weg ist - und stecke immer noch fest.

mir fehlt inzwischen die freude an allem. alltagstrott ist das beste wort. darin stecke ich fest. unfähig, mir highlights im leben zu schaffen. genervt von genau diesem gejammer hier von mir.

das blöde ist, ich bin anders als mein umfeld und wars auch schon immer. hört sich wahrscheinlich an wie klischee-denke. aber um mich herum ist dieser einheitsbrei: kaum einer fällt aus der reihe, auch nicht äußerlich. arbeiten, fertig sein, seine träume vergessen. mit anderen rumsitzen und über das leben jammern (job ist scheisse, kein geld, darüber reden, was andere falsch machen).
langsam werde ich auch so :cry:
nur da beisst sich die katze dann auch irgendwie in den schwanz: mir fehlt inzwischen die energie und zuversicht, was zu ändern. und das schlimmste ist, ich weiss nicht was ich ändern will. oder doch, das vielleicht schon noch. aber wohin ändern? was möchte ich denn?
meine hobbies gehen langsam flöten, weil sie mir auch kaum noch spass machen (da hab ich dann die tolle ausrede: ich bin urlaubsreif)

okay, langsam verlier ich den faden :p aber vielleicht hat ja einer von euch schon mal selber sowas erlebt: was macht man, wenn das positive denken feststeckt und die leichtigkeit verliert? und wie findet man heraus, was man eigentlich möchte?

:)


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BeitragVerfasst: So Jul 17, 2011 6:33 pm 
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Registriert: So Feb 06, 2011 6:26 pm
Beiträge: 967
Hallo Katze!

Warum brauchst du Highlights?
Sei einfach ohne Highlights glücklich!
Das ist auch ein Highlight, es zu schaffen ohne Highlight, also grundlos glücklich zu sein, denn das ist am Anfang sehr schwer und die wenigsten Menschen schaffen das!

Allerdings darüber glücklich sein, dass man es geschafft hat glücklich zu sein ist wieder bedingtes glücklich sein und es verfliegt sich bald wieder in den unendlichen Weiten des Universums, deshalb ist es so wichtig ohne Grund glücklich zu sein, denn das kann man immer, warum sich den Stress machen und einen Grund dafür suchen?

Mit der Zeit will man gar nicht mehr anders als einfach grundlos glücklich zu sein, der Alltagstrott, Higlights, schlecht gelaunte Chefs oder Mitarbetier oder sonstige Quacksalber und Leuteausrichtertanten haben keine Macht mehr über einen.

Ich schaffe das grundlose glücklich sein auch noch nicht immer, aaaaaaber ...... :D

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Liebe Grüße, foxi
Das Lied der Harmonie
erklingt im ganzen Universum


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BeitragVerfasst: Mo Jul 18, 2011 1:25 pm 
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Registriert: Mi Jul 09, 2008 9:09 pm
Beiträge: 449
Zitat:
wie findet man heraus, was man eigentlich möchte?


Hi,

nur kurz von mir dazu.. ( die anderen Fragen kann ich im Moment nicht so
beantworten).

Ich hörte einmal in meinem Leben davon, dass wir das suchen sollten, was wir in unserer Kindheit am meisten vermisst haben.

Sind wir hierin fündig geworden, dient dieses *..* wohl dazu,
Grundlage für ein Tun / Beruf zu sein, welches/r uns
rundherum ausfüllt und befriedigt und der vor allem unser
größtes Potential zum Leuchten bringt.

Mich hat diese Überlegung lange nicht in Ruhe gelassen. Immer wieder dachte
ich, ich weiß doch, was ich so lange zuhause vermisst habe,
und mein Beruf scheint es auch mitzubringen, dass ich in ihm
total glücklich bin.
Vor Jahren jedoch änderte ( erweiterte) sich mein Berufswunsch/- feld
und ich fragte mich vor wenigen Wochen das erste Mal wieder nach dem
`was habe ich als Kind am meisten vermisst?` und siehe da- nach
neuen Impressionen und Überlegungen ( meine Perspektive ist nun
von immer höherer Warte aus) kam mir noch etwas in den Sinn,
was sich nun mit der erweiterten Berufstätigkeit noch mehr deckt-
welches ich zutiefst in meiner Kindheit vermisst habe.

Und ich liebe meine neue Tätigkeit noch viel, viel mehr,
denn sie bringt tatsächlich mein ganzes Wesen zum Ausdruck,
mit all seinen bis dato noch im Verborgenen schlummernden Aspekten.

Ich finde das also ein spannendes Thema, vielleicht magst du einmal
so die Dinge betrachten?

Auch vom Buch der Julia Cameron `Der Weg des Künstlers` oder so ähnlich
hörte ich , es soll sehr gut sein.

Alles Gute wünscht dir
love

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" Ich danke, also bin ich. "


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BeitragVerfasst: Mo Jul 18, 2011 4:21 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2678
Wohnort: Bremen
Ich sehe es wie foxi, es geht nicht um die highlights, es geht darum, sein Glück im Alltag zu finden. Für richtig Erleuchtete (bitte keinen Kommentar) ist es nur noch langweilig. Ich habe in der Langeweile meine Ruhe gefunden, mein Stillseinkönnen und damit mein Glück. Denn wer Highlights erlebt, wird auch das negative erleben. Das ist die Dualität. Anders rum heißt es, nach jedem Tief kommt ein Hoch. In der Langeweile ist alles gleich.
Empfehle dir die Bücher von Jed McKenna, wobei ich das letztere am besten finde.

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Alles Liebe
Martina
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Um klar zu sehen, genügt oft ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupéry)
Bewusstsein ist der Schlüssel ... für Auflösung und Veränderung.


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BeitragVerfasst: Mo Jul 18, 2011 6:04 pm 
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Registriert: So Feb 06, 2011 6:26 pm
Beiträge: 967
Hallo Martina!
Schön dich wieder einmal zu lesen!

Die Persönlichkeit, also die Identität braucht diese Highlights, sie ernährt sich davon, und ihr ist es egal ob es positive oder negative Highlights sind, sie kriegt von jeder Art Energie. Aber im Stillsein kann die Identität nicht existieren und in der Langeweile findet man seine Ruhe wie du so treffend schreibst.

Die Bücher von Jed McKenna empfiehlst du zwar der Autorin dieses Threads aber ich kenne sie (auch) nicht, muss mich gleich mal schlau machen.

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BeitragVerfasst: Di Jul 19, 2011 12:19 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2678
Wohnort: Bremen
Foxi, nachdem du mein Buch gelesen hast, hast du noch nicht zu Jed McKenna gegriffen? Verwundert bin!
Dir empfehle ich auch sein 3. Buch "Spirituelle Dissonanz", sein 1., also "Verflixte Erleuchtung" hatte ich in meinem Buch erwähnt.

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Martina
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BeitragVerfasst: Di Jul 19, 2011 4:30 pm 
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Registriert: So Feb 06, 2011 6:26 pm
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Ja, liebe Martina, das gibt mir auch zu denken, warum übersah ich das damals!

Das Leben ist wie ein Fluß, es kommt alles wieder, schreibt Herrmann Hesse in Siddhartha und ich habe mich nun schlau gemacht über diese Bücher und es liest sich sehr interessant was alles so an Vorschauen im Net zu finden ist. Die Bücher hätte ich vor Jahren gebraucht, fragt sich nur ob ich sie damals schon verstanden hätte.

1997 las ich z. B. das Buch von Barry Long 'Nur die Angst stirbt'
Ich verstand damals fast nichts und es lag 14 Jahre herum, vor kurzem fiel ein Bücherstapel um und genau dieses Buch auf meine barfüßige kleine Zeh, ich las es und wow, verstand auf einmal jedes Wort.

Der Titel dieses Threads passt umgedreht auf mich: Am Anfang steckte ich fest - und jetzt ist Leichtigkeit.

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 Betreff des Beitrags: Re: am anfang war die leichtigkeitAc
BeitragVerfasst: Di Jul 19, 2011 5:13 pm 
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Registriert: Sa Jun 18, 2005 9:31 am
Beiträge: 2678
Wohnort: Bremen
Auch Hermann Hesse war ein schlauer Mann, nee, weiser ist besser ausgedrückt.

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BeitragVerfasst: Di Jul 19, 2011 7:11 pm 
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Registriert: Di Jan 06, 2009 9:16 pm
Beiträge: 131
Wohnort: Berlin
Hallo Katze,

vielleicht brauchst Du mal eine Veränderung in den äußeren Dingen? Anderer Job, andere Wohnung, andere Stadt, anderen Bekanntenkreis? Kein normaler Mensch kann im Fluß bleiben, wenn um ihn herum alles jammert und mosert.

viel Erfolg :)


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BeitragVerfasst: Di Sep 06, 2011 12:41 pm 
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Registriert: Sa Aug 06, 2011 2:02 pm
Beiträge: 4
hi, dieser zustand ist einer von bedeutendsten weil er im prinzip unausweichlich ist wenn man sich in diese richtung entwickelt wie wir alle . Am besten und ausführlichsten gleichzeitg sehr verständlich ist darüber im zelands transsurfing geschrieben. dort heisst es ich hänge. es ist eine schwierige lage , es gut überstehen ist von grosser bedeutung besonders deswegen weil man dem keine besonderes grosse bedeutung zuschreiben sollte um keine energie zu verschwenden. bleib einfach cool es wird vergehen und wirst du es spüren dass du eine ebenehöher bist. viel erfolg.


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